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  1. #1

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    Deckenrandauflager Detail so ok??

    Hallo,

    unser Rohbau ist in der Phase, dass gerade der Deckenauflager gemacht wird. Wie auf dem Bild zu sehen, wurde für die Dämmung der Geschossdecken-Stirnseite aussen Steinwolle und zum Beton hin Polystyrol verwendet. Soweit so gut. Jetzt ist aber die Betondecke höher als die Vormauerziegel und unser Rohbauer gleicht den Unterschied mit Mörtel aus, wenn ich das richtig interpretiere sogar mit Leichtmörtel.
    1. Ist das ok?

    Ausserdem hat er keine Bitumenbahn zwischen die Betondecke und die erste Steinreihe gelegt (die Bilder zeigen Stellen, wo er nur einen Stein gesetzt hat, aber bei den schon gesetzten Reihen ist es genau so gemacht worden).
    2. Was hat das für Auswirkungen, dass die Bitumenbahn fehlt?

    Unter die Vormauerziegel hat er eine Bahn schwarze Plastikfolie gelegt, was wohl auch als Horizontalsperre verwendet wird, oder?
    3. Kann man das für den Deckenauflager statt der Bitumenbahn nehmen?

    Tja, drei offene Fragen und ein sehr unwohles Gefühl...

    Danke schonmal für Eure Hilfe!!
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  2. Deckenrandauflager Detail so ok??

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "hmmm"

    was hat den dieser Uniporstein für ne Wärmeleitgruppe ??? ... wie stark
    ist die Mineralwolle ? ... EPS = 2cm ?
    .
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  4. #3
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    und...

    handelt es sich um Kellergeschoß oder um Erdgeschoßdecke?.
    Sieht wie EG-Decke aus.Dort braucht keine Bitumenbahn drunter.
    Mfg.
    Yilmaz
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  5. #4
    Themenstarter

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    T12

    Der Aussenstein ist ein T12. Die Mineralwolle ist ca. 3cm, EPS ca. 2cm. Laut Vorgaben von unserem Statiker soll die Dämmung 5cm sein, das haut also hin. Aber den Niveauausgleich mit LM zu machen und die Bitumenbahn weglassen, ist das ok?
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  6. #5
    Themenstarter

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    Erdgeschoss

    Es ist die Decke zwischen Erdgeschoss und Obergeschoss. Die Bitumenbahn wäre nach meinem Verständis ja keine Horizontalsperre gegen Feuchtigkeit sondern soll die Verformung des Beton von der Geschossdecke abfangen... oder?
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  7. #6
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "hmmm"

    haste die Bitumenpappe bestellt ??? ... wenn ned dann haste streng genommen
    auch keinen Anspruch darauf (!)
    .
    sondern soll die Verformung des Beton von der Geschossdecke abfangen.
    .
    die Bitumenpappe nimmt keine Verformung auf (!) ... wenn dann brauchste
    schon nen Korfilz am oberen Ende des Deckenauflager (!)
    .
    bescheidene Frage mal am Rande ... die T12 sind gemörtelt ???
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  8. #7
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Josef
    haste die Bitumenpappe bestellt ???
    Steht so im LV und soll auch laut Statiker so gemacht werden
    Zitat Zitat von Josef
    bescheidene Frage mal am Rande ... die T12 sind gemörtelt ???
    Die T12 sind Planziegel, im gedeckelten Verfahren gesetzt. Oder was meinst Du mit "gemörtelt"?

    Meine Hauptsorge ist noch: ist es ok, die ca. 3-4cm Höhenunterschied zwischen den (tiefer liegenden) Vormauerziegeln und der (höher liegenden) Geschossdecke mit LM zu füllen? Hält der das von der Statik her?

    Andererseits: wenn anderer Mörtel genommen wird, gibt's dann eine Wärmebrücke?
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  9. #8
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "hmmm"

    Steht so im LV und soll auch laut Statiker so gemacht werden
    .
    Statiker sagt auch auf der Decke ??? = Respekt (!) ... dann gib ihm halt das LV mal zum lesen
    .
    Die T12 sind Planziegel, im gedeckelten Verfahren gesetzt. Oder was meinst Du mit "gemörtelt"?

