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Erdhügel (Mutterboden) ist schuld dass der Keller voll Wasser lief

Diskutiere Erdhügel (Mutterboden) ist schuld dass der Keller voll Wasser lief im Forum Tiefbau auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    Wonni
    Gast

    Cool Erdhügel (Mutterboden) ist schuld dass der Keller voll Wasser lief

    Beim Abräumen des Mutterbodens hat unser Erdbauarbeiter den Haufen an die hintere Grundstücksgrenze gesetzt. Der Haufen ist etwa 1m bis 1,3 hoch. Nach einem starken Regenschauer mit 60 Liter auf dem qm sind einige Keller der Nachbarn vollgelaufen. Hinter unserem Grundstück liegt ein Acker etwas ansteigend und das ganze Wasser konnte in den trockenen Boden nicht eindringen und ergoss sich als Bach zwischen unserem Erdhaufen und einem Gartenhäuschen zur Strasse. Unser ganzer aufgeschütteter Schotter befand sich ca. 50cm joch auf der Strasse.
    Unser direkter Nachbar will jetzt über unsere Versicherung Schadenersatz für den überfluteten Keller. Weil angeblich unser Haufen dran Schuld ist, dass das Wasser auf sein Grundstück lief. Und wir lt. Freistellung keine Mauer bauen dürfen, und dieser Haufen ist eine Mauer !!

    Ja woher soll ich als Laie wissen, dass ein Erdhaufen eine Mauer ist ?!?

    Wie können wir argumentieren ???

    Gruss
    WONNI
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  2. Erdhügel (Mutterboden) ist schuld dass der Keller voll Wasser lief

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  3. #2

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    Beiträge
    58
    hallo,

    bei mir steht im bebauungsplan ganz genau drinnen, wie hoch etc. so ein erdhaufen sein darf, ich habe in erinnerung, dass er max. 3m breit und 1,5m hoch sein darf! schau mal in deinem bebauungplan nach,

    gruß bauli (bin kein experte!!)
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  4. #3
    Bauexpertenforum Avatar von Bruno
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    Der Nachbar hat wohl Focus gelesen und könnte sogar Recht haben.
    http://focus.msn.de/immobilien/bauen...nid_33629.html

    Außerdem: § 907 BGB
    http://dejure.org/gesetze/BGB/907.html
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  5. #4
    Wonni
    Gast
    @Bruno
    Also "von denen mit Sicherheit vorauszusehen ist" (BGB) war der starke Regen ja wohl nicht !!
    Lt. Zeitungsberichten kommt so ein Wolkenbruch alle 25-30 Jahre vor. Jetzt wo der Ackerboden wieder Regen aufnimmt, passiert nix mehr.
    Außerdem kommt der Mutterboden ja jetzt im Zuge der Gartengestaltung wieder weg.
    Ich habe nur das Gefühl der Nachbar will sich, weil selber nicht versichert, jetzt auf unsere Kosten sanieren. Und ein gutes Verhältnis fördert das natürlich auch !!

    WONNI
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  6. #5
    Avatar von Karin K.
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    Hallo,

    melde es doch mal deiner Versicherung, die haben die entsprechenden Fachleute/Anwaelte, die dann schon beweisen koennen, dass das Humbug ist. Und falls es nicht so ist, kann es dir auch wurscht sein, dann zahlen sie ja anstandlos und dein Nachbar ist gluecklich.

    Karin
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  7. #6

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    Dem Denken...

    von Bruno´s Link folgend wäre der Bauer haftbar, dem der Acker gehört. Denn der hat nicht verhindert, das Oberflächenwasser von seinem Grundstück auf andere Grundstücke abgeleitet wird.
    Aber mal im ernst: 60 l/m² sind eine kleine Sintflut. Da wäre dann erstmal zu beweisen, daß es ohne den Wall und den durch diesen verursachten ZUSÄTZLICHEN Wasseranfall nicht zu einem Schaden gekommen wäre.
    MfG
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  8. #7
    Avatar von ISYBAU
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    naja es es ist nicht auszuschliessen dass durch die oberbodenmiete das oberflächenwasser "umgelenkt" wurde und das problem verschärft hat. aber !!! ist es denn bewiesen dass es euer wasser war ? oder kam das wasser bei diesem extremregen vielleicht nicht sogar komplett oder teilweise von dessen eigenen grundstück, oder von der umgebenden bebauung ? ... behauptet ist schnell etwas, bewiesen nicht ! also erstmal die möglichen flieswege prüfen und prüfen von welchen flächen überall hat abfluss erfolgen können. im übrigen sind solche extrem-niederschlagsereignisse räumlich sehr variabel. wo wurden denn die 60mm gemessen ? es kann lokal auch wesentlich mehr oder weniger niederschlag gewesen sein, wie ich aus eigenen messkampagene weiss.
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  9. #8

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    Warum so kompliziert?

    Magst du deinen Nachbarn nicht?
    Es scheint ein Schaden entstanden zu sein. Ich würde ihn bei der Versicherung, sofern vorhanden, einreichen. Wenn die Versicherung zahlt, würde ich mir vom Nachbarn ein großes Bier ausgeben lassen und er würde trotzdem noch in meiner Schuld stehen. So sind alle glücklich und es gibt eine harmonische Nachbarschaft. Ich glaube aber dass das in D eher eine Ausnahme wäre.

    Gruß
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  10. #9
    Wonni
    Gast

    Versicherung zahlt NICHT !!

    Stimmt ich mag die Nachbarn nicht, hat aber damit nix zu tun.
    Die Versicherung weigert sich zu zahlen, dass ist ja heute bei Versicherungen auch so üblich.
    Aber die Nachbarn wollten nur Geld von der Versicherung, bei mir haben sie kein Geld eingefordert, also kann der Schaden auch nicht so hoch gewesen sein. Und ich hoffe, dass das Nachbarschaftsverhältnis weiterhin so einigermaßen bleibt.

    Gruss
    WONNI
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  12. #10

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    Ausserdem...

    ist es nicht typisch Deutsch, unberechtigte Forderungen abzuwehren. Auch dann, wenn die Versicherung zahlen würde.
    Eine versicherung ist schliesslich nicht das Sozialamt (und das bezahlen wir auch alle).
    Jede gezahlte Entschädigung wird von uns allen als Versichertengemeinschaft via Prämien gezahlt!!!
    Also saniert sich einer und alle blechen, nur um nicht "typisch deutsch" zu sein. Nein Danke.
    MfG
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  13. #11
    Avatar von ISYBAU
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    Hallo Herr Dühlmeyer !!! Genau so sehe ich es auch !!!

    Wer einen Schaden verursacht soll dafür verantwortung übernehme oder eben seine Vericherung einschalten, wenn er eine hat . Dafür versichert man sich ja schliesslich.

    Aber unberechtigte Forderungen einfach auf Kosten der Allgemeinheit zu begleichen ist unsozial. Wir alle zahlen dies über unsere Beiträge dann wieder ein. Dafür kaufe ich mir lieber selbst ein Bier ... oder zwei . Und Prost ;-)
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