"muss" ich erst mal sitzen lassen
und mal überlegen ... "aber" logisch betrachtet drückt Wasser auf diese negative Abdichtung ... es fehlt die Last dageben die diese Abdichtung dauerhaft vom Abheben sichert ... "plus" Wasser ist auf Dauer der Tod für die Kalksandsteine ... das Material wird mürbe und dann lässt nicht die Abdichtung sondern die Oberfläche der KS aus (!)
"nicht" verzagen Eddi fragen (!)
grad für solche Sanierungen gibt´s einen der mal nicht in die Kategorie "Dampfplauderer" einzuordnen ist (!)
.
und genau den sollten Sie mal dazu befragen
bromm@isarbautenschutz.de
http://www.isarbautenschutz.de
richten Sie ihm einen schönen Gruß von mir aus ... ich bin mir sicher wenn Ihnen jemand helfen kann ist´s der Eddi (!)
http://www.isarbautenschutz.com/schr...schreibung.pdf
.
P.s. hab dem großen Meister Bromm mal dzgl. eine Email zukommen lassen (!)
.
wie sicher können Abdichtungen von innen hergestellt werden?
Die Diskussion ist ein wenig entgleist!
War es tatsächlich Wasser das von außen eindringt?
Wie hoch steht denn das Wasser im Keller?
Oder sind nur wie ich es lese die Wände feucht gewesen?
Es sei mir erlaubt nachzufragen, wie hoch das Wasser im Keller steht ?
Oder handelt es sich doch nur um Tauwasser!
Aus dem Text geht nur hervor, dass es feucht ist.
.
Wenn dem so wäre, dann frage ich mich warum das Wasser nicht den Keller unter Wasser setzt.
Oder ist es ein sehr vorsichtiges Wasser das zwar eindringt, aber nicht gesehen werden will?
Mein Vergleich hinkt wieder, aber trotzdem, denkt an eine kühle Mass Bier und einen schönen Biergarten im Sommer - da läuft das Wasser außen runter. Kein Mensch würde auf die Idee kommen diesen abdichten zu wollen - oder doch?
(weil es ständig gemacht wird)
Es wird sehr oft aussen aufgegraben und abgedichtet, obwohl das Problem nur an der Innenseite zu lösen wäre.
Was wurde diesbezüglich untersucht?
Und wie wurde die Feuchte gemessen?
Ich erwähne ausdrücklich, dass Remmeres zu den Firmen zählt deren Produkte ich als gut betrachte und desswegen auch einsetze, aber ...
Die Kristallisationsdrücke und andere Fakten sprechen nicht für ein System sondern es muss vorab geprüft werden um welches Problem es sich handelt.
Dass dies nicht einfach ist ist klar. Abdichtungen und Wärmedämmungen - sowohl von außen, als auch im Querschnitt - sind bei Neubauten unerläßlich. Bei Altbauinstandsetzungen sollte zumindest eine Trennung des Wandquerschnitts zwischen Keller und Erdgeschoß gegen aufsteigende Feuchte hergestellt werden, eine Maßnahme, die nicht nur der Optik (Putzschäden) zugute kommt, sondern auch Energie sparen hilft!
Ob ein solches Unterfangen jedoch auch im Kellerbereich eines Gebäudes obligatorisch ist, muß von Fall zu Fall genau geprüft werden.
Bei Abdichtungsplanungen auf dem Gebiet der Altbauinstandsetzung heißt es immer wieder: "Wenn wir schon dabei sind, dann machen wir’s doch gleich gescheit". Dann wird der alte (und durchaus nicht immer zutreffende) Spruch zitiert, daß die Ursache für Feuchtigkeit im Keller stets von außen eindringendes Wasser sei. Und so wird fleißig von außen aufgegraben, abgedichtet, wärme-gedämmt, geschützt und wieder verfüllt - und dabei eines völlig außer acht gelassen: das Kosten-Nutzen-Verhältnis.
Denn zunächst bleibt innen der "alte" Zustand bestehen. Es müssen die Oberflächen erneuert werden. Dies bedeutet in der Regel alten salzbelasteten und sehr oft schimmelpilzbefallenen Putz abschlagen und durch Sanierputz ersetzen.
Für das Abstellen dieser Probleme bietet sich alternativ das I-Bausystem* an.
Bei Bauobjekten, in das tatsächlich Wasser von außen eindringt, ist es oft ratsam, an allen eindeutig kritischen Stellen aufzugraben. Außerdem sind alle möglichen Fehlerquellen abzustellen, wie zum Beispiel eine undichte Wasserleitung reparieren oder auch ein schadhaftes Regenablaufrohr.
Der Baustoff macht’s
Zu unterscheiden ist zunächst, ob ein Gebäude in Ziegelbauweise oder aus Beton gebaut wurde. Im ersten Fall ist zu überprüfen ob jemals zuvor Wasser in den Keller eingedrungen ist und, sollte dies der Fall sein, wie hoch der Wasserstand war und wie hoch der mögliche Grundwasserspiegel ist. Sollte der Grundwasserspiegel in einem kritischen Bereich liegen, ist zu überlegen, ob die Nutzung eines solchen Kellerraums generell eingeschränkt werden muß.
Trotzdem gibt es Möglichkeiten, selbst solche feuchtigkeitgefährdeten Keller hochwertig zu nutzen - solange einige Schutzmaßnahmen vollzogen werden.
Abdichtungen von innen
Hier bietet sich zum Beispiel die Möglichkeit einer innenliegenden Drainanlage an, so daß an einer Stelle das Wasser gesammelt und von dort abgepumpt werden kann.
Ist in einem Keller zuvor noch nie Wasser eingedrungen, kann davon ausgegangen werden, daß diesbezüglich auch in Zukunft kein ernsthaftes Problem entstehen wird.
Die Oberflächen solcher Keller können aber dennoch starke Feuchteschäden aufweisen, was die alte Mär von den ausschließlich von außen eindringendem Wasser herrührenden Feuchteschäden, widerlegt. Ursache für solche Schäden ist vielmehr die Tatsache, daß die Außenwände von außen nicht ausreichend abgedichtet und /oder wärmegedämmt sind. Wenn es dadurch zu einer Durchfeuchtung des Ziegels kommt, wird die Wärmeleitfähigkeit erhöht - und dann spielt die Kondenswasserbildung eine ganz erhebliche Rolle.
Ich möchte diejenigen bitten auf meiner Homepage weitere Info unter Schriften nachzulesen was ich zu diesen Problemen alles schon zum "Besten" gegeben habe.
Von "Verschleierungen" halte ich überhaupt nichts!
Dazu auch; http://www.bau.net/reg/bromm.htm
Natürlich bin ich an weiteren Diskussionen interssiert.
