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  1. #1

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    Feuchter Sockelputz

    Im August2001 wurde unser Einfamilienhaus errichtet. Das Haus wurde auf einer Bodenplatte errichtet. Unter der Bodenplatte wurde auf die vorhandene gewachsene Erdoberfläche, Kies geschüttet (ca. 30 cm) und dann betoniert.
    Bei allen nachfolgenden Häusern in unserem Bauabschnitt, wurde die Erdoberfläche abgetragen und aufgefüllt und darauf die Bodenplatte errichtet.Diesen Vorspann nur zum weiteren Veständnis des folgenden Problems. Die Außenanlagen wurden von mir in Eigenleistung erstellt.Im Winter 2002 habe ich dann festgestellt, daß der Sockel an der gesamten Vorderfront einen unregelmäßigen Wasserrand von ca. 10-15 cm Höhe aufwies. Dieser verschwand nach Tagen wieder um dann bei Schnee und Regen wieder aufzutauchen.Um das Haus herum habe ich im Abstand von ca. 30 cm Rasenkantensteine gesetzt und den Zwischenraum mit Kieselsteinen ausgefüllt.Als dann im Herbst/ Winter 2003 das gleiche Dilemma auftrat, haben wir die damalige bauausführende Firma informiert und einen Termin zur Begutachtung gebeten. Dieser Begutachtungstermin wurde von dieser Firma ohne unser Wissen und Zugegensein wahrgenommen.Nach diesem Begutachten hat man uns mitgeteilt, den Sockel im Bereich von ca. 10-15 cm von unten mit einem Bitumenanstrich zu versehen.Das wurde getan und gleich bei der Ausführung kamen mir Zweifel ob dieses Problem damit gelöst wäre. Es war auch nicht gelöst, denn im darauffolgenden Herbst/ Winter war das gleiche Dilemma wieder da.Hinzufügen möchte ich noch,daß der Außenputz durchgehend von oben bis unten angebracht wurde, also Unterputz und darauf eine weißer Putz ca. 3 mm.Wir haben die Vermutung das der Putz für den Sockelbereich nicht geeignet ist und auch evetuell der Unterbau unter der Bodenplatte die Feuchtigkeit nicht weglaufen läßt.Nach ca. 40-50 cm kommt im Boden eine Tonschicht welche das Wasser nicht abfliesen läßt. Mittlerweile sind fast 5 Jahre vergangen(Gewärleistung) und die Fa. ist jetzt der Meinung, daß durch die angebaute Eingangsreppe und Terassentreppe die Feuchtigkeit in Sockel zieht. Im Bereich der Treppe würde ich das ja noch verstehen, aber nicht im Abstand von 3-4 Metern.Wir haben die Befürchtung, daß uns diese Firma solange hinhalten will,bis die Gewährleitungszeit verstrichen ist. Wer kann uns einen Rat geben zur weiteren Verfahrwensweise?


    Mit freundlichen Grüßen

    Helmut
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  2. Feuchter Sockelputz

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    DAmit

    hier die Fristen nicht weglaufen!!! Schreiben und einen Anwalt> spezielles Aufgabengebiet>Baurecht einschalten! Hier könnte eine Dränung in verbindung mit Sockelabdichtung Abhilfe schaffen.
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  4. #3
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    Vielen Dank Robby,
    ein Einschreiben mit den nochmals aufgeführten Mängeln haben wir dem Bauträger zugeschickt und warten seine Reaktion ab.Das Schreiben hat doch dann eine aufschiebende Wirkung in Punkto Gewährleistungsfrist oder liege ich da falsch?Wenn es nicht anders geht dann muß wahrscheinlich erst noch ein Bausachverständiger hinzugezogen werden oder geht das nur in Verbindung mit einem Anwalt? Eine außergerichtliche Einigung wäre uns eigentlich lieber.

