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  1. #1
    irina
    Gast

    undichter dachstuhl

    Mein Eckreihenhaus mit Steildach wurde vor 3,5 Jahren erstellt. Mehrfach reklamierte ich bereits die Undichtigkeit an dem Dachstuhl, es sieht man deutlich die feuchte Flecken, da wo die Dachgaube ist. Zuerst versuchte der Handwerker uns die Schuld in die Schuh zu schieben, weil wir die innere Isolierung selbst gemacht haben( Isover und Rehgipsplatten). Er hatte behauptet, es wäre die Schwitzwasser, da wir es zu dicht isoliert haben, aber auf unsere Frage warum es nur unter die Dachgaube ist, konnte er keine gescheite Antwort zu geben. Jetzt hat er versucht die Dachgaube wieder mit Silikon abzudichten und tröstet uns immer wieder mit der Aussage, dass er der Sachverständiger beauftragt hat, aber da es nicht so viele in unserem Region Ulm gibt, die auf Dachstuhl spezialisiert sind
    dauert es etwas mit dem Termin. Es dauert aber schon seit März 2002 und ich glaube langsam, dass er nur die Zeit gewinnen will, bis die Gewährleistungszeit vorbei ist.
    Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir etwas dazu antworten werden, ob es tatsächlich möglich ist das wir bei der Isolierung was falsch gemacht haben. Und übrigens es wurde als Feuchtigkeitssperre die weise Folie benutzt, bei der Anfrage bei mehreren Bauhäuser ist diese Folie schon längst für solche Zwecke nicht zulässig, da die Folie nach kürzester Zeit brüchig wird. Ich habe sehr gute Bilder, auf denen sehr gut die Flecken zu sehen sind

    Im voraus besten Dank

    irina
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  2. undichter dachstuhl

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Gast
    Gast

    Bilder

    Kann man auch hier einstellen. Ansonsten zunächst mal www.luftdicht.de ansehen.

    Wann tropft es denn? Direkt nach Regen, Stunden oder Tage danach? Oder bei Kälte?
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  4. #3

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    Das kann alles mögliche sein

    Ohne weitere Angaben, kann man nur feststellen, daß die Fehler sowohl im äußeren Anschlußbereich der Dachgaube an die Dachfläche, als auch durch eine fehlerhafte Ausführung der inneren Luftdichtheitsebene zu finden sein können.

    Allerdings deuten die mehrfachen Nachbesserungsversuche durchaus nicht auf einen qualifizierten Dachdecker hin.

    Wenn Sie bereits die Abnahme des Hauses vorgenommen haben, sind sie für Mängel nachweispflichtig. Insofern können (und sollten) Sie auch den Gutachter direkt beauftragen. Die Industrie- und Handelskammer, sowie die Handwerkskammer helfen Ihnen bei der Suche nach einem geeigneten Gutachter.
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  5. #4

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    hallo,
    hier versuche ich nochmal ein Bild reinzustellen, mal sehen ob es dies mal klappt, habe die Auflösung ziemlich runtergeschraubt.

    gruß

    irina

    Herbert hat die Grafik etwas dunkler gemacht, damit die Streifen besser zu erkennen sind.
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  6. #5
    Gast
    Gast

    Typisch

    ist das Bild bei Luftundichtigkeiten. Allerdings kann man hieraus nicht erkennen, wo denn der Fehler begangen wurde. Kann ja auch ein Planungsfehler sein.

    Allerdings sollte hier die Handwerkskammer gefragt werden, da sind die Praktiker.

    Übrigens: was für ein Blödsinn "zu dicht isoliert". Vorsicht mit Sachverständigen, fragen Sie nach den Kosten! Denn hier geben Sie ihm ja einen Ausforschungsauftrag. Also in dem Sinne "Guck mal, was alles verkehrt ist, und schreib das mal auf". Das kann einen heftigen Umfang geben.
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  7. #6

    Registriert seit
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    es wird demnächst blower door test gemacht, für den wir selbst bezahlen, falls irgendwas luftundicht sein sollte. Habe aber viel gelesen, dass nur wenige Häuser diesen Test bestehen. Ist diesen Test bei neugebauten jetzt Vorschrift?
    Ab welchem Wert kann es zu Schwitzwasser kommen? Ich kann es vermuten, dass irgendwelche Undichtichkeit (z.B. bei wert 4) zu grossen Energieverlusten führen kann, aber bis es sich Schwitzwasser bildet?

    Ich bitte die Experten auf dem Gebiet um Hilfe. Beantworten Sie meinen Fragen.

    Gruß
    Irina
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  8. #7
    Gast
    Gast

    Hier gucken: (Huhu, HT!)

    Bei www.luftdicht.de oder auch bei http://www.svg-bau.de/luftdicht/luftdicht.html

    Da stehen im Prinzip schon die Antworten. Vor allem, daß die Luftwechselrate selbst nichts über Schwitzwasser aussagt.

    Bei Herbert gibt es auch eine Preisliste. Sie können entweder gleich den nebeltest machen um Undichtigkeiten zu finden, oder aber eben kompletten Test mit Luftwechselrate.

    Allerdings besteht immer das Risiko, daß Sie auf den kosten sitzenbleiben. Nämlich dann, wenn es wirklich an der Eigenleistung liegt.

    Ich empfehle den Nebeltest. Mal sehen, was Herbert empfiehlt.

