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WU-Beton Aussen-Kellerwände sind 20cm feucht

Diskutiere WU-Beton Aussen-Kellerwände sind 20cm feucht im Forum Abdichtungen im Kellerbereich auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    WU-Beton Aussen-Kellerwände sind 20cm feucht

    Hallo,

    ich hoffe, ich finde hier eine kompetente Antwort auf mein Problem:

    Mein Keller wurde vor genau einem Jahr gefertigt. Schalungskeller mit WU-Beton.

    Nun tritt immer wieder das Phänomen auf, dass sich an allen Außenwänden im Bodenbereich eine ca. 20-30cm hohe Feuchtigkeitsstelle bildet.
    Die Bodenplatte ist in diesem Bereich auch um den selben Wert von der Außenwand herein feucht.

    Weiter oben und an der Decke, sowie an den gemauerten Innenwänden ist keine Feuchtigkeit feststellbar.

    Selbiges tritt auch bei Bekannten von mir auf, die nur ein paar Häuser weiter, zur selben Zeit mit selbigem Baumeister gebaut haben.

    Baumeister möchte uns glauben machen, dass es sich hierbei um Kondenswasser handelt...
    Kondenswasser nur im Boden- bzw. Boden-Außenwandbereich? Gibts das?
    Müsste sich Kondenswasser nicht auch an der Decke und anderswo ablegen?

    Gelüftet wird bei mir derzeit aufgrund des Baufortschritts de facto permanent.
    Estrich im Keller steht kurz vor Ausführung.

    Oder könnte nicht eher ein falsches oder zu mickriges Fugenband dafür in Frage kommen? --> praktisch Wassereintritt zwischen Bodenplatte und Außenwände


    Hoffe, jemand kann mir hierbei weiter helfen. Danke.


    Gruß,
    Der Innviertler
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  2. WU-Beton Aussen-Kellerwände sind 20cm feucht

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  3. #2
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Das scheint mir ...

    Zitat Zitat von Der Innviertler
    ... könnte nicht eher ein falsches oder zu mickriges Fugenband dafür in Frage kommen? --> praktisch Wassereintritt zwischen Bodenplatte und Außenwände
    ... hier auch so.

    Mögliche Abhilfe: von innen verpressen (durch Fachbetrieb!) v o r dem Estricheinbau!
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  4. #3

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    Zitat Zitat von Tarantinoo
    ......-> Gravitationskraft -> Kondenswasser sammelt sich unten

    Sorry. ich konnt nicht anders.
    Bevor die Gravitadingens das Wasser dazu bringt, die Wand runter zu laufen, kommt die Kapilarität und saugt erstmal jede Menge Wasser in die Wand -> Bevor Kondenswasser die Wand runterläuft, muss die Wand gesättigt naß sein.
    *****
    Was ich mir aber durchaus vorstellen kann, ist eine Auskühlung durch Grund-/Schichtenwasser.
    Wenn (ich bin mir nicht sicher, ob ichs richtig verstanden habe) an den Außenwänden ca. 30 cm hoch ein Kondensatanfall ist, kann es sein, daß die Wand in dem Bereich durch Wasser unterkühlt wird - die Bopla gleich mit. (Prinzip der geometrischen Wärmebrücke) und dort auf Grund der Witterung Kondensat anfällt.
    ****
    Die undichte Fuge möchte ich nicht ausschliessen.
    ****
    Zur Prüfung mal nahe der Bodenfuge ein paar cm tief in die Wand bohren. Ist das Bohrmehl durchgehend feucht, würde das eher auf die Fuge deuten. Wirds trockener spräche das eher für Kondensat.
    MfG
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  5. #4
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Glaub´ ich nicht ....

    ... bei diesem Schadensbild:
    Zitat Zitat von Der Innviertler
    Nun tritt immer wieder das Phänomen auf, dass sich an allen Außenwänden im Bodenbereich eine ca. 20-30cm hohe Feuchtigkeitsstelle bildet.
    Die Bodenplatte ist in diesem Bereich auch um den selben Wert von der Außenwand herein feucht.
    Nachtrag: Verdammt - Ralf war schneller.
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  6. #5

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    Wer lesen kann...

    is klar im Vorteil.
    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer
    Bevor Kondenswasser die Wand runterläuft, muss die Wand gesättigt naß sein.
    Wenn also die Gravidingens wirken soll, muss das Wasser ja oberhalb der
    Zitat Zitat von Der Innviertler
    ca. 20-30cm hohe Feuchtigkeitsstelle
    anfallen und bis dahin runterlaufen. Das geht aber nur, wenn die Wand oberhalb der
    20-30 cm
    patschnass ist, womit der Fleck wiederum höher als
    20-30 cm
    wäre. Capicce????
    Nix Moleküle (denn H2O war bei meinem Physiklehrer ein Molekül und kein Atom - oder hat sich da was geändert ), nix Feld(er)
    Oder glaubste an Grander-Wasser (Des schaffts vielleicht, die Wand runterzulaufen, ohne sie zu benetzen )
    ***
    Und nochmal: Kondensat ist für mich genauso gut möglich wie Loch in Dichtung.
    MfG
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  7. #6
    Avatar von Olaf (†)
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    Sollte..

