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Antennenverkabelung beim Neubau noch sinnvoll

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  1. #1

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    Frage Antennenverkabelung beim Neubau noch sinnvoll

    Hallo Zusammen,

    wir sind grade dabei ein EFH neu zu bauen. Aktuell setzen wir uns grade mit der Elektroplanung auseinander.
    Dabei hat sich für uns die Frage gestellt, ob es überhaupt noch sinnvoll ist eine Antennenverkabelung (Kabel- oder Satellit ist erst einmal egal) für den TV-Anschluss zu planen.

    Meine Frau und ich haben einmal unsere Fernsehgewohnheiten etwas analysiert und festgestellt, dass wir zu 95% sowieso nur noch Streamingangebote nutzen (Netflix, Amazon Prime, Mediathek, etc.). Klassisches Fernsehen und insbesondere die Privaten schauen wir eigentlich nie. Da selbst Sky immer mehr Richtung Streaming Angebote geht, stellt sich nun die Frage ob es nicht ausreicht, überall wo sonst ein Antennenanschluss geplant wäre einen Netzwerkanschluss vorzusehen (den haben wir sowieso geplant).

    Gibt es Gründe warum man trotzdem noch eine Antennenverkabelung im Haus planen sollte?

    Noch als Hinweis, wir bekommen Glasfaser bis ins Haus (FTTH). Dadurch sollte auch langfristig die Bandbreite keine Rolle mehr spielen.

    Wäre über Feedback und Anmerkungen hinsichtlich der Überlegung sehr dankbar.

    Beste Grüße
    Yoshkar
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  2. Antennenverkabelung beim Neubau noch sinnvoll

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  3. #2

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    Kostet doch kaum was - würde darauf nicht verzichten wollen. Ist aber wie so oft persönliches Gusto..
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  4. #3

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    SAT Kabel legen lassen und in Leerodse in den entsprechenden räumen enden lassen.

    Und dann bis unter das Dach gezogen.

    Falls dann doch mal Sattelit gewünscht ist einfach SAT Schussel aufs Dach die Dosen verklenmen und fertig.

    Gesendet von meinem SM-G900F mit Tapatalk
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  5. #4

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    wie lexmaul geschrieben hat.
    Es kostet sehr wenig.
    Warum also eine güängie Technik nicht nutzen.
    Im schlimmsten Fall hast du einen Kabelzugstrang mehr im Haus in dem halt momentan ein TV-Kabel liegt.
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  6. #5

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    Ich würde es auf jeden Fall auch mit legen lassen - Wohnzimmer, Elternschlafzimmer, Kinderzimmer, ggf. Hauswirtschaftsraum oder Hobbyraum.
    Alles bis unters Dach und dann

    Auch wenn ihr jetzt fast kein Fernsehen seht - was ist, wenn die Fußballweltmeisterschaft nur über freie Sender übertragen wird, die nicht gestreamt werden können? ;-)

    Wobei der Trend natürlich wie du schreibst ganz klar in Richtung IP-TV geht.
    Auch gibt es soweit ich Weiß Sat Empfänger, die das Signal auf Netzwerkkabel übertragen, so dass man dann wiederum mit den Netzwerkdosen auch das Sat-Signal empfangen könnte.
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  7. #6

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    Sogar mit DVB-T bekommst du doch mittlerweile auch schon 30-40 Sender. Finde das nicht verkehrt zu haben
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  8. #7

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    also ich würde trotzdem unabhängig von allem SAT Kabel legen. Man weiss nie und wenn man eh jetzt noch schlitze usw. kloppen kann dann würde ich das machen....
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8

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    Wenn man bedenkt, was sich in den letzten Jahren alles geändert hat, sollte man mit Prognosen für die Zukunft vorsichtig sein.

    Aber ich würde die Leerrohre in 20 mm nicht nur von den Zimmern bis unters Dach sondern auch bis in den Keller verlegen.

    Telefon kommt immer noch von unten und eine Blitzerdung kann man vielleicht auch mal im Dach brauchen.
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  11. #9

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    Zitat Zitat von petra345 Beitrag anzeigen
    Aber ich würde die Leerrohre in 20 mm nicht nur von den Zimmern bis unters Dach sondern auch bis in den Keller verlegen.
    Ich würde bei einem Neubau Leerrohre für RuK wie die für IuK nur in den Keller zum Hausanschlussraum verlegen.

    DIN 18015 verlangt zwar getrennte IuK- und RuK-Lerrohranlagen in Sterntopologie, aber keine Leerrohre der Teilnehmerdosen nach oben und unten. Zukunftsicherheit ist einfacher und kostengünstiger zu erreichen:

    Zitat Zitat von DIN 18015-1
    Zu Ausschöpfung aller Empfangsmöglichkeiten über

    • terrestrische Antenne,
    • Satellitenantenne und
    • Breitband-Kommunikationseinspeisung

    sind mindestens zwei Installationsrohre zwischen oberstem Geschoss (Dachgeschoss) und unterstem Geschoss (z. B. Kellergeschoss) mit einem Außendurchmesser von je mindestens 32 mm vorzusehen, für die Wohnungszuführung solche mit mindestens 25 mm.
    Nach aktueller DIN 18014 ist auch ein zentraler Kommunikationsverteiler gefordert, womit Multischalter oder Einkabelmatritzen primär im UG anzuordnen sind.

    Zitat Zitat von petra345 Beitrag anzeigen
    Telefon kommt immer noch von unten...
    Nicht immer.

    Es gibt auch Ausnahmen, nennt sich Freileitungsanschluss.

    Zitat Zitat von petra345 Beitrag anzeigen
    ... und eine Blitzerdung kann man vielleicht auch mal im Dach brauchen.
    Da man im für Antennensicherheit zuständigen deutschen Normengemium DKE/K 735 den Elektrikern die Berechnung äquivalenter Trennungsabstände nach IEC 62305-3 nicht zutraut, wurde beschlossen für Erdungsleiter zwingend Außenableitung vorzuschreiben.

    Bedauerlicherweise ist dieser Beschluss nicht in die neue DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1):2017-10 eingeflossen, weshalb es leider weiterhin dem zumeist nicht vorhandenem blitzschutztechnischem Bewusstsein der Installateure überlassen bleibt, ob Antennenerdungen ohne gefährliche Näherungen außen oder - weil man es halt schon immer so gemacht hat - als Blitzeinleiter innen durchgeführt werden.

    Wenn mit dem Fundamenterder gleich eigene Anschlussfahnen für Antennenerdung oder eine Blitzschutzanlage installiert werden, ist das ein vernachlässigbarer Kostenpunkt. Antennendirekterdung entspricht - sofern ausnahmsweise mal normkonform Klasse H zertifizierte Verbinder verwendet werden - den Anerkannten Regeln der Technik (= Normminimum), Stand der Technik ist aber Schutz über getrennte Fangeinrichtung.
    Geändert von Dipol (15.08.2017 um 14:28 Uhr)
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