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Dämmung für Kellerdecke, U-Wert min. 0,24 W/m²K - was gibt es da?

Diskutiere Dämmung für Kellerdecke, U-Wert min. 0,24 W/m²K - was gibt es da? im Forum EnEV 2002 / 2004 / 2007 / 2009 auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Dämmung für Kellerdecke, U-Wert min. 0,24 W/m²K - was gibt es da?

    Wir bauen ein Wärmedirekthaus der Fa. ********.

    Den Keller machen wir Eigenleistung. Da er später überwiegend nicht geheitzt wird, müssen wir die Kellerdecke von unten dämmen/isolieren. ******** schreibt vor, dass das Dämmung eine U-Wert von mind. 0,24 W/m²K haben muss.

    Welches Material gibt es, dass diesen Wert erfüllt?
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  2. Dämmung für Kellerdecke, U-Wert min. 0,24 W/m²K - was gibt es da?

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Hallo

    Nur die dämmung soll den genannten U-wert haben oder Komplette Decke mit Estrich?
    Wen nur Stahlbetondecke und Dämmung müßen sie 13 cm Dicke Dämmung WLZ 035 einbauen damit sie diesen wert erreichen können.
    Das ist nicht üblich.
    Machen sie bitte konkrete Angaben.
    Mfg.
    Yilmaz
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  4. #3
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    Nur die Dämmung ...

    ... soll einen U-Wert von mind. 0,24 haben.

    Danke!
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  5. #4

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    Ein Material an Sich hat keinen U-Wert. Die Dicke machts.
    Erst mal müsst ihr grundsätzlich überlegen wo ihr die Dämmung haben wollt. Auf der Decke,
    dann müsst ihr einen Dämmstoff wählen, der geeignet ist um einen Belg drauf zu verlegen.
    Oder unter der Decke,
    was ist im Bereich des Deckenauflagers ist das von aussen überdämmt? Ansonsten ist es eine Wärmebrücke.
    Frag doch mal ******** nach ihrem Detail für den Punkt oder Ausführungsempfehlungen und Materialwahl.
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Der Aufbau besteht aus Mehreren schichten (Dämmung.decke,Estrich usw.)
    Man kann eine genauen U-wert berechnen wen die Schichtdicken und Baustoffarten bekannt sind.Warum man nur für die dämmung eine U-wert vorschreibt verstehe ich nicht ganz.
    Um auf ein U-wert von 0,24 W/(m²K) zu kommen braucht man eine dämmung entweder 14 cm WLG 035 oder 10 cm WLG 0,25.
    Mfg.
    Yilmaz
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  7. #6
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Liebe Leute ...

    ... schon mal was von Wärmebrücken gehört?

    Wenn der Keller unbeheizt bleiben soll nützt es wenig, die Decke von unten zu dämmen. Die Dämmung müsste dann mindestens einen Meter an allen Außen- und Innenwänden beidseitig nach unten geführt werden. Schwachsinn .

    Sinnvoll ist hier nur eine Dämmung auf der Kellerdecke und eine thermische Entkopplung der EG-Wände von der Kellerdecke mit SCHÖCK-ISOMUR oder FOAMGLAS-Perinsul oder PURENIT oder oder oder.

    Wie bitte lautet der genaue Text der ********-Vorschrift?
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  8. #7
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    @Herr Kugel

    Diesen Affenzirkus kann ich sowieso nicht nachvollziehen.
    Was ist ein Wärmedirekthaus?
    Der Fragesteller ist zu sparsam um Konkrete Angaben zu machen.
    Mfg.
    Yilmaz
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  9. #8
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    Böse

    Was ist ein Wärmedirekthaus? www.*********.de
    Der Fragesteller ist zu sparsam um Konkrete Angaben zu machen. Der Fragesteller wollte auf eine Frage eine Antwort - er wollte kein Bericht seiner Bauvorhabens abgeben!

    BITTE: Vergesst meine Frage, das ist mir wirklich zu blöd.
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  10. #9
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Wenn einer ...

    ... eine Antwort (siehe # 6) nicht erkennt, dann ist ihm nicht zu helfen .
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  11. #10

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    Nicht gleich eingeschnappt sein.
    Um Wärmebrücken zu entschärfen muss man nicht zwingend exakt genau 1m einhalten. Entweder in DIN 4108 Beiblatt 2 schauen oder gut konstruieren und selbst rechnen.
    Mit Marken und Produktennamen aufzählen ist es hier nicht getan.
    Was ist denn eine Thermische Entkopplung eines Holzrahmenbauwand??

    Die Fertighausbauer haben die Details für solche Anschlüsse alle parat, ob sie die rausgeben wollen weiß ich nicht, aber Fragen kostet nur Überwindung.

    Kleines Schmankerl, das Detail von anno 1964.
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  12. #11
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Meine Güte ...

    ... so schnell bringt man mich nicht zum Einschnappen .

