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Neue Heizung einbauen

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  1. #16
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    So habe jetzt einen Heizungsmonteur gefunden der am Montag gucken kommt und weitere Angaben über eine neue Gasheizung machen will.Sollte ja alles kein Problem sein.Aber,wie wird denn heute die Leitungsführung zu den Heizkörpern ausgeführt? Mit Kupfer- oder Kunststoffleitungen?.In der Wand oder in Fussleisten?
    Wer kann seine Erfahrungen hier einbringen?Bin um jeden Rat Dankbar
    Gruß Atomio
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  2. Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #17

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    Es kann eigentlich alles angeschlossen werden. Man kann Kupfer, Verbundrohr, Präzisionsstahlrohr oder auch normales Stahlrohr nehmen, was aber nur noch selten benutzt wird. Kupfer zum Löten wird von den Fittinges her preiswert, erfordert aber mehr Zeit für den Einbau. Kupfer zum Pressen erfordert weniger Zeit, aber die Pressfittinge kosten mehr.
    Verbundrohr geht auch, finde ich durch die Querschnittsverengung suboptimal, dafür relativ preiswert.
    Präzisionsstahlrohr ist relativ günstig, Fittinge kosten wieder.
    Normales Stahlrohr wäre sehr Zeitinteniv, weil jedes Gewinde einzeln geschnitten wird.

    Gibt es Stahlheizkörper oder dann Fußbodenheizung ?
    Bei Stahlblechheizkörpern würde ich Präzisionsstahlrohr bevorzugen, um nicht zu viel Materialmix zu haben.

    Je mehr verschiedene Materialien im System, um so mehr Verschlammung, Korrosion.... Kein Muß, aber Kann.

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  4. #18

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    Ich würde die Heizungsrohre weder in der Wand noch in Fußleisten verlegen.
    In der Wand siehst du keinerlei Undichtigkeiten, oder Korrosion.
    Es macht viel Arbeit und wird Preisintensiv.
    Fußleisten sind auch relativ Preisintensiv. Aufputz wird preiswert und du hast einen leichten Wärmeschleier vor der Wand. Keine Angst, den spürst du nicht. Lass dich mal von zwei oder drei Firmen vor Ort beraten.
    Was bist du denn bereit, zu investieren ?

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  5. #19

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    Die heute übliche, nachträgliche Dämmung lohnt sich i.d. Regel nicht.
    Aber diese Heizung einzubauen und nicht zu dämmen, lohnt sich vermutlich noch weniger.

    Wir wissen natürlich nicht, welche Wand vorliegt, welche Probleme es mit Feuchtigkeit und s/d-Diagramm gibt, usw.

    Wenn kein Keller für den zentralen Heizofen verfügbar ist, bleibt vermutlich nur das EG. Dann sind es zwar weniger Öfen, aber die Gefahr einer Vergiftung bleibt.

    Besonders bei einer zentralen Heizung, die auf Knopfdruck funktioniert, schaut nach einiger Zeit keiner mehr.

    Also da sollte man sich sehr genau überlegen, wofür man sein Geld ausgibt. Den Heizungsfirmen sind solche Überlegungen natürlich gleich. Die bauen Heizungen, wenn sie gewünscht werden. Basta.
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  6. #20

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    Die Ersparnis kommt durch die Zentralheizung. Aber hauptsächlich durch den Verbrauch. Du kannst 50 bis 70 Prozent sparen. Wohl gemerkt "kannst". Kann auch weniger werden. Je nach Voraussetzungen bei dir. Was die Amortisation betrifft, wird das natürlich ein Schuss ins Blaue.

