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  1. #1

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    Nässe unter der Bitumenschweißbahn

    Hallo Bauexperten,
    ich habe folgende Frage:
    Auf meiner Kellerdecke befindet sich eine Terrasse. Der Aufbau sieht folgendermaßen aus: Kellerdecke aus Fertigbetonplatten, auf den Platten ist eine Art Folie oder Pappe (keine Dachpappe und nicht besandt) verlegt, auf dieser Folie liegen Kunststoffplatten (sehen wie Styrodur aus), das ganze ist mit Bitumenschweißbahnen bedeckt. Auf der Bitumenpappe liegt Kies oder Asche und anschließend Terrassenplatten. Ich habe die Terrassenkante frei gemacht (Platten und Kies raus) und wollte den Knick (Abschluss der Bitumenpappe) mit Bitumenspachtel richtig abdichten, damit kein Wasser von unten, unter die Bitumenschweißbahnen kommt. Neulich habe ich nämlich Feuchtigkeitsproblem an der Kellerwand. Die Außenwand ist neu mit Bitumendickbeschichtung gemacht worden. Vorsichtshalber wollte ich aber auch den Deckenabschluss nachbessern. Ich habe die Bitumenbahnen leicht gehoben und meine Hand darunter gesteckt und dabei eine Nässe (zwischen Schweißbahn und Styrodurplatten) festgestellt. Merkwürdigerweise sehe ich keine Beschädigungen der Schweißbahnen und weiß nicht wie das Wasser da rein kommt. Kann es sein, dass es sich um eine normale Schwitzerscheinung (Materialbedingt) handelt oder muss da wirklich was undicht sein?
    Wäre so ne Schwitzerscheinung normal und hinnehmbar? Wird so ein Aufbausystem praktiziert?

    Gruß marcio3
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  2. Nässe unter der Bitumenschweißbahn

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  3. #2

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    Beiträge
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    Wenn es kein Angstschweiss an den Händen war??

    Wenn ich eine Hand unter meine Dachabdichtung stecken kann, dann kann da auch Wasser hin, oder versteh ich hier was miss?
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  4. #3
    Avatar von T9-Liebhaber
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    248

    Leckortung nicht mehr nötig..

    haha..
    da hat der vorschreiber wohl recht, wenn du eine ganze Hand zur Dämmung bekommst, kann das wohl nicht dicht sein.

    Ansonsten (falls wir was falsch verstanden haben) gäbe es die Möglichkeit einer Leckortung mit Rauchgas, das über Stutzen (vom Dachdecker eingebaut) eingeblasen wird.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Nässe unter der Bitumenschweißbahn

    Hallo,
    natürlich habt ihr da was falsch verstanden. Die Sache ist doch ganz einfach. Stellt euch einfach eine Dacheindeckung mit einer Bitumenpappe vor. Diese Pappe ist waagerecht auf dem Dach verlegt. An den Seiten wo das Dach endet, geht die Pappe noch ca. 10cm senkrecht nach unten und ist mit Pappnägeln befestigt (Abschluss).
    Jetzt habe ich einige Pappnägel abgezogen, die Pappe leicht angehoben und die Hand darein geschoben um zu überprüfen ob unter der Pappe alles in Ordnung ist. Leider ist es unter der Pappe ziemlich nass, und das verstehe ich nicht, denn die Dacheindeckung sieht ja ok aus. Vielleicht ist es nur Kondenswasser das zwischen Styropor bzw. Styrodur- Platten und der Bitumenpappe entsteht. Ist das normal? Kann es so bleiben?
    Also, noch einmal, es gibt kein handgroßes Loch in der Bitumenpappe wo das Wasser reinströmen kann.
    Gruß marcio3
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  6. #5

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    34,325

    Aufbau...

    taugt nichts.
    Runter und neu.
    Es fehlt die Dampfsperre.
    MfG
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6
    Themenstarter

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    Elektromonteur
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    9

    Aufbau...

    aber wie musste es denn richtig aufgebaut werden, wo gehört die Dampfsperre hin? Was für Material?

    marcio3
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  9. #7
    Tilli
    Gast

    Flachdachaufbau

    Also um einmal Ralf Dühlmeyer aufzugreifen, der Flachdachaufbau nach Abriß des vorhandenen soll so aussehen:
    Bitumenvoranstrich
    -Dampfsperre aus V60 S4 + Al 0.1 oder G200 S4 + Al 0,1
    -Wärmededämmung aus PS, Mineralfaser oder Schaumglas (sehr teuer)
    -Abdichtungslagen aus Polymerbitumenbahnen oder Abdichtungsfolie
    -Schutzbahn
    -Plattenbelag auf Stelzlager oder Zementsäckchen
    Falls eine Attika rundum angeordnet ist, Achtung, Anschlußhöhen mind. 15 cm über wasserführender Schicht (Plattenbelag)
    Falls das Wasser in eine vorgehängte Rinne läuft, können die Anschlußhöhen auch 10 cm betragen.
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