    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer
    Was ich mir aber durchaus vorstellen kann, ist eine Auskühlung durch Grund-/Schichtenwasser.
    Wenn (ich bin mir nicht sicher, ob ichs richtig verstanden habe) an den Außenwänden ca. 30 cm hoch ein Kondensatanfall ist, kann es sein, daß die Wand in dem Bereich durch Wasser unterkühlt wird - die Bopla gleich mit.
    sich der Feuchtigkeits"befall" dann aber nicht auf die ganze Bopla verteilen und nicht bloß auf den Rand? Die leigt doch dann im Ganzem in der Brühe.
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  8. #7

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    Klare Antwort

    Jein
    Erstmal weiß ich wenig über den Bodenaufbau.
    Es kann gut sein - wenn z.B auf bindigen Boden gebaut wurde - daß in der Baugrube Sickerwasser steht, aber nicht (oder kaum) unter der BoPla.
    Oder die Perimeterdämmung ist mit dem Beton so gut verbunden, daß sich zwischen BoPla und Dämmung kein Wasserfilm bilden kann - an der Wand (wg z.B. Batzentechnik) aber schon.
    Wenn rundrum die gleichen Bedingungen herschen, hättest Du recht, dann SOLLTE das Kondensat auch recht gleichmässig auf dem Boden auftreten.
    MfG
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  9. #8
    Avatar von Olaf (†)
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    Ja..

    einleuchtend.
    Übrigens: wir wissen noch gar nicht, wann das Phänomen auftaucht und wie schnell es wieder wech ist.
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  10. #9
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Bevor wir Piefkes ...

    ... uns hier weiter die Köppe zerbrechen (bitte bitte - nur symbolisch!), sollte unser Freund aus dem Innviertel doch mal versuchen ein Bild reinzustellen und nochmal genau gucken, ob´s wirklich an allen Außenwänden so aussieht, auch in der jeweiligen Ausdehnung vertikal und horizontal.

    Wenn ja, ist vielleicht überhaupt kein Fugenband drin .
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  11. #10
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    schließe mich der Tauwasservermutung an

    Bauteiltemperatur feststellen - Taupunkt bestimmen. Nach Möglichkeit Langzeitmessung oder mehrmals messen.
    Tauwasser fällt an den Kühlsten - Luftumspülten Bauteilen an. Somit kaum unterm Estrich.
    Tarantino hat bis auf dem Gravitations- Blödsinn schon den richtigen Gedankenweg angesponnen.
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  12. #11
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    Ich finde

    für so was die Datenloger ganz interessant.
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  13. #12
    Avatar von peterr
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    Seltsam finde ich, wenn es sich um eine Undichtigkeit des Anschlusses handelt, daß sich die Feuchtigkeit bis zu 30cm hochzieht???

    Das kenne ich so nicht bei WU Beton.

    Seltsam auch, daß es dann nicht abschnittsweise auftritt, sondern gleichmäßig.


    Ich würde auch mal ein kleines Loch bohren und schauen, ob es nur oberflächig ist, oder in die Tiefe geht.


    AUF JEDEN FALL : KLÄREN WORAN ES LIEGT, BEVOR DÄMMUNG UND ESTRICH REINKOMMT SONST KATASTROPHE!!!
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  14. #13
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    Zitat Zitat von peterr
    Seltsam finde ich, wenn es sich um eine Undichtigkeit des Anschlusses handelt, daß sich die Feuchtigkeit bis zu 30cm hochzieht???

    Das kenne ich so nicht bei WU Beton.
    Daher schließe ich dieses auch "fast" aus.
    Es wäre aber interessant Bilder hiervon zu sehen.
    Wenn der Beton natürlich so entmischt wurde - z.B. durch freien Fall in die Schalung, könnte dieser schon eine höhere Kapillarität aufweisen.
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  16. #14
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "hmmm"

    Nun tritt immer wieder das Phänomen auf
    .
    Weiter oben und an der Decke, sowie an den gemauerten Innenwänden ist keine Feuchtigkeit feststellbar.
    .
    wenn Feuchtigkeit bzw.Undichtigkeiten anliegen würden würden auch
    die Innenwände Feuchtigkeit ziehn (!)
    .
    die unteren 30cm sind feucht ... Undichtigkeiten im Fugenband bzw.
    in der Bodenfuge ziehn bei WU-Beton nicht so hoch (!)
    .
    Wir hatten ein verregnetes Frühjahr ... zu dem Zeitpunkt hätte diese
    Feuchtigkeit auch austreten müssen ... war da was ??? oder iss es so
    daß diese Feuchtigkeit erst die letzten 4 Wochen aufgetreten sind ???
    .
    daß Phämomen Kondenzwasser kenne ich zu diesen Jahreszeiten zu Genüge
    ... ganz aufgeregt rufen die Bauherrn an ... auch Bauherrn die im wasser-
    durchlässigen Kiesboden stehn und das Grundwasser 3m unter der
    Bodenplatte erst zu finden ist ... ich fahr da hin pack die Bohrmaschine
    mit nem 8er Bohrer aus ... bohr in den Bereich ca. 4cm tief rein und wenn
    daß Bohrgut reines Pulver iss daß iss es mit sicherheit Kondenzwasser (!)
    .
    und hoffentlich nörgelt jetzt keiner wegen dem 4cm Bohrloch
    .
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  17. #15
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    @Josef

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