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Dachstein-Abschlußreihe

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  1. #1

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    Dachstein-Abschlußreihe

    Hallo Forum-Teilnehmer,

    habe eine Frage an die Fachleute bezüglich meines kürzlich gedeckten Daches:

    Der Abschluß zum Nachbardach (siehe Foto img_002.jpg) sieht nach m.M. nicht sehr professionell aus.
    Ist diese Lösung so üblich oder wird das normalerweise anders gemacht? Gibt es für diesen Fall vielleicht extra Steine?

    Typ der Dachsteine: WALTHER W4 naturrot

    Bin kurz vor der Abnahme und interessiert an Eurer Meinung!

    Gruss Horseshoe
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  2. Dachstein-Abschlußreihe

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  3. #2
    Tilli
    Gast

    Walther W 4

    Nun es gibt einen Doppelwulstziegel von Walther als Abschluß, siehe:

    http://www.dachziegel.de/zubehoer/TP%20W4/doppelw.html

    Der Dachabschluß an der Trennleiste sieht erstmal fachgerecht aus und wird in den meisten Fällen auch so hergestellt.

    Falls Sie jedoch den Abschluß mit dem Doppelwulst wollen, müssen Sie diese Arbeiten auch gesondert bezahlen.

    Wenn Sie in Ihrem Auftrag diesen Ziegel nicht geordert haben, kommen auch die Kosten für die Änderung auf Sie zu.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo Tilly,

    Sie vertreten nach m.M. ziemlich stark die Position des Dachdeckers (siehe auch mein Thread "Ausbluehungen an neuen Dachsteinen").

    Es kann doch wohl nicht sein, dass ich als Laie die - fuer gewisse Stellen (hier Dachabschluss) - zu verwendenden Dachsteine definiere! Dann kann ich ja das Material gleich selbst bestellen und spare dabei Kosten; - heisst: ordere beim Dachdecker nur noch die Arbeit!

    Fuer mich ist hier folgendes Fakt:
    Normalerweise verdeckte Dachstein-Flaechen sind hier sichtbar, weil - wahrscheinlich aus Kostengruenden - der falsche Stein verwendet wurde.
    Selbst ich als Laie hatte - vor Ihrem Beitrag(!) - den Doppelwulst-Stein als - fuer diesen Fall - richtigen Stein bei WALTHER auf der Homepage gefunden!

    Wuerde ich Ihre Auffassung auf die Elektroinstallation beziehen, so waere ich - als Auftrageber (= Laie) - sogar dafuer verantwortlich, dass der Elektriker den zur Absicherung passenden/zulaessigen Kabelquerrschnitt nimmt! (Wo bleibt hier die (fachliche) Verantwortung des Handwerkers???)

    Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass irgendein Bauherr bei der Ausschreibung hier explizit den Doppelwulst-Dachstein spezifiziert haette!

    Aber vielleicht liege ich ja schief?!
    Frage an die anderen Bauherren: Welche Meinung vertretet Ihr hier?
    (siehe auch mein Thread "Ausbluehungen an neuen Dachsteinen")

    Gruss horsehoe

    PS: ICH HASSE BAUPFUSCH !!!
    Geändert von Horseshoe (24.07.2006 um 09:27 Uhr)
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  5. #4
    Tilli
    Gast

    Baupfusch?

    Hallo Baupfuschhasser,
    in meiner o. a. Antwort ist alles so, wie es die VOB vorsieht. Wenn Sie da anderer Meinung sind, dann bitte holen Sie sich einen RA der Sie vor Gericht vertreten kann.
    Wenn ich der Dachdecker wäre, würde ich, speziell dieses Problem, ganz locker sehen und die Dinge ganz gelassen auf mich zukommen lassen.

    ok ??
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  6. #5
    Gast360547
    Gast

    och man

    Moin,

    sicherlich, Doppelwulstziegel wären rein optisch die bessere Wahl. ABER:

    ich hole jetzt mal nen Architektenspruch aus der Tasche

    "Hätten sie einen Fachplaner (archi) engagiert, dann hätten Sie dieses Problem vermutlich nicht gehabt."

    Nebenbei, ich wette, dass der Kollege bei der Bestellung der Ziegel nicht wissen konnte, wo genau (am Ziegel) die Schnittkante erforderlich wurde. Die Doppelwulstziegel kosten Geld und wer bezahlt die, wenn die nicht gebraucht werden müssen?

