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Fensteröffnung zu niedrig.

Diskutiere Fensteröffnung zu niedrig. im Forum Mauerwerk auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Fensteröffnung zu niedrig.

    Tag.

    Wie in einem schlechten Film kam ich mir vor, als ich erfuhr, dass alle Fensteroeffnungen im Obergeschoss 30cm zu niedrig sind.

    Es sollen Kunstofffenster mit aufgebautem Rolladenkasten eingebaut werden.

    Der Bauleiter meines GÜ machte folgende Vorschläge:

    1) Auf Rolladen verzichten.
    2) Aussen-Rolladenkästen.
    3) Ringanker auftrennen und brückenartig über die Fensteröffnung führen, damit die Fensteröffnung höher wird (Rücksprache mit Statiker).

    1+2 will ich eher vermeiden.
    Was haltet Ihr von Nr. 3?

    Das Foto gibt nicht den aktuellen Baustand wieder. Inzwischen ist der Dachstuhl schon drauf.


    Gruss,
    Roman
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  2. Fensteröffnung zu niedrig.

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  3. #2
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Roman
    Tag.
    3) Ringanker auftrennen und brückenartig über die Fensteröffnung führen, damit die Fensteröffnung höher wird (Rücksprache mit Statiker).
    Die "Sanierung" soll folgendermassen ablaufen:

    1)
    U-Schalen entfernen
    2)
    Bewehrung freilegen (Beton ab)
    3)
    Bewehrung mittig durchtrennen
    4)
    Steine ueber nun gewesenem Ringanker entfernen
    5)
    Mit der vorher durchtrennten Bewehrung und neuem Stahl, neuen U-Schalen etc. 30cm weiter oben einen neuen Ringanker herstellen.


    Kann mir jemand sagen, ob das wirklich machbar ist?
    Wie gesagt sind ja inzwischen die Giebel gemauert und das Dach gedeckt.
    Wie soll man die Steine der Giebel auffangen, die momentan auf dem Ringanker lagern?
    Was uebernimmt die Funktion des Ringankers, solange dieser durchtrennt ist.
    Das ganze muss an 5 Fenstern gemacht werden, und ich vermute das die ausfuehrende Firma nicht vor hat bei jeder Operation an einer Fensteroeffnung zu warten bis der Beton entsprechend ausgehaertet ist...


    Gruss,
    Roman
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  4. #3
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Oh jee ...

    ... mein Beileid.
    Gibt´s vielleicht noch ein Bild von derselben Stelle im aktuellen Zustand (mit Fußpfette, Sparren etc)?
    "Normalerweise" sitzt der Ringanker als oberste Schicht unter der Dachkonstruktion.
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  5. #4
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    Nicht unbedingt Volker.
    Der Ring muss geschlossen werden, wenn überhaupt ein Ringanker von Nöten ist. Dieses kann auch als Trapez unter den Mittelpfettenauflager (wo komischerweise sowieso immer Fenster drunter sind) durchgezogen werden.
    Natürlich ist Ihre Anfrage machbar.
    Die Ausführung aber nur in zuverlässigen Händen zu legen. Die Anschlusseisen dürfen nicht wie wild hin und hergebogen werden, so verlieren diese Ihre Festigkeit.

    Ehrlich gesagt, aus der Entfernung ist es schwer, Ihnen zur Ausführung zu raten.
    Technisch Machbar ist es allemal. Statiker muss aber mit ins Boot.
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  6. #5
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Wir kennen ...

    ... bis jetzt ja nur das Bild aus # 1.

    Wenn da jetzt auf den oben offenen Txx-Stein die Fußpfette aufgelagert wird, halte ich das schon für eine "merkwürdige" Konstruktion. Womit wird denn die Pfette verankert? Mit dem Stein?
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  7. #6
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    Zitat Zitat von VolkerKugel
    ... bis jetzt ja nur das Bild aus # 1.
    Wenn da jetzt auf den oben offenen Txx-Stein die Fußpfette aufgelagert wird, halte ich das schon für eine "merkwürdige" Konstruktion. Womit wird denn die Pfette verankert? Mit dem Stein?
    Nein, da wurde noch ein Auflager gebastelt (siehe Anhang)
    Ein Statiker ist laut Bauleitung mit eingebunden.