    MfG

    Helmut
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  5. #4
    Themenstarter

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    Unglücklich Als Ergänzung zum Feuchten Sockelputz

    Zitat Zitat von Helmut 22
    Im August2001 wurde unser Einfamilienhaus errichtet. Das Haus wurde auf einer Bodenplatte errichtet. Unter der Bodenplatte wurde auf die vorhandene gewachsene Erdoberfläche, Kies geschüttet (ca. 30 cm) und dann betoniert.
    Bei allen nachfolgenden Häusern in unserem Bauabschnitt, wurde die Erdoberfläche abgetragen und aufgefüllt und darauf die Bodenplatte errichtet.Diesen Vorspann nur zum weiteren Veständnis des folgenden Problems. Die Außenanlagen wurden von mir in Eigenleistung erstellt.Im Winter 2002 habe ich dann festgestellt, daß der Sockel an der gesamten Vorderfront einen unregelmäßigen Wasserrand von ca. 10-15 cm Höhe aufwies. Dieser verschwand nach Tagen wieder um dann bei Schnee und Regen wieder aufzutauchen.Um das Haus herum habe ich im Abstand von ca. 30 cm Rasenkantensteine gesetzt und den Zwischenraum mit Kieselsteinen ausgefüllt.Als dann im Herbst/ Winter 2003 das gleiche Dilemma auftrat, haben wir die damalige bauausführende Firma informiert und einen Termin zur Begutachtung gebeten. Dieser Begutachtungstermin wurde von dieser Firma ohne unser Wissen und Zugegensein wahrgenommen.Nach diesem Begutachten hat man uns mitgeteilt, den Sockel im Bereich von ca. 10-15 cm von unten mit einem Bitumenanstrich zu versehen.Das wurde getan und gleich bei der Ausführung kamen mir Zweifel ob dieses Problem damit gelöst wäre. Es war auch nicht gelöst, denn im darauffolgenden Herbst/ Winter war das gleiche Dilemma wieder da.Hinzufügen möchte ich noch,daß der Außenputz durchgehend von oben bis unten angebracht wurde, also Unterputz und darauf eine weißer Putz ca. 3 mm.Wir haben die Vermutung das der Putz für den Sockelbereich nicht geeignet ist und auch evetuell der Unterbau unter der Bodenplatte die Feuchtigkeit nicht weglaufen läßt.Nach ca. 40-50 cm kommt im Boden eine Tonschicht welche das Wasser nicht abfliesen läßt. Mittlerweile sind fast 5 Jahre vergangen(Gewärleistung) und die Fa. ist jetzt der Meinung, daß durch die angebaute Eingangsreppe und Terassentreppe die Feuchtigkeit in Sockel zieht. Im Bereich der Treppe würde ich das ja noch verstehen, aber nicht im Abstand von 3-4 Metern.Wir haben die Befürchtung, daß uns diese Firma solange hinhalten will,bis die Gewährleitungszeit verstrichen ist. Wer kann uns einen Rat geben zur weiteren Verfahrwensweise?


    Mit freundlichen Grüßen

    Helmut
    Ergänzung!
    Der Putz endet auf der Kiesschicht der Bodenplatte völlig unregelmäßig wie eine Walzerbahn. Wenn man von unten, hinter den Putz faßt, dann ist dort ein Hohlraum und danach kann man Styropur fühlen. Aber generell ist kein gerader,waagerechter und unten geschlossener Abschluß da.Dort, nehme ich an, zieht dann auch die Feuchtigkeit in den Putz.So kann doch eigentlich kein normaler Putzabschluss aussehen, wie soll denn das dicht sein gegen Feuchtigkeit? Der Bauträger sagt, daß wäre allgemein so üblich!!?? Wer kann mir sagen, ob das so richtig ist?

    Helmut
    Geändert von Helmut 22 (08.08.2006 um 10:16 Uhr)
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  6. #5

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    Ja,

    wenns doch aber so üblich ist? Bei ihm. Ich kenne das auch so, weil geliefert wird was bestellt wurde. Wenn er seinem Stuckateur keine aufwändigere Ausführung oder oder und die Abdichtung in Auftrag gibt und diese auch nicht bezahlen mag?...

    Gefallen lassen würde ich mir das als Bauherr? nicht. Viel "Spass" beim Streit...

    MfG Michael
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  7. #6
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    So einfach

    ist das ja nun nicht! Der Sockel des WDVS muß (sogar nach allen Herstellervorgaben) einen Ausgleichskeil haben. Die Abdichtung am Hintermauerwerk muß über diesen Ausgleichskeil auf den Sockelputz fortgeführt werden. Egal welchen Anbieter man nimmt gibts für nicht so gern lesende ;-) schöne Bildchen. Da hätten Bedenken angemeldet werden müßen.
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