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380 V- Freileitung über Grundstück behindert Bauarbeiten des GU - wer zahlt?

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  1. #16
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    Wir hatten jetzt eine Besprechung auf der Baustelle.

    Die Freileitung ist nicht blank, sondern isoliert und führt 400 V.

    Sie ist momentan so verlegt, dass sie sich im Profil des EFH befindet, welches entsprechend Bebauungsplan errichtet wird.

    Der GU sagt, in seinem Bereich ist es so, dass das zuständige EVU die Kosten zur Verlegung übernimmt, wenn sich die Freileitung im Profil des Hauses befindet.

    Das hier zuständige EVU sagt, ich müsste die Kosten für die Verlegung tragen. Ich habe jetzt um Übermittlung der Rechtsgrundlage gebeten.
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  2. Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #17
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    Noch eine Frage: Sollte ich dem Nachtrag des GU von 2.500 EUR zustimmen, kann ich das unter der Bedingung machen, dass der GU mir als Nachweis
    eine detaillierte bauablaufbezogene Dokumentation von Behinderungsumständen und Behinderungsauswirkungen liefert?
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  4. #18
    Avatar von Fred Astair
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    Willst Du Dich noch lächerlicher machen, als Du es schon bist?
    Wäre ich Dein BU, würde ich sagen, ich komme wieder, wenn Du lieber Bauherr Baufreihheit hergestellt hast. Bis dahin zahlst Du mir das Ausfallgeld, falls ich nicht sofort Anschlussaufträge bekomme und wenn Du dann winkst, habe ich womöglich gerade keine Zeit, weil ich langfristig verplant bin.
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  5. #19

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    Die detaillierte bauablaufbezogene Dokumentation von Behinderungsumständen und Behinderungsauswirkungen sieht so aus:

    Montag: 2x 0,5 Stunden Mehraufwand wegen besonderer Aufmerksamkeit und Berücksichtigung Freileitung
    [...]

    so geht das ganze dann 50 Tage
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  6. #20

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    Die Rechtsgrundlage ist der damals geschlossene Vertrag, dass der GU über das Grundstück darf.
    Du oder dein Vorgänger habt ihm das erlaubt und der Ausführung zugestimmt.

    Warum sollte der Versorger einen Umbau zahlen?
    Er hat damals gesagt was gemacht wird und es wurde zugestimmte.
    Wenn er nicht explizit im Vertrag erwähnt hat, dass er in Zukunft gerne auch mal ab und an auf eigene Kosten
    umbaut, dann sieht das schlecht für dich aus.

    Ich versuch´s mal mit einem Beispiel um die aus deiner Blockade zu holen :-)
    Du beauftragst einen Tiefbauer einen Parkplatz auf deinem Grundstück zu bauen.
    Der Tiefbauer macht das.
    Nach 10 Jahren willst du nun ein Haus und sagst zum Tiefbauer

    "Bitte den Parkplatz auf eigene Kosten umsetzen. Der stört mich bei meinem Hausbau.
    Das hätte dir doch klar sein müssen, das ich hier in 10 Jahren ein Haus baue"

    Die Antwort des Tiefbauers kannst du dir sicher schon denken.
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  7. #21
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    Zitat Zitat von Andybaut Beitrag anzeigen
    Die Rechtsgrundlage ist der damals geschlossene Vertrag, dass der GU über das Grundstück darf.
    Du oder dein Vorgänger habt ihm das erlaubt und der Ausführung zugestimmt.

    Warum sollte der Versorger einen Umbau zahlen?
    Er hat damals gesagt was gemacht wird und es wurde zugestimmte.
    Wenn er nicht explizit im Vertrag erwähnt hat, dass er in Zukunft gerne auch mal ab und an auf eigene Kosten
    umbaut, dann sieht das schlecht für dich aus.
    Es gibt diesbezüglich (Verlegung der Freileitung vom einen Nachbar zum anderen Nachbar über mein Grundstück durch das EVU, nicht GU) offenbar weder einen Vertrag noch eine Zustimmung. Lt. dem Vertreter des EVU ist so etwas nicht notwendig, um eine Freiletung über ein Grundstück zu verlegen, sodern gesetzlich geregelt.
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  8. #22
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    Und was hiermit:

    http://www.buzer.de/gesetz/1019/a14474.htm

    Auszug:

