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  1. #1
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    Holzständerwerk

    Habe einen unterkellerten Neubau in Holständerbauweise. Aufbau von innen nach aussen: Gipskarton , 6cm Installationsebene plus Folie, OSB-Platte, 16cm Holzständerwerk,
    DWD-Platte und Abschließend 8cm Mineralwolle-WDVS.
    DAs ERdgeschoß steht so tief, daß die unteren 15cm unterhalb
    des Niveaus ERdreich stehen, d.h., mein Haus steht mit den Füßen in der ERde. Von außen wurde im Übergang Kellerdecke/ERdgeschoss umlaufend eine Teerfolie aufgeschweißt.
    Kelleraußenwand mit Perimeterdämmung. Meine FRage:
    DArf eine Holzrahmenkonstruktion so tief gestellt werden ???
    Habe BEdenken, daß durch Kapillarkräfte/Diffusion das untere Holz feucht wird und verrottet ! Wer kann mir helfen ???
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  2. Holzständerwerk

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
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  4. #3
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    unfug!

    sorry - aber das muss gesagt werden!
    wer hat das geplant, wer hat das ausgeführt? wer hat bauphysik im auftrag - und wer macht so eine werkplanung?
    dieser fall ist nicht selten - es gibt auch lösungen dafür - erde anschütten ist keine lösung.

    wer macht eigentlich miwo-wdvs auf dwd? gibt´s da e. zulassung?

    bin mal gespannt...
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  6. #5
    Avatar von jetter
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    Soll ich schon mal versuchen

    oder auf die Antworten warten?

    1. Tip: Zulassung f. Mifa-WDVS a. org. HWS - nein
    2. Tip: Tauwassernachweis f. d. Aufbau nicht existent
    3. Tip: ...

    warten wir erstmal ab, vielleicht gibts noch mehr Info's!
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  7. #6

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    Hallo Gast,
    da ich mich mitten in der planungsphase einer holzrahmenbauweise befinde und auch schon mehrer angebote erhalten habe würde ich gerne wissen welche firma dir diesen aufbau der wände " angedreht " hat um nicht in die gleiche falle zu tappen.
    Eigentlich hätte doch nach der "dwd" verschalung schon direkt der putz o.ä. angebrcht werden können.

    MfG Lutz
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  8. #7
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    gemeingefährlich ...

    ist die intention, dwd (oder andere mdf) direkt zu verputzen!

    wir lassen das hier - kommentiert - stehen, als zeichen für desinformation und irrglauben.
    mit "allgemein anerkannte regel der technik", mit "stand der der technik" oder auch nur "10 gramm hirn" hat das nix zu tu tun

    DAS IST FALSCH - FALSCHER GEHT`S NICHT!

    leute, übelegt euch die folgen, bevor ihr so einen mist verzapft: auf diese methode wird dieser blödsinn noch weiter verbreitet

    wenn ihr nicht sicher seid:
    FRAGT LIEBER FACHLEUTE - AUCH WENN DAS - OH SCHRECK - GELD KOSTET!
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  9. #8

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    Wenn Du krank bist, zieh' in ein Holzhaus. Wenn das nicht hilft, geh' zum Arzt. (schwed. Sprichwort)
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    Fachleute, wo seid Ihr?

    Aber woher soll der arme Bauherr wissen, wer Ahnung hat? Die beschriebene Ausführung wäre im übrigen bei einer massiven Wand aucb falsch gewesen. Ähnliches habe ich bei meinem Haus 1989 erlebt. Gottseidank nur beim Schuppenanbau: Das Holzhaus und der angebaute Schuppen samt Carport waren fertig. Der Schuppen war mit vertikaler Holzschalung verkleidet. Nun kommt ein Fremdgewerk in's Spiel, die Aussenanlagen. Die Fläche vor dem Schuppen sollte mit Tonziegeln gepflastert werden. Ich komme also eines abends zur Baustelle, und unser Geländeveredler ist fertig. Was sehe ich? Die Pflasterung reicht etwa 5 cm bis über die Unterkante meiner Schuppenverkleidung, und nicht etwa mit Luft dazwischen, na, höchstens 2-3 mm. Das Holz (nordische Fichte) war ja noch nicht einmal gestrichen. Es fehlte übrigens eine professionelle Bauplanung und -leitung im Bauherrenauftrag. Leichtsinnig, wie ich war, habe ich das nicht reklamiert, sondern war neugierig, wie lange das Holz diese Anordnung aushalten würde. Und
    Jetzt haben wir 2003. Das Holz (Nordseite) ist merkwürdigerweise völlig unbeschädigt. Annahme: Die winzige Minilüftung tut bereits ihren Dienst. Wenn ich mir aber vorstelle, dass direkt am Holz eine Sperrbahn anliegen würde, dann frage ich mich: Wie soll verhindert werden, dass von oben Wasser zwischen die Bahn und das Holz kriecht? Antwort: Gar nicht! Erstens deshalb nicht, weil man die Oberkante der Bahn nicht dauerhaft sicher zum Holz hin abdichten kann. Zweitens deshalb nicht, weil die Holzaussenkante nun einmal keine ununterbrochene Linie darstellt, sondern von Brett zu Brett unterbrochen ist.
    Dies sind fundamentale Dinge, die aus Unkenntnis oft falsch gemacht werden. Wenn ich mir ein skandinavisches Holzhaus ansehe, dann fällt mir auf, dass aussen fast überall das Holz frei austrocknen kann. Bei uns dagegen wird gerne zugekleistert, vermeintlich abgedichtet. Was bei dem Baustoff kaum möglich ist. Zu der Problematik, die daraus für die geforderte Luftdichtigkeit entsteht, will ich jetzt nichts sagen.
    .
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  10. #9

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    Hallo mls,
    da ich dieses schon angeboten bekommen habe ( DWD anschl. Putz ) , habe ich es auch einfach so weitergegeben.
    In meiner planung bin ich mittlerweile soweit, daß auf die DWD Platten noch eine konterlattung kommt und anschl. eine holzverschalung.
    Ich denke das dies die richtige lösung ist.