Ich bin auch froh, dass es nicht nur eine Meinung gibt.
* siehe meine Homepage unter Schriften.
Oder: http://www.bau.de/markwords.cgi?file...te=i-bausystem
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...also doch nicht so unbekannt
Danke Josef für deine Verweise und den Abdichtungsfachmann Herrn Bromm! :respekt
Habe schon in die entsprechende Seiten reingeschaut, o-ha, sehr viel Information, werde ich mal in Ruhe durcharbeiten.
Aber erst mal zur Sache:
Zitat:
von Herrn Bromm: War es tatsächlich Wasser das von außen eindringt?
Eindeutig Ja!
Natürlich untersuchen wir, bevor mit der Abdichtung begonnen wird, die Ursachen der Feuchtigkeitsbildung, die Möglichkeiten der Aussenabdichtung, den Wandaufbau usw.
In o. g. Fall sind mehrere unglückliche Faktoren zusammengekommen:
1. Der BU, der vor ca. 15 Jahren das Haus gebaut hatte ist von einem Grundwasserspiegel ausgegangen (auch durch Bodengutachten belegt) das 30 cm über der Gründungssohle liegt. Desshalb hatte er die Wände 1,0 m hoch betoniert, von aussen einen Schwarzanstrich aufgepinselt.., und vor 5 Jahren Insolvenz angemeldet. :boxing
2. Das Gebäude liegt aber an einem Hang, wo das Sickerwasser, je nach Niederschlag anstaut und durch die KS Wand eindringt. Desshalb haben wir vorletztes Jahr eine Abdichtung mit:
1 x AIDA-Kiesol (1:1 mit Wasser verdünnt) + Sulfatexschlämme
3 x AIDA-Kiesol (nicht verdünnt)
3 x Sulfatexschlämme
Haftbrücke durch Spritzbewurf
1,5 cm Sanierputz
nach VR Remmers über die gesamte Wand durchgeführt, das Wasserproblem war gelöst.
3.Letztes Jahr wurde der Regenwasserkanal auf der Straße neu verlegt, und durch Umstände, die ich hir nicht näher erläutern will, ist das Haus mit ca. 2000 m² versiegelten Hofflächen ohne Anschluß geblieben, was der Eigentümer nicht wusste. Dadurch ist das Niederschlagwasser bis 50 cm unter Kellerdecke hochgestiegen und durch die Innere Abdichtung gedrückt. :cry
4. ..was eigendlich nicht hätte passieren dürfen, den die Verkieselung ist, laut Remmers, auch gegen Lastfall DIN 18 195 Teil 6 geprüft.
Mögliche Ursachen:
- Fehlerhafte Ausführung? (geringe Schichtdicke)
- Fehler im Produkt?
Auf Nachfragen bei Remmers kam die Aussage, das Kiesol immer 1:1 mit Wasser verdünnt werden muß, und zwar bei allen 3 Verkieselungsvolgen. :eek: , stand bis dahin aber in keinen Verarbeitungsrichtlinien (nach den nur den 1 Aufstrich mit Wasser verdünnt, die nächsten pur), bis auf den LV-Text Pos. 9
http://www.remmers.de/html/doc/lv/BI0001_winword.rtf
Könnte da die Ursache für die Undichtichtichkeit liegen?
@Carden, Mark
Von "Verschleierungen" hällt übringens selbs Fa. Remmers nicht viel. Auf einem Remmers-Abdichtungsseminar (sehr empfehlenswert!) wurden unterschiedliche Agdichtungssysteme vorgestellt. Schleierinjektion ist eine sehr kostspielige Metode, die in der Regel mehrfach durchgeführt werden muß, bis der gewünschte Erfolg erzielt wird. Aber in Einzelfällen wird die schon mal erfolgreich eingesetzt.
Bin aber bereit gegenteilige Erfahrungen zu hören. Auch was Innere Abdichtungen durch Verkieselung angeht gibt es sicherlich unterschiedliche Meinungen. Wir haben bis dato seit 8 Jahren sehr gute Erfahrugnen mit dem System gemacht, und jetzt so etwas... Vieleicht ist sie gegen drückendes Wasser doch nicht das Wahre? Ich wills nicht hoffen....
Gruß
Meister
Wie sinnvoll und erfolgreich ist eine Schleierinjektion bei einem feuchten Keller?
Als weitere Ergänzung im Kampf gegen Feuchteschäden im Keller wird in letzter Zeit oft die Schleierinjektion oder Schleiergelabdichtung angeboten. Ob dies jedoch auch zu dem gewünschten Erfolg führen kann, bleibt äußerst fragwürdig.
Bei Feuchteschäden im Keller ist vorab ist immer zu klären um welchen Lastfall, d.h. gegen welche Art der Feuchtebelastung muss eine Maßnahme durchgeführt werden.
Es gibt Regelwerke, zum Beispiel die DIN 18195 (diese Norm gilt zwar nur für den Neubau), wo geregelt ist, bei welchem Lastfall welche Abdichtung vorgenommen wird.
Dabei gilt es zu unterscheiden, zwischen Erdfeuchte, Stauwasser und drückendes Wasser.
Bekanntermaßen ist eine Abdichtung gegen drückendes Wasser nicht so einfach herzustellen. Be-sonders problematisch ist dies bei einem Altbau, zumal dann meist der Garten - oft auch Terrassen oder Garagen – die Abdichtungsmöglichkeiten erschweren.
Dies zeigt sich auch daran, dass viele Objekte, auch wenn diese abgedichtet wurden, oftmals nachbe-arbeitet werden müssen. Dies deswegen, weil auch kleinste Fehlstellen zu Undichtigkeiten führen und somit Wasser in den Keller eindringt.
Der Unterschied zu kurzfristig auftretendem Stauwasser ist lediglich die Zeitverschiebung. Die Belastung und der daraus entstehende Schaden muss genauso wie gegen drückendes Wasser an-gesehen werden. Somit muss sich die gesamte Abdichtungstechnik daran messen lassen, ob es gelingt, alle Boden- und alle Wandflächen (Fugen- und Fundamentanschlüsse) so abdichten zu können, dass an keiner Stelle Wasser eindringt. Aber auch, was genau so wichtig ist, dass es nicht zu Schäden durch Aufschwemmen kommen kann.
Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Auflasten (das aufschwimmen) des anstehenden Wasserdru-ckes an der Innenseite durch ein “Gegengewicht abgesichert“ werden.
Ein praktisches Beispiel hierzu: wenn angenommen wird, dass drückendes Wasser als auch kurzfristig ansteigendes Stauwasser nur 50 cm über der Bodenplatte ansteht, so ist in jedem Falle eine 25 cm dicke Betonplatte, (die doppelt so schwer ist) wie Wasser, an der Innenseite als Gegengewicht aufzubringen und gegen Aufschwemmen zu sichern. Aber was passiert, wenn 60 cm Wasser erreicht werden kann sich jeder selbst ausrechnen. Bei einem Meter Wasserstand wären dies immerhin 50 cm Beton, usw..
