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  1. #1

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    Ausrufezeichen Bodenplatte ist fertig, aber wie...

    Angefangen hat alles mit dem Tiefbauer, der die Erdarbeiten nicht so ausgeführt hat, wie es der Rohbauer wollte...

    Der RB wollte dass der TB den Graben für die Frostschürze macht und in der Mitte für die Bodenplatte aushebt.

    Der TB hat aber für die Bodenplatte ausgehoben und rundherum noch Arbeitsraum ausgehoben.
    Jetzt konnte der TB natürlich nicht mehr wie vorgesehen die Frostschürze ohne Schalung gießen...
    Der TB sollte jetzt die 50cm Schotterschicht komplett in das Loch einfüllen, verdichten und dann in diese Schicht den Graben für die Frostschürze ziehen...
    Das hat er natürlich nicht so genau hinbekommen im Schotter und die Ränder sind abgebröckelt

    Jetzt ist die Frostschürze halt statt 40cm an manchen Stellen fast nen Meter dick...

    Wäre ja nicht weiter schlimm, wenn ich nicht noch eine Perimeterdämmung um die Frostschürze hätte bekommen sollen.

    Nun musste improvisiert werden und man wollte die Styrodurplatten in die Mitte des zu breiten Graben stellen und von vorne und hinten mit Brettern fixieren.
    So dass die Platten, dann genau unter dem aufgehenden Mauerwerk sitzen.
    Der Beton hat dann aber alles weggedrückt...

    Jetzt habe ich eine Perimeterdämmung, die irgendwo Mitten in der Frostschürze sitzt

    Für die Bodenplatte wurde jetzt ordentlich geschalt und innen an die Schalung Styrodur dran gemacht.

    Das dumme ist halt nur, dass das Styrodur in der Frostschürze im Schnitt 5cm weiter innen ist, als das Styrodur für die Bodenplatte

    Da habe ich ja jetzt eine schöne Kältebrücke...

    Jetzt wurde die Bodenplatte gegossen. Dummerweise waren die Abstandshalter für die unteren und oberen Bewährungsmatten zu dick,
    so dass die weglassen wurden. Also wurden zuerst die unteren Matten auf Folie und solche kleinen Abstandshalter mit Zähnen gelegt,
    Beton drauf gegossen und dann auf den Beton die anderen Matten gelegt,
    jetzt wurden die Matten mit Gummistiefeln runtergedrückt...

    Jetzt haben die doch nie den Abstand den die mit den Abstandshaltern hätten.
    Da gibts doch bestimmt irgendwelche Normen wie groß der Abstand sein soll, oder ?
    Sinken die Matten im Beton nicht einfach nach unten ?

    Gut, zu allerletzt hat der Fahrer des Betonmischers noch zu viel Beton reingeschüttet so dass die Bodenplatte dicker geworden ist als geplant.
    Wäre nicht weiter Schlimm, wenn der Beton nicht über die Styrodurplatten auf der Innenseite der Schalung geflossen wäre, so dass ich da jetzt auch 2-3cm (teilweise 6cm) Beton über der Dämmung habe

    Das ist doch nicht normal so. Vielleicht kann mir mal jemand einen Rat geben, ob man das so machen kann oder was man das vielleicht noch verbessern kann ?

    Übrigens die Bodenplatte ist natürlich auch nicht eben. Gibt es da eine Norm wie die maximalen Höhenunterschiede an der Bodenplatte sein dürfen ?
    Geändert von -Jay- (08.08.2006 um 20:26 Uhr)
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  2. Bodenplatte ist fertig, aber wie...

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Themenstarter

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    Ach ja, irgendjemand sagte mir auch, dass die Bodenplatte und das Fundament gerüttelt werden muss, damit die Luftblasen rausgehen ?

    Wurde auch nicht gemacht...
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  4. #3
    Bauexpertenforum
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    Wir können hier lange um den heißen Brei herum reden, aber wenn Sie jetzt nicht die Notbremse ziehen, einen Baustopp verhängen, einen öbuv Sachverständigen für das Betonbauerhandwerk hinzuziehen, diesen mit der Begutachtung und Stellungsnahme beauftragen, dann wird Ihnen hier keiner im weiteren Baugeschehen helfen können.
    Die Summe an Faktoren stimmt mich sehr, sehr nachdenklich.
    Wer Plant?
    Wer Überwacht?
    Was haben Sie da für Id…en am Start.
    Im laufe Ihrer Ausführung sind noch mehr Fragen uns Ungereimtheiten aufgetreten, als Ihnen selber schon aufgefallen ist.
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    sowas braucht man ned überwachen (!)

    die Firma iss ein Wald-und Wiesenunternehmen ... was ned passt
    wird mit Putz- und Estrich passend gemacht
    .
    "sorry" aber anhand der Aufzählung fällt mir dazu nix brauchbareres mehr
    ein (!)
    .
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  6. #5
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Carden, Mark
    Wer Plant?
    Wer Überwacht?

