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Verlegung Ringerder

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  1. #1

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    Verlegung Ringerder

    Servus zusammen,

    ich bin gerade dabei unser EFH kernzusanieren.

    Momentan sind wir dabei den Keller abzudichten und zu dämmen.

    In diesem Zuge möchten wir in den Kellergraben gleich einen Ringerder verlegen.

    Der Graben wir später mit Auffüllsand/Brechsand verfüllt.

    Kann der Erder in dieser Sandschicht verlegt werden oder muss er zwangsläufig im Erdreich verlegt werden?
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  2. Verlegung Ringerder

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  3. #2

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    Hallo,

    lies hier mal die Seite 28
    https://www.dehn.de/sites/default/fi...amenterder.pdf

    Sand sollte OK sein, ist aber nicht explizit erwähnt.
    Ich würde einfach mal direkt bei denen anrufen.
    Die haben eine gute Hotline
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  4. #3
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Die erfühligkeit ist gewährleistet wenn der erder im wasser liegt, je tiefer um so besser
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  5. #4

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    Zitat Zitat von mb4331 Beitrag anzeigen
    In diesem Zuge möchten wir in den Kellergraben gleich einen Ringerder verlegen.

    Der Graben wir später mit Auffüllsand/Brechsand verfüllt.

    Kann der Erder in dieser Sandschicht verlegt werden oder muss er zwangsläufig im Erdreich verlegt werden?
    Da es sich um einen Bestandsbau handelt, ist die DIN 18014 empfehlenswerte Kür und keine Pflicht und ohne Blitzschutzanlage muss normativ auch nicht die Normenreihe DIN EN 62305 beachtet werden.

    Ein Ringerder ist zwar die mit Abstand beste Lösung aber ebenfalls keine Pflicht, formal ist der Ringerdereinbau in Sand nicht explizit verboten. Aber es wäre sinnwidrig, wenn mit einem Tiefenerder mit im Blitzschutzbau empfohlenen 9 m Standardlänge im Garten oder einen durch die Bodenplatte an der HES deutlich kürzeren Erdspieß, eine bessere Erdfühligkeit erzielt würde.

    Erder müssen nicht zwingend ins Grundwasser eingebaut werden, aber in feuchtem Boden unterhalb der Drainagenentwässerung sollten sie schon liegen, damit sie möglichst niederimpedant sind und die Erdfühligkeit jahreszeitlich wenig schwankt.

    Für einen Ingeniör ist angeblich nichts zu schwör, aber auch ohne Neubauanforderungen und gehören Erder aller Art einschließlich dem Antennenschutz zur Elektroanlage und auch für diesen Teil der Installation gilt NAV § 13. Bleibt zu hoffen, dass wenigstens eine konzessionierte EFK, welche den noch immer gültigen Normeoldie DIN VDE 0151:1986-06 griffbereit haben muss, Regie führt und sicherstellt, dass wenigstens die Norm eingehalten wird.

    PS: Falls eine erdungspflichtige Dachantenne vorhanden ist, kann man den Antennenträger optimal nach dem Stand der Technik mit einer getrennten Fangstange schützen und an eine eigene Anschlussfahne am Ringerder erder. Damit wäre dann womöglich auch einer der leider noch immer üblichen mit gefährlichen Näherungen innen als Blitzeinleiter geführte Erdungsleiter entschärft. Leider auch üblich: Nur für nicht blitzstromtragfähigen PA konzipierte Banderdungsschellen, die womöglich schon bei einem Durchschnittsblitz von 25 kA versagen.
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