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  1. #1

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    Frage Wasserschaden Anhydritestrich - was tun ?

    Liebe Baukollegen,

    ich komme gerade etwas ernüchtert von unserer Baustelle zurück, denn ich habe gerade festgestellt, dass wir einen Wasserschaden auf unserem relativ neu verlegten Anhydritestrich (Verlegung hat um den 20.4. stattgefunden) haben.

    Der Estrich ist auf ca. 3 x 2 m komplett durchtränkt !

    Wie lautet Eure Einschätzung und Empfehlung ?

    Welche fachlich sinnvollen Handlungsalternativen habe ich ?

    Vielen Dank für Eure Hilfestellung !
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  2. Wasserschaden Anhydritestrich - was tun ?

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  3. #2
    Avatar von Berni
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    Tach Icecube,

    erstmal feststellen, was für Wasser woher und in etwa wieviel.
    Die Ursache abstellen.
    Versicherung benachrichtigen oder vom Verursacher benachrichtigen lassen.
    Feststellen lassen, inwieweit die Dämmung unter dem Estrich nass geworden ist.
    Den Estrich nicht belasten, die Dämmung, wenn durchfeuchtet, von einer Bautrocknungsfirma trocknen lassen.
    Der Estrich wird wieder genauso fest wie vorher, wenn nicht fester.

    Gruß Berni
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  4. #3
    Avatar von T9-Liebhaber
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    Zuerst mal möchte ich gratulieren...

    es gibt bei einem Neubau nix besseres wie einen Wasserschaden in dieser Baufase. Wenn die Trocknungsfirma da war ist der Bau bzw. jenes Stockwerk staubtrocken, so was müssen Sie sonst für viel Geld kaufen.

    Zum Schaden...
    Ich kann mich Berni nur anschliessen, es muss von einer Trocknungsfirma festgestellt werden in wie weit die Dämmung unter dem Estrich betroffen ist; Wenn der Schadenstag nicht lange zurückliegt, passiert dem Estrich gar nix.
    Interessant ist wie viel Wasser gelaufen ist. Und vor allem wie viel in die Randfuge.
    Es muss geklärt werden wer der Schuldige ist, derjenige muss die ganze Sache nämlich beauftragen, bzw. beheben lassen.
    Die Versicherungen möchten natürlich immer dass der Schaden so schnell und kostengünstig wie möglich behoben wird, deshalb wird Sie ihnen (bzw. dem Schuldigen) eine Trocknungsfirma empfehlen die sich die Sache vor Ort mal anschaut.
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  5. #4
    Avatar von T9-Liebhaber
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    Weils auch grad aktuell ist

    http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=10148
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  6. #5

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    Hallo,

    folgender Fall zum obigen Thema:
    - Wassereinbruch im Neubau, Oberflächenwasser inkl. Schlamm, Anhydritestrich, Wasser steht in dem Estrich-Dämmschicht ==> Dämmschichttrocknung geplant
    - Schaden vor einer Woche eingetreten, ausführende Trocknungs-Firma hat erst in einer Woche Zeit

    Meine Frage:
    kann ich die Brühe guten Gewissens noch eine Woche stehen lassen (Wasser AUF Estrich wurde abgesugt und es laufen zwei Kondenstrockner) oder kommt es hier auf jeden Tag an? Meine Sorge ist der Schlamm der eingespült wurde und ob sich da bei dem derzeitigen Treibhaus-Klima nicht in kürzester Zeit Schimmel und anderes Ungeziefer bilden.

    Bitte hierzu eure Expertenmeinung.

    Danke im Voraus,
    holgito
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  7. #6

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    Neubau = Baufirma/Estrichleger in der Gewährleitungszeit und -pflicht (im Schadenfalle).
    Daher diese informieren und alle Maßnahmen mit denen abstimmen, damit die keine Gründe haben, bei späteren Problemen aus der Gewähr zu schlüpfen!
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  8. #7

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    Hallo Herr Dühlmayer,

    soweit sind wir regelkonform unterwegs:
    der BT kümmert sich um die Schadensregulierung.

    Die von ihm beauftragte Firma hat aber erst in einer Woche Zeit und daher meine Frage, ob dies unproblematisch zu sehen ist.
    Die Feichtigkeit bzw. Trockenheit nach der Trocknungsaktion lässt sich ja vermutlich gut messen. Aber meine Bedenken gehen eben in Richtung "nicht messbarer" und nicht sofort ersichtlicher Folgen wie Schimmel und sonstiger unangenehmer Dinge.

    Gruß,
    Holgito
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  10. #8

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    Wenn der Boden getrocknet wird, wird Doch gleichzeitig dem Schimmel die Grundlage entzogen. Also gibt es Doch kein Problem
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  11. #9

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    Hallo,

    Dämmschichttrocknung läuft inzwischen. 4 Bohrungen (Loch in Estrich und Dämmschciht, Schweißbahn intakt) je Raum über die mit Seitenkanalverdichter gesaugt wird.
    Damit soll dann nah entsprchnder Zeit die Dämmschicht unter dem Estrich wieder trocken sein.

    Nun gibt es allerdings eine neu Auffälligkeit die mir Sorgen macht.
    Hinter der Randstreifen ist der Innenputz teilweise feucht und das an Stellen, an denen NIE das eingedrungene Wasser auf der Estrichoberfläche stand!!!
    Für mich lässt sich das nur so erklären, dass unter der Schweißbahn (oder was auch immer das für eine wasserdichte schwarze Folie auf der Bodenplatte sein soll) quasi auf der Bodenplatte steht. Der GU behauptet zwar, dass das nicht sein kann, da die schwarze Folie mit den Wänden verklebt ist und "eine Wanne bildet".

    Ich hab mal versucht, das grafisch darzustellen.

    Name:  feuchte Wände.jpg
Hits: 4698
Größe:  26.2 KB

    Frage an euch:
    liege ich richtig oder seht ihr andre plausible Gründe für meine Beobachtung?
    Gibt es im Falle, dass ihr meine Bedenken teilt, eine Möglichkeit der Trocknung oder muss der Estrich dannn raus?

    gruß,
    holgito
    Geändert von holgito (23.07.2012 um 23:05 Uhr) Grund: Layout
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