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Schalldämmung Zwischenwand

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  1. #1

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    Schalldämmung Zwischenwand

    Hallo zusammen,

    mal ne Fragen an die Experten:

    Wir haben im Obergeschoß eine Leichtbauwand (Yton-Steine) als Trennwand zwischen Bad und Kinderzimmer. Bis jetzt haben wir das Zimmer als Spielzimmer benutzt, aber da wir Nachwuchs bekommen, möchten wir das Zimmer als Kinderzimmer nutzen. Nun ist es so, das die Dusche und der Wasserhahn sehr laut zu hören sind.

    Welche Möglichkeit ist denn die Beste um den Schall etwas zu dämpfen?

    Ich hatte an Styrophor und dann eine Regips/Fermacell-Platte gedacht oder gibt es schon fertige Platten?

    Vielen Dank!
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  2. Schalldämmung Zwischenwand

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  3. #2
    Avatar von Peeder
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    Würde diese Konstruktion nicht gerade als gut bezeichnen.
    Styropor leitet den Schall weiter, und überträgt somit das getöse !
    Da es sich um Körperschall handelt, bringt eine zweite Wandschale mehr.
    ( Vorsatzschale)

    http://www.bauexpertenforum.de/showt...=vorsatzschale

    http://www.trockenbauverein.de/trockenbau/schall3.html

    Peeder
    Geändert von Peeder (08.08.2006 um 17:18 Uhr)
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  4. #3
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Aber auch nur dann ...

    ... wenn der Estrich aufgetrennt, die Schale bis auf den Rohboden geführt und wieder mit einem Dämmstreifen vom Estrich getrennt wird.

    Sonst nutzt´s gar nix (Erfahrung )!
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  5. #4
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Peeder
    Würde diese Konstruktion nicht gerade als gut bezeichnen.
    Styropor leitet den Schall weiter, und überträgt somit das getöse !
    Da es sich um Körperschall handelt, bringt eine zweite Wandschale mehr.
    ( Vorsatzschale)

    http://www.bauexpertenforum.de/showt...=vorsatzschale

    http://www.trockenbauverein.de/trockenbau/schall3.html

    Peeder
    Aber die Vorsatzschale kann dann auch eine Regipswand sein? Oder muß sie massiv ein?

    Hacki
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  6. #5

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    Trockenbau

    Ich hatte genau das selbe Problem bei uns und habe folgemdes Ausgeführt:

    - Metallständerwand 50mm mit 40mm Mineralwolle Dämmplatten(Sonorock),
    - Doppelt beplankt mit Knauff GKP ´Piano` Schallschutzplatte

    Da bei mir eine Holzbalkendecke vorhanden ist wurden die Schallnebenwege noch mit der Verlegung eines Trockenestriches z,B. Rigibs(10mm Dämmung,20mm Gips) minimiert.

    Wichtig ist natürlich,dass die neue Wand die vorhandene nicht berührt.

    Das Ergebnis: Es sind keine Wassergeräusche mehr zu hören! Auch die Luft- Schallübertragung hat sich extrem verringert und dass, obwohl auf der hinteren Seite der Ständerwand nicht beplankt wurde.

    Grüße,

    A.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von aches
    Ich hatte genau das selbe Problem bei uns und habe folgemdes Ausgeführt:

    - Metallständerwand 50mm mit 40mm Mineralwolle Dämmplatten(Sonorock),
    - Doppelt beplankt mit Knauff GKP ´Piano` Schallschutzplatte

    Da bei mir eine Holzbalkendecke vorhanden ist wurden die Schallnebenwege noch mit der Verlegung eines Trockenestriches z,B. Rigibs(10mm Dämmung,20mm Gips) minimiert.

    Wichtig ist natürlich,dass die neue Wand die vorhandene nicht berührt.

    Das Ergebnis: Es sind keine Wassergeräusche mehr zu hören! Auch die Luft- Schallübertragung hat sich extrem verringert und dass, obwohl auf der hinteren Seite der Ständerwand nicht beplankt wurde.

    Grüße,

    A.
    Danke für die Antwort.

    Wie hast Du die Metallständerwand befestigt? Einfach nur Decke und Fußboden oder muß die auch noch an der Wand befestigt werden?