    Meine Hauptsorge ist noch: ist es ok, die ca. 3-4cm Höhenunterschied zwischen den (tiefer liegenden) Vormauerziegeln und der (höher liegenden) Geschossdecke mit LM zu füllen? Hält der das von der Statik her?
    .
    also da wo ich herkomme wird sowas ganz anderst gemacht (!)
    .
    Bild zeigt nen Stein der mit Mörtel auf die Decke gesetzt wurde ...
    wenn hier wirklich Planziegel zum Einsatz kommen ... dann setzt man
    ned einfach "nur" nen Stein ... sondern macht ne Ausgleichsschicht
    (Kimmschicht) mittels Justierboy (!)
    .
    3-4cm Lagerfuge iss grass ... und diese mit LM iss noch viel grasser ...
    gibt´s den keine Detailplanung von dem Deckenknotenpunkt ???
    .
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  10. #9
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "hmmm"

    was sprich eigentlich dagegen auf die Vormauerungssteine 3cm geschnittene
    Steine aufzubringen ??? ... "aber" mit awengerl a Hirnschmalz hätt man
    die Deckenabmauerung mit Kleinziegel sicher so erstellen können daß die
    Höhe jetzt passen würde (!)
    .
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  11. #10
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    Also, die Dicke Außenfuge und dann noch in LM, würden mich auch Nachdenklich stimmen.
    Wenn Du aber 3-4 cm schreibst + ca. 2,0 cm Lagerfuge der ersten Schicht so erhältst Du außen 5 – 6 cm Lagerfuge. Ich sehe hier einen Mangel welcher auch zum Schaden führen kann. Ich würde zum Rückbau der Außenschale + Höhengerechte Neuerstellung tendieren.
    Dann kann er auch gleich die bestellte DD einbauen - die beugt Spannungen vor, welche bei Deckenverkürzungen auftreten. Durchbiegungen, Bzw. Deckenrandverdrehungen wirkt diwese, wie Josef schon schreibt, aber nicht entgegen. Ob dieses aber Notwendig wäre, sagt der Statikus anhand der erwarteten Verdrehungen (Deckenschlankheit, Deckenlände usw.)
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  12. #11
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    Deckenrandauflager

    Unser Statiker hat den Deckenrandbereich als Detail vorgegeben, das sieht dort so aus wie von Dir beschrieben (hab leider kein Bild davon...).
    Ich hab unserem Rohbauer sogar Deine Beschreibung vom Deckenrandauflager gegeben, das fand er gut und er wollt's so machen. Hat er ja im Prinzip auch gemacht, mit der Dämmung etc.
    Aber jetzt ist wohl die Geschossdecke dicker geworden als die Vormauerziegel hoch sind... wat nu?
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  13. #12
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    Zitat Zitat von egoge
    Aber jetzt ist wohl die Geschossdecke dicker geworden als die Vormauerziegel hoch sind... wat nu?
    Nach meiner Erfahrung wird so etwas nicht einfach dicker.
    (selbst Quellbeton nicht, nur so nebenbei.)
    Mann sollte zwar nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen, aber so geht das auch nicht.
    Verlange das was Du technisch vorgegeben hast - denn Du bezahlst hierfür und hast per Vertrag ein Recht dadrauf. Fakt ist 5-6 cm Fuge kannste knicken.
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  14. #13
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    Zitat Zitat von Josef
    was sprich eigentlich dagegen auf die Vormauerungssteine 3cm geschnittene Steine aufzubringen ???
    Hm, da der Unterschied schwankt, müssten die Steine individuell je nach Höhendifferenz zugeschnitten werden.

    Wäre es vielleicht auch möglich, aussen eine tragfähige Mörtelschicht auf die Vormauerziegel zu machen (wäre das die Kimmschicht mit dem Justierboy?) und zwischen dieser Schicht und der Geschossdecke einen Streifen EPS Dämmung zu legen? Welcher Mörtel sollte es dann sein?

    Und käme darauf dann die Bitumenbahn? Oder kann die hier weggelassen werden?
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  16. #14
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "nö" des iss Murks (!)
    .
    ich seh "nur" eine alternative ... Differenzsteine auf Vormauerung herschneiden
    Normalmörtel drauf ... Bitumenpappe drüber da drauf ne Ausgleichschicht
    ebenfalls mit Normalmörtel und dann kann weiter gemauert werden (!)
    .
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  17. #15
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    trotzdem bleib ich bei der Meinung des hätt´s ned gebraucht (!)
    .
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