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  1. #1

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    Frage Kombination: Lüftung mit Sole-EWT + Sole/Wasser-WP

    Hallo zusammen!
    Wir planen für unseren Neubau eine zentrale Lüftungsanlage mit WRG und Sole-Erdwärmetauscher sowie für Heizung und Warmwasser eine Sole/Wasser-Wärmepumpe mit Erdsondenbohrung. Dazu habe ich zwei Fragen:
    1. Wer hat Erfahrung mit Sole-Erdwärmetauschern? Sind sie tatsächlich so "unproblematisch"?
    2. Ich habe bei Zehnder-Comfosystems gelesen, dass "sich das System <mit dem Sole-EWT> besonders vereinfacht, wenn eine Erdsonde für den Betrieb einer Wärmepumpe bereits verfügbar ist. Dann braucht diese lediglich etwas größer dimensioniert zu werden.". Wie soll das funktionieren? Wer plant das? Hat jemand damit Erfahrung?
    Danke für Eure Hilfe! Viele Grüße
    Susanne
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  2. Kombination: Lüftung mit Sole-EWT + Sole/Wasser-WP

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    hochschieb
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  4. #3

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    Aha, jetzt sind wir ja schon zwei Fans der Sole-Erdwäretauscher <G>

    http://www.mba42.de/meine-zentrale-l...ruckgewinnung/
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  5. #4
    Themenstarter

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    Endlich ein "zweiter Fan"!!!
    Du hast also die Sole-Leitungen ums Haus gelegt und im Keller ins Haus geführt? Welche Heizung hast Du? Zufällig auch Sole/Wasser-WP?
    Gruß
    Susanne
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  6. #5

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    Hallo, ich hab erst die Sole-Leitung ums haus gelegt, ich glaube 100 Meter. Zum anschliessen sind wir noch nicht gekommen.

    Wir haben übrigens ne Wasser/Wasser-WP ( Stiebel WPW10) weil wir einen Grundwassespiegel von 1, 5 Meter haben.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Wasser/Wasser-WP heißt doch Grundwasser-Bohrungen, die auch erst genehmigt werden müssen, oder? Inwiefern ist der Grundwasserspiegel wichtig? Wie tief sind denn die Brunnen?
    Warum habt Ihr Euch für diese Art der WP entschieden?
    Gruß
    Susanne
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  8. #7

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    HAllo, genau, die Bohrungen müssen genehmigt werden, wfar aber kein Problem. Der Brunnen muss wegen des hohen Grundwassers bei uns auch nur 5 Meter tief sein. Und für den WW-WP haben wir uns entscheiden, weil die einfach die beste Jahreszahl haben, zusammen mit den Sole-WPs natürlich.
    Und ich wollte nicht den ganzen Garten umgraben lassen wegen der Sole-Rohre.
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  9. #8
    Bauexpertenforum
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    Zitat Zitat von susanne.t
    Hallo zusammen!
    Wir planen für unseren Neubau eine zentrale Lüftungsanlage mit WRG und Sole-Erdwärmetauscher sowie für Heizung und Warmwasser eine Sole/Wasser-Wärmepumpe mit Erdsondenbohrung.
    planst du das selber oder gibt´s fachleute?

    zur lüftungsanlage:
    warum hat die noch einen sole-erdwärmetauscher?
    zur heizungsanlage:
    die länge der bohrung muss auf den wärmebedarf des hauses abgestimmt sein.
    die entzugsleistungen sind natürlich von der geologie abhängig, sie dürften sich aber bei ca. 45-50W/m bewegen. das wichtigste ist, das die anlagenteile richtig aufeinander abgestimmt sind.
    flächenkollektoren oder bastellösungen mit eigenleistzung würde ich vermeiden.
    heizstäbe und pufferpeicher sind in der regel nicht erforderlich, die fussbodenheizung sollte möglichst eng verlegte rohre haben, die einen guten durchsatz ermöglichen (bei der fbh ist der hydraulische abgleich perfekt auf die anlage abzustimmen).
    zur erdsonde: bohrungen unter 100m: bohrantrag bei der wasserbehörde stellen. über 100m: bergbauamt kontaktieren (das macht aber alles das borhunternehmen.
    die bohrung ist mit einem sand-bentonit gemisch zu verpressen, damit es in den einzelnen geologischen schichten nicht zu grundwasser-bypässen kommt.
    erdwärmesonden sind wartungsfrei, man rechnet mit >100 jahren lebensdauer.

    tipp: gutes borhunternehmen suchen, die haben meist tipps für gute planer. die anlage dann durchgängig planen lassen. und am ende steht und fällt das ganze mit der fachfirma, die die anlage erstellt, auch hier würde ich dann auf empfehlungen bauen.
    meine erfahrung mit heizungsfirmen: "wp haben wir zwar noch nicht (oder schon ein-zweimal) eingebaut, ist aber alles kein problem. dann kommen angebote mit pufferspeicher, heizstab ("so gehen sie immer auf nummer sicher")...etc...
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  10. #9
    Themenstarter

