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  1. #1
    Bodo
    Gast

    Cool Schwere Ziegel

    Hallo,
    für ein EFH möchte ich mich für schwere Ziegel entscheiden.
    Außenmauerwerk ist 36,5 , Innenwände 24, 17 und 11,5.
    Der Außenlärm ist relativ hoch, deshalb ist mir sehr gute Schalldämmung wichtig. Die Heizkosten können ruhig höher liegen, als bei NEH. Geheizt wird mit Grundofen plus FBH.
    Welche Ziegel soll ich nehmen ? (Typen, Rohdichte etc. ).
    Gleichzeitig möchte ich auf bewährtes Material zurückgreifen,
    daß schon länger auf dem Markt ist.
    Danke für Tipps !
    Bodo.
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  2. Schwere Ziegel

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    C.. Schwarze
    Gast
    Wie man mir hier schon erklärt hat, planen Bauherren nichts, planen tun nur Archis und Statiker.
    Bauherren dürfen sich was wünschen, zahlen und hoffen oder allenfalls grobe Vorstellungen abgeben.

    Egal mit welchen Material Sie bauen möchten, seit dem 01.01.03 müssen eben die Werte der EnEV erreicht werden- das erklärt ihnen wiederum einer(Archi oder ein anderer Studierter).
    Wie Sie die Gesamtwerte erreichen ist eine andere Seite.

    Wenn Sie wie gesagt, auf Schallschutz besonderen Wert legen, müssen z.B. auch auf die Deckenauflager besonderen Wert legen.
    (Suchwort R 500, G 200 DD, Horizontalsperre, Massivdach)
    Auflager der Kellertreppen, Verbindungen der Türen und nicht zu vergessen die Schallschutzfenster, deren Rolladenkästen und ähnliche nicht zu verachtene Dinge.
    Estrich, Trittschall und Schallwege(Keller,Wände) fallen mir auch noch ein.

    MfG

    C. Schwarze



    Sie kennen nicht zufällig Blücher, Ebel, Fischer & Co.?
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  4. #3
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    nix neues ...

    die frage war - fast wörtlich - vor ein paar tagen in bau.de, http://www.bau.de/forum/energie/596.htm
    die reaktion des dortigen fragestellers ist lesenswert .. naja, eigentlich nicht

    ... das nur zur erläuterung, weil die beantwortung jeder frage zeit kostet.
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  5. #4

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    Na ja, was soll ich da sagen, da bei uns ( Gott sei dank) fast ausschließlich Zeischalig gebaut wird wäre mehr Schall Schutz kein problem.

    Kalksandstein Rohdichte ab 2,0 17,5 er oder 24 ger Wand, 10 cm Wärmedämmung, Verblender. Termisch getrenntes Auflager der Decke und der Treppen, Schallschutzfenster, u.s.w.

    Erfüllt ganz locker die EnEV, Normale Heitzkosten.

    Der Kunde ist König, kein Architekt und kein Statiker würde etwas gegen diese Kalksandstein Wände haben.

    Eins dürfen wir nicht vergessen, Passivhäuser, Drei Liter Häuser, oder Nullenergie Häuser sind in Deutschland die ausnahme, und werden es auch bleiben, auch wenn in Bayern mehr dieser Häuser gebaut werden, bleiben sie doch die ausnahme.
    Der allermeiste teil der Häuser werden im Rahmen der EnEV gebaut. Das sind den die "Normalen" Häuser.

    Also was soll das?
    Wenn der Bauherr es so möchte, und Fachlich nichts dagegen spricht, ist es O.K.

    Ich möchte nicht verhehlen, dass es mich schüttelt wenn ich allein das Wort Kalksandstein höre, ich habe lieber Poroton. Aber was soll es, ich muß nicht drin wohnen, ich muß es vor allem nicht bezahlen.

    TAMKAT
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  6. #5
    C.. Schwarze
    Gast
    @TAMKAT

    Wenn Sie 2schalige Bauweise bevorzugen, mauern Sie den Klinker mit oder ohne Luftschicht. Verfugen Sie den Klinker beim Mauern gleich mit aus, oder kratzen Sie die Fuge frei, und warten mit dem Ausfugen.
    Wenn Sie verschiedene Hausseiten mauern, gibt es bei Ihnen den auch Ecken mit vertikalen Silkonfugen von unten bis oben?
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  7. #6
    Gast
    Gast

    Berg suchen

    Alles, was nicht nach Haus aussieht, wegschlagen. Genug Berg drumrumlassen.
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  8. #7

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    Meistens wird Kerndämmung verlangt, dass heißt ohne Luftschicht, aber zwichen Verblender und Kerndämmung ist immer ein Luftspalt von 1 bis 2 cm. Was aber keine Luftschicht nach DIN ist.

    Nein die Verblender werden nicht sofort verfugt. Es wird ausgekratzt, und später vom Fuger ausgefugt. Der Fuger macht einige mußter in verschiedenen Farben, der Bauherr sucht sich das aus was ihm am besten gefällt.

    Selbstverständlich werden an den Hausecken und an der Garage vertikale Dehnungsfugen hergestellt. In einigen fällen (KS Verblender) auch in den Fensterbrüstungen.


