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  1. #1

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    Verbesserung von Luftschall

    Hallo,

    ich brauche einmal ein paar Ratschläge. Ich habe ein altes Doppelhaus gekauft. Es ist vom Bauträger kernsaniert worden. Ich habe dieses Haus im Rohbau zum ersten Mal gesehen. Dieses Haus ist vollkommen saniert und auf dem neuesten Stand der Technik. Es steht einem Neubau in keiner Weise nach, so von der Bauträgerin immer wieder gesagt. Es hat ein Verbundwärmesystem, eine moderne Gasheizung usw. Nun mein Problem. Bis dahin war ich ganz glücklich dieses Haus gekauft zu haben.
    Jetzt allerdings nach dem Umzug stelle ich fest, dass dieses Haus sehr laut ist. Allerdings kein Körperschall sondern Luftschall. Ich kann vom Nachbarn jedes Gespräch mit anhören. Höre den Wecker, wenn er weckt usw.
    Über Schallschutz steht im Kaufvertrag nichts drin. Nur das das Haus eben nach dem neuesten Stand der Technik erstellt wird.
    Von der Bauträgerin wurde immer gesagt, das Haus hat eine Trennfuge. Jetzt stellt sich heraus, nachdem ich die alten Bauunterlagen beim Bauamt eingesehen habe, das es nur eine 25 cm dicke Wand gibt und keine Trennfuge. Es existieren übrigens nur diese alten Bauunterlagen und gar keine neue, auch keine Bauanzeige, obwohl die Statik im Bereich der Treppe verändert wurde.
    Die letzte Baurate wurde von mir eingehalten mit der Bitte um Stellungnahme zu dem Mangel. Was ich daraufhin bekam, war eine Mahnung.

    Was gibt es überhaupt zu machen, um Luftschall zu verbessern? Für Ratschläge und Hinweise wäre ich sehr dankbar.

    LG uschi
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  2. Verbesserung von Luftschall

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Da kann nur ...

    ... ein Akustik-Fachmann helfen, der vor Ort misst und dann entsprechende Verbesserungsvorschläge erarbeiten kann. Alles Andere wäre gebastelt.
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  4. #3
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    also 5 mal einstellen iss schon awengerl zu viel (!) ...
    hab mir erlaubt die anderen 4 Versionen davon zu löschen (!)
    .
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  5. #4
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    Schallschutz

    Hallo,

    bin neu hier und war erst immer im falschen Forum. Ich denke hier bin ich richtig.
    Möchte nur ein paar mehr Anregungen und Antworten bekommen.

    LG uschi
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  6. #5

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    Ich vermute...

    Ursprungsbaujahr so um 1960. Damals war das völlig normal, mit EINER GEMEINSAMEN Trennwand zu bauen. Decken dürften durchlaufen, die Rohrleitungen in der Trennwand verlegt sein -> Schallschutz deutlich niedriger als heute, aber dem Baujahr angemessen. Hätte Ihnen jeder baufachmann bei einer Besichtigung sagen können.
    Ob Sie hier oder wg der evtl. fehlenden Statik/Baugenehmigung was machen können, kann Ihnen nur ein Baurechtsanwalt verraten.
    Aus dem Bauch heruas würd ich sagen - Nein.
    Denn man hat Sie ja nicht über das Alter der Bausubstanz im Unklaren gelassen und auch nix in Sachen Schall versprochen. Wenn Sie dann mehr erhoffen als möglich ist.......
    MfG
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  7. #6

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    Zitat Zitat von uschika5000
    Allerdings kein Körperschall sondern Luftschall.
    Echt? Wie kommt er denn durch die Wand der Luftschall?
    War er wohl mal Körperschall zwischendurch *g

    Luftschall Wecker Nachbar --> versetzt Trennwand in Wallung (Körperschall) --> Trennwand gibt diese wieder ab Luftschall bei Dir.

    Drum ist das so übel wenn die Wand nicht getrennt ist, weil sie dann prima durchleiten kann.
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  8. #7
    Avatar von Peeder
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    Abgesehen von den Rechtlichen Sachen,
    eine Vorsatzschale in Trockenbauweise wird erhebliche Verbesserung bringen.
    Auch wenn die Schallnebenwege ( Boden, Decken ) immer noch zu Verlusten führen.
    In der Praxis oft ausgeführt, mit guten Ergebnissen.

    gruss Peeder
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  9. #8
    Themenstarter

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    Luftschall

    Hallo,

    danke für Eure Antworten. Aber hätte die Bauträgerin, wenn sie ein Haus kernsaniert anbietet mit dem Stand der modernen Technik, so dass es dem Neubau in keinster Weise nachsteht, nicht von vornherein mit Vorsatzschalen arbeiten müssen.

    Danke für Eure Antwort.

    LG uschi
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  10. #9

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    1) Ist es nicht garantiert, daß Vorsatzschalen wirklich eine Verbesserung bringen. Oft genung hats bloss Geld gekostet. Insbesondere wenn Decken durchlaufen.
    2) Ist die Frage, wie die Baumaßnahme betitelt und angeboten wurde.
    3) Die Frage, ob durch eine Totalsanierung auch ein Anspruch auf Verbesserung des Schallschutzes auf ein heutiges Mindestmaß ZU VERLANGEN ist, muss ein RA beantworten.
    Als Grundsatz würd ICH es verneinen. Aber das ist mein per. Meinung.
    MfG
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10
    Themenstarter

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    Luftschall

    Hallo,

    ich glaube die einzige Möglichkeit ist eine biegeweiche Vorsatzschale. Wieviel Platz nimmt so etwas weg. Wie wird so eine Wand aufgebaut? Wie teuer pro qm kommt so etwas.
    Danke.

    LG uschi
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  13. #11
    Avatar von VolkerKugel (†)
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