    Das ganze läuft über einen Bauträger. Geplant hat es ein Architekt aus Koblenz und überwacht wird es von einem Bauleiter...

    Mit dem Bauleiter habe ich telefoniert, der kommt im Laufe der Woche auf die Baustelle und schaut sich das ganze an...


    Zitat Zitat von Carden, Mark
    Im laufe Ihrer Ausführung sind noch mehr Fragen und Ungereimtheiten aufgetreten, als Ihnen selber schon aufgefallen ist.
    Was zum Beispiel ?

    Kann mich mal jemand bitte kurz über die gravierendsten Fehler bzw. Unterlassungen und deren Auswirkungen aufklären ?

    Danke
    Geändert von -Jay- (08.08.2006 um 20:25 Uhr)
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  7. #6
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von -Jay-
    Kann mich mal jemand bitte kurz über die gravierendsten Fehler bzw. Unterlassungen und deren Auswirkungen aufklären ?[/B]
    aber klar, fehler:
    - falsche vertragspartner
    - falsches verhalten
    - zuviel unbegründete hoffnung - alles wird gut?
    auswirkungen:
    murks und noch mehr murks.
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  8. #7
    Avatar von Olaf (†)
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    Was erwartest Du?

    Zitat Zitat von -Jay-
    Mit dem Bauleiter habe ich telefoniert, der kommt im Laufe der Woche auf die Baustelle und schaut sich das ganze an...
    Das ist der Mann des Bauträgers! Der sich sehr bewusst aus Kostengründen diese "Wald- und Wiesenfirma" ausgesucht hat. Denkst Du wirklich, dass der Dich so vertritt [und die Firma zur Schnecke macht], wie Du es brauchst?
    Da kommt das Anss und AWG-Syndrom. Es nützt Dir nix, hier irgendwelche Mängel aufzuzählen, so wie es auch scheinbar etwas grob formuliert schon geschrieben steht.
    Hör auf die Experten und mach Dich unabhängig (eigene Fachleúte) von der ganzen Truppe.
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  9. #8
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    @ mls : das bringt mich nicht gerade weiter...

    Wie ist das mit einem unabhängigen Sachverständigen ? Den muss ja wahrscheinlich ich zahlen, bekomm ich das Geld irgendwie wieder rein ? Zahlt den vielleicht irgendeine meiner vielen Versicherungen, die ich abschließen musste ? Bauherrenhaftpflicht, Bauleistungsversicherung, Rechtsschutz etc... ?

    Danke
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  10. #9
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    Nein – den bezahlen SIE und auch keine Versicherung.
    Ein öbuv Sachverständiger oder ein anderer Fachmann auf Ihrer Seite, kann sogar Geld sparen.
    Im Vorfeld aber besser als im nach hinein. Hiermit meine ich jetzt nicht die Drittelfinanzierung, sondern hunderte andere Möglichkeiten, wie z.B. die Abwehr von unberechtigten Nachträgen etc.
    Außerdem, was nutzt Ihnen ein Bauvorhaben. Welches gerade mal, wenn überhaupt die Gewährleistungsfrist übersteht?

    Lesen Sie doch bitte Ihren Thread einmal selber.
    Wie wollen Sie da ohne Hilfe wieder rauskommen?
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  11. #10
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    Danke, was wird mich solch ein Sachverständiger in etwa kosten ?
    Geändert von -Jay- (09.08.2006 um 14:40 Uhr)
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  12. #11
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Oh gott oh gott...

    denken sie in diesem fall nicht an die 300-800 € SV kosten tuen sie einfach.

    Mfg.
    Yilmaz
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  13. #12
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    murks zum quadrat...

    ich würde die platte wieder abholen lassen . . .
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  14. #13
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    Was mir dazu einfällt:


    Fundamenterder ?
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  16. #14
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    @Mark

    ich habe überhaupt keine ahnung wie aufwändig so ein gutachten für diese Bodenplatte ist,liege ich mit meine schätzung richtig?

    @Jonny
    Kann man die erdungsspeis von der Baustromkasten nicht irgendwo 2 Meter tief reinhauen?Für baustrom reicht der doch auch aus
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  17. #15
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    Klar,gehen tut alles irgendwie
    Aber der Fundamenterder ist vorgeschrieben.
    (wirksame Tiefenerder für nen Neubau sind ziemlich lang)
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