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  1. #1

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    Bodenplatte Risse und anderes

    Zunächst einmal,

    ich bin der Neue... und möchte mich mit einem freundlichen Hallo vorstellen.. Ich lese dieses Forum nun schon seit fast einem Jahr mit. In diesem Jahr haben wir mit unserem Hausbau begonnen. Es läuft alle andere als optimal. schon die Auführungsplanung war ein einziges Chaos und musste xmal nachgebessert werden. Die Erd- und Betonarbeiten gehen ähnlich weiter...

    Nun bin ich, nachdem gestern die Bodenplatte gegossen wurde heute morgen auf die Baustelle und bin gelinde gesagt entsetzt. Nun meine Frage; zurecht?
    Unsere Bodenplatte besteht aus B25 15cm stark, konstruktiv bewehrt, auf Streifenfundamenten unter allen tragenden Wänden, unter der Platte eine Sauberkeitsschicht aus B5. Die konstruktive Bewehrung wurde als einlagige Matte eingebracht.
    Gegossen wurde die Platte gestern nachmittag (In Berlin waren wohl so um 28 Grad und leicht bedeckter Himmel, heute Nacht hat es geregnet).
    Nach Aussagen meiner Frau wurde die Platte in zweiTeilstücken gegossen, Abstand ca 2h. (zweiter Mischer kam einfach nicht). Der Beton wurde wohl per "Verlängerungsrohr" zugeleitetet

    Nun meine Fragen

    1. Ist das Giesen in diesem zweitlichen Abstand ein Problem, Die beiden Hälften sieht man sehr deutlich, der Übergang ist ausserordentlich holprich und weist einen Höhensprung von ca. 1cm auf -->Architekt sagte zu meiner Frau ist alles i.O.
    2. Im zuerst gegossenen Bereich hatten sich heute morgen bereits deutliche, bis zu 1mm breite und max 40cm lange Risse gebildet, davon aber bestimmt 30-40 an der Zahl, Ist das ein Prroblem? (Die Risse befinden sich nur auf dem zuerst gegossenen Teilstück)
    3. Ein Abflussrohr ist beschädigt (durch den Betondruck nach innen gedrückt und ca. 2 cm eingerissen), wie kann man das "kitten"?

    Vielen Dank für Eure/Ihre Antworten
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  2. Bodenplatte Risse und anderes

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  3. #2

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    Zitat Zitat von laie2006
    1. Ist das Giesen in diesem zweitlichen Abstand ein Problem, Die beiden Hälften sieht man sehr deutlich, der Übergang ist ausserordentlich holprich und weist einen Höhensprung von ca. 1cm auf -->Architekt sagte zu meiner Frau ist alles i.O.
    Höhenversatz ist in keinem Fall i.O. -> Fragen Sie mal den Abdichter und den Estrichleger
    2. Im zuerst gegossenen Bereich hatten sich heute morgen bereits deutliche, bis zu 1mm breite und max 40cm lange Risse gebildet, davon aber bestimmt 30-40 an der Zahl, Ist das ein Prroblem? (Die Risse befinden sich nur auf dem zuerst gegossenen Teilstück)
    Bitte Bilder einstellen
    3. Ein Abflussrohr ist beschädigt (durch den Betondruck nach innen gedrückt und ca. 2 cm eingerissen), wie kann man das "kitten"?
    Kann man/frau nicht kitten!! Freistemmen, erneuern, nachbetonieren!!!
    MfG
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  4. #3
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    Zu 1. Wenn die nicht ganz doof wären, wäre heute Morgen einer da und würde im Zuge der Nachbehandlung, den Bereich mit der Schaufel nachkratzen. IdR sind dieses Stellen, wo die Schlämmpe nicht auf Null abgezogen werden konnte, da dieses die Zuschlagskörnung verhindert hatte. (geht natürlich auch besser wenn dieses bei der Erstellung schon geschieht)

    Zu2. Deutlich Zeichen der fehlenden Nachbehandlung. Wenn die Risse durch das Bauteil durchgehen (bei 1,0 mm zu vermuten) können diese Risse Feuchtigkeit an die Bewehrung heranführen, welche im laufe der Zeit korrodiert.