    Mfg lutz
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  11. #10

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    Kaum mal

    ein Tag, an dem nicht über unsinnige Konstruktionsversuche im HRB nachgefragt wird.

    Folgende Mindestanforderungen an die Bauphysik und Enev sollten zukünftige Bauherren dringend checken!!!

    1.) Ist Tauwassernachweis nach Glaser für die vorgesehene Wandkonstruktion vorhanden. (Bestehen sie auf "tauwasserfreien" Konstruktionen)

    2.) Sollte ein Putzsystem als WDVS ausgeführt werden, lassen Sie sich die Zulassung des Gesamtsystems vorlegen.

    3.) Sollte eine MDF-Platte eine Hinterlüftungsebene nach innen abschließen, ist entweder eine als wasserführende Schicht zugelassene Platte zu verwenden, oder eine zusätzlich wasserableitende Schicht (USB) aufzubringen.

    4.) Existiert ein Wärmebrückenkatalog ? (Nur dann können sie sicher sein, daß entsprechende Anschlußdetails der äußeren Hüllfläche geplant wurden)

    5.) Wird ausschließlich trockenes Holz verwendet ? Diese Bedingung ist beim Einsatz von KVH (Konstruktionvollholz) erfüllt

    Diese Aufzählung ist sicherlich noch nicht vollzählig; vielleicht bringen Markus und Johannes noch weitere Punkte ein.
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  12. #11
    Klaus
    Gast

    Frage

    Hi zusammen,

    ich denke der Bauherr hat das Problem, dass er bereits
    das Haus in der oben dargestellten Art und Weise
    hat bauen lassen.

    Die Fragen lautet also:

    Was ist zu tun ?
    OK, verstanden: Tauwassernachweiss vom Architekten und
    Zertifizierung des WDVS aus mineralwolle auf den DWD Platten.

    Aber:
    Wie geht es weiter ?

    Was ist mit dem Thema "Haus steht 15cm im Erdreich" ?

    Ich denke darauf sucht er eine Antwort oder einen Vorschlag
    für das weitere Vorgehen.


    Gruss Klaus
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  13. #12
    Avatar von jetter
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    Noch 1 - 2 Ergänzungen zu der Aufzählung von Norbert

    zu 2.) WDVS mit Zulassung - soweit OK, aber in der Zulassung muss unter Punkt "1.2 Anwendungsbereich" auch der Einsatz auf organisch gebundenen Holzwerkstoffplatten aufgeführt sein.

    zu 3.) DIN 68800-2 sagt, dass diffusionsoffene MDF als innere Begrenzung einer wirksamen Hinterlüftungsebene (>4cm) nur einer zusätzlichen wasserableitenden Schicht bedarf , wenn ein Verblendmauerwerk eingesetzt wurde.
    Wird die Lüftungsebene nicht als "wirksam hinterlüftet" (<4cm) ausgeführt, ist jedoch wie beschrieben hinter jedem Fassadentyp ein zusätzliche wasserableitende Schicht vor der MDF anzuordnen.
    Geändert von jetter (25.04.2003 um 09:52 Uhr)
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  14. #13
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Lächeln take five ...

    echt klasse!

    ich schlage vor, norbert´s "5-punkte-plan" hier zu diskutieren - aber das ist so essentiell, dass mir das resultat durchaus einen eigenen thread wert wäre - oder?

    der punkt "mdf+usb" sollte vielleicht einfacher dargestellt werden, "hinterlüftungsebene nach innen" kapiert vielleicht nicht jeder - vielleicht so?:
    "auf mdf (z.b. dwd, wp, dhf und gleichwertigen, diffusionsoffenen holzwerkstoffplatten) ist eine usb anzuordnen, wenn eine (sogar hinterlüftete) vormauerung oder eine nicht ausreichend (> 4cm luftspalt) hinterlüftete leichte vorsatzschale ausgeführt wird."
    soweit mein erster vorschlag. lasst uns dran schnitzen ..

    mein punkt 6:
    Wie wird luftdichtigkeit in der fläche und in den details hergestellt?
    wie wird der erfolg oder misserfolg der luftdichtigkeitsmassnahmen neutral, d.h. herstellerunabhängig, dokumentiert (bdt-a, bdt-b?)
    sind klebebänder (u.ä. materialien) für den vorgesehenen einsatz von den herstellern dieser stoffe und den herstellern der untergründe (hw-platten, folien etc.) freigegeben?


    und jetzt noch schwere kritik an norbert: warum hast du das nicht schon eher verfasst?


    falls sich der ursprüngliche fragesteller nicht mehr hertraut: nur mut
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Daumen hoch so hört sich das noch verständlicher an!

    Punkt 7: Wo und wie sind Installationen/Leitungen in den AW vorgesehen?
    Ist eine gedämmte Inst.-ebene standardmäßig vorgesehen?
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  17. #15

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    Apropos "Installationsebene", warum vermeidet man nicht besser konsequent Installationen in der Aussenwand? Das geht doch fast immer problemlos, ausser bei Aussensteckdosen z.B., aber da hilft auch keine IE.
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