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  1. #1

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    Frage Erhöhte Brandgefahr?

    Heute wurde bei uns mit der Sanitärrohinstallation begonnen. Ein Detail gefällt uns - zumindest wenn es so bleibt - nicht.

    Auf der Dämmung der Decke liegen jede Menge Säge- und Hobelspäne. Wir sind der Meinung, dass dies bei einem entstehenden Brand dem Feuer Nahrung gibt. Sollen wir unsere Hausbaufirma auffordern, diese Späne zu entfernen, bevor die Decken geschlossen werden?

    Schon jetzt vielen Dank für Eure Hilfe.
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  2. Erhöhte Brandgefahr?

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  3. #2
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  4. #3

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    Ich sags mal so....

    Wenn Sie ein Holzhaus haben, machen die paar Holzkrümel den Kohl nicht fett.
    Wenn Sie einen Massivbau haben - was soll da passieren?
    Und wenn die Dämmung aus Styropor besteht, würde ich mir 10* mehr Gedanken über die giftigen Gase machen, die das Zeug bei Brand abgibt als um die erhöhte Brandgefahr von ein paar Säge-/Hobelspänen.
    ***
    Nichts desto trotz gehört eine Baustelle besenrein hinterlassen.
    Aber das ist Sauberkeit und nicht Brandschutz!
    MfG
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer
    Wenn Sie ein Holzhaus haben, machen die paar Holzkrümel den Kohl nicht fett.
    Da muss ich jetzt doch mal kurz widersprechen. Irgendwie klingt das nach Holz = Feuer!
    Brandschutz ist immer Personenschutz!
    Im Holzhausbau gelten die gleichen Anforderungen an den Brandschutz wie an den Massivbau. Klar brennt Holz und auch schneller als Stein, wer aber am Lagerfeuer schon mal einen massiven Querschnitt ins Feuer gelegt hat weiß wie lange das mitunter dauert bis der brennt. Was immer zuerst brennt ist die Einrichtung und dort das was eine große Oberfläche hat das gilt für den Massivbau wie den Holzbau. Holzspäne und kleinformatige brennbare Teile sollten also auf jeden Fall entfernt werden.
    Ein Gebäude muss nach einem Vollbrand soundso "generalüberholt" werden. Dem Holzbalken kann man dann sogar relativ einfacher die Standfestigkeit ansehen. Bei der Stahlbeton-Decke ist das erheblich schwieriger...

    R.J.
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  6. #5

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    Au mann....

    Die Krümmel liegen auf irgendeiner Dämmung, werden also in jedem Falle mit anderen Baustoffen bekleidet - egal ob mit Baustoffklasse A oder B.
    Wenn also das Feuer bis zu den Spänen durchgedrungen ist, ist deren Brandbeschleunigung so minimal im Vergleich zu dem, was da eh schon lodert, das es weder im Bereich Personenschutz noch im Sachschutz irgendwelche Relevanz hat.
    Sowohl im Holz- wie im Massivbau.
    Und eine Staubexplosion wird wohl auch nicht stattfinden. Es sei denn, da läge ein halber Spänebunker voll.
    MfG
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  7. #6

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    Deswegen war mein Beitrag auch weitgehend allgemein gehalten und bezog sich hauptsächlich auf diese Aussage:
    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer
    Wenn Sie ein Holzhaus haben, machen die paar Holzkrümel den Kohl nicht fett.

    R.J.
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  9. #7
    MoRüBe
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    Deswegen ja auch der Beitrag von PeMu...

    ...Aufräumen ist immer gut.:Roll

    Aber wahrscheinlich ist das so ein schwerwiegender Mangel, der mindestens 10.000 Euro Abzug rechtfertigt. (nach einzug natürlich)
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  10. #8
    Themenstarter

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    @PeMu genauso haben wir gedacht, wollten aber mal noch eine weitere Meinung hören, daher haben wir die Späne einfach selbst entfernt.

    @ Hr. Dühlmeyer
    Es handelt sich um ein Fertighaus in Holzrahmenbauweise mit geschlossenen Holzdecken. Die Decken sind mit Mineralwolle gedämmt und auf eben dieser lagen eine Menge Holzspäne.
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