Nun versuchen einige „sehr schlaue Bautenschützer“, diese Problematik mit einer sogenannten Schleierinjektion zu umgehen. Ganz schnell werden Beweise von Objekten aufgeführt, wo eine Schleierinjektion zu Erfolg geführt hat.
Nach all dem, was ich bisher beobachtet habe, war es in der Regel kein drückendes Wasser und kein Stauwasser, sondern es handelte sich um feuchte Keller (meist Tauwasser), dies sowohl im Wand- als auch im Bodenbereich. Es wäre auch unverständlich wieso bei Grundwasser Löcher in den Boden gebohrt werden können, ohne dass Wasser eindringt.
Selbst die Behauptung, es handelte sich dabei um aufsteigende und/oder eindringende Feuchtigkeit, wurde vorher fast nie (durch Fachleute) überprüft.
Es mutet sonderbar an, wie in den Prospekten dargestellt wird, wie gleichmäßig die Verteilung der Injektionsmittel in einer Mindestschichtdicke von mehreren Zentimetern an der Außenseite dargestellt wird. Sowohl am Boden als auch im Fundamentbereich und im Wandbereich soll dies eine wasserdichte Wanne ergeben.
Es gehört schon viel Fantasie dazu, einem (zunächst) dünnflüssigen Injektionsmaterial vorzuschrei-ben, wohin es fließen soll und wie es (auch gegen Wasserdruck) eine einheitlich dicke Schicht erge-ben soll. Zumal an der Außenseite meist ein Konglomerat aus Bauschutt, Kies und Erde eine sehr in-homogene und oft nicht einheitlich verdichtete Masse anliegt. Somit bleibt die gleichmäßige Ausdehnung der Injektionsmittel sehr fragwürdig.
Wie sollte dieses Injektionsmittel wissen, dass es sich an der Außenseite allseitig 30 – 40 cm um das Bohrloch ausdehnt?
Es muss auch in jedem Falle mit dem nächsten Bohrloch und dem (im Wasser) eingebrachten Injektionsgut eine Überlappung aber auch eine wasserdichte Verbindung eingehen.
Es wird immer so sein, die Injektionsmaterialien werden, sich den Weg des geringsten Widerstandes suchen und sich dabei in einer mehr oder weniger klumpenartigen Form ausbreiten.
Es ist sicher nur Wunschdenken, dass es hierbei zu einer geschlossenen und wasserdichten Fläche kommen kann.
Was jedoch viele Verarbeiter und Geschäftemacher nicht abhält, diesen Nonsens als Stand der Tech-nik zu verkaufen.
Dass hier auch ein Statiker zu Rate gezogen werden sollte, um weitere Schädigungen am Haus durch die unkontrollierten Injektionen und die damit zusammenhängenden Lastverteilungen zu ermitteln, sollte ebenfalls selbstverständlich sein. Jedoch wird meist von unqualifizierten Leuten daran über-haupt nicht gedacht. Hier zählt eher das Argument, „das machen wir immer so“.
Völlig ungelöst ist dabei auch die Frage, wie denn (die meist giftigen) Substanzen zu einem späteren Zeitpunkt entsorgt werden können. Eine sortenreine Trennung der Baustoffe ist schier unmöglich, aber auch im nicht ausgehärteten Zustand werden sehr viele wasserbeeinträchtigende Stoffe freigesetzt und ins Grundwasser eingebracht.
Es gibt sicher Einzelfälle wo relativ kleine undichte Flächen mit diesem Verfahren eine Lösung er-geben haben.
Es ist jedoch allgemein bekannt, dass bei vielen Maßnahmen im Bautenschutz entweder unfachmännisch oder überzogen vorgegangen wird. Auch deswegen hat unser Gewerbe seinen schlechten Ruf.
Wie wurde denn die eindringende Feuchte gemessen?
Es heißt zwar im Beitrag vom ?? Meister eindeutig ja, aber wie kann man so etwas feststellen.
Meiner Meinung nach nur durch eine Überschwemmung.
Damit ergibt sich klar: es ist drückendes Wasser - aber auch wie hoch es angestiegen war.
Logischerweise muss folgen, wenn es aber das nächste mal nochmals ein paar Zentimeter höher steigt - tja was dann?
Und noch etwas - ich führe konkret solche Arbeiten seit über 35 Jahren aus. Vorher war ich Fachbauleiter im U-Bahnbau tätig mit Abdichtungen tätig.
Keine kleinen Projekte, sondern schon sehr große wie z.B. Konstabler Wache und Hauptbahnhof in Ffm.
Aber auch in München einige Großbaustellen noch zur Olympiazeit.
Ich gebe zu , dass nicht alles auf Anhieb dicht war und ist.
Wir haben Geele Tonnenweise verarbeitet und alles ist wieder undicht geworden.
Nur manchmal dauert es eben einige Jahre.
Genau wie bei den "Abdichtungen" im Keller mit Schlämmen und Sanierputzen kann es sehr lange dauern bis der Schaden sichtbar wird.
Wenn es aber "nur" feucht ist, dann ist die Prüfung oft schwierig was ist zu tunß
Und hierbei helfen keine Vertretersprüche, sondern nur der Sachverstand und der kommt (von den leider auch) schlechten Erfahrungen!
Dabei denke ich auch an die Thematik - die Zeit heilt Wunden.
Wie oft meldet sich denn ein Hausbesitzer noch nach mehr als 5 Jahren. Ich behaupte selten.
Wer überprüft seine Arbeiten noch nach 10 Jahren?
Es müsste Pflicht werden - solche Arbeiten nach 10 Jahren zu Bewerten.
Manchen Verantwortlichen würde schlecht werden.
Von einem Nahmhaften Hersteller habe ich einmal eine Referenzliste mit 21 von Objekten überprüft.
17 waren in einem bedauerlichen Zustand.
Ich habe selbst genug negative Beispiele aus denen ich lernen kann - nein muss und mache keine "Abdichtung" in Kellern nur mit den "Sanierputzaufbauten" wie uns die Firmen immer noch empfehlen.
Weil ich daraus gelernt habe, kommt für mich nur noch das I-Bausystem in Frage.
Evtl. mit einer innenliegenden Drainanlage.
Dieses System (z.T. ähnlich) mache ich seit 1982 und habe keine Probleme damit.
Verpressungen gegen eindringendes Grund - oder Hangwasser.
Ob mit Verpressungen und /oder einer schleierhaften Injektion eine auf Dauer Abhilfe überhaupt möglich ist?
