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  1. #1

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    Duschwanne passt nicht ins Bad

    Hallo,
    erst mal will ich dem Forum danken, ich hab hier schon viel gelernt!
    Wir bauen eine DHH, schluesselfertig mit GU, und da hat sich nun folgendes Problem ergeben:
    in dem Duschbad im DG ist laut Baubeschreibung eine Duschwanne 90x90 vorgesehen. Als der Rohbau fertig war hat der Heizungsbauer festgestellt, dass die da gar nicht rein geht. Die Wand neben der Tuere ist nur 80 cm breit. Er hat dann eben eine 75x90 bestellt.
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  2. Duschwanne passt nicht ins Bad

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  3. #2

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    Ähhhh...

    ja. Und nu.
    Wenn wir helfen sollen, müssten wir schon wissen, wie
    MfG
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  4. #3
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Hallo...

    Jeder Bekommt das was er bestellt hat(Josef ich weiß das du damit was anderes meinst )
    Warum solls bei Ihnen anders sein.
    Wen es ohne großen aufwand das sich noch ändern läst würde ich dadrauf bestehen.
    Mfg.
    Yilmaz
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  5. #4
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    Hallo nochmal,
    bin leider gestoert worden und hab's aus Versehen schon losgeschickt...

    Natürlich kann man in der kleineren Wanne auch duschen, aber wir haben ja die große beauftragt. Rückbau wäre sehr aufwändig, weil dann auch der drüberliegende Speicher neu gemacht werden müßte.
    Der GU hat bloss lapidar gemeint, er kann da nix dafür, die Baubeschreibung hätte ja nicht er gemacht sondern der Architekt.
    Können wir einen finanziellen Ausgleich fordern? Wieviel wäre da passend_
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  6. #5

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    Und der Architekt ist auch vom GU? Waren den in den Plänen keine Maße drin?

    Wer hat mit wem einen Vertrag?

    Mario
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  7. #6
    Themenstarter

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    Hallo,
    also, die Sache ist irgendwie verworren, wir haben einen Bauplatz mit schon genehmigter Planung fuer eine DHH gekauft.
    Die Eingabeplanung hat irgendein Architekt gemacht, den wir nicht kennen. Der Grundstuecksverkaeufer ist auch Architekt und hat uns unsere Extrawuensche noch mit eingearbeitet. (Ohne extra Auftrag oder Bezahlung, betraf aber nicht das DG-Bad).
    Soweit wir es rausgehoert haben, hat auch dieser Verkaeufer-Architekt die Baubeschreibung gemacht, zu der dann ein Bauunternehmer XX ein Angebot gerechnet hat, zusammen wurde es dann als schluesselfertiges Haus angeboten. Einen Werkvertrag zur Errichtung des Hauses haben wir mit dem Bauunternehmer XX. Die Werkplanung hat ein vom Bauunternehmer beauftragtes Planungsbuero gemacht. In den Werkplaenen, die wir zur Durchsicht bekamen, ist das Wandstueck fuer die Duschwanne nicht mit einem Mass versehen. Im Werksvertrag heisst es, die Baubeschreibung geht den plaenen vor und in der Baubeschreibung steht, dass eine 90x90 Wanne reinkommt.

    Wir denken, wie gesagt, dass eine Aenderung zu viel Aufwand und Zeitverzoegerung machen wuerde und wollen die zu kleine Wanne eher als "Tauschmittel" / Verhandlungsbasis benutzen.
    Es sind jetzt noch 8 Wochen bis zum vertraglich zugesicherten Fertigstellungstermin, und noch ist kein Estrich drin...
    Sollen wir versuchen eine maschinelle Trocknuntg/Entfeuchter rauszuhandeln??

    Ich finde es schwierig den "Komfortverzicht" ins materielle umzurechnen und waere fuer Tipps und Ideen dankbar!
    goldstern
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  8. #7

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    Meine persönliche Meinung ist, dass da keine Basis für Verhandlungen ist. Das die Baubeschreibung vorgeht, mag sein. Aber wenn's nicht passt, nützt das gar nicht. Letztendlich kann es nicht dem BU unterliegen, jeden Passus der Baubeschreibung vorher mit den Plänen abzugleichen. Sie haben dem BU nicht zusammenpassende Pläne und Baubeschreibung gegeben. Hier sollte man schon fair bleiben, schließlich haben Sie den Fehler auch nicht vorher gemerkt.

    Der Estrich ist noch nicht drin... In 8 Wochen soll aber nicht schon Einzug sein, oder?

    Mario
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  9. #8
    Avatar von Olaf (†)
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    Mooment..

    Zitat Zitat von goldstern
    Die Werkplanung hat ein vom Bauunternehmer beauftragtes Planungsbuero gemacht. In den Werkplaenen, die wir zur Durchsicht bekamen, ist das Wandstueck fuer die Duschwanne nicht mit einem Mass versehen. Im Werksvertrag heisst es, die Baubeschreibung geht den plaenen vor und in der Baubeschreibung steht, dass eine 90x90 Wanne reinkommt.
    Wer hier was nicht unter einen Hut gekriegt hat ist doch offensichtlich der BU - den Werkvertrag wird er doch selbst formuliert haben.

    Was sachter denn zu dem Problem? Einfach mal höflich damit konfrontieren und fragen, was er denn für eine Idee hat um den WV zu erfüllen
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  10. #9
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Praxistipp ...

