Ergebnis 1 bis 8 von 8

Tauwasserausfall ?

Diskutiere Tauwasserausfall ? im Forum Dach auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    DK_net
    Gast

    Tauwasserausfall ?

    Situation: Gaubenwände mit 12cm Tiefe, Dachschrägen 18cm Tiefe., üblicher Dachaufbau mit Diff.offener USB. Zwischensparrendämmung 035er Klemmfilz 12cm, bzw. 18 cm. Zusätzlich soll noch eine 5cm Zusatzdämmung in die 1. Lattung. Dann 2. Lattung und Gipsplatte, bzw. Panele.

    Bekomme ich im Gaubenwandbereich oder Dachschrägenbereich Tauwasserprobleme, wenn die 2. Dämmung auf der Dampfsperre sitzt ?

    Falls Ja- was spricht dagegen die Dampfbremse auf die 1. Lattung zu verlegen ?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Tauwasserausfall ?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2
    DK_net
    Gast

    Aussage ISOVER Hotline

    Habe heute meinen Fall der ISOVER-Hotline geschildert:

    Gaubenwand mit 12cm Gefachtiefe, 12cm Zwischesparrendammung, Dampfsperre, darauf Querlattung mit der 50mm UKF1 Zusatzdämmung.
    Laut Hotline angeblich kein Tauwasserproblem, obwohl hier die 20%-Regel klar verletzt wird.
    Was bzw. wem soll man den jetzt noch glauben, liebe Experten ?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3

    Registriert seit
    07.2006
    Ort
    Rhein-Main
    Beruf
    Informatiker
    Beiträge
    18
    Zitat Zitat von DK_net
    Falls Ja- was spricht dagegen die Dampfbremse auf die 1. Lattung zu verlegen ?
    Hallo,
    ich denke, das Hauptproblem ist, dass die Dampfbremse bei Installationsarbeiten (Lampe anschrauben, Bilderhaken usw) beschädigt werden kann. Ist sie hinter der Untersparrendämmung hat man ja noch 50mm Platz zum Bohren...
    Aber wenn man dies Ausschließen kann, spricht eigentlich nichts dagegen die Folie zwischen Gipswand und letzter Dämmung zu spannen, oder liege ich da falsch ?

    lg
    Geändert von PapaH (04.07.2006 um 12:46 Uhr)
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4

    Registriert seit
    07.2006
    Ort
    Rhein-Main
    Beruf
    Informatiker
    Beiträge
    18
    Zitat Zitat von DK_net
    Habe heute meinen Fall der ISOVER-Hotline geschildert:

    Gaubenwand mit 12cm Gefachtiefe, 12cm Zwischesparrendammung, Dampfsperre, darauf Querlattung mit der 50mm UKF1 Zusatzdämmung.
    Laut Hotline angeblich kein Tauwasserproblem, obwohl hier die 20%-Regel klar verletzt wird.
    Was bzw. wem soll man den jetzt noch glauben, liebe Experten ?
    Hallo,
    unsere Gaube ist von den Maßen genauso:
    Grundaufbau mit OSB Platten und an den Seiten 120mm Sparren oben 180mm Sparren. Ich will auch mit 120mm ZKF-1-035 zwischen den Sparren und dann UKF-1 unter den Sparren dämmen, bin mir aber mit der Position der Dampfbremse noch im unklaren. (siehe mein obiges Posting). Würdest du mir bitte ein Feedback geben auch gern per PM, wie du weiter vorgehst ?

    lg
    Geändert von PapaH (07.07.2006 um 10:32 Uhr)
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5
    DK_net
    Gast

    Taupunktproblematik

    Erstaunlich, dass sich die "Experten" bei klar definierten Fallbeispielen so zurückhalten.

    Ich werde wohl mind. im Gaubenbereich die Dampfbremse sicherheithalber auf die UKF legen. Um noch etwas Platz für die Wandanschlüsse zu haben werde ich eine 24er Vertikallattung anbringen, auf die dann die GKP befestigt werden. dadurch gewinne ich auch noch zus. 24 cm Sicherheitsabstand zur Folie. In den Dachschrägen bietet sich das gleiche Vorgehen an, obwohl hier wohl die Tauwassergeschichte nicht so problematisch ist. Hier kommen auf die Vertikallattung Panele.

    Würde trotzdem gerne mal ein paar Expertenkommentare zur Aussage von der ISOVER-Hotline haben. Woher kommt die 20%-Regel - Berechnung nach Glaser ?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6
    Sascha
    Gast

    Tauwasserproblemme

    Hallo alle zusammen,

    @DK_net:
    die Diffusionsoffene Folie liegt doch unter den Dachziegeln durchgehend und verhindert damit dass das Tauwasser(was meistens vom Schneetauen kommt) ins Dachinnere vordringen kann. Sollte diese Folie löcher aufweisen, die auf Grund des mangelhaften Einbauens(Eindekung) zurück zu führen ist, so sollte man, bevor die Zwieschensparrendähmung+Blaue Folie (oder wie auch immer diese aussiet) und dannach die GKB-Platten dran kommen, mir zulässigen Mitteln, vielleicht Sigralklebeband, verklebt werden.
    @PAPAH:
    bei Lampeninstallation würde ich darauf achten, da ich beim Vertigstellen des Daches das mitgekriegt habe, dass ich keine Schrauben länger als 40 mm nehmen sollte! Wir haben sogar exstra da wo Lampenkabel raushengen breitere Bretter fest dran gemacht, damit ich die LAmpen später beim anbauen nicht nur im Rigips festmachen kann.

    Grüss
    Sasha
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  9. #7
    Gast360547
    Gast

    ich habs´

    Moin,

    nicht nachgerechnet, aber ich denke, dass Isover vermutlich nicht falsch liegt mit der Einschätzung, dass nichts passieren wird.

    Warum sind die (nicht in "") Experten so Zurückhaltend?
    Bauphysik ist mehr als nach Glaser oder Wuffi rechnen. Sie muß immer im Zusammenhang mit dem ganzen Bauteil, besser noch mit dem gesamten Gebäude betrachtet und beurteilt werden.
    Die hier vorliegenden Zahlen/Fakten sind zwar konkret, aber nur für einen Teil des gesamten Dachs. Auch die genaue Kontruktion ist unbekannt.

    Ich würde hier auch kein eindeutiges Statement abgeben wollen, das mir u. U. im Nachhinein Probleme bereiten könnte.

    @ Sascha,
    hammse da vielleicht in der Schule den Unterricht in Sachen Tauwasser versäumt? Vielleicht auch mehr?

    Grüße
    stefan ibold
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  10. #8
    Bauexpertenforum Avatar von Bruno
    Registriert seit
    02.2003
    Ort
    86167 Augsburg
    Beruf
    Architekt
    Benutzertitelzusatz
    Architekt
    Beiträge
    3,943
    Die 20%-Regel stammt aus der DIN 4108 Teil 3. Dort läuft eine solche Konstruktion mit Einhaltung der Regel unter "Folgende nicht belüftete Dächer bedürfen keines rechnerischen Nachweises:". Andere Konstruktionen können auch funktionieren, nur muss ein Nachweis geführt werden.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

Ähnliche Themen

  1. Tauwasserausfall 80% / 20% Faustregel
    Von Dieter im Forum Dach
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 14.10.2005, 10:44