    So als Maler und damit Dachlaie sollten Sie sich etwas zurückhaltender äussern.

    stefan ibold
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  7. #6
    Themenstarter

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    Hallo Thread-Teilnehmer,

    vorab (speziell an Tilli): Sollte ich hier zu derb aufgetreten sein, so bitte ich dies zu entschuldigen!

    Meine Meinung zum letzten Beitrag von Stefan Ibold:

    Ich denke - wohlgemerkt als Laie -, dass der Doppelwulstziegel hier der *richtige* Ziegel gewesen waere. Dieser Ziegel ist genau fuer DIESEN(!) Fall im Programm. Das er mehr kostet, als der *normale* Ziegel wage ich nicht zu bezweifeln. Aber wahrscheinlich ist auch genau diese Tatsache ein Grund dafuer, dass er nicht benutzt wurde!

    Mit dem Spruch *Haetten Sie einen Fachplaner ... * kann ich nichts anfangen.
    Ich habe - da noch andere (Umbau)Arbeiten anstehen - einen Architekten und einen BT an der Hand, ueber den das Dachdecken lief.
    Trotzdem die Frage: Wieso waere mir das mit einem Archi nicht passiert? Glaubt denn hier wirklich jemand, dass der Archi - wie im Beitrag von Tilli geaeussert - in der Ausschreibung die explizit (je nach baulicher Begebenheit) zu verwendenden Dachsteine spezifiziert haette??? So eine Ausschreibung habe ich jedenfalls noch nie gesehen!!!

    Zum dritten Punkt:
    Meiner Meinung nach verlangt genau das von Ihnen gebrachte Argument des *Nichtkennens der Lage der Schnittflaeche* den Einsatz des Doppelwulstziegels.
    Denn was waere denn gewesen, wenn fuer die letzte Ziegelreihe nur <= 5 cm geblieben waere??? (Der Doppelwulstziegel ist hier naemlich breiter als der *normale* Ziegel; so dass man bei 5 cm Rest den Doppelwulstziegel schon in der vorletzten Reihe (oder ist es die Spalte?) haette setzen koennen/muessen!)
    Der Doppelwulstziegel haette hier also - im Vergleich zum *normalen* Ziegel - immer(!) gepasst!
    Hier kann ich Ihr Argument ueberhaupt nicht nachvollziehen!!!

    Zum letzten Absatz aeussere ich mich lieber nicht ...; der geht naemlich eher in die Richtung *Du dummer Kunde*!

    Bin stark an weitere Meinungen zum Thema interessiert!!!

    Gruss horseshoe
    Geändert von Horseshoe (24.07.2006 um 19:33 Uhr)
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  8. #7

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    Es ist bei solchen Ecken nicht vorauszusehen, wo man landen wird, da man ganz rechts anfängt bei dem Haus zu decken und einzuteilen und ganz links aufhört. Dazwischen muß alles dem Pfannenraster angepasst werden. Aber dann kommt erschwerend hinzu, das man die Überstände entsprechend auch dem Hausbild anpassen muß. Also ist es nicht von vornhinein zu sehen, wie man ausläuft.
    Ausserdem haben die Doppelkremper oft das Problem, das man oben schlecht in die Dachfläche wieder reinlaufen kann und mit Blei oder Wakaflex arbeiten muß.
    Es muß im gesamten betrachtet werden, ich empfinde es nicht als schlecht, diese Lösung, die dein DDM da gewählt hat. Sie ist fachlich richtig und meiner Meinung nach, so, wie ich es sehen kann auch relativ sauber ausgeführt. Du hast bestimmt nur diese Ausführung in deinem Auftrag drinstehen, weil Doppelkremper sind viel teurer.

    Also sollte man einen Auftrag vorher durchsprechen mit allen Details, dann kann man solche Sachen besprechen. Und das kann am besten ein Architekt (oder ich ).

    Gruß Holger
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  9. #8

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    Achja, ich hätte warscheinlich die Falz weggeschnitten, damit man einen freien Wasserlauf hat. Und unter die Pfannen hätte ich einen Neoprenkeil geschnitten, gegen untertreiben von Wasser oder Schnee.
    Und damit ist der Einsatz der Doppelkremper unnötig, sie sind da völlig überflüssig. Doppelkremper nimmt man nicht, wenn man mit Kehlblechen arbeitet.