    <<Der Grundstückseigentümer kann die Verlegung der Einrichtungen verlangen, wenn sie an der bisherigen Stelle für ihn nicht mehr zumutbar sind. Die Kosten der Verlegung hat das Elektrizitätsversorgungsunternehmen zu tragen; dies gilt nicht, soweit die Einrichtungen ausschließlich der Versorgung des Grundstücks dienen. >>
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  9. #23

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    Wenn weder du noch dein Vorgänger dem ganzen zugestimmt haben sieht das wieder anders aus.
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  10. #24
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    Zitat Zitat von cano1 Beitrag anzeigen
    Und was hiermit:

    http://www.buzer.de/gesetz/1019/a14474.htm

    Auszug:

    <<Der Grundstückseigentümer kann die Verlegung der Einrichtungen verlangen, wenn sie an der bisherigen Stelle für ihn nicht mehr zumutbar sind. Die Kosten der Verlegung hat das Elektrizitätsversorgungsunternehmen zu tragen; dies gilt nicht, soweit die Einrichtungen ausschließlich der Versorgung des Grundstücks dienen. >>
    Wie gesagt, der Vertreter des EVU sagte es braucht keine Zustimmung wenn das EVU eine Freileitung über ein Grundstück verlegt.

    Ich denke er bezieht sich dabei auf die

    <<Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Elektrizitätsversorgung von Tarifkunden (AVBEltV)>>

    Dort steht aber auch - wie schon oben zitiert:

    <<Der Grundstückseigentümer kann die Verlegung der Einrichtungen verlangen, wenn sie an der bisherigen Stelle für ihn nicht mehr zumutbar sind. Die Kosten der Verlegung hat das Elektrizitätsversorgungsunternehmen zu tragen.>>

    Ich denke, dass ich wegen der Nichtverlegung 2.500 EUR an meinem GU wegen Baubehinderung zahle, ist für mich nicht zumutbar.

    Die Frage ist, ob das in der Kürze der Zeit jetzt überhaupt noch das Verlegen der Leitung möglich ist. Die Frage ist dann auch, ob ich die Kosten für die Behinderung nicht an das EVU weitergeben kann, da das EVU ja schriftlich behauptet hat, dass sich die Leitung nicht verlegen lässt. Außerdem wären die Kosten für die Verlegung wesentlich höher als die Kosten, die der GU mir in Rechnung stellen will.
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  11. #25

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    Wenn du das Haus bauen kannst, obwohl die Leitung nicht verlegt wird, dann ist der Standort der Leitung auch nicht unzumutbar.
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  12. #26
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    Zitat Zitat von simon84 Beitrag anzeigen
    Wenn du das Haus bauen kannst, obwohl die Leitung nicht verlegt wird, dann ist der Standort der Leitung auch nicht unzumutbar.
    Ich habe aber Zusatzkosten beim Hausbau in Höhe von 2.500 EUR durch die Leitung.

    Wie bereits geschrieben, wird in anderen Regionen die Leitung für Bauvorhaben kostenlos durch das EVU verlegt, sofern sich die Leitung im Profil des Hauses befindet.
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  13. #27

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    Dann ist doch alles klar.
    Konfrontiere deinen Versorger mit der Gesetzeslage und warte was passiert.
    Wäre schön wenn du die Antwort posten könntest, das hilft uns allen später vielleicht mal.
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  14. #28

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    Und spätestens wenn er beim Versorger den Antrag für seinen neuen Stromanschluss bestellt, bekommt er die Kosten wieder draufgepackt.
    Oder woher soll der Strom kommen? Natürlich über Dachständer in diesem Fall. Wenn nun die Leitung nicht über das Haus verläuft, muss extra ein neues Kabel verlegt werden, mit zusätzlichen Masten etc.
    Da bin ich mal gespannt, wie teuer das wird.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #29
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    Zitat Zitat von manni Beitrag anzeigen
    Und spätestens wenn er beim Versorger den Antrag für seinen neuen Stromanschluss bestellt, bekommt er die Kosten wieder draufgepackt.
    Oder woher soll der Strom kommen? Natürlich über Dachständer in diesem Fall. Wenn nun die Leitung nicht über das Haus verläuft, muss extra ein neues Kabel verlegt werden, mit zusätzlichen Masten etc.
    Da bin ich mal gespannt, wie teuer das wird.
    Der Antrag für den Hausanschluss ist schon gestellt. Der Preis ist in dem Antrag angegeben (ca. 1.800 EUR).
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  17. #30
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    Hier eine Zwischeninfo: Die Bauarbeiter, die das Haus hochziehen sagen, dass sie die Leitung wenig behindert.
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