    ... wenn man nicht gerade Calmund heißt, kommt man mit ner 75/90er Dusche prima zurecht. Den "Umbaustress" würde ich mir nicht antun. Wer weiß, was dann noch alles schief geht.

    Aber - "bluten" muss da schon einer dafür - ich denke auch der BU.
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  11. #10
    Themenstarter

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    Danke soweit,

    Hallo zusammen,

    danke soweit mal fuer Eure Antworten.

    Als wir das Problem bemerkt hatten und den BU darauf angesprochen hatten, Hat er eben gesagt, dass er die Baubeschreibung nicht gemacht hat und auch gar nicht so genau weiss, was da fuer Details drin stehn, sofern es nicht sein Gewerk (Beton- und Mauerarbeiten) betrifft. Wir haben dann angekuendigt, dass wir das so nicht einfach schlucken werden und uns nochmal deshalb bei ihm melden werden.
    Und weil nun (in unsren Augen, sind aber absolute Laien) die Zeit knapp wird, dachten wir daran, ihm den "Kuhhandel" mit der maschinellen Trocknung vorzuschlagen.
    Das haus soll Mitte August fertig sein, der Estrich kommt erst diese Woche (Fliessestrich). Der BU meint, wenns Sommer bleibt, dann klappt das gut....
    Wenn ich Marios Antwort recht verstehe, dann ist das unrealistisch, oder??

    VG Maria
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  12. #11

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    Wenns Sommer bleibt, klappt's gut
    Dann wollen wir's mal hoffen. Estrich braucht zum Trocknen erst mal Zeit. Hier im Forum ist an vielen Stellen zu lesen, dass man nicht sagen kann, wann der Estrich belegreif ist. Das muss man messen und hoffen. Manche sind mutig und belegen schon nach 4 Wochen, manche nach 6 und bei uns hat man nach 6 Wochen mit einer Messung festgestellt, das eben noch nicht alle Räume OK waren... Das es im Sommer so toll trocknet... nun ja. Meist ist es draussen wärmer als drinnen. Was dann mit der Luftfeuchte von drinnen passiert, hat auf alle Fälle dann nicht wirklich was mit guter Trocknung zu tun.

    Wir stehen gerade kurz vom Einzug und ich war überrascht, was noch alles nach dem Estrich zu machen ist. Erst mal warten Dann Fliesen legen, Innentüren, Sanitärinstallation, Heizungsendinstallation, Elektrik, Tapete, Malerarbeiten. Und das sind nur die Gewerke, die zwingend auf den Estrich mit manchen Sachen warten müssen. Wir waren wirklich fix und standen den Handwerkern penetrant auf den Zehen. Aber 2 Monate waren einfach nicht drin. Bei uns hat es 3 gedauert und war voll im Bauzeitplan.

    Beim Kuhhandel sollten Sie noch eins im Hinterkopf behalten. Trocknung ist kein Fehler. Die Geräte sind vermutlich nicht das Problem. Aber wer wird den Strom zahlen

    Mario
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  13. #12
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Schlag doch mal ...

    ... beim "Kuhhandel" das da http://www.baustoffwerke.de/pdf/obalith_forte_06-05.pdf vor.
    Habe ich schon verwendet und es funktioniert. Kostet ein paar € / m² mehr (Estrichleger fragen).
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  14. #13
    Themenstarter

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    BU sieht keinen Grund

    zum Handeln...
    Wir haben am Montag noch zweimal mit dem BU gesprochen, aber er meint, das ist alles gar kein Problem...
    der Generalunternehmer (eigentlich Maurer/Betonfirma) macht den Estrich selber und 4 cm Estrich trocknen in 4 Wochen belegereif durch.. sei ja kein Zementestrich, sondern xy-Estrich, und da braucht es keine Entfeuchter und keinen Zusatz zum schneller Abbinden,
    und ausserdem ist der Estrich schon bestellt und kommt heute mittag rein....
    Ich bin ja mal gespannt....
    und fuer die zu kleine Duschwanne ueberlegen wir uns was anderes...z.B. WDVS fuer die Betonstuetzmauer an der Abboeschung (die sonst laut SV eine Kaeltebruecke darstellt).
    Euch schon mal vielen Dank, ich denke wir werden noch von nander hoeren/lesen
    Gruss Maria
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  16. #14
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Ich habe mal gelernt ...

    ... dass die Mindestdicke von Zement-/Anhydritestrich 45 und nicht 40 mm beträgt.
    "xy"-Estrich mag vielleicht anderen Kriterien unterliegen.

    Wenn die Maurer-/Betonfirma den Estrich selber macht - also ich weiß nicht. Ich habe lieber einem vom Fachbetrieb, der was davon versteht.
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  17. #15

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    Hallo,
    so ein ähnliches Problem haben wir in der Gästetoilette gehabt. Wir hatten uns in letzten Moment dazu entschlossen hier noch eine kleine Dusche 75 x 90 einzubauen. Da die Wand neben der Türe wo die Dusche hinsollte aber nur 65 cm breit war, war das problematisch. Wir haben dann die 90er Türe auf ein 75er abgemauert. Diese Türbreite reicht auch zum rein/rausgehen, und mit der Dusche hat’s nun auch geklappt. Vielleicht wäre diese Option "Türe verschmälern" bei euch auch eine Idee gewesen.
    PS: Da wir nun eine 90/75 Dusche haben, kann ich nur sagen, das dies schon recht schmal ist (Bewegungsfreiheit - "wehe es fällt was runter"), und ich mich auf die 100x100 Dusche im Bad freue, das ich gerade am fertigstellen bin.
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