Viele der Hausbesitzer sind erschüttert, wenn sie feststellen, dass Ihr Keller feucht wird, oder gar Was-ser eindringt. Dies löst oft eine Reihe von Problemen aus. Unter anderem, dass es im Keller zu Fäulnisschaden kommt. Alles organische Material was auf dem Boden steht und mit Wasser in Berührung kommt fängt an zu faulen. Schimmelpilze entstehen in den Kellerräumen, es modert.
Des öfteren muss auch die Feuerwehr gerufen werden um den Keller auszuräumen und auszupumpen und so weiter.
Gerade in den letzten Jahren kann man feststellen, dass es häufiger zu diesen Problemen kommt.
Die Gründe können verschieden sein: das Ansteigen von Grundwasser aber auch durch erhöhte Niederschläge und zwar innerhalb kürzester Zeiträume. Auch durch die Reparatur bzw. Abdichtung der Abwasserkanäle kommt es zu einem Anstieg vom Grundwasser bzw. Schichtenwasser.
Diese Not macht sich eine Reihe von Firmen zu nutze und versprechen dem Hausbesitzer zu helfen in dem sie den Keller abdichten. Sehr oft kann man erleben, dass ein sehr billiges Angebot erstellt wird und auch, dass sich dieses Angebot als sogenanntes Einsteigerangebot herausstellt. Die Rechnung fällt dann meist wesentlich höher aus.
Eine wasserdichte Wanne
Besonders diffizil ist die Angelegenheit, wenn die Hausbesitzer der Meinung waren, bei ihrem Haus handelt es sich um eine dichte Wanne. Die Enttäuschung ist auch groß, wenn man bei Untersuchungen feststellt, dass statt Beton (der als Ortbeton gegossen wird), es sich um Betonsteine (die vermauert wurden), handelt.
Hier eine nachträgliche Abdichtung herzustellen ist fast ausgeschlossen. Es helfen die schönsten Ver-sprechungen und Urkunden auch nicht darüber hinweg, dass es insbesondere an der Statik des Gebäudes liegt, dass keine nachträglichen Abdichtungen hergestellt werden können.
Es gilt nämlich die Gesetzmäßigkeit, dass der Wasserdruck nur aufgenommen werden kann, wenn eine dementsprechende Verankerung oder der Wasserdruck mit einem "Gegengewicht" ausgeglichen wird. Dies bedeutet auch, dass z.B. wenn davon auszugehen ist, dass außen ein Meter Wassersäule über dem Kellerfußboden ansteht bei einer nachträglichen Abdichtung mindestens 50 cm Beton aufgefüllt werden müsste. Da dieser doppelt so schwer ist, reicht die Hälfte der Wasserhöhe. In den meisten der Fälle ist dies jedoch technisch nicht machbar.
Eine ganz andere, aber auch wichtige Betrachtung ist, dass wenn Wasser in ein Gebäude eindringt nie genau kontrolliert werden kann, woher dieses Wasser kommt. Außerdem, wenn diese eine Stelle abgedichtet wird, könnte es durch das ansteigen des Wassers an einer anderen Stelle, die bisher nicht betrof-fen war, wieder austreten. Dies dadurch, weil durch die bisherige Fehlstelle eine Entlastung vorgenommen wurde. Es baut sich also ein erneuter Druck auf und Wasser kann an anderer Stelle eindringen.
Genauso problematisch bleibt bei Undichtigkeiten in Beton, dass es sich dabei um sogenannte Kiesnester handeln könnte, wobei ebenfalls davon auszugehen ist, dass wenn eine Stelle dicht ist, dann an einer anderen Stelle das Wasser eindringen kann.
Die Grundwasserstände unterliegen erheblichen Schwankungen.
Nach einer Verpressung wird so manchen Bauherrn oft suggeriert, die bis dahin erfolgte Abdichtung war schon ein Erfolg. Dabei handelte es sich nur um das zurückweichen des Wasserstandes.
Zu berücksichtigen ist außerdem noch, dass oft nach dem das Grundwasser sich wieder absenkt, die ei-gentliche Fehlerquelle nicht mehr zu ermitteln ist. Oft kann man diese falsche Einschätzung jedoch erst nach einem erneuten ansteigen des Grundwassers feststellen, was jedoch auch Jahre dauern kann. Die dadurch notwendigen Nacharbeiten sind somit kein erneuter Mangel. Es ist denkbar, dass mehrmals eine Verpressung durchgeführt werden muss.
Der Keller kann von innen abgedichtet werden
Nun solle nicht der Einruck erweckt werden, eine nachträgliche Abdichtung von der Innenseite ist in jedem Falle auszuschließen. Es gibt durchaus Fälle bei denen eine Abdichtung sinnvoll ist, jedoch bedarf es hier sehr guter Fachkenntnisse und auch ein gewissermaßen ehrliches Verhalten. Insbesondere auch die Information an den Hausbesitzer, was machbar und was nicht machbar ist.
So ist es durchaus denkbar, wenn z.B. während der Bauzeit zwischen der Schalung bei dem Erstellen des Betoniervorganges entweder ein Stück Holz oder auch ein Metall oder sonstiger Gegenstand in diese Schalung fällt, so dass diese keine ausreichende Betonüberdeckung aufweist, zu einer Undichtigkeit führen kann. Eine solche Fehlerstelle ist, wenn sie erst gefunden ist, ohne Problem abzudichten.
Ganz anders sieht es aus, wenn z.B. zwischen der Bodenplatte und der aufgehenden Wand kein Fugenband verwendet wurde. Es kann dann schon bei den geringsten Setzungen oder auch den thermischen Bewegungen zu einer Undichtigkeit wegen geringfügigen Bewegungen kommen.
Hier ist oft eine Abdichtung möglich. Jedoch schon ungleich problematischer und dies setzt ebenfalls sehr viel Fachwissen voraus.
Selbstverständlich spielen auch die Materialauswahl und die qualifizierte Ausführung durch die Handwerker eine wichtige Rolle.
Der deutsche Holz- und Bautenschutzverband DHBV, ein Zusammenschluss von qualifizierten Fachbetrieben, hat für solche Arbeiten ein Merkblatt bzw. ein Empfehlungsblatt für die Bearbeitung solcher Probleme herausgegeben. So dass sich auch der nicht so fachkundige, an Hand der Beschreibung orien-tieren kann welche Maßnahmen durchgeführt werden müssen. Auch einige Materialhersteller haben ihre Verarbeitungsrichtlinien mit solch qualifizierten Merkblättern ausgerüstet.
Jedoch bleibt die Problematik wie oben beschrieben und deshalb sollte genau und sorgfältig geprüft werden, welche der Maßnahmen zum Erfolg führen ! .....können.
