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Dachentwässerung, wohin??

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  1. #1

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    1

    Frage Dachentwässerung, wohin??

    Ich braucht dringend Hilfe!!!

    Ich habe mir kürzlich ein neues Terassendach gekauft (ca. 10 qm Dachfläche) und weiß nicht wohin mit dem Regenwasser.
    Gegebenheiten:
    1. Kanalanschluß nicht möglich.
    2. das Haus steht auf einer ca. 8 m tiefen Lehmschicht.
    3. in ein Beet ableiten ist nicht möglich, würde das Beet wahrscheinlich ausspülen.
    Mein Vorschlag wäre:
    1. ein ca. 1,5 m tiefes Loch graben. Durchmesser ca. 50 cm. Dieses Loch mit Vlies ausgleiden, mit Kies füllen und das Wasser direkt vom Dach mit einem rohr ca. 1 m tief in den Kies leiten. Das Loch mit Vlies abdecken und Steine drauf. ODER:
    2. ein ca. 2-3 m langes kokosummanteltes Drainagerohr unter der Terasse (unter ihr ist eine 50 cm tiefe Sandschicht) in einem Kiesbett verlegen. Diesen Kies mit Vlies abdecken und da wir ein Terasse betonieren und fliesen wollen, wäre das Problem gelöst. Problem ist, man kommt nie wieder dran. Frage: "Muß man es denn??" "Was kann passieren?"

    Wer kann mir helfen? Wer hat vielleicht eine andere Idee oder kann eine von meinen Ideen verfeinern??
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  2. Dachentwässerung, wohin??

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  3. #2

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    Bewässerung

    Hallo

    Was hälst du denn davon dieses zum gießen zu nehmen? Für Tomaten oder so.
    Fass unter, Tauchpumpe oder Handpumpe fertig. Immer abgestandenes für die Pflanzen?

    mfg
    Dirk & Heike
    Geändert von Dirk&Heike (01.08.2006 um 14:43 Uhr)
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  4. #3

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    116

    Hallo Stepgraf,

    also wenn das Haus auf einer 8m tiefen Lehmschicht steht, hätte ich bedenken mit jeglicher Versickerung.
    Bei der Variante mit dem Rohr unter der Terasse, hätte ich Angst, daß das im Winter auffriert und evtl. die Terasse beschädigt, wenn das Rohr innerhalb der ersten 50cm unter der Platte liegt.

    Das mit dem Fass ist ne gute Idee, aber wenn´s voll ist und überläuft (im Winter gießt man ja z.B. nicht) muß das Wasser auch "irgendwo" hin.

    Wie sieht's denn mit vorhandenen Dachrinnen aus? In der Nähe der Terasse müßte doch ein Fallrohr des Hausdaches sein, oder?

    Wenn ja, würde ich dort anschließen.

    Grüßle
    der.schmiddl
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  5. #4
    Bauexpertenforum
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    Kombination aus Rückhaltung und Versickerung

    zuerst einmal, 10 m2 ist wirklich nicht viel, selbst bei extremen Starkregen kommt da kein m3 Wasser zusammen. Mein Vorschlag wäre wie folgt:
    1. Regenfass oder Zisterne mit Überlauf in
    2. Muldenrigole

    Muldenrigole entspricht dem beschriebenen Kiesloch, aus dem auch bei Lehmboden über die Zeit zumindest geringe Mengen versickern. Kies ist aber mit einer Mulde aus sandigem Oberboden abgedeckt, in die das Wasser aus dem Überlauf des Regenfasses läuft. Hinweise zum Bau auf unserer Internetseite unter Service, Versickerungshandbuch.

    Nachher wird es dann wie folgt funktionieren:
    1) Rückhaltung im Regenfass, wenn zuviel Wasser oder Fass voll:

    2) Überlauf in die Mulde, dort entsteht eine Pfütze mit folgenden Funktionen: a) nochmaliger Zwischenspeicher, b) Verdunstung wie aus jeder Pfütze, c) langsames Absickern in den darunter liegenden Kiesgraben/Kiesloch.

    3) aus Kiesgraben/Kiesloch wird dann trotz Lehmboden langfristig immer Wasser in den Boden versickern und/oder über Kappilarwirkung wieder nach oben zur Mulde und dort verdunsten.

    Kiesloch würde ich im Gegensatz zu Ihren Maßvorschlägen eher nicht ganz so tief, dafür aber größer im Durchmesser machen. Formgebung ist dabei völlig egal.
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