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Dämmung vor der Dampfsperre ?!

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  1. #1

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    Dämmung vor der Dampfsperre ?!

    Hallo,

    in unserem Altbau hat unser "Bauhelfer" zwischen den Dachsparren eine
    12 cm starke Wärmedämmung in Form von Klemmfilz mit WLF 035 einge-
    baut und auch bereits die Dampfsperre angebracht und verklebt.

    Da diese Stärke ja bekanntlich nicht ausreicht, möchten wir eine zusätz-
    liche Dämmung vor der Dampfsperre, also zum rauminneren hin.

    Wir dachten z. B. an Styrodurplatten o. ä. und dann die Dachflächen mit
    Gipskartonplatten verkleiden.

    Ist das sinnvoll und kann man damit ausreichende Dämmwerte erzielen
    oder muss die Folie wieder runter und der Klemmfilz verstärkt werden?

    Vielen Dank für eure Antworten!!!

    Ulli
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  2. Dämmung vor der Dampfsperre ?!

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Hallo

    sicher können sie auf die dampfsperre noch eine Lage dämmung anbringen aber der dürfte nicht mehr als 20% (Habe mir sagen lassen)der tatsächlichen dämmung betragen.
    Wen sie die dampfsperre nicht weg nehmen wollen würde ich da noch min. 60 mm WLZ 025 Styrodurdämmplatten anbringen.
    Die gefahr von feuchtigkeit in dieser dämmung wäre da ab ich denke die styrodurplatten dürfen das abkönnen.
    Mfg.
    Yilmaz
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  4. #3
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    Vielen Dank für zumindest eine Antwort!

    Kann noch jemand dazu etwas "sagen"?!

    Gruß
    Ulli
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  5. #4

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    Es gibt auch ne Dämmwolle, die man zwischen der Lattung auf der Dampfsperre als zusätzliche Dämmung anbringen kann. Die wird durch Klammern, welche mit den Latten angeschraubt werden, gehalten. Über deren Dämmwerte kann ich als Laie allerdings nix sagen.
    Gruß! Michl
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  6. #5

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    Wen sie die dampfsperre nicht weg nehmen wollen würde ich da noch min. 60 mm WLZ 025 Styrodurdämmplatten anbringen.

    Dann kondensiert der Wasserdampf an der Dampfbremse ,läuft dur ein Ritze der Stvrodurplatten,durchfeuchtet den Gioskarton und schon ist der Schimmel da.

    Gruß Georg
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  7. #6
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Dampfbremse weg ...

    ... ******-Platten drauf und gut iss. "Egal" wo Sie wohnen.
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  8. #7

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    Hi,
    was ist denn die ******-Platte? Hast du einen Link, o.ä.
    Da wir nicht wissen wie der weiter Dachaufbau aussieht ist eine pauschale beurteilen nicht wirklich möglich. Könnte immerhin auch ein Flachdach sein.

    Ansonsten ist Styrodur ein Markenname für extrudiertes PS und nicht gedacht für unters Dach. Wer es dennoch macht hat einen dicken Geldbeutel.

    Wenns denn unbedingt Dämmung unter der Dampfsperre sein soll (ist es denn zweifelsfrei eine Dampfsperre oder eigentlich Dampfbremse?) dann bitte vom Bauphysiker des Vertrauens nachweisen lassen was geht. Die 20% vom Yilmaz sind da eine Faustformel.

    Grüße
    R.J.
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  9. #8
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Guckst Du ...

    ... hier: www.**********.de --> Systeme --> ********** *******
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  10. #9

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    Vielleicht bin ich blind, wahrscheinlich aber nur ungeduldig.:Roll
    Ich finde einfach nirgends beschrieben was das für ein Dämmaterial ist oder den Gesamtaufbau, nur dass schon 10mm GKF drauf sind.
    (liegt das am Opera-Browser?)

    R.J.
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  11. #10
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    @Volker: Jetzt mußt Du es auch erklären. Warum funktioniert " ******-Dach " ohne Dampfbremse. Habs bislang auch nicht kapiert?

    Konstruktionsaufbau? Was ist drin in der ******* und wie wird die an den Anschlüssen zu den Wänden und Stößen luftdicht angeschlossen?
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  12. #11
    Avatar von Peeder
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    Hallo

    wir haben mal ****** Comp. montiert. ( Das Material wurde gestellt )

    Als Dämmung Dämmkeile Steinwolle, Rockwoll, Zwischensparrendämmung.

    Die Platte 10 MM GK mit PS 50 MM . eine umlaufende Nut mit 28 MM .
    Diese Platten werden direkt auf die Sparren geschraubt, als Feder wird eine Dachlatte in die Nut geschoben, und die Stösse so verschraubt.
    Als Anschluss Wand, ect. soll lt. Hersteller 2 cm luft gelassen werden, diese sind mit " ****** Schaum " auszuschäumen.
    Im Prinzip tolle Montage, wenig Verschnitt, weil im verband gelegt wird.

    Der Schaum ist nichts anderes als handelsüblicher Bauschaum. Hier bezeichnet als " ****** Wärmeschutz " .

    So ist auf jeden Fall der Konstruktionsaufbau, ich bezweifele, das hier die Luftdichte gewährleistet ist.
    Da bleibe ich doch lieber bei der Folie

    Ob es funktioniert ?
    Hersteller fragen

    Peeder
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  13. #12
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Aber bitte doch gerne ...

