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  1. #1
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    Frage Holzbalkendecke

    Hallo!

    Gleich zum Einstand in diesem Forum hab ich direkt eine kniffelige Frage, ich renoviere
    (vielleicht besser: saniere) gerade das alte Haus meiner Großeltern, Baujahr ca. 1928.
    Im Moment beschäftigt mich die Holzbalkendecke zwischen EG und OG.
    Der aktuelle Aufbau ist wie folgt:
    - Holzbalken ca.80x170mm, Abstand max. 75cm
    - UNTER die Holzbalken sind dünne Latten genagelt über die von
    unten geputzt wurde (also Zimmerdecke EG)
    - quer ZWISCHEN den Holzbalken (auf Latten die seitlich an die
    Balken genagelt wurden) liegen kurze, dünne Latten die eine
    4-5cm dicke Lehmschicht tragen. Zwischen Lehmschicht und
    Oberkante der Holzbalken sind noch ca. 3-4cm Luft, unter der
    Lehmschicht sind ca. 7cm Luft bis zur Zimmerdecke EG.
    - AUF den Holzbalken sind 20mm dicke Dielen (Feder&Nut)
    vernagelt, diese müssten mindestens 50 Jahre alt sein
    - AUF die Dielen wurden vor ca. 12 Jahren 13mm dicke
    Spanplatten verlegt (verschraubt und Feder&Nut verleimt)
    Darauf hat dann Teppich/PVC gelegen.

    In allem Räumen kann man merken, daß die Decke "arbeitet" wenn man drüber läuft, zum einen
    knarrt es und zum anderen federt die Decke bei jedem Schritt leicht mit.
    Ausserdem ist sie an manchen Stellen auch etwas wellig...

    Nun zu meiner Frage:
    Ich spiele nun mit dem Gedanken, die oberen Lagen (Spanplatten und Dielen) zu
    entfernen und durch etwas neues zu ersetzen. Problem ist, daß die neue Schicht
    auch nicht dicker als 33mm werden darf, da sonst alle (relativ neuen) Türen zu tief wären.
    Was käme da in Frage und wie sähe es mit evtl. mit einer Trittschalldämpfung aus?
    Als Bodenbelag könnte ich mir z.B. Dielen vorstellen... würde es einfach reichen 30mm
    Dielen auf die Holzbalken zu verlegen?

    Die Lehmschicht wollte ich evtl. drin lassen, da sie meines Erachtens schon eine
    gewisse Schallisolierung bietet, evtl. ließe sich diese durch zusätzliches Dämmmaterial
    noch verbessern, oder liege ich da total verkehrt?

    So, jetzt hab ich schon ne ganze Menge geschrieben, ich würde mich sehr freuen,
    wenn jemand hier im Forum antworten würde und mir sagen könnte ob ich nicht
    evtl. auf dem "Holz(balken)-Weg" bin.

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Trompetter
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  2. Holzbalkendecke

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  3. #2

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    Seltsam, hatte mich angemeldet bevor ich die Nachricht verfasst hatte,
    jetzt ist sie aber trotzdem unter "Gast" erschienen...

    Gruß
    Daniel Trompetter
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  4. #3

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    Spannweite

    Wie groß ist denn die Spannweite der Balken ? Wahrscheinlich von AW zu AW.
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  5. #4
    Avatar von jetter
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    Wenn es tatsächlich

    nur bei den 33mm Gesamtaufbau über Balken-OK bleiben soll, dann ist da leider nicht viel mit zusätzlicher TSD.

    Wenn die Frage von N. Basque dann beantwortet ist, gibts vielleicht aber Gedankenansätze für einen vernünftigen Aufbau.

    Wie eben sind denn die Balken untereinander verlegt? Gibts große Höhenversätze oder halten sich die Differenzen in Grenzen?
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    is ned knifflig ...

    is alltäglich: http://www.bauexpertenforum.de/showt...&threadid=1039

    vielleicht auch für die insider:
    hbv funzt auch mit betonspiegel zwischen (anstatt auf) den balken - ist natürlich weicher, aber besser als garnix
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  7. #6
    Avatar von jetter
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    Nu wollt ich noch nich zuviel sagen

    weil mir die Balken ein bisgen "popelig" vorkamen, aber meine letzte Frage hat wohl schon zu viel vorgegeben.

    Na mal sehen, ob das Interesse des Fragestellers noch da ist?
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  8. #7
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Lächeln rätselecke

    hierherverlegt:
    ich spannweite ist etwa 3,8m
    die schwingungen sind markant

    (nur, damit jdb nicht an mir zweifelt )
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  9. #8

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    Hallo!

