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Licht flackert sporadisch/unregelmäßig

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  1. #1

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    Licht flackert sporadisch/unregelmäßig

    Hallo,

    wir haben in unserem dreigeschössigen Einfamilienhaus (1 Etage Keller, 2 Etagen Wohnen, Wohnfläche 120 m²) ein Problem. Im gesamten Haus kommt es immer wieder zu einem minimalen kurzen (< 0,5 Sekunden) abdimmen der Beleuchtung. Wir haben zu 90% LED Lampen aber auch die paar Halogenlampen betrifft es. Es ist sehr unregelmäßig, würde aber schätzen pro Stunde ca. 1 mal. Andere Geräte betrifft es nicht aber evtl. ist die Störung auch zu kurz. Ausfälle von Leuchtmitteln oder Geräten gab es bis jetzt keinen einzigen (wir wohnen ca. ein halbes Jahr hier).

    Wir dachten zunächst daran das der Kühlschrank oder die Ölheizung jeweils beim Start so viel Strom ziehen das es dann zu einem Spannungsabfall kommt. Es passiert aber auch wenn beides gerade nicht läuft. Ansonsten kann ich andrehen was ich will, Herd volle Leistung, Staubsauger, Computer, Fernseher, alles mit einem mal, nichts davon sorgt für ein abdunkeln oder aufhellen der Beleuchtung. Ich habe auch mal alle Sicherungen im Keller angefasst, keine davon war ungewöhnlich warm. Außer die für die Gegensprechanlage, die Sicherung habe ich auf 0 gestellt - die Lampen dimmen trotzdem noch ab.

    Eine Ferndiagnose ist natürlich schwierig und da wir eher Laien sind natürlich auch gefährlich bei Tipps. Aber welche Möglichkeiten gibt es denn außer alle Wände aufzureißen und die Stromkabel einzeln zu prüfen? Mit welchem Kosten muss man für eine Diagnose beim Elektriker rechnen?

    Grüße
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  2. Licht flackert sporadisch/unregelmäßig

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  3. #2

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    Ich hab das im Flur, LED zuckt kurz alle 1-2 Min.

    Hatte einen Elektriker da, der hat alles überprüft. Erdung, Zuleitung, usw. keine Beschädigungen gefunden.


    Hintergrund den ich mir denke:
    Die Lampe wird über ein Relai im Keller geschaltet, die Leitung zur Lampe läuft parallel zu einer Steckdosenleitung.
    Ich denke von der Spannungsführenden Steckdosenleitung gibt es eine Einspeisung in die nicht Spannungsführende Lampenzuleitung.
    Bei LEDs kann das ggf. einen Kondensator laden und die Lampe zum zünden bringen.
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  4. #3

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    Tritt dieses Zucken überall zeitgleich auf?
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  5. #4
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    Ja, überall gleichzeitig, soweit ich beobachten konnte. Ich bin ja nicht in allen Räumen gleichzeitig aber die angrenzenden betrifft es auf jeden Fall. Die gesamte Elektrik ist aus 2001 (Neubau).
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  6. #5

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    Eine Idee wäre noch einmal sämtliche Schraub oder Steckverbindungen in allen Stromverteilenden Kästen nachziehen zu lassen soweit möglich um dort einen Erwärmungs-Wackelkontakt auszuschliessen.
    Eine Andere -In der Nachbarschaft ist niemand der Schwere Heisswassergeräte oder sonstigen schweren E-geräte betreibt die zu einem Spannungsabfall führen können?
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  7. #6
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    Die Woche war ein Elektriker bei uns und hat sich den Anschlusskasten angeschaut. Von seiner Seite aus ist dort alles Okay und Zitat "sehr ordentlich und massiv gebaut". Er vermutet entweder das es durch starke Verbraucher kommt (Kühlschrank, Toaster, etc.) was wir dann aber verneint haben, da es ja auch ist wenn alles aus ist. Oder aber von außerhalb, was er aber nicht so ohne weiteres mal eben auf die Schnelle messen kann. Die Nachbarn kennen wir nicht so gut, da wir noch nicht sehr lange hier wohnen. Der, den wir gefragt haben, hat keine Probleme (oder bemerkt es nicht, da um die 70 Jahre alt).

