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Garage elektrifizieren

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  1. #1

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    Garage elektrifizieren

    Hallo zusammen,

    ich möchte unsere (Fertig-)Garage wie folgt "elektrifizieren" lassen und würde mich freuen, wenn Ihr mir hierzu ein paar Tipps geben könntet, bevor ich mich an unseren Elektriker für die weitere Ausführung wende. Vorgestellt habe ich mir einen Feuchtraum-AP-Verteiler, einreihig 12 - 14 TEs mit folgender Ausstattung:
    - 1FI 4pol, 40A, 0,03A für alles
    - 4 LS B16, davon 1x Torantrieb (Torgröße ca. 2x2,5m), 1x Strom in der Garage (1 Leuchtstofflampe, 3-4 Steckdosen), 1x Strom (1-2 Steckdosen und Licht) für Gartenhäuschen hinter der Garage und 1x Reserve (evtl. Aussenbeleuchtung oder so), Gartengeräte (Rasenmäher & Co) hängen an einem anderen Stromkreis, direkt von der HV aus
    - 1x ELTAKO (liegt noch im Keller) für die Beleuchtung in der Garage (erspart mir die Wechselschaltung bei 2 Schaltern)
    - evtl. später noch einen Timer für Aussenbeleuchtung

    Was haltet Ihr davon? Übertrieben? Verbesserungs-/ergänzungswürdig? Weitere Tipps?

    Von der HV aus liegen bereits 5x1,5qm, reicht der Querschnitt (Distanz HV->UV ca. 10m) oder lieber neu und dann welchen Querschnitt legen?

    Thx und viele Grüße,

    Thorsten
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  2. Garage elektrifizieren

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  3. #2
    Avatar von Distler
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    Kommentar

    Zitat Zitat von tquast
    Hallo zusammen,

    ich möchte unsere (Fertig-)Garage wie folgt "elektrifizieren" lassen [...]
    Zitat Zitat von tquast
    Ist die direkt am Haus oder wird das ein Erdkabel?

    Vorgestellt habe ich mir einen Feuchtraum-AP-Verteiler, einreihig 12 - 14 TEs

    Könnte evtl. knapp werden

    mit folgender Ausstattung:
    - 1FI 4pol, 40A, 0,03A für alles

    Nochmal: Ist die direkt am Haus oder wird das ein Erdkabel? Weil sonst bereits das Kabel zur Garage über FI abgesichert werden muss

    - 4 LS B16, davon 1x Torantrieb (Torgröße ca. 2x2,5m), 1x Strom in der Garage (1 Leuchtstofflampe, 3-4 Steckdosen), 1x Strom (1-2 Steckdosen und Licht) für Gartenhäuschen hinter der Garage und 1x Reserve (evtl. Aussenbeleuchtung oder so)

    Warum alles B16? Braucht der Torantrieb so viel? Immer so niedrig wie möglich (ok, ich gebe zu, B16 ist heutzutage fast Synonym für Sicherung) Warum Licht und Steckdosen zusammen? Steckdose löst aus und man steht im Dunkeln. Besser Steckdosen und Licht trennen. Kostet 2 B10 fürs Licht. Könnte auch aus einem anderen Grund besser sein: Die meisten Lichtschalter können nur 10A und nicht 16A, es wäre also nicht völlig korrekt, sie 16A abzusichern (ich weiß, die Praxis, aber trotzdem)

    Gartengeräte (Rasenmäher & Co) hängen an einem anderen Stromkreis, direkt von der HV aus

    Dennoch schlage ich vor, eine CEE-16A-Drehstromsteckdose mit vorzusehen, für heftigere Gartengeräte etc.; natürlich über 3poligen LSS 16A. Es sei denn, sie sind sicher, sie NIE zu brauchen

    - 1x ELTAKO (liegt noch im Keller) für die Beleuchtung in der Garage (erspart mir die Wechselschaltung bei 2 Schaltern)
    - evtl. später noch einen Timer für Aussenbeleuchtung
    nicht übertrieben, aber die TE werden knapp


    Von der HV aus liegen bereits 5x1,5qm, reicht der Querschnitt (Distanz HV->UV ca. 10m) oder lieber neu und dann welchen Querschnitt legen?

    Diese Leitung muß bereits in der HV mit 16A abgesichert werden. Das wird insgesamt eher knapp. Wenn Austausch kein Problem ist, würde ich mindestens 5 x 2,5 mm2 nehmen, ich persönlich lieber 5 x 4 mm2, weil 5 x 1,5 könnte zwar klappen (muß ggf. genau gerechnet werden), aber da darf dann zum Beispiel auch nicht ein Meter im Kabelkanal mit 20 anderen Leitungen dabei sein, weil dann die Belastbarkeit nicht mehr ausreichend ist. Zur Notwendigkeit eines höheren Querschnitts und zur genauen Belastbarkeit insgesamt kann man nur in Kenntnis der Verlegeart, thermischen Belastung, Häufung von Kabeln und wegen Spannungsfall Länge bis zum letzten Verbraucher sowie der Charakteristika der Verbraucher selbst etwas sagen. Orientierend werden Sie ein 5x4mm2-Kabel 25A absichern können (damit geht sogar CEE32, wenn auch nicht voll belastbar, aber das braucht's sowieso eher nicht)



    Gruß Distler
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  4. #3
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    Wow, vielen Dank schon mal für die umfangreiche "Begutachtung"!

