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Feinsteinzeug in Zementmörtelbett

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  1. #1

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    Feinsteinzeug in Zementmörtelbett

    Hallo,

    ich würde gerne im Eingangsbereich (Betonpodest, welches Überdacht ist, aber Regenwasser bei Wind abbekommt) unseres Hauses diese Platten verlegen
    emmerich-naturstein.de/scout-smoke-81x81x17-cm.html

    Jetzt hab ich aber noch eine Höhe von 5,5cm auszugleichen. Der Betonsockel ist freigelegt.
    Ich würde diesen entweder mit Beton erhöhen und dann Fliesenkleber verwenden um die großflächigen Platten zu verlegen oder aber wie man mit im Bauhaus geraten hat (und da bin ich ein bisschen skeptisch bei der Aussage) im Zementmörtel erhöhen und anschließend Fliesenkleber verwenden. Ein Kollege von mir sagte, er würde die Platten direkt in den Mörtel legen.

    Jetzt bin ich unsicher wie ich am besten vorgehe!!! Wer kann mir weiterhelfen ?

    Danke
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  2. Feinsteinzeug in Zementmörtelbett

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  3. #2

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    http://www.ceramic-stone.de/tag/kera...rassenplatten/

    weder noch. Keramische Platten gehören wenn schon im Außenbereich, dann auf eine Drainage.
    Entweder ein Drainmörtel oder eine Drainagematte.
    Aber nicht auf einen Zementestrich.

    Warum?
    Die Platte kann noch so wenig Wasser aufnehmen, aber durch die Fugen kommt Wasser, dass dann auf dem Estrich stehen bleibt und sich bei Frost ausdehnt.
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  4. #3
    Themenstarter

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    hmmm, ok also mit Beton ein gefällt einrichten. Anschließend Splitbett 2cm und Platte drauf legen? Damit Splitt nicht abrutschen kann am Sockelende eine Betonkante machen die Fugen für das ablaufende Wasser hat ?
    Aber was ist wenn ich die Fugen mit Epoxidharz ausfülle?

    Aber wenn ich Neubauten sehe wo im Eingangsbereich solch große Platten verlegt sind, dann sehe ich nicht unbedingt ein Splittbett !!!

    Außerdem verstehe ich heute nicht, wieso heute alles mit Drainage gemacht wird. Die vorherige Bauweise auf dem Sockel waren auch keramische Platten und die haben 50 Jahre gehalten. Diese typischen roten Kacheln.
    Geändert von AdrianP (11.08.2017 um 18:08 Uhr)
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  5. #4

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    Splittbett ist eine Möglichkeit von vielen.
    Wie auch immer, es muss eine Wasserableitung stattfinden können.
    Aber ist natürlich jedem selbst überlassen.

    Wir empfehlen Ihnen die feste Verlegung auf Einkorn-/Drainagemörtel, denn “Häuser werden auch nicht auf Sand gebaut – sondern bekommen ein Fundament !”
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  6. #5
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    Nach Aussage eines Fliesenlegers, den ich kenne. Sollte Feinsteinzeug nicht direkt in Mörtel eingelegt werden, weil es zu rissen kommen kann. Ist das so ?

    Der Betonsockel muss glatt sein? Also ich bin gerade unsicher. Der alte Mörtel ist nicht vollständig entfernt. So dass bei einem Wasser-Ablauf-Test sich Pfützen gebildet haben. Das will ich beheben, soll ich lieber unter dem Splittbett gerade ablaufend betonieren ?
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  7. #6

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    das man die Fliesen direkt in ein Mörtelbett legt habe ich nicht geschrieben.
    Zuerst der DRAINMörtel, dann die Fliesen.
    Eine Pfütze darf sich da nicht bilden.
    Was passiert mit der Pfütze im Winter?
    Sie gefriert.
    Eis deht sich aus und irgendwas wird sich zumindest
    verschieben, oder sogar abplatzen.
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  8. #7

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    das mit dem DrainMörtel kann ich mir bei einem Podest nicht so recht vorstellen
    nach allen seiten offen halten ?
    ich würde einen Ausgleichestrich aufbringen und die fliesen frisch in frisch verlegen.
    Die Platten vorher mit Kunststoff-Haftemulsion bestreichen und andrücken.
    für die Verfugung gibt es reichlich passende Fugmörtel
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  9. #8

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    @bauspezi,

    aber wenn du das so machst, dann sammelt sich doch wieder das Wasser unter den Fliesen,
    dass dann nicht wegkann und im Winter gefriert !?
    Oder verstehe ich dich da falsch?
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  11. #9

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    da sammelt sich nichts wenn man vollfugig verfugt.
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  12. #10

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    https://www.youtube.com/watch?v=AX9ZSXNd0ZI
    Fugen sind nicht wasserdicht. Alles eine Frage der Zeit bis dort Wasser durchkommt.
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