    MB
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  9. #8
    Avatar von Herbert
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    Beides

    Da ich beim Nebeltest den Überdruck benötige, ist der Aufwand, beides zu machen, kaum größer.
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  10. #9

    Registriert seit
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    6
    test wird von einem Statiker durchgeführt, den die Baufirma beauftragt hat.
    Ich habe heute die empfohlenen Seiten gelesen, und komme zur Ergebnis, dass nach Bauphysíkgesetz sollte es dann im Winter mehr zur Schwitzwasser kommen als im Frühjahr oder?
    Bei uns erscheint es immer im Frühjahr (feuchte Flecken auf dem Putz wie auf dem Bild und immer dieselbe Stelle) und meistens nach dem starken Regen. Ist es wirklich auf Luftundichtigkeit zu führen?
    Außerdem auf der Seite steht, dass meistens während der Gewährleistungsfrist sieht man es nicht. Bei uns sind die Flecken fast sofort nach dem Einzug zu sehen waren.
    Jetzt sagt der Bauherr, es sei unsere Schuld, da innere Isolierung war Eigenleistung. Deswegen möchten wir diesen Test jetzt durchführen lassen, aber unser bedenken die ganze Steckdosen und Schálter und Fenster. Durch die kann auch die ganze Menge Luft strömen oder nicht? Wie soll man dann beweisen, dass wir keine Esel sind? Sollen wir die vorher luftdicht abkleben?
    Und noch was, wo die Flecken grösser wurden, hat man die Ziegelsteine aufgedeckt( ein paar Tage danach) und nichts gefunden, bei Schwitzwasser soll das Wasser irgendwo gesehen sein oder?

    MfG und frohe Ostern

    Irina
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  11. #10
    Gast
    Gast

    Der Reihe nach

    Um nicht zu tief in die Bauphysik zu gehen hier ungefähr die Zusammenhänge. Je nach Außentemperatur ändert sich die Position des Tauwasserausfalls. Es kann also sein, daß bei Kälte die Taupunktebene so weit innen liegt, das man es draußen eeben nicht sieht. Dann pasiert das, was Sie in dem gemeinsamen Schriftstück gelesen haben: man sieht es nicht.

    Bei höherer Temperatur "wandert" die Taupunktebene weiter nach außen.

    Es hängt aber auch noch von den relativen Luftfeuchten ab. Das wird aber zu kompliziert jetzt.

    Arge Bedenken habe ich gegen die Einschaltung eines Statikers von der Seite der Baufirma. Wenn Sie den doch sowieso selbst bezahlen, sollten Sie unbedingt einen anderen nehmen. Denn sonst kann das passieren, was Herbert und ich geschrieben haben: die Luftwechselrate ist zu hoch und Ende. Aber das kann eben an ganz anderen Sachen liegen, z.B. eben den Steckdosen.

    Deshalb ja der Nebeltest und der Dreifarbwedeltest von Herbert bzw. Windmesser.

    Vielleicht verraten Sie uns ja, wo das ganze ist. Denn dann könnten wir ja jemanden empfehlen.

    Oder Herbert, wir nehmen das als Filmobjekt
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  12. #11

    Registriert seit
    04.2003
    Beiträge
    6
    Das ganze ist in Raum Ulm. Hätte nichts dagegen wenn jemand von Ihnen das ganze macht, aber Sie sind alle aus weitentfernten Regionen.
    Was wird den ganzen Spass eventuell kosten?

    MfG

    Irina
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  13. #12
    Gast
    Gast

    Hehe

    Ich verhandele gerade mit Herbert :-)

    Wäre für uns der zweite Einsatz in der Gegend. In Deutschland ist nichts weit weg, man muß nur wissen, wie man fährt und ein schnelles Auto haben

    Martin Beisse
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  14. #13
    Gast
    Gast

    Gegenfrage

    Was sollte denn der ursprünglich einzusetzende Statiker kosten?

    Wäre ja Blödsinn, wenn wir teurer wären. Andererseits könnte ich auch gleich Gutachten schreiben. Dann besteht in Verbindung mit einem Rechtsanwalt (da schwebt mir schon einer vor ) die Möglichkeit, das Geld wieder zurück zu erhalten.

    Vorausgesetzt natürlich, Sie sind es nicht selbst schuld, wenigstens nicht ganz.

    MB
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

    Registriert seit
    04.2003
    Beiträge
    6
    Der Statiker wäre nicht teuer, da er von ort ist und wird am gleichen Tag auch hier in der Nähe bei einem Objekt gleiches Test durchführen. Was werden denn Sie verlangen, ich schätze mal die Fahrtkosten von Dortmund allein werden schon erheblich sein.
    Obwohl, wenn es Ihr zweites Objekt hier im Umgebung sein wird?
    Aber schreiben Sie mal ruhig, dann kann ich mich entscheiden.
    Ich vermute dass schuld wird bestimmt nicht nur an uns liegen, da wir rundsum gleich isoliert haben, und die Flecken nur an einer Seite und nur unter der Dachgaube zu sehen sind. Da ist bestimmt konstruktionsfehler auch da, und Holz war wahrscheinlich auch nicht trocken. Auf jedem Fall nach 1 jahr sind die Risse bis 0,5 cm und grösser entstanden.
    Sie können die Kostenvoranschlag mir auch per E-Mail schicken:
    sputnik35@gmx.de

    MfG

    Irina
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  17. #15
    Gast
    Gast

    *Vor den kopf schlag*

    Jetzt erst gemerkt, daß die "beiden" irinas aus dem "gelben" und "grünen" Forum identisch sind.

    Hierzu noch Bilder: http://www.pixum.de/members/baubilder/

    und dann auf Gaube

    Wenn Sie keinem verraten, was wir als Kosten anbieten, können Herbert und ich ja mal nachrechnen. Für eine normale Berechnung wäre es in der tat zu weit. Aber ich bin jetzt neugierig geworden
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