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  1. #1

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    Äußere Abdichtung der TG-Decke

    Hallo, ich bin als VB einer WEG gerade dabei, die Punkte für ein Beweissicherungsverfahren gegen den BT zusammenzutragen. Bevor wir uns anwaltlicher und fachlicher (privatgutachterlicher) Hilfe bedienen, wollte ich euere grundsätzliche Meinung zu einigen Angelegenheiten, die allerdings nicht nur mit dem Thema Bauwerksabdichtungen zu tun haben, einholen.

    1. Unsere TG besteht aus WU-Beton (lt. Baubeschreibung u. dgl. nicht ausdrücklich als WW deklariert). Auf der TG wurden Gärten angelegt. Soweit ich mich an die Bauphase entsinnen kann, wurden auf der Oberseite keine Bitumenbahnen und auch keine Dichtanstriche o. dgl. aufgebracht. Der Aufbau besteht aus einer Schicht gewaschenem Kies, einer Wurzelschutzbahn, dann steht Erdreich an. Mit einer Ausnahme hielt die Decke bis dato dicht. Die Undichtigkeit, die alsbald von einer Fachfirma verpresst wurde und seitdem nicht mehr aufgetreten ist, zeigte sich am Übergang der Hauptdecke zur Decke der anbetonierten TG-Rampe; dort treffen die beiden Bauteile zusammen, und offenbar wurde die äußere Fuge nicht oder nicht richtig abgedichtet. Meine Frage lautet nun, ob man behaupten könnte, dass eine solche Konstruktion (d. h. ohne jegliche zusätzliche Abdichtungsmaßnahme) mit den aaRdT noch vereinbar ist oder ggf. einen Mangel darstellt (immerhin hat es schon eine Undichtigkeit gegeben).

    2. Unsere Balkone bestehen aus Fertigteilen. Sie liegen z. T. deutlich auf den darunter befindlichen Wohnräumen auf (z. B. über den Erkern). Ich gehe davon aus, dass auf den Fertigteilen kein Estrich aufgebracht wurde, sondern die Balkone unmittelbar befliest wurden. Könnte das aus Schallschutzgründen einen Fehler darstellen?

    Besten Dank für euere Stellungnahmen!
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  2. Äußere Abdichtung der TG-Decke

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von Florian Obst
    Meine Frage lautet nun, ob man behaupten könnte, dass eine solche Konstruktion (d. h. ohne jegliche zusätzliche Abdichtungsmaßnahme) mit den aaRdT noch vereinbar ist oder ggf. einen Mangel darstellt (immerhin hat es schon eine Undichtigkeit gegeben).
    Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Eine Undichtigkeit ist zwar ein Mangel, bedeutet aber nicht, daß die Gesamtkonstruktion mangelhaft ist.
    Dummerweise bedeutet die sonstige Dichtigkeit nicht, daß die Konstruktion nicht mangelhaft ist . Hier müsste der Gesamtaufbau (Beton, Bewejhrung, Entwässerungsebene, usw. geprüft werden.

    2. Könnte das aus Schallschutzgründen einen Fehler darstellen?
    Könnte, ja. Aber nur könnte. Wenn keine Belästigungen auftreten???. Schallmessung notwendig
    Aber wenn die Konstruktion wirklich aus Innenraum->Beton->Fliesen bestünde, wäre dies mit Sicherheit ein Verstoß gegen die EnEV !!!!
    MfG

    Besten Dank für euere Stellungnahmen
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