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  1. #1

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    Wie weit läuft Wasser unter der Bodenplatte in einem alten Bauernhaus?

    Halle, neue Frage zu einem alten Bauernhaus. Das Haus wurde in den 30er Jahren umgebaut, die Aussenwände sind zweischalig und haben eine kapilarbrechende Schicht aus Bitumen so wie ich erkennen kann.
    Innen ist es sehr feucht, selbst die Innenwände sind betroffen das der Putz abbröselt, Türrahmen aus Stahl rosten sogar in Nähe der Bodenplatte.
    Wo kommt die Feuchtigkeit her? Grundwasser steht 3m tiefer, es ist keine Hanglage, somit kann auch drückendes Wasser ausgeschlossen werden. Allerdings ist der Boden rund um den Haus gepflastert, die Dachrinnen leiten das Wasser in einer alten Güllegrube die direkt am Haus angrenzt, vielleicht sogar weiter im Haus hineinreicht. Meine Vermutung ist, das die Güllegrube, weil seit Jahren nicht von Regenwasser geleert im oberen Bereicht, also Nahe der Bodenplatte zerfroren ist. Das Wasser läuft durch die Ritzen und verteilt sich unterm Gebäude, aber kann es sein das es selbst 8 Meter entfernte Innenwände durchfeuchtet? Eure Meinungen sind gefragt!!! Bin gespannt darauf, viele Grüße,
    Rainer
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  2. Wie weit läuft Wasser unter der Bodenplatte in einem alten Bauernhaus?

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  3. #2

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    Hallo Rainer,

    wir haben ein ähnliches Problem. in dem Haus (Baujahr 53), was wir dieses Jahr gekauft haben, sind im Keller die Außen- und Innenwände im Bereich der Bodenplatte ebenfalls feucht. Wir haben dann um das Haus ausgeschachtes, aber nichts entdecken können. Die Vorbesitzer haben in dem einen Kellerraum HT-Rohre als Abwasserrohre verlegt und dabei die Gründungsplatte aufgestemmt. Nun haben wir das HT-Rohr entfernt und dabei kleine Rohre entdeckt, die einfach aufhören. In dem Bereich ist die Kiesschicht feucht. Der Rest ist trocken. In den Rohren ist feuchter Schlamm. Wir wissen bisher noch nicht wo die Rohre herkommen. Irgendwelche Bodenabläufe waren nicht zu finden.

    Ich hoffe, bei Dir ist es nicht so.

    Gruß Olli
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  4. #3

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    Handelt es sich....

    bei den kleinen Rohren um Tonrohre, die ohne Muffen einfach voreinander liegen????
    MfG
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  5. #4

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    Ja, es sind Tonrohre mit ca. 5 cm Innendurchmesser. Größere Rohre wurden ums Haus auch gefunden.

    Gruß Olli
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von stefan ibold
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    das muß...

    Moin,

    ...man(n) sich ansehen. Kapillarbrechene Schichten sind nicht aus Bitumen.

    Grüße

    stefan ibold
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  7. #6

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    Bei den Tonrohren...

    handelt es sich wahrscheinlich um die alte Feld(Acker)drainung. Ein Super-System, das über Jahrzehnte wartungsfrei funzt.
    Dummerweise auch dann noch, wennn der Acker längst ein Baugebiet ist Auch in kurzen Teilabschnitten!
    Mir ist mal dank dreier solcher Leitungen, die in der Baugrube endeten, 3 Tage nach einem Platzregen eine Baugrube abgesoffen - übers Wochenende .
    MfG
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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7

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    Hallo Ralf,

    Sie machen mir ja Hoffnung . Aber das mit dem Acker kommt leider hin. Bis Ende der 70er war nichts weiter als Acker in der Umgebung und ein kleiner Bach an der Grundstücksgrenze, der wohl als Vorfluter diente und immernoch dient. Der Bach wurde inzwischen verrohrt.
    Das kann ja noch heiter werden.

    Was haben Sie dann auf Ihrer Baustelle gemacht, außer sie leerzupumpen, trockenzulegen usw. Die Drainrohre haben Sie doch bestimmt entfernen lassen. Wie weit? Bei uns liegt zum größten Teil nichtbindiger Boden vor. Wie tief die Schicht reicht, weiß ich allerdings nicht.

    Gruß Olli
    Geändert von MBuerki (11.08.2006 um 11:17 Uhr)
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  10. #8

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    Das scheint mir doch eher ein Tauwasserproblem zu sein.
    Dazu :
    1; Letztes Jahr um 3% mehr Feuchte als der Durchschnitt
    2; Der Winter war sehr kalt auch länger und kälter als üblich
    3; Juni und Juli waren überdurchschnittlich warm ca. 5°
    4. Die Luftfeuchte auch in diesem Zeitraum relativ hoch
    Hierzu habe ich leider noch keine genauen Angaben, weil ein Rechner bei Fraunhofer nicht alles auswirft.
    Tja und deswegen denke ich ist es Kondenswasser.
    Aber dies nicht erst seit vorigen Jahr mit den Extremwerten sonder schon seit vielen Jahren können die Wände durchfeuchten.
    Dazu wäre notwendig an der richtigen Stelle zu heizen, aber auch richtiges Lüften ist wichtig.
    Zumal bei einem landwirtschaftlichen Gebäude auch Salpeter eine Rolle spielen kann.
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