    Mein Fußboden ist massiv und die Decke sind Fermacell-Platten die unter die Sparren geschraubt wurden.
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  8. #7

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    ...möglichst an Decke und Wand

    befestigen.
    Dabei beachten das die UW profile an Decke befestigt werden und CW-Profile nur Senkrecht in die Konstruktion eingestellt werden und nicht mit den UW´s verschraubt werden(Stabilität kommt durch die Beplankung).
    Und nicht zu vergessen zwischen Wand/Decke und Profile gehört ein Dämmstreifen um Schallübertragung zu vermeiden.
    Infos auch unter:
    http://www.knauf.de/de/trockenbau/Tr...9f30eedbc5b997
    oder:
    http://www.rigips.de/produkte_system...au_akustik.asp

    Grüße,
    A.
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  9. #8
    Themenstarter

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    super und vielen Dank, dass hilft mir schon sehr weiter.

    Eine Frage noch:

    Ich habe noch eine weitere Wand, durch die die Zuleitung zum Wasserhahn läuft. Allerdings kann ich auf diese Wand max. 2 cm aufbringen, weil ich sonst in den Bereich der Türzarge komme.

    Gibt es auch dünne Platten mit einer Schalldämmung, die ich direkt an die Wand schrauben kann oder etwas anderes?

    Danke schon mal!
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  10. #9

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    Kenn ich,

    wie bei mir das gleiche.
    da gibt es nur eine Vernünftige Lösung um Platz zu Schaffen:
    Man benötigt für die Ständerwand nur 10 cm. Ich habe die Tür von einer 82er Zarge auf 73,5cm Zarge verkleinert. Das dürfte Langen und macht am wenigsten Arbeit, allerdings braucht man aber eine neue Tür/Zarge.Oder Zarge komplett versetzen. Den entstehendenFreiaum haben wir Massiv ausgemauert.

    A.
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  11. #10
    Themenstarter

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    Frage

    vielen Dank!

    Habe noch Fragen zur Ausführung.

    Habe mir jetzt Decken- und Bodenprofile geholt (UW75),die CW Profile, Regips Platten (150 x 100 cm) und 75er Dämmmatten geholt.

    Fragen:
    Muß ich die jeweils ersten CW Profile mit der Wand verschrauben oder auch nur einstellen?

    Wie groß darf der Abstand zwischen den CW´s max sein?

    Wandanschluß mit Silikon oder auch zuspachteln?

    Danke nochmal!

    Hacki
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  12. #11

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    Jaja

    das Werkzeug und Material anreichen auch noch bitte?

    http://www.knauf.de/bilder/katalog/3...ku_010/W62.pdf ab Seite 7?


    MfG michael
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  13. #12
    Hacki
    Gast
    das wäre sehr nett ;-)

    Ist ja meine erste Vorsatzschale. Mir kommt es auf die Schalldämmung an wegen Dusche etc. und da kommt es ja wohl gerade auf die Details.

    Hacki
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  14. #13
    Hacki
    Gast
    Zitat Zitat von MichaelG
    das Werkzeug und Material anreichen auch noch bitte?

    http://www.knauf.de/bilder/katalog/3...ku_010/W62.pdf ab Seite 7?


    MfG michael
    ... zum Prospekt?

    Ich dachte, dass die Gipskartonplatte auf keinen Fall mit dem UW-Profil verschraubt werden soll, ist auf dem Bild auf Seite 8 (Deckenanschluß) aber anders dargestellt. Was ist denn jetzt richtig?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Richtig

    ist was in den Herstellerrichtlinien steht.

    Z.B. Knauf, Rigips, Lafarge,

    Oben nicht in das U(W)-Profil zu schrauben kenne ich nur vom gleitenden Deckenanschluss. (Deckendurchbiegungen ab 10mm)


    MfG Michael
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  17. #15
    Bettina
    Gast
    Tach zusammen,

    also mich würden im dem Zusammenhang auf mal zwei Sachen interessieren, wir haben nämlich ein ähnliches Problem:

    1. Muß ich bei einem Metallständer erst vorbohren oder ziehen sich die Schnellbauschrauben in den Metallständer rein?

    2. Muß ich das erste/letzte CW-Profil an der Wand befestigen oder auch nur einstellen.

    Habe mir die Empfehungen in dieser Diskussion durchgelesen, aber irgendwie nichts dazu gefunden.

    Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass es stabil ist, wenn die CW-Profile nicht mit der Wand verbunden werden.

    Danke schon mal!

    Betty
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