Normenwerke; Merkblätter; Verarbeitungshinweise. Siehe auch: http://www.wta.de/
Edmund Bromm
Herr Meister, ja ich verwende sehr viel Produkte von Remmers
Zitat:
Zitat von Meister
Ist ja sehr informativ, das es noch andere Abdichtungsysteme gibt, die sicherlich alle ihre vor-und Nachteile haben, die ja auch zugenüge verarbeitet wurden, aber
Meine Fragen laufen hier ins Leere :(
Ein letzter Versuch:
Fragestellung
1. Wer hatte mit der negativen Abdichtung der Fa. Remmers, (Aida-Kiesol und Schlämme) ähnliche oder andere Erfahrungen gemacht? Wenn es solche gibt würde ich mich freuen von euch zu lesen :D
2. Ursachenforschung
Wenn nichts konkretes zum o. g. Fall beigetragt werden kann, dann muß ich wohl wo anders suchen :lock . Soll nicht als Vorwurf klingen, aber allgemeine Komentare zu unterschiedlichen Alternativen helfen mir leider nicht weiter :cry .
Herr Bromm, sie haben natürlich große Erfahrungen im Bautenschutz, wie sieht es mit den Produkten von Remmers aus? Haben sie die auch öffter eingesetzt?
Das I-Bausystem hört sich interessant an, aber: - ich binn ja das Wasser aus dem Keller nicht los. Mit innenliegenden Drainage oder einem Pumpensumpf kann ich doch nicht ein Wohnklima schaffen oder???
Vielleicht habe ich da auch ein Denkfehler, lasse mich gerne eines Besseren belehren.
Gruß
Meister
Was erwarten Sie eigentlich, sollte sich jemand blosstellen?
Noch zum I-Bausystem:
Antworten auf häufig gestellte Fragen
Wird die Wand nicht noch mehr feucht, wenn innen nichts mehr verdunsten kann?
Nachdem es Jahre dauert bis eine Wand über die Kapillaren vollgesaugt ist, ist davon auszugehen, dass wenn innen keine Verdunstung stattfindet, die Kapillaren also seit Jahren mit Wasser gefüllt sind auch von außen nichts mehr aufgenommen werden kann. Die Wand dichtet sich, je feuchter sie wird, bis zur maximalen Sättigung mehr oder weniger selbst ab.
Wenn innen nichts mehr verdunsten kann steigt die Feuchte um so höher auf?
Es gibt keine Gesetze die der Feuchte vorschreiben welchen Weg sie nehmen soll, also auch nicht, „wenn nicht mehr nach innen dann nach oben„.
Wie vor erwähnt, ist die Mauer erst einmal gesättigt, kann ein nachwandern nur erfolgen, wenn etwas verdunstet. Dies geschieht normalerweise, sowohl nach innen wie nach oben. Wenn eine Abdichtung in der Mauer
(im Querschnitt) fehlt, sollte eine eingebaut werden. Diese Leistung ist völlig unabhängig von der Maßnahme einer Innenabdichtung.
Was geschieht hinter der Abdichtung?
Nichts von Bedeutung. Es fault nichts, die Salze bleiben in Lösung, die Festigkeit der Ziegel oder des Betons verändert sich nicht ( zum verputzten Mauerwerk). Da die Innenkondensation im wesentlichem wegfällt, ist eher mit einem Rückgang der Feuchtebelastung zu rechnen. Es kommt zu keiner Schädigung der Wände. Die Mauern bleiben so feucht wie bisher. (Unter einem Putz bleibt die Wand auch feucht).
Es stellt sich ein stationärer Zustand ein.
Können hinter der Abdichtung Schimmelpilze oder Schwamm entstehen?
Nein. Es bedarf immer mehrerer Parameter und /oder Voraussetzungen für das Wachstum von Pilzen. Dazu gehört:
1. das Eindringen oder Vorhandensein von organischem Material.
2. die „richtige„ Temperatur eine „ideale„ Feuchte und ausreichend Licht; (Sauerstoff und Säuregrad spielen ebenfalls eine wesentliche Rolle).
Wenn auch nur einer der aufgeführten Punkte nicht zutrifft, kann kein Schimmel wachsen.
Wie ist die Umweltbelastung der Folie zu bewerten?
Diese Folien werden durch nichts geschädigt und geben keine umweltbelasteten Stoffe ab.
Zu den Umweltverträglichkeiten dieser Niederdruckpolyethylenfolien einige technische Angaben:
Niederdruckpolyäthylen ( PE - HD) auch alle andern Polyäthylene sind der Kunststoff, der im täglichen Leben am häufigsten zur Anwendung kommt, weil er kein Chlor, keinen Weichmacher und auch keine anderen Zusatzstoffe enthält.
Polyethylen besteht aus Kohlenstoff und Wasserstoff und ist der ökologisch sinnvollste Werkstoff, weil:
• für seine Herstellung und Verarbeitung im Vergleich mit anderen Werkstoffen relativ wenig Energie benötigt wird.
• das werkstoffliche Recycling gebrauchter Polyäthylenprodukte zu wieder verwendbarem Granulat möglich ist.
• Polyäthylene in der Deponie keine Grundwasserbeeinträchtigung verursachen.
• Polyäthylene nach den Empfehlungen des Bundesgesundheitsamtes für die Herstellung von Bedarfsgegenständen im Sinne des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes zugelassen sind.
• Polyäthylenrohre für öffentliche Trinkwasseranlagen Verwendung finden.
Somit ist sicher, daß im Normalfall eine Instandsetzung der Kelleraußenwände an der Innenseite mit dem
I-Bau System eine kostengünstige und ökonomisch sinnvolle Alternative ist.
Das Verfahren ist seit November 1998 beim Patentamt unter Nr.: 295 21 952.1 als Gebrauchsmuster eingetragen. Es wird von unserer Firma seit Jahren mit Erfolg eingesetzt.
Wenn Sie diese Erfahrungen nicht selber machen wollen, dann hilft evtl. die Weiterbildung z. B. DHBV: http://www.dhbv.de/
für DHBV-Mitglieder:
Unterstützung bei der täglichen Arbeit durch:
fachliche Beratung, technische Beratung
Vermittlung von DHBV-Fachbetrieben und Sachverständige
Zugang zum mitgliedergeschützten Bereich der "DHBV-Homepage"
Plazierung im Internet, kostenfrei und unter Angabe des Leistungs- und Tätigkeitsprofils
Immer informiert durch die Verbandszeitschrift "Schützen & Erhalten"
Rechtsberatung zu Fragen des Bau- und Arbeitsrechts
Aktuelle Informationen zu Bau, Wirtschafts-, Arbeits- und Steuerrecht
Fachkonferenzen zum Holz- und Bautenschutz im Rahmen der DHBV-Tagungen
Fortbildungsveranstaltungen zu betriebswirtschaftlichen, rechtlichen und bautechnischen Fragen im Rahmen der DHBV-Landestagungen
Erfahrungsaustausch im Kollegenkreis
Interessenvertretung bei Normung und Gesetzgebung
Unterrichtung der Öffentlichkeit über die Belange des Holz- und Bautenschutzes
oder auch die Mitarbeit in den Referaten von der WTA.
Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege: http://www.wta.de/home.html
In diesen Kreisen können Sie sehr wohl offen - mit den Kollegen - über das Für und Wider diskutieren.
Wie eine Namensgebung auch ausfällt es geht nichts an der Thematik vorbei!
Herr (? ) von aquatex wie wollen Sie die vorgemachten Behauptungen von mir als ungültig oder falsch bewerten?
Welche Argumente fallen Ihnen denn ein, dass sich das Material allseitig ausbreitet?
Und dabei sollte ein ganzer Baukörper dicht werden soll. Die kleinste Fehlstelle und alles ist umsonst!
Ich höre immer nur - das funktioniert schon, wenn ordentlich gearbeitet wird.
Warum läuft, denn dann kein Wasser aus den Bohrlöchern?
Sie sollten doch nochmals meine Argumente genau lesen und dann beantworten.
Schon mal Danke
"ich" oute mich mal als Forenbetrieber
... "sorry" seit neulich die neue Forensoftware aufgespielt wurde ist das Impressum für dieses Seite verschollen ... "mein" PC-Experte ist derzeit im Urlaub "aber" sobald der wieder da ist werden wir das Impressum wieder anbringen.
.
"zur" Sache:
Vom Thema Vergelen Innenabdichtungen Trockenlegungen etc. verstehe ich nix ... "wenn" ich da Probleme habe gehe ich zum Herrn Bromm ... ich tu mich da leicht weil jener "nur" ein paar Kilometer entfernt wohnt ... "für" die Arbeit samt Fachwissen vom Herrn Bromm würd ich meine Hände in´s Feuer legen (!)
.
"jetzt" kann man vorwerfen voreingenommen zu sein ... "OK" kann ich mit leben ... werd ich wohl auch müssen.
.
Stichwort: "Vergelen" mir sind 5 Bauvorhaben bekannt wo geplant und ausgeführte Weisse Wannen undicht waren ... "man" entschied sich zu vergelen ... "trotz" 3fachen nachvergelen sind allesamt "nicht" dicht geworden ... "eines" dieses Bauvorhaben kann man samt Bilder auch "hier" im Forum finden (!) ... "seinerzeit" haben allesamt eine Erfolgsgarantie ausgeschlossen ... sprich wenn sich der Bauherr entscheidet für´s vergelen und es "nicht" dicht wird ist das eigenes Risiko (!) ... "wie" erwähnt versteh ich nix von dieser Materie "aber" awengerl war ich bei diesen 5 Bauvorhaben dzgl. dann schon verwundert ?
.
Zitat:
Sinn und Zweck dieses Forum ist, den Fragestellern konstruktive
Lösungen ihrer Probleme anzubieten und nicht an deren Fragestellung
vorbei zu gehen, um nur eigene Philosophien zu verbreiten.
"Richtig" ... "aber" dieses Forum dient auch zum Erfahrungsaustausch der Anwender ... "die" Industrie bringt ein neues Produkt auf den Markt und durch die Werbung für dieses Produkt wird suggeriert hier das Ulitmativprodukt erkürt zu haben ... m.e. ist ein Produkt "nur" so gut wie der Verarbeiter der dieses Produkt letztendlich dann einsetzt "plus" die Rahmenbedinungen für den Einsatz ... "kein" Einsatz gleicht dem anderen ... z.b. zu kalt zu warm "hier" vielleicht zu bindiges Material was ansteht "oder" zu kiesiges Material ... "aus" diesem Grund kommt´s immer wieder zum Erfahrungsaustausch der Ausführenden auch "hier" im Forum (!) ... "es" gibt viele von der Industrie hoch gelobte Produkte deren Anwender das einmal probieren und mit den Worten "das ist mir zu havy" kein zweites Mal probieren ... "nüchtern" betrachtet gibt´s "nur" den Hersteller den Ausführenden und den Erfolg ... "wenn" sich der gewünschte Erfolg wegen eventl. falscher Beratung oder fehlender Rahmenbedinungen "nicht" einstellt darf man den Anwender dann auch ned böse sein wenn er beim 2ten. Mal "nein danke" dazu sagt (!)
.
"ich" bin in den langen Jahren meiner Selbstständigkeit auch etwas vorsichtiger geworden ... "obwohl" die Industrie lt. eigenen Aussagen das beste erfunden hat was es auf´n Markt gibt (!)
.
"in" diesem Sinne auch bitte mal an den Verarbeiter denken (!)
.
Mich wundert wo sie dies gelesen haben ?
In Ihrem Beitrag vom 04.03.2005 10.02 Uhr
Fortzetzung folgt.
Es bleibt Ihre Behauptung und es ist Ihr Wunsch, dass es so sein soll, aber...
Ihre Beiträge sind unsachlich, denn...
.
1tens; was nun? Oben schreiben Sie mit PU Schaum und weiter unten, mit dem umweltfreundlichen Akrylgel. Als Beweis führen Sie jedoch nur das Gel an.
Ist Ihnen bewusst welche Stoffe im PU-Schaum verwendet werden? Wieder eine Empfehlung von mir suchen Sie unter den Suchmaschinen: *polyurethan*isocyanat*toxisch. Wie ich weiter oben schon einmal erwähnte stört dies auch viele Verarbeiter nicht. Wir sollten jedoch etwas sensibler werden im Umgang mit solchen Stoffen. Unsere Umwelt ist hier besonders sensibel.
Und, diese Stoffe sind keinesfalls für Trinkwasserabdichtungen zugelassen!!!
Auch Sie lassen somit einfach, bewusst oder unbewusst etwas weg und denken wir merken das schon nicht.
.
2tens; bei aller Liebe, ich habe Sie darauf aufmerksam gemacht und nochmals vorgeschlagen den Artikel Verpressungen genau durchzulesen, dann hätte Ihnen auffallen müssen, dass es da etwas gibt was besonders zu berücksichtigen ist.
Dazu gehört aber die Kenntnis, dass es statische Probleme gibt. Wenn Sie abdichten wollen, dann ist die Frage - gegen was und welchen Wasserdruck!
Nehmen wir an, außen steht das Wasser 1 Meter hoch an, welche Lasten und sonstige Maßnahmen sind dann innen gegen diesen Wasserdruck vorzunehmen? Es ist sicher, dass um das aufschwemmen zu vermeiden ein halber Meter Beton einzubauen ist, sonst schwimmt Ihnen der Boden auf. Alles andere ist unsachlich und entspricht nicht den statischen Belangen.