    ZU3. Betondruck einer 15 cm Sohle kann ein KG Rohr nicht beschädigen. Ansonsten wie Ralf schon schrieb.

    Fakt ist, ein anbetonieren einer Sohlenplatte an ein schon abgebundenes Bauteil verhindert das entstehen eines homogenen Bauteils. Statisch gesehen ist dieses bei Ihnen wohl nicht bedenklich, da die Sohlenplatte eh nur eine bessere Sauberkeitsschicht darstellen soll. Die Lastenabtragung findet über die Fundamente statt.
    Aber Ihre Beschreibung der Baustoffe (B5 – B25) lassen schon auf eine Schlafmütze (wer auch immer diese Ihnen genannt hat) schließen, da es diese Baustoffe schon seit geraumer Zeit soooo nicht mehr gibt.
    Des Weiteren ist Beton nachzubehandeln. Auf einen feuchten Sommerregen darf man nicht hoffen. Die Sohle wäre sogleich nach dem Betonieren, z.B. abzudecken gewesen.
    Viel Spaß beim weiter bauen
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  5. #4
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    Sehr geehrter Herr Dühlmeyer,

    vielen Dank für Ihre Antworten:

    zu 1.)
    Ist das nuir ein Problem des Höhenversatzes oder auch ggf. des Bodenplattenverbundes, den Höhenversatz könnte man ja abfräsen...

    zu 2.) Bilder kommen noch (bin frisch registriert und für diese Funktion noch nicht freigeschaltet)

    zu 3.) Wie könnte das praktisch funktionieren, die vertikale Rohrlänge dürfte so ca 80cm sein. So tief kann man denke cih, nicht stämmen, danach bricht das Erdreich vermutlich wieder ein.. oder bin ich da auf dem Holzweg?

    Danke

    Stefan
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  6. #5
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    Zitat Zitat von Carden, Mark
    Aber Ihre Beschreibung der Baustoffe (B5 – B25) lassen schon auf eine Schlafmütze (wer auch immer diese Ihnen genannt hat) schließen, da es diese Baustoffe schon seit geraumer Zeit soooo nicht mehr gibt.
    Sorry da habe ich wohl die alten Bezeichungen verwendet. Korrekterweise wurde die Platte aus C20/25 hergestellt

    Auf das Abdecken der Bodenplatte bei den Witterungen/Nachbehandlung hatten wir ausdrücklich bei der letzten Baubesprechung hingwewiesen und eine entsprechende Zusage erhalten, nur wurde es nicht durchgeführt.

    So ist das, wenn man nicht alles selbst kontrollieren kann und erst Tage später dazukommt.
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  7. #6
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    Bilder frei...

    So nun die versprochenen Fotos...
    Grüße Stefan
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  8. #7
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Hallo

    am Dienstag (13.06) haben wir eine decke betoniert (um die 30 Grad) am Freitag war sie noch wie von gestern!!Absoulut rissfrei und noch feucht(Schwitzwasser)

    @Mark
    was hälts du von bewässern des beton nach dem Abdecken?(siehe Bild)
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  9. #8
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    Toll!

    Also das Rohr ist NIEMALS durch den Betondruck kaputt gegangen! Ich frag mich nur 1. wie soll man daran anschließen, auch wenns intakt wäre ?? Gibts kein KG 2000 ??? (ich finds gut weil dichter und stabiler) Bei den Rissen können sie sicher ihren Zollstaock dran eichen das die 15cm auseinander sind! Hier bilden die Stäbe der Stahlmatten eine Sollbruchstelle. so verbrannt sieht mir das ganze gar nicht aus... ich tippe evtl auf wenig Überdeckung in Verbindung mit aufbrennen! Das Rohr (defekt) kann man freistemmen und direkt passend auf Höhe setzen! ( Es gibt auch Dichtflansche um die Abdichtung dran anzuschließen ;-) )