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  7. #21
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    Wenn kein Keller für den zentralen Heizofen verfügbar ist, bleibt vermutlich nur das EG. Dann sind es zwar weniger Öfen, aber die Gefahr einer Vergiftung bleibt.


    was heißt denn" die Gefahr einer Vergiftung"?.Sterben die Leute die eine Gastherme im Erdgeschoss haben.Ich habe auch keinen Keller.Wie schon irgendwo im Thread vermerkt wurde ist eine Zentrale Gastherme doch wohl bedeutend besser wie die einzelnen Gasheizer,ODER?
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  8. #22
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    Zitat Zitat von am1003 Beitrag anzeigen
    Ich würde die Heizungsrohre weder in der Wand noch in Fußleisten verlegen.
    In der Wand siehst du keinerlei Undichtigkeiten, oder Korrosion.
    Es macht viel Arbeit und wird Preisintensiv.
    Fußleisten sind auch relativ Preisintensiv. Aufputz wird preiswert und du hast einen leichten Wärmeschleier vor der Wand. Keine Angst, den spürst du nicht. Lass dich mal von zwei oder drei Firmen vor Ort beraten.
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    Habe schon mal überlegt ob ich mir in der Wandecke jeweils einen Kabelkanal in entsprechender Größe installiere und dann die Leitungen darin verstecke.Allerdings sind die Wände in Vorwandinstallation ausgeführt,dort könnte ich auch schlitzen ohne die Mauer zu beeinträchtigen..
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  9. #23

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    Stören dich die Leitungen so sehr?
    Auch die Heizungsleitungen heizen mit.

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  10. #24

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    Zitat Zitat von am1003 Beitrag anzeigen
    ...
    Auch die Heizungsleitungen heizen mit.
    Korrekt, durch die zwangsläufige Wärmeabgabe sinkt jedoch die VLT zu den HK, was man berücksichtigen sollte. Bei Neubauten werden daher zuführende Stränge gedämmt.
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  11. #25
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    So der Heizer war jetzt da und hat mal ein Aufmass vorbereitet,näheres habe ich dann die nächsten Tage im Briefkasten liegen.Da werde ich mal berichten was geplant ist.
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  12. #26

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    Zitat Zitat von Leser112 Beitrag anzeigen
    Korrekt, durch die zwangsläufige Wärmeabgabe sinkt jedoch die VLT zu den HK, was man berücksichtigen sollte. Bei Neubauten werden daher zuführende Stränge gedämmt.
    Wenn die Zuleitungen im gleichen Raum wie der Heizkörper ist, spielt das keine Rolle.
    Wenn der Heizkörper nicht mehr so viel abgeben kann, hat es die Zuleitung eben für ihn erledigt.
    Das ist am Ende gleich. Temperaturdifferenz und Wassermenge pro Zeit bestimmen die Heizleistung in diesem Abschnitt.

    Nur wenn die Leitungen in anderen, nicht geheizten Räumen oder im Keller verlaufen, muß man die Leitungen dämmen.

    Wenn es sich allerdings um eine ungedämmte Wand handelt, wie hier, gibt eine von den Leitungen aufgeheizte Wand natürlich mehr Wärme nach draußen ab. Deswegen halte ich eine neue Heizung ohne Dämmung für nicht sinnvoll.
    Bisher hat man vermutlich die Einzelöfen nicht betrieben wenn es nicht notwendig und weil es so umständlich war.

    Mit der zentralen Heizung macht das doch keiner. Ich könnte mir gut vorstellen, daß die Heizkosten dadurch steigen statt abzunehmen.
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  14. #27

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    Zitat Zitat von petra345 Beitrag anzeigen
    ...Wenn der Heizkörper nicht mehr so viel abgeben kann, hat es die Zuleitung eben für ihn erledigt.
    Das ist am Ende gleich. Temperaturdifferenz und Wassermenge pro Zeit bestimmen die Heizleistung in diesem Abschnitt.
    Sicher? Wieviel m Zuleitung substituieren wieviel % der Heizfläche eines HK?
    Richtig ist die Wärmeabgabe der ungedämmten Zuleitung, die selbstverständlich dem zu beheizenden Raum zugute kommt, zu berücksichtigen und die Reduzierung der VLT am HK bei dessen Auslegung ebenfalls.
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  15. #28

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    Über welchen Mehr oder Minderverbrauch reden wir hier eigentlich?

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