    Wir haben beim Einzug auch nichts verändert, außer 3 Steckdosen verlegt da wir eine Wand "verschoben" haben (1,5 m versetzt, um einen weiteren voll nutzbaren Raum zu haben). Die Kabel selbst sind so geblieben da es von der Länge gut gepasst hat, sie sind nur verlegt worden.
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  8. #7
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    Hallo noch mal. Das Licht flackert immer noch. Leuchtmittel sind aber alle noch Okay, da gab es bis heute keinen Ausfall. Alle anderen Geräte sind auch Okay. Netz soll lt. Anbieter stabil sein (ja ja, was sonst). Welche Möglichkeiten habe ich noch außer einer 24/7 Vollüberwachung mit Aufzeichnung durch den Elektriker? Ich habe ein relativ gutes Mulitmeter, kann man damit die Steckdosenspannung messen oder ist das eher nicht empehlenswert? Vielleicht gibt es eine Verschiebung? Mir ist nach dem überfliegen meines letzten Post aufgefallen das wir doch ein Kabel verlängern mussten, mittels Lüsterklemme. Die wurde aber richtig angezogen (von mir persönlich) und war auch eine eher teure bzw. haltbare Klemme. Die wurde auf Empfehlung meines Opas verbaut, er ist aber nun fast 80 Jahre alt und kann mir nicht helfen. Nullleiter im Sicherungskasten wurden alle vom Elektriker überprüft und waren fest.
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  9. #8
    Avatar von Fred Astair
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    Klar kannst Du mit dem Multimeter die Steckdosenspannung messen. Das müsstest Du aber zeitgleich auf allen 3 Phasen machen und ständig auf die Anzeige starren.
    Spätestens nach 10 min fallen Dir die Augen zu.
    Du wirst also an einem Mehrkanal-Datenlogger nicht vorbeikommen.
    Sinnvollerweise müsste auch noch an mehreren Punkten im Haus gemessen werden. Zuerst direkt nach dem Zähler und wenn da alles sauber ist, weiter drin im Haus. Wird ne langwierige Detektivarbeit.
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  10. #9

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    Bei den heutigen Netzen stellt ein Toaster keine nennenswerte Belastung dar, die Netzstörungen verursacht. Da muß schon ein Durchlauferhitzer mit 20 kW eingeschaltet werden bis man etwas merkt.

    Die andere Möglichkeit können Alternative Energien sein.
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  11. #10
    Avatar von Fred Astair
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    Zitat Zitat von draine88 Beitrag anzeigen
    ... Mir ist nach dem überfliegen meines letzten Post aufgefallen das wir doch ein Kabel verlängern mussten, mittels Lüsterklemme. Die wurde aber richtig angezogen (von mir persönlich) und war auch eine eher teure bzw. haltbare Klemme. Die wurde auf Empfehlung meines Opas verbaut....
    Wenn ich sowas lese, muss ich allerdings am Zustand der Installation zweifeln.
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  12. #11
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    Er war früher Elektriker und ist geistig noch fit, nur der Körper will nicht. Die Steckdose wird jedoch kaum genutzt und auch wenn ich die Sicherung zu dem Raum trenne flackert es trotzdem. Der Rest ist Stand 2000/2001 (Neubau). Nachdem was ich gelesen habe sind solche Klemmen durchaus legitim zum verbinden.
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  13. #12
    Avatar von Fred Astair
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    Weißt Du was ein Lüster ist? Wahrscheinlich nicht, sonst würdest Du nicht schreiben, dass Ihr ein Kabel mittels Lampenklemme verlängert hättet. Wie Ihr das wirklich "verlängert" habt, will ich gar nicht wissen.
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  14. #13
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    Nachdem was ich gelesen habe kann man damit jedes Kabel verlängern, sofern es kein Starkstromanschluss (Herd, Schweißgerät) oder Feuchtraum-Bereich ist. Aber gut, man lernt halt nie aus. Wie gesagt, die Dose wird eh nur selten genutzt.

    Rausgefunden habe ich allerdings gerade folgendes. Das war allerdings einer der Vorbesitzer. Im Hauswirdschaftsraum ist ein Lichtschalter und darunter eine Steckdose. Ist das Licht aus, geht die Dose nicht (liegen 0 Volt an). Ist das Licht an, liegen auf der Dose 70 Volt an. Ich vermute, das hier der Hund begraben liegt und werde das mal checken lassen.
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  16. #14
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    Edit: Ich habe gerade noch mal die Renovierungsbilder durchgeschaut. Die Steckdose selbst haben wir nicht verlängert, sondern das Extra-Kabel zum Spiegelschrank (Beleuchtung).
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  17. #15

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    Installation als Ursache? Eher nicht.
    Ich vermute hier eher den Versorger als "Übeltäter". Irgendwelche "Umschaltwerke"/"Trafostationen" etc.
    Wir haben hier ähnliches Verhalten.....
    Melde das einfach mal bei Deinem Versorger. Die sollen Deine Beobachtungen mal untersuchen. Vorher solltest natürlich notieren, was wann wie flackert...

    Aktion würde ich allerdings in die dunkle Jahreszeit verschieben...
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