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Kalkgibsputz nach streichen rau

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  1. #1

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    Unglücklich Kalkgibsputz nach streichen rau

    Hilfeeeeee!!! Ich werd noch wahnsinnig!!! Wir haben in unserem Neubau die Wände mit Kalkgibs verputzen lassen. Die Wände wurden nach der Trocknung glatt geschliffen, damit wir sie nur noch streichen müssen. Jetzt haben wir mit einer Wandfarbe von Sto angefangen zu streichen und die Farbe legt sich nicht gleichmäßig auf die Wand... Nach dem Trocknen sieht die Wand nun aus als hätte iche eine schlecht verpzuten Kalkputz überstrichen.... Die Wände wurden vorher mit Tiefgrund bearbeitet!! Teilweise sogar doppelt mit dem gleichen Ergebniss.... Ich werd noch verrückt! Wir wollten gerne glatte Wände haben! Hat jemand eine Idee woran es liegen könnte? Folgendes haben wir schon ausprobiert:
    Farbe verdünnt, sowohl mit Wasser, asl auch mit Tiefgrund.
    Farbe von anderem Hersteller.
    Mehrfach Tiefgrund aufgetragen.
    Malerwalzen von Langfloor bis Kurzfloor alles durchprobiert.
    Langsam gehen uns die Ideen aus.
    Wir wollen die extra geglätteten Wände nicht ungleichmäßiger, rauer Putzoptik!!!
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  2. Kalkgibsputz nach streichen rau

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  3. #2

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    Welche Art von Farbe Dis oder Silikat?
    Wahrscheinlich zu viele Grundierungsshichten und zu hochflorige Walzen.
    Falls dem so wäre:
    Zuvor aufgebrachte Farbe ausgiebig! trocknen lassen, Erhöhungen abschleifen (K40, dann K120) bis eine GLATTE Oberfläche vorhanden ist.
    Qualitativ hochdeckende Farbe Klasse 1, Walze mit niedrigem Flor (<15 mm, besser 12) nicht verdünnt DÜNN (= sparsam!!) auftragen.
    Ergebnis begutachten und ans Forum zurückerstatten.
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  4. #3
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    Also, das mit dem Abschleifen haben wir ebenfalls versucht und mit der unverdünnten Farbe gestrichen. Das geht dann gut. Allerdings sind die Erhöhungen nach dem Schleifen wie poliert. Die Farbe lässt sich sehr schlecht schleifen. Die Wand sieht dann auch verdichtet aus, so erkläre ich mir das bessere Ergebnis. Allerdings bin ich nicht bereit jede Wand nach dem streichen zu schleifen, das sich das kaum abschleifen lässt und die Strukturen sich eher schlecht als recht beheben lassen. Da muss es doch andere Möglichkeiten geben??? Wir haben die Farbe StoColor In benutzt, ist eine Innendispersionsfarbe. Je dicker die Farbe, desto schlimmer das Ergebnis, nach unserer Beobachtung..
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  5. #4

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    Nun - einen Tod müsst Ihr mindestens sterben ...

    Dort wo die Farbe appliziert wurde hilft nur Schleifen - oder - und das OHNE jedwede Garantie aufspachteln.....

    Je größer die Schichtdicke der aufgebrachten Materialien, desto höher ist das Risiko, das ALLES wieder abplatzt.
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  6. #5
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    Also, mit "je dicker die Farbe" meinte ich. Je deckender und qualitativer die Farbe. Nicht je dicker und mehrschichtiger aufgetragen. Also wenn wir gute, qualitative, dickflüssige Farbe benutzen, desto schlimmer und stärker die Strukturen, die aussehen wie eine sehr schlecht verputzte Wand mit sehr grober Körnung.
    Haben wir allerdings sehr stark verdünnte Farbe oder minderwertige Farbe aufgetragen war das nicht so schlimm. Allerdings ist das Streichen mit einer Farbe, die fast so flüssig ist wie Wasser, sehr unzufriedenstellend. Mir hat heute ein Maler gesagt, das es vielleicht an dem vielen Füllstoff in der Farbe liegen kann. Kann mir jemand sagen, wie sich der besagte Füllstoff schimpft? Findet man scheinbar auch nur auf dem datentechnischen Merkblatt.
    Naja und die Zimmer die nun so gestrichen sind, werden auch geschliffen. Aber die restlichen Zimmer streiche ich nicht, wenn ich so ein übles Ergebnis habe und das trotz großer Streicherfahrung.
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  7. #6

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    Also nochmal von vorn:
    Untergrund nicht grundiert: tut viel saugen.. - macht Farbe gaanz schnell trocken - Farbe bildet Hubbel ...
    Farbe mit großer Rolle und laangen Fusseln: vieli Farbe mit laangen Fusseln schnell auf Wand - Farbe bildet Hubbel.
    Grundierte Wand mit Farbe und Rolle mit kuurzen Fusseln (< 12 mm) und weenig Farbe: bessa i dass.
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  9. #7

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    Datenblatt einer Sto Innenfarbe:
    Calciumcarbonat = Kalk-Brösel zu Pulver gemahlen, Kaolin = spezielle weiße Tonerde-Brösel zu Pulver gemahlen, silikatische Füllstoffe = künstlich erzeugte Verdicker, z.B. auch im Soßenpulver, Tomatensaft und Orangensaft aber auch in Toilettenreiniger enthalten.
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  10. #8
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    So, ich bin nicht schwer von Begriff... Damit die Wand nicht saugt bzw. gleichmäßig saugt, haben wir die Wand gesäubert, Tiegrund drauf, trocknen lassen( ca 24 und mehr Stunden).Wir haben übrigens auch unterschieldliche Teifgründe ausprobiert. Dann mit dem Streichen angefangen. Zuerst mit Langfloor. Ergebnis katastrophe!!! Dann Farbe verdünnt, Ergenbnis minimal besser , dann Kurzfloor .... Ergebnis immer noch schlecht. Egal ob mit AldiFarbe oder von Sto, Ob dick oder dünn aufgetragen, egal ob Farbe verdünnt oder sehr angedickt....
    Nun folgt das Ergebnis unsrer Wissenschaft bzw. Forschung.... Das ganze rumexperimentieren hat sich gelohnt!
    Statt Tiefgrund, haben wir Haftgrund auf die Wand dünn aufgerollt, dann eine Wandfarbe von Sto mit wenig Füllstoffen gekauft (der Tipp kam von einem Maler)... das ganze mit einer kurzfloor gestrichen, das Ergebnis ist einwandfrei.
    Aber ich würde die Wände trotzdem nie wieder mit Kalkgibs verputzen, denn egal wo ich im Baumarkt oder bei ortsansässigen Malern fragte, keiner wusste was, keiner kannte soetwas... da fragt man sich doch glatt: Wir sind doch nicht die ersten mit so einem ........, oder???? In den Foren findet man dazu auch nichts.... das war schon sehr frustrierend.
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