    Gruß Holger
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  10. #9
    Gast360547
    Gast

    nee, holger

    Moin,

    in dem Fall hätte ich einen 2-teiligen Anschluß gemacht, analog zum Eindeckrahmen bei Dachflächenfenstern.

    @ Horseshoe,
    Sie haben echt keine Ahnung
    Nen Doppelwulstziegel in der vorletzten Reihe...
    Nee, ich kenn einen, der arbeitet auffm Bau un is exberte

    Schönen Abend noch

    si
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  11. #10
    Themenstarter

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    Hallo Hr. Ibold,

    Ihr letzter Beitrag ist ziemlich duenn!
    Sie beziehen sich auf nur einen einzigen Punkt meines vorhergehenden Beitrages. (Oder habe ich da was ueberlesen?)

    Und zu dem Punkt, wo Sie sich mir gegenueber ziemlich ueberheblich aeussern, haben Sie mir in Ihrem Beitrag von 18.48 Uhr sogar zugestimmt (ich zitiere: *sicherlich, Doppelwulstziegel waeren rein optisch die bessere Wahl*).

    Sie scheinen meine Ueberlegungen bezueglich *der Verwendung des Doppelwulstziegels bei Nichtkennen der Lage der Schnittflaeche* nicht verstanden zu haben!
    Hier nochmals meine Behauptung:
    Der Doppelwulstziegel haette hier also - im Vergleich zum *normalen* Ziegel - immer(!) gepasst!

    ===

    *Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!*

    Der Doppelwulststein hat eine Breite von (45 + 205 + 45) mm = 295 mm. (siehe Bild w4_img1.gif + w4_img2.gif)

    Die Breite (gesamt) der geschnittenen Steine auf meinem Dach betraegt 235 mm.

    Man haette also vom Doppelwulststein 60 mm (295 - 235) wegschneiden muessen. Somit waere man auf der aufsteigenden Flanke gelandet, was nach m.M. nicht schlecht gewesen waere.

    WO ALSO BITTE IST HIER MEIN DENKFEHLER???
    (Ich denke immer noch, dass der Doppelwulststein der richtige gewesen waere. Umso verwunderter bin ich, dass sich hier die Experten ueber andere Anschluss-Moeglichkeiten/Varianten unterhalten, wo doch der Einsatz des Doppelwulststeines ueberhaupt keine Aenderung am Anschluss erfordern wuerde!)

    Frage an H.Pf (Beitrag um 19.54):
    Warum kann man den Doppewulststein nicht nehmen, wenn man mit Kehlblechen arbeitet???

    Vernuenftige - und nicht ueberhebliche(!) - Beitraege sind mir willkommen!

    Gruss horseshoe

    PS fuer Hr. Ibold:
    Sie haben das von mir mit *vorletzte* Reihe Gemeinte falsch bzw. nicht verstanden!
    Der Doppelwulststein ist 50 mm breiter als der *normale* Stein. Somit deckt er mehr (als eine *normale* Reihe) ab! Er kann somit noch eine max. 50 mm breite (letzte) Reihe *uebernehmen*.
    Geändert von Horseshoe (25.07.2006 um 12:14 Uhr)
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11
    Tilli
    Gast

    Doppelwulstziegel

    @ Horseshoe
    Zitat: Man haette also vom Doppelwulststein 60 mm (295 - 235) wegschneiden muessen. Somit waere man auf der aufsteigenden Flanke gelandet, was nach m.M. nicht schlecht gewesen waere.

    Wenn Sie den Doppelwulstziegel beauftragt hätten, hätte Ihr Dachdecker den mit Sicherheit auch eingebaut. Da dieser Ziegel mind. so teuer ist wie ein Ortgangziegel hätte ich Sie hören wollen, wenn der Dachdecker sich erlaubt hätte die linke Tonüberdeckung abzuschneiden.

    Sie können sich drehen und wenden wie Sie wollen, die bei Ihnen vorgenommene Ausführung ist fach- und sachgerecht gemäß den Fachregeln des deutschen Dachdeckerhandwerks.

    Sie sollten sich kundig machen bevor Sie hier versuchen Ihrem Dachdecker mangelnde Fachkenntnis zu unterstellen.
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  14. #12
    Tilli
    Gast

    ???????

    Schuster ( Maler ) bleib bei Deinen Leisten........
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