    Zitat Zitat von Eric
    @Volker: Jetzt mußt Du es auch erklären. Warum funktioniert " ******-Dach " ohne Dampfbremse. Habs bislang auch nicht kapiert?
    Vorab:
    Dass es funktioniert, weiß ich nach mehreren 1000 m² in den letzten 15 Jahren mängelfreier Decken. Sonst würd´ ich´s ja nicht machen und guten Gewissens weiterempfehlen.

    Wie´s funktioniert ist relativ einfach.
    Die Konstruktion (Gipskartonplatte + aufkaschiertem Styropor) ist diffusionsoffen. Die tapezierfertig gespachtelte GK-Fläche ist luftdicht. Der Knackpunkt sind die Anschlüsse ans Mauerwerk (von Peeder nicht ganz vollständig beschrieben).
    Voraussetzung: Randsparren sind min. 8cm von der Rohwand entfernt, damit der Gipsputz (der ja auch die Luftdichtigkeit der Außenwand herstellt) noch um wenigstens halbe Kellenbreite über UK Sparren mit hoch geführt werden kann. D.H.: erst Putz - dann ******-Decke.
    Die Platten enden dann 15-20mm vor dem Putz und werden ausgeschäumt. Nach Schaumerhärtung werden die überstehenden Teile abgeschnitten und mit überpachtelt. Damit ist die gesamte Fläche luftdicht. Das gleiche muss natürlich auch bei Durchdringungen gemacht werden.
    Feuchtigkeit von innen oder außen kann lustig hin und her diffundieren und keinen Schaden anrichten.

    Weiterer Vorteil: absolute Rissefreiheit.
    Durch die weiche PS-Schale können - im Gegensatz zur starren üblichen GK-Verschalung - die immer noch auftretenden geringfügigen Verformungen in der Dachkonstruktion aufgenommen werden. Mir liegt bis heute keine Mängelrüge wg. Rissen vor.

    Weiterer Vorteil: leichte und kostengünstige Schadenbehebung.
    Die einzigen Schwachstellen - insgesamt fachgerechte Ausführung vorausgesetzt - sind die Wandanschlüsse und die Durchdringungen. Falls hier - z.B. beim ****er-Door-Test - Fehlstellen festgestellt werden, habe ich die vor Augen und kann sie leicht nachbessern. Ich muss nicht die ganze Verkleidung wieder runternehmen und gucken, wo denn bei der Folie gepfuscht wurde.

    Raumverlust gegenüber ungedämmter GK-Verkleidung = 60-~40 = ~20mm.
    Raumgewinn gegenüber 50mm Untersparrendämmung in Konterlattung + Traglattung + GK-Platte = ca. 30mm.

    Kosten bei einem Fachbetrieb, der das System kennt:
    etwa gleich mit der einfachen GK-Beplankung (Folie mit all ihren Anschlussproblemen fällt weg, keine Lattung erforderlich).
    Geringer als Untersparrendämmung wie vor.

    Reicht´s ?
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  14. #13
    Avatar von Peeder
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    @ Volker

    danke für die ausführliche beschreibung.

    Stimmt, meine Ausführung waren nicht vollständig, gespachtelt wurde damals nicht von uns.

    Wir sind bei diesen BVH als Sub eingesprungen.
    Auch muss ich zugeben, das wir damals ( 1999 ) nur auf Anweisungen gearbeitet haben, und uns über die hintergründe keine gedanken gemacht haben.Das System war neu für mich, und ich musste mich auf die Bauleitung verlassen, die unsere Arbeiten ohne Mängel abgenommen hat.

    Was mir an diesen System am meisten gefallen hat, war die montage, ein eingespieltes Team schafft ca das 4 -fache einer herkömmlichen Konstruktion.

    Man sollte doch ab und zu seinen Horizont erweitern

    gruss Peeder
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    @Volker: Hab ein " Problemdach " in FFM. Ich will von außen nicht dran. Kannste mir mal Bescheid geben, wenn Du wieder ein ******-Dach ausführst und kann ichs mir dann während der Ausführung ansehen?
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  17. #15
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Hallo Eric ...

    ... gerne - dauert aber noch ca. 2 Monate.

    Was ich vergessen hatte: das funktioniert theoretisch natürlich nur mit einer auch diffusionsoffenen Folie auf den Sparren. Wenn Dein "Problemdach" noch die gute alte Delta-SPF-Gitterfolie hat, könnte es unter Umständen zu Problemen führen.

    Praktisch hat es auch funktioniert bei einem Flachdach aus 28cm hohen Leimbindern mit 12cm Dämmung (also keine Vollsparrendämmung!), darauf 36mm Holzschalung + Notabdichtung + Folie + Schutzmatte + extensive Begrünung.
    Ein Schaden (nach ca. 5 Jahren): Wasser tropft aus einer Deckendose.
    Dach darüber freigeräumt -> die Dussel von Gartenbauer hatten beim Zuschneiden ihrer Schutzmatten die Abdichtungsfolie mit durchschnitten.
    Feststellung: Wasserlaufspuren auf der Schalung, Undichtigkeit beim Eindichten der Deckendose.
    Holzkonstruktion und Zwischenbalkendämmung waren knochentrocken. Ich schick´ Dir gern ein Bild.
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