    Roman
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  8. #7

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    Gehen...

    geht natürlich fast alles.
    Aber wenn ich sehe, daß genau da, wo der Knick in den Ringbalken soll, auch noch die Mittelpfette aufliegt, wird mir ganz schwummerig.
    Und von dem Mauerwerk oberhalb wird einiges in Mitleidenschaft gezogen werden.
    Die Schäden, die nicht gleich auffallen, zeigen sich später als Risse.
    Bei fachgerechter und sauberer Ausführung würd ich den Aufwand auf 3 - 4000 € schätzen. OHNE Material und MWST!!!
    Da Sie GÜ schreiben, ist niemand haftbar und keiner hat die unabhängige Kontrolle. Die Gefahr, das kostensparend gearbeitet und damit gepfuscht wird, ist gross.
    MfG
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  9. #8
    Themenstarter

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    Na klasse...

    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer
    geht natürlich fast alles.
    Aber wenn ich sehe, daß genau da, wo der Knick in den Ringbalken soll, auch noch die Mittelpfette aufliegt, wird mir ganz schwummerig.
    D.h. für die Zeit der Operation müsste u.a. die komplette Dachkonstruktion abgestützt werden?

    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer
    Und von dem Mauerwerk oberhalb wird einiges in Mitleidenschaft gezogen werden.
    Die Schäden, die nicht gleich auffallen, zeigen sich später als Risse.
    Bei fachgerechter und sauberer Ausführung würd ich den Aufwand auf 3 - 4000 € schätzen. OHNE Material und MWST!!!
    Die Kosten pro Fenster oder für alle 5?

    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer
    Da Sie GÜ schreiben, ist niemand haftbar und keiner hat die unabhängige Kontrolle. Die Gefahr, das kostensparend gearbeitet und damit gepfuscht wird, ist gross.
    Was heisst in diesem Fall genau "niemand haftbar"?
    Folgeschäden während der Gewährleistung müssen doch beseitigt werden.

    Die rechtliche Seite in diesem Fall ist mir eh nicht ganz klar.
    Kann ich - wegen "Pfusch im Verzug" - die geplante Ausfuehrung ablehnen und Rückbau oder "Aussenrolläden+Schmerzensgeld" verlagen?
    Da ich per Werkvertrag ja "1 Stck. Haus" kaufe, habe ich hier wahrscheinlich nur eingeschränktes Einspruchsrecht.
    Geändert von Roman (02.06.2006 um 11:00 Uhr)
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  10. #9
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Ich sach mal ...

    ... die Jungs haben eine Schicht zu früh aufgehört zu mauern und es erst gemerkt, als das Holz kam (deswegen die reingebastelte U-Schale).

    Lösung 1:
    Rückbau und neu.

    Lösung 2:
    Leben mit dem niedrigeren Fenster. Klapp- statt Rolläden (dann bleibt die Glasoberkante etwa da wo sie sein sollte) + "Schmerzensgeld".

    Auf den "Knick"anker würde ich mich nicht einlassen (siehe auch Ralf).
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  11. #10
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    Zitat Zitat von VolkerKugel
    Auf den "Knick"anker würde ich mich nicht einlassen (siehe auch Ralf).
    Die Frage ist, kann ich das ueberhaupt verweigern.
    Fuer den GÜ ist ja wahrscheinlich das einfachste den Rohbauer flicken lassen + alle Kosten der Verzoegerung in Rechnung stellen.


    Roman
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  12. #11

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    Wat is es denn...

    Wirklich ein GÜ. Oder ein BT??
    Beim BT haben Sie fast gar keine Rechte. Beim GÜ hat der zwar erstmal das Nachbesserungsrecht, aber sinnvoll sollt das schon sein, was er macht.
    http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=7445
    http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=7637
    Mal lesen!
    MfG
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  13. #12
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "hmmm"

    des Teil auf der U-Schale unter der Mittelpfette iss was ??? ... ein Vollziegel
    der Grösse 30/24/11,3cm ... hochkant verbaut ???
    .
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  14. #13
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Mal ne ganz andere Frage ...

    ... kommt da eigentlich außen ein Wärmedämmverbundsystem drauf?

    Wenn nicht, sieht´s auch mit der Einhaltung der EnEV-Mindestanforderungen finster aus.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Josef
    des Teil auf der U-Schale unter der Mittelpfette iss was ??? ... ein Vollziegel
    der Grösse 30/24/11,3cm ... hochkant verbaut ???
    .
    Ich vermute eine U-Schale.
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  17. #15
    Themenstarter

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    EnEV

    Zitat Zitat von VolkerKugel
    ... kommt da eigentlich außen ein Wärmedämmverbundsystem drauf?
    Wenn nicht, sieht´s auch mit der Einhaltung der EnEV-Mindestanforderungen finster aus.
    Nein, kein WDVS.
    Aber laut WS Nachweis im Monatsbilanzverfahren sind die EnEV Anforderungen eingehalten.


    Roman
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