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  1. #1

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    Wofür Vektordaten??

    Wir wollen bauen und haben eine Firma die uns ein Massivhaus Schlüsselfertig baut beauftragt, nun bekamen wir eine Rechnung vom Katasteramt (75euro), da die Firma ohne unser wissen Vektordaten angefordert hat! Nun meine Frage, wofür werden diese Daten benötigt, wir haben noch nie davon gehört, haben aber bereits einen Bauantrag gestellt, was nichts wurde und dafür wurden damals keine solchen Daten benötigt! Ich hoffe ich finde hier Hilfe!!


    Vielen Dank
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  2. Wofür Vektordaten??

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Baufuchs
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    Diese Daten

    werden zur Erstellung des Lageplans zum Bauantrag benötigt. Prüfen Sie mal Ihren Vertrag nach entsprechenden Vereinbarungen. Ansonsten: Es zahlt der, der die Musik bestellt hat.
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  4. #3
    Avatar von bauhexe
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    bei grundstücken, die recht klein sind oder keinen rechteckigen grenzverlauf haben, ist es für die planung .... UND AUCH FÜR DEN BAUHERREN der sicherste weg, die vektordaten einzulesen und somit das grundstück für die genau einsetzen zu können.
    die hausmaße könne gerade bei kleinen grundstücken genau berechnet werden.
    mal ehrlich, ...ihr wollt bauen und knausert an den grundlagen für alle weiteren entscheidungen???
    außerdem kann man anhand der vektordaten das schnurgerüst sauber einmessen, so dass es auch im bauverlauf oder später mit den nachbarn ohne ärger abgeht.
    ich arbeite fast auschließlich damit. es ist ganz einfach der sicherste weg in der planung, beim einmessen und auch später, wenn ein nachbar mal was zu meckern hat.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Wir knausern nicht, sondern wir haben schon ein Interesse daran zu erfahren was angefordert wird und nicht nur eine Rechnung im Briefkasten zu finden und da wir keine Ahnung hatten, worum es sich überhaupt hanelt habe ich hier um Rat gefragt und bin für jede Antwort dankbar!
    Und dazu, unser Grundstück ist mir 1092m² sicher nicht gerade klein ,rechteckig ist es auch und es ist bereits vermessen!!

    Vielen Dank für Antworten und wietere Erfahrungen
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  6. #5
    Avatar von Ofi_geometer
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    Planungsgrundlage

    Die Daten sind eigentlich das Erste, was überhaupt vorliegen muss - und das schon zur Planung. Sicherlich kann bei einem größeren Grundstück das geplante Haus immer irgendwie plaziert werden, sobald aber Grenzabstände und Abstandsflächen ins Spiel kommen, ist die genaue Grundstücksgröße schon zur Planung unerlässlich.

    Zu einer guten Planung gehört meiner Meinung nach ein Lageplan zur Planung, d.h. der Architekt bekommt einen Lageplan (Grundlage hierfür ist die digit. Katasterkarte), in dem aufgenommene Höhen des Baugrundstücks, Kanalanschluss, Wasseranschluss, Revisionsschacht, First-u. Traufhöhen der Nachbarbebauung, zeichn. Festsetzungen des Bebauungsplanes, Höhen der Erschließungsstraße (!) und anderes Wichtiges enthalten sind.

    Das eine Planung auf Grundlage einer eingescannten Karte erstellt wird, und man hinterher merkt, dass die komlpette Tiefgarage gar nicht ins Grundstück passt, habe ich erst kürzlich erlebt. (Innerortsbebauung mit lauter schiefen Grenzen). Der Architekt hatte in diesem Fall Glück, das UG konnte noch umgeplant werden.

    Allerdings hätte der Besteller der Daten diesen Bedarf mitteilen können oder dies bereits im Angebot (Stichwort: Grundlagenermittlung) mit aufführen sollen.
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  7. #6
    Avatar von bauhexe
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    @ juka
    bitte das knausern nicht so persönlich nehmen. für mich als planer gibts nix besseres als vektordaten. da kann ich genau feststellen ob die grenzen auch wirklich so sind wie auf dem plan (maßstab 1:1000 sagt nicht viel aus) und kann auch wenns eng wird sauber planen. außerdem kann ich bei bauleitung schnurgerüst prüfen. gehört einfach zum "sorglospaket" dazu. ;-)
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