    "Einerwiekeiner" hat hier die "einfache" Frage gestellt was er an seine Kellerdecke anbringen muss, um den U-Wert 0,24 zu erreichen.

    Yilmaz und ich haben versucht ihm klar zu machen, dass das eben keine "einfache" Frage ist. Die genaue Kenntnis der ********-Vorschrift wäre da schon von Vorteil. Genauso wie eine Information über den Aufbau auf der Kellerdecke, der kommt ja wohl dann auch von denen.

    Ich kann mir übrigens nicht vorstellen, dass ein Fertighaushersteller - nur weil er den Keller dazu nicht selber machen soll - hier keine Hilfestellung gibt. Wäre sehr sehr schlechter Service.
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  13. #12
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    So ...

    ... nachdem alle italienischen und deutschen Gemüter wieder beruhigt sind ...

    Der von ******** geforderte U-Wert für die Kellerdecke ist wohl der, der im Wärmeschutznachweis für das "Wärmedirekthaus" zu Grunde gelegt wurde. Man müsste jetzt natürlich noch wissen, welcher Wärmebrückenkorrekturfaktor und mit welchen Randbedingungen die Kellerdecke hier eingesetzt wurde.

    Den U-Wert von 0,24 erreicht eine Kellerdecke bei z.B. folgendem Aufbau (von oben nach unten):
    10 mm Parkett
    45 mm Anhydrit-Estrich
    25 mm Trittschalldämmung WLG 040
    80 mm PU-Dämmung WLG 025
    180 mm Stahlbetondecke.
    Wenn die Holzständer (Sorry, die Eigenschaften eines ********-Hauses gehörten bislang noch nicht zu meinem Erfahrungsschatz) mit einer PURENIT-Schwelle entkoppelt werden, wär das ne saubere Konstruktion, bei der auch bedenkenlos ein Delta Uwb von 0,05 angesetzt werden könnte.

    Wenn ******** nur einen "normalen" Zementestrich von 45mm auf 40mm Dämmung WLG 040 liefert, müssten die 80(rechnerisch 72)mm von unten an die Kellerdecke geklebt werden. Ob das bei diesen alukaschierten Platten überhaupt möglich ist weiß ich nicht (u.U. könnte man sie in die Deckenschalung einlegen und mit Kst-Dübeln verankern?). Die Deckenuntersicht liegt dann schon erstmal 80mm tiefer und sieht auch nicht berauschend aus. Einfach so Verputzen kann man diese Platten nicht.

    Dann hamm wir aber immer noch die Wärmebrücken über die tragenden Wände - nix iss mehr mit 0,05! Wenn Außen- und Innenwände gemauert sind, kann man zur "Heilung" die in # 6 erwähnten Elemente als letzte Schicht unter der Decke einbauen. Bei ner Beton-Außenwand hätte ich da meine Probleme (Weiß ich jetzt auch nicht - müsste ein TWP beantworten).

    Was will ich damit sagen?

    Ich will damit nur sagen: es war halt keine einfache Frage .
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  14. #13

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    Guten Morgen,

    im Holzbau brauchst du so nichts zu entkoppeln!
    Und "bedenkenlos" braucht man auch nichts anzusetzen, da im Holzbau beinahe jede Wärmebücke wegkonstruierbar ist.
    Nur als Beispiel, wo das herkommt gibt es noch mehr.
    http://www.pavatex.de/pavatex_waerme..._2.2.1.1.3.pdf
    Es ist eben auch die Frage ob der Fussbodenaufbau überhaupt von der Firma geschuldet wird. Als alles vergebens darüber nachzudenken.
    Mit Sicherheit ist der pauschale WB-Faktor in Ansatz gebracht worden, ansonsten ein Grund mehr das Detail einzufordern.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Bauexpertenforum Avatar von Bruno
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    Es war schon eine einfache Frage Volker:
    ... U-Wert von mind. 0,24 W/m²K ... Welches Material gibt es, dass diesen Wert erfüllt?
    Und die Antwort ist auch einfach: es gibt keins.

    Zur Begründung (Fragesteller bitte wegschauen, weil zu kompliziert):

    Im Gegensatz zur Wärmeleitfähigkeit ist der U-Wert keine Materialkonstante, sondern ein Maß für den Wärmestromdurchgang durch ein Bauteil. Insbesondere kommt hierbei die Dicke von Materialschichten ins Spiel. Materialien haben keinen U-Wert. Vielmehr wird ein solcher erzielt durch die Auswahl und die Dicke von Materialien. Einen U-Wert von 0,24 kann ich mit jedem beliebigen Material erzielen, wenn ich die richtige Dicke auswähle. Eine 18 cm dicke Betondecke hat z.B. einen U-Wert von 2,81 und erfüllt damit locker das Kriterium "mind. 0,24" aus der Frage. Eine 8,20 Meter dicke Betondecke hätte übrigens genau den U-Wert von 0,24.
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  17. #15
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Da hast Du aber ...

    ... ein vergessen!
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