    Erst mal Danke für die vielen Antworten/Nachfragen!
    @mls: Volltreffer, versenkt!
    Also: Die Balken haben eine Spannweite von ca.3,80 m und haben zum Glück keine großen Höhenunterschiede (vielleicht 2-3cm wenn überhaupt, hab die Dielen bisher nur auf ca 2m² geöffnet).
    Ich persönlich finde die Schwingungen als markant, aber darunter versteht warscheinlich jeder was anderes

    Die 33mm können noch geringfügig erhöht werden, notfalls muss ich halt die Türen kürzen...
    Die Trittschalldämpfung ist so ne Sache, das Haus wird später nur von einer Familie bewohnt, daher muss es nicht die absolute "Premium"-TSD sein, man trampelt halt seinen eigenen Leuten aufm Kopf rum
    HBV klingt zwar interessant, aber wie jetter schon sagte sind die Balken was popelig, dürfte ich da nicht Probleme mit dem Gewicht bekommen?

    Um mal bei der Idee mit den Dielen zu bleiben, sollte ich die dann lieber direkt auf die Balken legen, oder lieber noch ne dünne Unterkonstruktion (evtl leichte TSD?) und dünnere Dielen?
    Was ist mit der Lehmisolierung, kann man sowas drinn lassen?

    Viele Grüße
    Daniel Trompetter
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  10. #9
    Avatar von jetter
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    popelig ist relativ

    und mls weiß mehr als ich!

    Wenns mehr sein soll verlier HBV nicht aus den Augen!
    Andernfalls ne schicke Dielung > 24mm oder die richtige OSB mit 22mm(keine balkenparallelen Stöße im Feld!) mit Bodenbelag direkt drauf und gut.
    Randdämmstreifen unter die Dielung auf den Balken oder so ein Gedöns macht den Kohl nicht fett - bringt nicht wirklich Punkte!
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  11. #10
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    jau, super, mach ma...

    warum fragst´n eigentlich?

    klar - aus dem jetzigen einmassenschwinger kann man mit dem richtig falschen belag einen 2-massenschwinger basteln - kommt sicher gut, jetzige eigenfrequenz 3 hz, neue eigenfrequenz 1 hz - ganz neue gefühle, gehen-schweben wie auf isländischem moosboden

    für jede halbwegs (!) vernünftige konstruktion obendrauf fehlt der platz, ob ein weiterer aufbau statisch vertretbar ist, steht in den sternen (wie komm ich wohl auf 3,8m?) ... den lehmschlag im gefach kannst´akustisch vergessen.

    der richtige weg:
    - geh zu onkel doktor (tragwerksplaner mit erf. in sanierung + hbv)
    - lass e. diagnose stellen (rechn. tragwerksuntersuchung, sanierungsvorschläge)
    - such dir die kosten-/qualitätsmässig für dich optimale lösung aus
    ... und gut is!
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  12. #11

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    Schwingen

    Da die Wandauflager ausreichend belastbar zu sein scheinen, lege doch einfach drei IPE 180 ein, zwei jeweils im Randfeld und einen in der Mitte; so daß diese geringfügig höher stehen als die OK der Balken, Min-Woll-TSD-Streifen auf die Träger legen; OSB-Platten (22 mm) mit den "alten" Balken verschrauben, Bodenaufbau wie gehabt.
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  14. #12
    Avatar von JDB
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    @NBasque
    Bitte erläuter das mal...

    Was verbessert sich damit grundsätzlich?
    Was verbessert sich damit in den Feldern, in denen keinen Stahlträger liegt ?
    *grübel*
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  15. #13

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    @mls:
    Das mit den Massenschwingern hab ich noch nicht verstanden, was ist damit gemeint?
    by the way: ich war zwar noch nicht in Island, aber das mit dem Moosboden klingt irgendwie verlockend

    @NBasque:
    Ich kann mir den Aufbau irgendwie nicht vorstellen, wenn die OSB Platten doch auf den IPE 180 (Eisenträger?) liegen haben sie doch gar keinen Kontakt mit den Holzbalken, hängt das dann nicht durch bzw federt?

    Ich glaube ich werde aber mal auf mls Tip hören, bevor ich da was selber bastel hör ich mich doch vielleicht lieber mal nach nem Fachmann in der Nähe um...
    Scheint ja doch nicht einfach damit getan zu sein ein paar neue Dielen drauf zu schrauben...
    Ich würde mich aber freuen wenn ich dann (wenns ums entscheiden geht, was gemacht wird) nochmal auf Eure Unterstützung zurückgreifen könnte!?

    Gruß
    Daniel
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