    Aaaalso:
    - die Garage kommt direkt ans Haus, daher ist kein Erdkabel nötig
    - Kabel neu verlegen müsste klappen, HV ist im Keller und "mal eben" ein weiteres Kabel unter der Decke verlegen wird schon irgendwie gehen. Werde 4mm² bevorzugen und in der HV mit 25A 3pol. absichern (lassen). Oder mit 32A?
    - Licht (Garage, Gartenhaus und Aussenbeleuchtung) lege ich dann jeweils separat auf B10, Steckdosen und Torantrieb (Marantec) lasse ich auf B16, oder? Aber getrennt: 1x Tor, 1x Steckdosen Garage, 1x Steckdose Gartenhaus, 1x Aussensteckdose (Option)...
    - die CEE-Idee ist gut, hatte ich noch gar nicht dran gedacht, wird eingeplant
    - daraus folgt dann automatisch eine grössere UV
    - da könnte dann ja auch noch ein Hauptschalter (3pol.) mit rein, der den gesamten Garagenbereich abschaltet
    - Ist der geplante FI mit 40A ok oder würden 25A auch reichen?

    Gruß und schon mal schönen Dank, Thorsten
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  5. #4

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    Wenn Du eh schon verlegst, würde ich noch unbedingt Netzwerk-Kabel und eine 8 x 0,6 mm² (Telefonleitung o.Ä.) reinglegen.
    Wer weiß, was später noch kommt.
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  6. #5
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    Dann aber Cat7, oder?
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  7. #6

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    genau, kostet ja nicht die Welt.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von tquast
    Von der HV aus liegen bereits 5x1,5qm, reicht der Querschnitt (Distanz HV->UV ca. 10m) oder lieber neu und dann welchen Querschnitt legen?
    Thorsten
    Mindestquerschnitt für Steigleitungen beträgt 10qmm!
    Das 1,5er oder 2,5er ist als Zuleitung für eine Unterverteilung nicht zulässig !!!
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  9. #8
    Avatar von Distler
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    Ist das eine UV?

    Vom Zählerschrank zum 1. Verteiler 63A Belastbarkeit und kein PEN < 10 mm2, ok, also mindestens 5 x 10 mm², d'accord.

    Aber das hier ist doch eine "Unter-UV" nach dem 1. Verteiler. Wenn man die fünfadrig ausführt (wegen kein PEN < 10 mm²) und unter Berücksichtigung von Spannungsfall, Verlegeart, Temperatur etc. korrekt dimensioniert, ist IMHO hier kein Zwang zu 5 x 10 mm², sondern nur zum ausreichenden Querschnitt. Sonst müsste ja generell jede Leitung, hinter der Drehstrom in Wechselstrom aufgeteilt wird, 10 mm² haben.


    Gruß Distler
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  10. #9

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    Dann aber...

    mit entsprechender Vorsicherung, wenn die Summe der Automaten mehr als für den Querschnitt zulässigen Strom ergeben.
    MfG
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  11. #10

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    Hallo Torsten,

    es ist umstritten, ob man für eine Untervereteilung wirklich 10 mm² als zuleitung legen muss. 6 mm² reichen in der regel auch. wichtig ist, dass es 5 Adern sind. die gemeinsame nutzung von PE und N ist erst ab 10 mm² gestattet, wird aber in der praxis nur noch für den weg zwischen Hausanschluss und Zählerschrank verlegt.

    bei 10 m Wegstrecke würde ich der kosten wegen nich unbedingt zu 6 mm² raten. als vorsicherung kannst du Neozedelemente mit 35 bei 6 mm² oder 50 Ampere bei 10 mm² verwenden. das ist natürlich immer davon abhängig, wie deine Vorsicherungen vor dem Zähler dimensioniert sind.

    für den verteiler halte ich eine reihe für etwas unterdimensioniert. ein 2reihiger kostet in der regel nur 5 € mehr, und bietet ggf platz für weitere einbauten. bestücken würde ich den kasten so:

    einen B 16 Automaten je für das Licht und für die Rolltore (ohne vorgeschalteten FI)

    den Rest hinter einen 3poligen 40 Ampre FI mit einer Fehlerstromtoleranz In von 30 mA

    für CEE 16 Ampere Steckodsen solltest du 3polige C16 Automaten verwenden. für jede Steckdose ne eigene !!! wenn du eine 32 Ampre Steckdose planst, solltest du zusehen, 50 Ampere NEOZED als vorsicherung zu planen, oder falls das nicht klappt, eine seperate 6 mm² leitung von der HV zu legen.

    kommen wir zu deiner problematik mit dem eltakko... sicherlich kannst du wenn du das teil eh über hast, eine eltakkoschaltung aufbauen, aber eine wechselschaltung als solche ist doch auch nicht wirklich aufwändiger.

    für steckdosenketten empfehle ich den 3er verbund. 3fach steckdosenkombinationen mit 5adrigem kabel duchverbinden, und in jeder dose einen anderen leiter duchklemmen. null und pe in allen dosen duchklemmen. wichtig dabei: jeder der 3 stromkreise auf eine andere phase, damit der nulleiter nicht alles auffangen muss.

    ich wünsch dir viel spass mit deinem projekt.

    lg, anna
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  12. #11
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Hallo Anna ...

    ... hast Du mal geguckt, von wann hier der letzte Beitrag war?
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  13. #12

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    Was sind schon 16n Monate..

    Gruß
    Ralf
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  14. #13
    Avatar von ein Elektriker
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    Zitat Zitat von Peppie Beitrag anzeigen
    für steckdosenketten empfehle ich den 3er verbund. 3fach steckdosenkombinationen mit 5adrigem kabel duchverbinden, und in jeder dose einen anderen leiter duchklemmen. null und pe in allen dosen duchklemmen. wichtig dabei: jeder der 3 stromkreise auf eine andere phase, damit der nulleiter nicht alles auffangen muss.
    Bei so einer Empfehlung, aber nicht vergessen, dass der Sicherungsautomat 3polig sein muß,wegen dem allpoligen Abschalten...
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  16. #14

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  17. #15

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