Was aber noch dazu kommt ist, was ist, wenn der nächste Wasserstau 110 cm beträgt? Dann läuft der Keller wieder voll. Ob das der Weisheit letzter Schluss ist?
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3tens; Was Sie besonders stört. Ich zitiere: ….ist die Tatsache, dass Sie wiederholt
die Anwender der Schleierinjektion in Zusammenhang bringen mit "sehr schlauen Bautenschützern" oder Geschäftemachern".
Diese Bezeichnungen, denke ich, versteht jeder als unseriös. Zitat Ende.
....Hier gebe ich Ihnen insofern Recht, jeder kann lesen und sich selber ein Bild von den Beiträgen machen. Aber unterstellen Sie mir bitte nicht ich habe Sie gemeint, diesen Stiefel haben Sie sich selber angezogen.
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4tens … nein meine Zweifel sind noch nicht ausgeräumt, den dazu weiß ich zuviel.
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Ich gebe aber auch zu - gelegentlich braucht es Sondermaßnahmen - wie auch immer um diese Probleme zu lösen. Z. B. lieber Pumpe ich aus einer innenliegenden Wanne gelegentlich etwas raus. Meist ist es nur wenig Wasser was eintringt. An Beispielen mangelt es mir hierzu nicht. Denn auch wir haben oft die Probleme von eintringenden Wasser zu lösen, dabei verweise ich - wir leben in einer Hügellandschaft und zum Teil mit höhen Bergen. Auch hier wurde oft gebaut und diese Objekte sind nicht alle dicht.
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Zum Schluss noch, da diese Diskussion mit der Eingangsfrage nichts mehr zu tun hat, sollten wir hier einen Schluss machen.
Wenn Sie mit mir weiter im fachlichen Streit diskutieren wollen stehe ich Ihnen gerne noch zur Verfügung.
Meine e.mail: bromm@isarbautenschutz.de
Bis dann
das verstehe ich nicht...
.. es hatt zwar mit meiner Eingangsfrage nichts zu tun, die habe ich abgeschrieben unter "hir im Forum nicht lösbar", bis auf den Vorschlag von Herrn Hoppensack für eine Schleierinjektion, die hir gerade heftig diskutiert wird :frust
aber mal was anderes
Zitat:
Zitat von Bromm Edmund
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Nehmen wir an, außen steht das Wasser 1 Meter hoch an, welche Lasten und sonstige Maßnahmen sind dann innen gegen diesen Wasserdruck vorzunehmen? Es ist sicher, dass um das aufschwemmen zu vermeiden ein halber Meter Beton einzubauen ist, sonst schwimmt Ihnen der Boden auf. Alles andere ist unsachlich und entspricht nicht den statischen Belangen.
Was aber noch dazu kommt ist, was ist, wenn der nächste Wasserstau 110 cm beträgt? Dann läuft der Keller wieder voll. Ob das der Weisheit letzter Schluss ist?
Ich weiß nicht wie im Süden gebaut wird, aber ich kenne meistens eine Bodenplatte, auf der auch die Aussen- und Innenwände stehen. Wieso muß ich dann den ganzen Wasserdruck mit dem Eigengewicht der Bodenplatte auffangen??? :confused: Und wenn Beton zwischen die Wände gegossen wird, (absolute ausnahme), dann wird doch ein Verbund zur Wand geschaffen?!
Aufschwimmen von Gebäuden
Herr Bromm,
mich würde interessieren, ob Sie mir konkrete Fälle, oder auch nur einen
konkreten Fall nennen können, bei dem ein Gebäude nach einer Schleiergel-
abdichtung aufgeschwommen ist, oder ob es sich bei Ihren Angaben dazu
nur um Vermutungen handelt.
Sie müssen schon Beweise bringen, wenn Sie die Beiträge anderer als
unsachlich bewerten, sonst glaubt Ihnen vielleicht bald niemand mehr.
Innenabdichtung Druckwasserbelastung
Hi Meister!
Mit deinem Problem bist du wirklich nicht zu beneiden und die Diskussion über Für und Wieder der Schleierinjektion hilft hier sicher nicht sehr viel weiter.
Kritiker werden sicher bei meiner Wortmeldung sofort aufschreien und meinen ich müßte so argumentieren (weil ich auf der Seite von Remmers stehe!).
Gestattet mir aber dennoch ein paar Anmerkungen. :sleeping
Zunächst ist eine Innenabdichtung im Druckwasserbereich grundsätzlich erstmal möglich! Aber - da sind einige wesentliche Faktoren zu beachten, damit die Sanierung auch wirklich funktioniert.
1. Wie hoch ist den wirklich der Wasserdruck? Was über 3 bar geht, sollte man auch nicht mit dem guten Remmers-System versuchen dicht zu halten.
2. Sollen nur Teilbereiche (nur eine Wand z.B.) mit dieser Innenabdichtung saniert werden? Wenn ja, stellt sich die Frage: wie soll der Anschluß an der Schnittstelle zwischen neuer Innenabdichtung und alter Außenabdichtung bzw. der Anschluss an angrenzende Innenwände druckwasserdicht hergestellt werden? Das Wasser wird sich hinter der Innenabdichtung in alle Richtungen ausbreiten und ggfs. einen neuen Weg der Entspannung suchen. Am oberen Abschluss der Innenabdichtung ist zwingend eine horizontale Abdichtung in der Wand zumindest gegen kapillar aufsteigende Feuchte notwendig, sonst hast du die Feuchtigkeit bald im Wohnzimmer!
3. Wie werden die betroffenen Räume genutzt?
Abdichtungen mit Dichtungsschlämmen (auch die von Remmers) sind nicht diffusionsdicht- sD-Wert liegt etwa bei 0,5-1,5 je nach Kunststoffvergütung.
Damit wird die Raumluft mit Feuchtigkeit belastet, was in der Regel unter den Tisch gekehrt wird. Der anschließend aufgebrachte Sanierputz behindert durch seine Offenporigkeit diesen Wasserdampftransport nicht allzuviel.
4. Das Thema Auflast bei "negativen" Wasserdruck kann man bei den oben genannten Druckverhältnissen auch beruhigt negieren. Gerade die Grundverkieselung bei Remmers bewirkt die Integrierung der Mauerwerksoberfläche in die Abdichtung und somit wird der Wasserdruck nicht an der Grenzfläche zwischen Mauerziegel und Dichtungsschlämme mit voller Kraft einwirken! Es müßte damit zum Abreißen der ersten 3,4 oder 5 mm der KS-Oberfläche kommen, damit die Abdichtung von der Wand fällt. Übrigens ist KS-Mauerwerk der ideale Untergund für diese Verkieselung! :lock
Entscheidend dabei ist aber die sorgältige Freilegung der KS-Oberfläche! Wenn die Grundverkieselung sich erst durch alte Putz- oder vielleicht Farbreste durchkämpfen muss, dann hast du schon verloren! Denn diese bestimmen dann wie gut die Abdichtung auf dem Untergrund haftet. Also - Untergrundvorbereitung auf's Peinlichste einhalten!