    Also 1. sieht eine entsprechende Nachbehandlung anders aus!
    2. Betondeckung stelle ich hier in Frage
    3. Rohr ist austauschbar Edit meint : sieht aus als wäre der Muffenrand geplatzt! wie gesagt das macht KEIN Beton an dieser Stelle, weil der Druck da nicht sooo doll ist!
    4.) Der Höhenversatz dürfte auf keinen Fall der DIN 18202 entsprechen! Frage ist nur ist das tiefe zu tief oder das Hohe zu hoch! das hätte man aber auch geschmeidiger beireiben können :-(
    Geändert von Robby (17.06.2006 um 21:00 Uhr)
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  10. #9
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    Übrigens

    Muß bei Ihnen nicht der Grundkanal einer Dichtheitsprüfung unterzogen werden??? Fragen sie den entsprechenden Klempner mal ob das (wenns nur das Muffenoberteil sein sollte) so dicht ist und hält! Es gibt mittlerweile auch für solche Schäden Reparatursysteme (In-Liner) aus GFK wenn mans wieder in Form bekommt kann mans sicher reparieren! Das wäre die kleinste OP (wenns das Muffenoberteil sein sollte)
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  11. #10
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    Ich Tippe zu dem auf:

    zu hohem WZ Wert. Der Beton scheint nachgesackt zu sein.
    Dieses wiederum in Verbindung mit zu geringer Betondeckung der Oberbewehrung unf ev. falscher Nachbehandlung. Verdurstet sieht die Oberfläche tatsächlich nicht aus.
    @Yilmaz: Wasser ist immer gut. In Deinem Fall entsteht Verdunstungskälte, dass kann nicht schaden.
    Am besten wäre, nach der Erhärtung, den ganzen Baukörper in Wasser lagern, läßt sich nur so schlecht weiter arbeiten dann

    Sach Mal Yilmaz, täusche ich mich, oder liegt an Deinem Bild etwas mit den Steinüberbindmaßen - recht unten in der Ecke - im argen ;-)
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  12. #11
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    @Mark
    Was ist der WZ-Wert?

    Ist das ein Problem oder muss hier eine Betonsanierung her? Wenn ja welche Möglichkeiten gibt es da? Auf die Platte kommt danach übrigens eine V60-Schweißbahn (in Sachen Abdichtung)...

    Danke Stefan
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  13. #12
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    @Mark
    jetzt hast du mich aber erwischt.Die überbindmass ist auf jedenfall kleiner als 0,4xh Ich habe hier rausgemessen ist ca. 6,6cm.Kann ich damit leben oder?

    Das du auch alles sehen mußt

    Schöne grüße.
    Yilmaz
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  14. #13
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    Ich tippe auf 30er Wandstärke

    Entweder Änfanger benutzen - oder Deine Leute zwingen mit halben anzufangen.

    Behaupte doch einfach das Haus baust du in der Schweiz.
    In der Schweiz und in Frankreich würde das Überbindmaß noch reichen.
    Hier wäre es ein Mangel.
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  16. #14
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    Zitat Zitat von laie2006
    @Mark
    Was ist der WZ-Wert?

    Ist das ein Problem oder muss hier eine Betonsanierung her? Wenn ja welche Möglichkeiten gibt es da? Auf die Platte kommt danach übrigens eine V60-Schweißbahn (in Sachen Abdichtung)...

    Danke Stefan
    Wie gesagt - Ihre BP ist sowieso nur eine Sauberkeitsschicht.
    Als sollches wohl auch vom TWP so geplant.
    Die Bewehrung ist sicherlich NIE berechnet worden, sondern entspringt dem Gefühl - das da ja irgend etwas rein muss.

    In Sachen Abdichtung bin ich mit einer V60 in Verbindung mit der BP nicht zufrieden.
    Unter den Wänden eine G200DD und auf der Sohle eine G200S4 ist das mindeste. Alles schön mit einander verklebt. Das sollte Ruhe sein mit dem aufsteigendem Wasser.
    Die Sohle selber wird nicht viel Wiederstand hiergegen geben.
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  17. #15
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Zitat Zitat von Carden, Mark
    Behaupte doch einfach das Haus baust du in der Schweiz.
    ich werde mir das so einbilden,den es kann keinen noch mehr stören als mich selber.
    Danke.
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