    TAMKAT
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  9. #8
    C.. Schwarze
    Gast

    Selbstverständlich werden an den Hausecken und an der Garage vertikale Dehnungsfugen hergestellt. In einigen fällen (KS Verblender) auch in den Fensterbrüstungen.
    aha, und wozu das Ganze? was hat sich den nach dem Erfinden des Silikons geändert, das daraus eine Selbstverständlichkeit wird?
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  10. #9

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    Auch das ist eigendlich einfach.
    Früher waren die Wände einschalig. Gern genommen wurden Bimsblöcke, die von außen nur verputzt wurden. Die ganze Wand wurde aufgeheizt, und die Umweld gleich mit. Alle Wände hatten annähernd die gleiche Themeratur. Wenn die Wände Risse bekamen, hatte das Konstruktions bedingte ursachen.
    Das ganze gab es dann auch in Ziegelsteinen (Bundesformat), man hatte den Außenputz gespart, und schön aussehen tats auch.

    Dann wurde Zweischalig gebaut, anfangs mit 24 ger Bimsblöcke, als Wärmedämmung gab es 2 cm mit Teerpappe Kaschierte Styropor Platten. Die Verblendung wurde ohne Dehnungsfugen gemauert. Die folge davon waren Risse an den Ecken.

    Dann wurde die Wärmedämmung immer besser, und immer dicker.
    Alle drei Elemente der Zweischaligen Wände hatten nun jeweils eine hauptfunktion. Die Innere Wandscheibe 17,5 oder 24 ger Wand hat tragende Funktionen, die Wärmedämmung soll die Wärme in der inneren Wandscheibe halten. Die Zweite schale die Verblendung soll das ganze verstecken und schön ausschauen.
    Natürlich hat das ganze eine gesamtfunktion und spielen ineinander.
    Nun ist die Verblendschale der Witterung ausgesetzt, speziell Kälte und Wärme. Da aber nahezu jedes Material bei unterschiedlichen Themperaturen schwindet, und auch der Verblender dies gerne macht, wurden Dehnungsfugen angeordnet.
    Stellen Sie sich mal die Südseite eines Hauses um die Mittagsseite vor, die Seite wird kräftig angeheitzt, und die Wand Dehnt sich. Die Ostseite dagegen liegt im Schatten, und zieht sich zusammen. Bei einer Starren verbindung würde es nun zu Risse an den Ecken kommen.
    Und deshalb Dehnungsfugen.


    TAMKAT
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  11. #10
    Bodo
    Gast

    Mein Bauträger meint,

    ... noch besser sind 2-schalige 24-er Wände
    und 4 cm Luft dazwischen.
    Welche Rohdichte sollen die Ziegel haben ?
    Reichen 0,14 RD aus bei o.g. Bauweise ?
    Danke !
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  12. #11

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    Obwohl ich das alles noch immer nicht nachvolziehen kann.
    Was ist den 0,14 das ist doch gar nichts.

    Wenn schon dann richtig.

    Zweimal 17,5 cm Kalksandstein dazwischen 3 cm Fuge. Rohdichteklasse der Steine 2,0.

    Dann haben Sie traumhafte 71 db.

    Ich würde es den so machen.

    24 cm Kalksandstein Rohdichte 2,0, 10 cm Wärmedämmung, 4 cm Luftschicht, und ein Kalksandsteinverblender.

    So haben Sie einen Wandaufbau von 49,5 cm, erstklassige 72 db, und eine vernümpftige Wärmedämmung.

    TAMKAT
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  13. #12
    Saemmy
    Gast

    was wird`n das,

    ein Häusle an der A7 oder gegenüber einem Kinderspielplatz? Was`n mit Fenster, auch aus Kalksandstein? Wäre ja mal was neues. Dachziegel vielleicht auch aus Kalksandstein, wäre mal `ne Idee. Vielleicht sollte man sich derer Baustoffe bediehnen die in der Region gebräuchlich sind.

    Wenn man beim Verblender schon protzen will, dann besser einen Quarzit DF bosiert, aber ansonsten tut`s ja vielfach auch der nochmale Kratzputz....
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  14. #13
    C.. Schwarze
    Gast
    oder der T9 in 36,5 + Luft + 11,5 Klinker.
    Aber hurtig jetzt bestellen, ab August soll doch die neue LKW-Maut in Kraft treten(mit der Wirkung von 6-Ökosteuerstufen).
    Dann wirds nix mehr mit dem T9 in Norddeutschland-
    teuerer T9 - wird noch teurer, ja so kann man den Bau auch kaputtmachen.

    zurück zum Silikon
    @TAMKAT
    Tja, dann müssen wohl zig-Gebäude, incl. meins,2geschößig, wegen nicht vorhandener Dehnungsfuge, Risse aufzeigen.
    Sie tun es aber nicht, ist´s Glück, oder liegt´s am Mörtel?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Es ist Glück, es kann Risse geben, muß es aber nicht.
    Dehnungsfugen sind nach DIN 1053 vorgeschrieben.

    TAMKAT
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  17. #15
    Gast
    Gast

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