5. Du schreibst, dass damals ein dreifacher Schlämmeauftrag gemacht wurde.
Dazu muss man beachten, dass die letzte Schlämmeschicht nicht als Abdichtungsschicht sondern als Haftbrücke für den Spritzbewurf gedacht ist!
Der Spritzbewurf durchschlägt beim Auftragen diese (frische) Schlämmelage und kann damit nicht für die Abdichtung gerechnet werden. Für Druckwasser sollten mind. 4 Lagen Dichtungschlämme aufgetragen werden. Und diese mit dem vorgeschriebenen Wasseranteil zum Anmischen!!!
Also- 2 vollwertige Lagen Schlämme, wobei Fehlstellen nicht auszuschließen sind, ergeben vielleicht 2 mm Dicke und die reichen für Druckwasser nicht aus!
:wow
Soweit zu den wesentlichsten Faktoren.
Noch ein paar Anmerkungen zu den Erfahrungen!
Ich kann natürlich nicht allzuviel aus dem Nähkästchen plaudern, aber ein ein paar Hintergrundinfos sind schon legitim.
Das Problem Kiesol pur oder 1:1 verdünnt einzusetzen hängt mit zwei Punkten zusammen. Zum einen gab es Probleme durch Unsicherheit bei der Verarbeitung insbesondere bei unerfahrenen Verarbeitern. Es wurde zum Teil zu viel des Guten getan, so daß das Kiesol pur aufgetragen eine Trennschicht bilden konnte. Zum zweiten wurden die Rezepturen der Dichtungschlämmen weiter "verbessert". Durch höhere Kunststoffanteile ergab sich natürlich auch ein noch dichteres Gefüge, in das das Kiesol nicht mehr vollständig einwandern konnte. Die Folge war wiederum eine Trennschicht zwischen den Schlämmeschichten. Folglich ging man vor einigen Jahren dazu über, grundsätzlich nur noch verdünnt zu arbeiten (bei 2K-Dichtungschlämme sogar nur noch Kiesol als Grundierung und nicht mehr zwischen den Schlämmelagen!) Seitdem funktioniert das System auch wieder hervorragend.
Aus meiner Erfahrung heraus kann ich bestätigen, dass diese Abdichtung grundsätzlich funktioniert. Da ich von Hause aus auch sehr mißtrauisch bin, habe ich zu meiner Einstiegszeit 1991 auf dieser Strecke selbst derartige Abdichtungen mit ausgeführt (nicht nur mit Worten!) darunter waren auch echte druckwassebelastete Keller. Wir haben das damals so gelöst, dass der Wasserdruck (Keller stand innen permanent ca. 1m unter Wasser) durch eine Absenkung (Pumpensumpf innerhalb des Kellers) niedrig gehalten wurde. Die alte Bitumeninnenwanne wurde komplett entfernt und durch eine Innenabdichtung mit dem Remmerssystem wieder als Wanne abgedichtet.
Und der Pumpensumpf? Ganz einfach - dort haben wir zuvor ein 200er KG-Rohr als Muffenstück eingesetzt und an die Abdichtung angeschlossen. Als die Abdichtung fertig war, haben wir die Pumpe aufgenommen und einen Deckel draufgesetzt. Darauf kam ein Aufbeton und nochmal die Abdichtung mit der Innenabdichtung, die anschließen mit einem schwachen Estrich (3 cm)abgedeckt wurde. Das Ding war dicht und ich habe seitdem nichts negatives mehr gehört. Vielleicht schaffe ich's mal und seh mir das heute mal wieder an.
Der letzte Tip: Wenn du dich für diese Innenabdichtung entscheidest, dann bestehe wenigstens auf die 10-Jahresgarantie von Remmers. Wenn dein ausführender Unternehmer Pleite macht, dann steht Remmers für den eventuellen Murks grade!
Tschüss und viel Erfolg :winken
Schnorbel
Keine Antwort ist auch eine Antwort !!!
Warum kommt von dem "Experten im Forum" Edmund Bromm, keine Reaktion
mehr?
Sind Sie mit Ihren Argumenten am Ende oder fällt Ihnen nichts mehr ein?? :motz
PS: Herr Bromm, bitte rufen Sie mich nicht mehr an, sondern lassen Sie
uns das Thema weiterhin im öffentlichen Forum behandeln oder sind Sie
nicht mehr in der Lage, vernünftige Sachargumente statt irgendwelcher
Beschimpfungen zu bringen?
Sie brauchen doch blos auf die fachliche Bewertung eingehen, aber die lassen Sie eben
[QUOTE=aquatex]Warum kommt von dem "Experten im Forum" Edmund Bromm, keine Reaktion mehr?
Bei unserem Gespräch haben Sie Herr Hoppensack doch bestätigt, dass es sich an dem Objekt nicht um drückendes Wasser gehandelt hat.. was soll ich dann mit Ihnen über Ihre Schleierinjektion weiter diskutieren?
Am Donnerstag wurde in der WTA (in Karlsruhe) über dieses Thema ausführlich diskutiert (Sie waren ja nicht dabei, so etwas brauchen Sie auch nicht) und dabei ergab sich, dass für eine solche Instandsetzung auch ein Planungsauftrag erfolgen muss. Dies wird auch in das neue Merkblatt so aufgenommen.
Wenn Sie selbst planen, dann übernehmen Sie auch die Verantwortung.
Wenn es zum Schaden kommt, übernimmt Ihre Versicherung nichts!!!
Hoffentlich teilen Sie dies auch Ihren Auftraggebern /Bauherrn mit.
Ansonsten bringt eine Diskusion mit Ihnen nichts.
Sie sagen nur immer dies machen wir immer so.
Oder Sie verweisen auf eine andere Person. Bringt uns nicht weiter..
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@Herr Meister.
Ihre Probleme wurden von mir nicht weiter diskutiert, weil ich der Meinung bin dies wäre auch eine Angelegenheit mit Fachleuten und dem Hersteller das Problem vor Ort zu lösen.
Trotzdem denke ich habe ich ausreichend viel zum Thema ausgesagt.
Es wäre unfair, wenn ich den Sachverhalt und die Baustoffe nicht genau kenne weitere Empfehlungen zu geben.
Unsere Firma arbeitet mit verschiedenen Fachleuten und auch Herstellern eng zusammen. Nur so kommt auch ein gutes Ergebnis zustande.