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  1. #1

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    Holzfenster ungeeignet für WDVS?

    Hallo,

    hat jemand schon mal davon gehört, dass Holzfenster weniger geeignet sind bei einem WDVS (Fassadendämmung) als Kunststofffenster?

    Grund sei der Taupunkt, der bei Holzfenster durch die fehlenden Hohlräume im Rahmen anders ausfällt und dann eher zum Schaden an den Fenstern (Schwitzwasser) und an den Wänden etc. (Schimmel) ... führt.

    Mein Bauvorhaben sieht folgendes vor:

    24er HLZ + 12cm WDVS
    Holzfenster 2fach Wärmegedämmt (1,3 U-Wert)

    Danke

    Gruß

    Wolfmaniac
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  2. Holzfenster ungeeignet für WDVS?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Wer hat denn ...

    ... diesen Unfug erzählt? Bitte ablegen unter der Rubrik "Ammenmärchen".
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  4. #3
    Avatar von Olaf (†)
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    Wenn Dir das..

    Dein potentieller Lieferant oder Monteur erklärt, sollteste ganz schnell einen anderen suchen.

    Kein Holzfensterhersteller
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  5. #4

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    Stimmt...

    absolut.
    Und die Kinder bringt der Klapperstorch, die Ostereier der Hase, Kühe sind lila ....
    MfG
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Wolfmaniac
    <snip>
    Grund sei der Taupunkt, der bei Holzfenster durch die fehlenden Hohlräume ...
    Uh, oh, das Holzfenster hat wohl (so nicht gerade frisch gefälltes Holz verarbeitet wurde) deutlich mehr Hohlräume aus das Plasteteil. Grund: 'Holz' als Bauholz besteht aus den Zellwänden der Baumzellen; die eigentlichen Zellen, zumindest deren Wasseranteil, sind herausgetrocknet. Da müssens erstmal hinkommen mit den Plastikteilen.

    Was mir allerdings bei reinen Holzfenstern ein wenig aufstößt ist das 'dauernde' nachstreichen 1). Da sind die Plastikfenster wesentlich pflegeleichter.

    Grüße

    1) Die jetzige Wohnung schiessst diesbezüglich den Vogel ab: Weiss lackierte Holzfenster = Plastikoptik kombiniert mit Holzpflegeaufwand
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  7. #6
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    ... hab ichs doch gewußt!

    Danke für Eure zahlreichen Antworten!

    Die Info kommt vom Baustoffhändler (der sich mit dem Thema beschäftigt und bei Bekannten solche Schäden vorgefunden hat) und ich konnte es auch nicht glauben.
    Hatte gestern auch noch gegoogelt und weitere 1-2 Foren sowie Herstellerseiten von WDVS abgesucht.
    Ich denke, er spricht eher von Schäden, die durch den falschen Fenstereinbau entstehen!

    Nochmals Danke!

    LG
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  8. #7
    Avatar von Hundertwasser
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    Soweit ist ja ..

    .. schon alles gesagt. Aber:

    @ hapfel
    Natürlich sind Kunststoffenster ertmal pflegeleicher als Holz. Aber was machen wir wenn die nach 20 Jahren mal überarbeitet werden müssen? Das ist erst ein riesen Aufwand
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Hundertwasser
    .. schon alles gesagt. Aber:

    @ hapfel
    Natürlich sind Kunststoffenster ertmal pflegeleicher als Holz. Aber was machen wir wenn die nach 20 Jahren mal überarbeitet werden müssen? Das ist erst ein riesen Aufwand
    Keine Ahnung. Ich kenne zwar ein paar Kellerfenster aus Kunststoff, aber die müssen - trotz Ihrer 25 Jahre - noch nicht überarbeitet werden

    Ist aber sicher aufwändiger als verrottetes Holz mit dem Daumen aus dem Mauerwerk zu drücken

    Ne, aber im Ernst: Das olle Streichen der Holzfenster nervt einfach tierisch, und wenn ich die streichen muss frag' ich mich halt allen Ernstes wozu ich dann überhaupt Holz verbauen soll?!
    Dazu kommt dass nur wenige Leute in Bungalows leben und Gartenanlagen meist nicht nach dem Gesichtspunkt geplant werden wo später mal 'ne Leiter hinmuss, d.h. du kannst dann schaun dass die Leiter einigermaßen stabil in dem Rabatten steht und ja blos der Rose nix passiert.

    Ne, bei mir kommt jetzt Alu/Holz 'rein - aber das ist eine andere Geschichte...
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  10. #9
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Ammenmärchen # 2 ...

    ... Holzfenster müssen dauernd "gestrichen" werden.

    Weiterer Unfug. Bei richtig vorbehandelten tauchgrundierten und dickschichtlasierten Holzfenstern müssen vielleicht mal alle 5 Jahre auf der Wetterseite die Wetterschenkel nachlasiert werden; ansonsten liegen die Wartungsintervalle so im Bereich von höchstens 10 Jahren (Voraussetzung: Die Fenster sind vom Fachbetrieb und nicht vom Baumarkt!).

    Und (hier spricht ein bekennender Holzwurm): Mit Holzfenstern habe ich ganz andere Gestaltungsmöglichkeiten.
    Und - noch wichtiger - Holzfenster (auch weiß endbehandelte) vermitteln ein ganz anderes Wohngefühl als Kunststoff-Fenster. Iss so .

    Aber - hatten wir die Diskussion nicht schon mal ?
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10

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    Der Irrglaube...

    an die Supi-tollen Plastefenster ist halt nicht auszurotten.
    Mfg
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  13. #11

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    Holz oder Kunststoff

    Auf die Ausschreibung unseres Archis nach Passivhausfenstern, kamen 4 Angebote örtlicher Unternehmen zurück die sich zumindest in einem Punkt identisch waren. Keiner hat Holz oder Holz/Alu angeboten, obwohl als Alternativposition danach gefragt wurde.
    Soviel zum Thema Tischler/Fensterbauer

    Gruß
    Stephan
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