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    Hallo!
    Danke für Eure Antworten!
    Der Sinn des Sole-EWTs bei der Lüftungsanlage besteht darin, die Luft im Winter vorzuwärmen und im Sommer vorzukühlen (http://www.sole-ewt.de/)
    Mittlerweile überlegen wir allerdings aufgrund der hohen Bohrkosten unser Haus doch mit einer Luft/Wasser-WP zu "versorgen" (Heizung und WW). Dann hätten wir zwar keine Kühlmöglichkeit im Sommer über die WP, könnten aber über die Lüftungsanlage mit Sole-EWT vorgekühlte Luft ins Haus bringen. Im Winter haben wir auch noch einen Kamin, so dass der Heizstab vielleicht gar nicht so oft in Betrieb gehen muss und die Luft/Wasser-WP vielleicht doch recht effektiv arbeiten kann. Was haltet Ihr von dieser Idee?
    Gruß
    Susanne
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  11. #10
    Hendrik42
    Gast
    Hi Susanne,

    da wir nicht wissen, welche Heizlast Euer Haus hat und wo es wohnt, können wir Dir nicht sagen, ob eine Luft WP wohl eine gute Idee ist. Aber grundsätzlich ist eine Luft WP natürlich eine Alternative.

    Gruß, Hendrik
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  12. #11
    Themenstarter

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    Hallo "Hendrik42"!
    Unser Haus wohnt (hoffenlich bald!) in Werne, das liegt zwischen Dortmund und Münster. Die Heizlast wird bei ca. 15 kW liegen (genaue Daten habe ich noch nicht). Was meinst Du dazu?
    Danke+Gruß
    Susanne
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  13. #12
    Hendrik42
    Gast
    Hallo "susanne.t",

    15kW! Das wird aber ein hübsch großes Haus! Eine Lüftungsanlage (mit WRG?) wird die Heizlast etwas verringern und 15kW kann man mit einer Luft WP auch problemlos machen.

    In Werne wird es wohl (nach diesem Winter zu urteilen) nicht sooo lange sooo schrecklich kalt.

    Aber bei 15kW würde ich auch nochmal darüber nachdenken, mehr in die Dämmung zu stecken.

    Gruß, Hendrik
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  14. #13
    Themenstarter

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    Hallo Hendrik! (ohne "42"...)
    Unser Haus wird wirklich nicht gerade klein (320 qm Wohnfläche) und ist wohl schon gut gedämmt:
    Außenwände: 17,5 KS-Vollstein mit 16 cm WDVS 035 (U=0,202)
    Bodenplatte (nicht unterkellert!): 30cm Beton WU mit 10cm Perimeterdämmung 035 außen und 8 cm Perimeterdämmung 035 innen (U=0,192)
    Dach: 20cm Sparren Dach mit 17cm Mineralwolle 035 und 6 cm Mineralfaserplatte im Feldbereich (U=0,160)
    2fach-Verglasung mit Ug=1,10
    Das ergibt lt. EnEV-Berechnung einen Jahresheizwärmebedarf von ca. 28 kWh/m²a (Lüftungsanlage mit WRG und Blower-Door-Test berücksichtigt)

    Was meinst Du dazu? Wir sind mit unserem Architekten überein gekommen, dass das schon sehr gut ist und alles Weitere kostenmäßig sich niemals rechnen wird.

    Gruß
    Susanne
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von susanne.t
    .. Bodenplatte (nicht unterkellert!): 30cm Beton WU mit 10cm Perimeterdämmung 035 außen und 8 cm Perimeterdämmung 035 innen
    [..]
    Dach: 20cm Sparren Dach mit 17cm Mineralwolle 035 und 6 cm Mineralfaserplatte im Feldbereich (U=0,160) [..]Was meinst Du dazu? ..
    ich bin zwar ned hendrik, aber ich meine: merkwürdige aufbauten.
    wie aus nem schlechten lehrbuch.
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  17. #15
    Hendrik42
    Gast
    Hi Susanne,

    ich würde vielleicht unter dem Estrich etwas dämmen -> da kommt man nicht so schnell wieder dran.

    Und da kommen laut EnEV 28kWh/qm/a raus? Das ist allerdings wenig. Wenn ich da noch Warmwasser draufrechne und mit EnEV Realitätszuschlag, dann komme ich aber unter 10kW Leistung raus. Aber wahrscheinlich taugt meine Daumenrechnung nicht für so große Häuser.

    Ich würde Dir dringend empfehlen, eine "richtige" Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 machen zu lassen. Das kostet keine 200 EUR und ist sehr gut angelegtes Geld, weil die WP nicht zu groß (=zu teuer) oder zu klein (=hohe Betriebskosten wg Stromzuheizung) wird.

    Wenn Ihr dann noch dafür sorgt, dass die FBH auf eine max. Vorlauftemperatur von 35°C oder besser (gegen 30°C) ausgelegt wird, dann klappt das auch prima mit der LuftWP.

    Gruß, Hendrik
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