Ergebnis 1 bis 15 von 15
  1. #1
    Avatar von Mueller-Ralf
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    Fachgerechte Schmutzwasservernetzung?

    Huhu,

    für uns stellt sich nun Folgende Frage:

    Der Kanalanschluss (Mischsystem) wird in EL Bauherr gemacht. Der Kanal liegt auch schon auf unserem Grundstück in ca. 3.30 m tiefe. Die Differenz zwischen Bodenplattesohle und Kanalsohle beträgt 0,69 m. Also wäre genug Gefälle da.
    In der Werkplanung ist zu sehen, dass alle (insgesamt 3) Schmutzwasserrohre vom Haus aus den Kellerwänden herausgeführt wird. Die Höhe soll noch vor Ort abgestimmt werden. Da später ein Partykeller (Toilette) installiert werden soll, fragten wir den Rohbauer, wieso die Schmutzwasserrohre nicht unter der Bodenplatte verlegt werden könnte. Nun gut, er meinte halt, wegen Dichtheit usw. aber überzeugen konnte er uns in dieser Sache nicht wirklich. Für uns macht es den Anschein das hier Kosten eine Rolle spielen, da in der Bauleistung drin steht, die gesamte Verlegung der Schmutzwasserrohre unter der Bodenplatte ist inkl., ab Bodenplatte dann EL Bauherr. Zu gern würden wir auch die Kosten für den Revisionschacht einsparen und ein Schacht in die Bodenplatte einbauen lassen. Aber wenn die Rohrführung aus den Wänden gemacht wird, funktioniert das nicht.

    Was ist nun eurer Meinung zu tun um den Rohbauer zu überzeugen. Wie wird Fachgerecht eine Schmutzwasserleitung verlegt, in diesem "Besonderen" Fall.
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  2. Fachgerechte Schmutzwasservernetzung?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Was ist denn das bitte ...

    ... für ein Rohbauvertrag, nach dem das Verlegen der Schmutzwasserleitungen Bauherrensache ist ?
    Das glaub´ ich jetzt ganz einfach erstmal nicht.
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  4. #3
    Themenstarter
    Avatar von Mueller-Ralf
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    Nee, ist aber echt so.

    In der Bauleistungsbeschreibung steht drin, das die Grundleitungen zur Entwässerung vor dem Einbau der Bodenplatte verlegt werden. Im Festpreis ist dabei die gesamte Rohrführung für Schmutzwasser unter der Bodenplatte enthalten. Kanalanschluss ist Bauherrensache.
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  5. #4
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Sorry ...

    ... ich hatte das "," hinter inkl. übersehen.
    Aber wenn doch drin steht , dass die Rohre "unter der Bodenplatte" Rohbauerleistung sind, wo ist denn dann das Problem?

    Aber auch nur den kanalanschluss dem Bauherrn aufzudrücken ist schon ein bisschen seltsam. Normalerweise verlangt die Gemeinde, dass von einer Fachfirma an ihr Entwässerungsnetz angeschlossen wird.
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  6. #5
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    Avatar von Mueller-Ralf
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    Der Anschluss an das Steinzeugrohr ist ja schon gemacht und dann geht ein 2 m 150er Rohr mit Deckel auf unser Grundstück. Von daher ist es kein Problem, so in unserer Stadt, den Anschluss in EL zu erbringen. Kaputt können wir da nicht mehr viel machen, die Gefahr besteht aber trotz allem. Ein Einweiser beim Baggern sollte man schon dabei haben.
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  7. #6
    Avatar von Distler
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    Bei ihrem Beruf bin ich ja vorsichtig optimistisch

    aber sie wissen sicher, dass eine 3,3m-Grube anständig gesichert werden muss, und zwar gegen Einsturz!
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  8. #7
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "hmmm"

    3 Sachen fallen mir dazu spontan ein:
    .
    1.) Revisonsschächte sind doch bei Hausanschlüssen pflicht (!)
    .
    2.) 3.30m unter Gelände liegt der Mischkanal ... aber wo bitte
    liegt die Rückstauebene ... doch auf Strassenniveau oder
    .
    3.) Entwässerungsplan ?
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  9. #8
    Themenstarter
    Avatar von Mueller-Ralf
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    Zitat Zitat von Josef
    3 Sachen fallen mir dazu spontan ein:
    .
    1.) Revisonsschächte sind doch bei Hausanschlüssen pflicht (!)
    .
    2.) 3.30m unter Gelände liegt der Mischkanal ... aber wo bitte
    liegt die Rückstauebene ... doch auf Strassenniveau oder
    .
    3.) Entwässerungsplan ?

    Zu 1.) Revisonsschacht mit Reinigungsklappe und Rückstausicherung wird ja auch gemacht, allerdings in die Bodenplatte im Keller.

    Zu 2.) Rückstauebene - der Rohbauer will die Entwässerungsleitung nach der ersten Steinreihe einbauen. Das wären dann mal gerade ca. 25 cm höher wie unter der Bodenplatte.

    3.) Entwässerungplan gibt es keinen und wird auch nicht gefordert. Die paar Striche konnte ich auch selber machen. Die gleiche Arbeit kostet beim Architekten 400 Euro + MwST.

    @Absicherung der Baugrube wird beachtet, keine Angst.

    Aber wie sieht es nun aus, ist es nun üblich die Rohre aus dem Mauerwerk gehen zu lassen oder baut man die unter die Bodenplatte wenn möglich. Wir haben laut Bodengutachten kein drückendes, aggressives Stauwasser.
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  10. #9
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    Zu 2.) Rückstauebene - der Rohbauer will die Entwässerungsleitung nach der ersten Steinreihe einbauen. Das wären dann mal gerade ca. 25 cm höher wie unter der Bodenplatte.
    .
    "ahja" dann sind halt nur noch 2.80m Rückstau auf die Klappe
    .
    3.) Entwässerungplan gibt es keinen und wird auch nicht gefordert. Die paar Striche konnte ich auch selber machen. Die gleiche Arbeit kostet beim Architekten 400 Euro + MwST.
    .
    lässt schon arg tief blicken
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  11. #10
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Für die ...

    ... 400 € hätte sich der Architekt aber auch mit dem Rohbauer über das Problem auf oder unter der Bodenplatte fachlich auseinandergesetzt (und vielleicht auch einen vernünftigen Preis für den kompletten Entwässerungsanschluss ausgehandelt).

    In welcher "glücklichen" Gegend braucht man keinen Entwässerungsplan?
    (Es gibt über 15 Neunkirchen in Deutschland.)
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  12. #11
    Avatar von ISYBAU
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    mit ein paar strichen ist es sicher schnell gemacht und eine abwasserleitung kann man auch selbst verlegen ? man kann nichts mehr kaputt machen ? aber hallo !

    nach din 1986 ist seit kurzer zeit auf abwasserleitungen unter der bodenplatte zu verzichten. stattdessen sollen sammelleitungen unter der decke verlegt werden. es ist also tatsächlich richtig, die abwasserleitungen durch die wand nach draussen zu führen.

    das thema rückstausicherung ist grad ausführlich "nebenan diskutiert" worden. einfach mal reinschauen. hier kann man mit ein paar billigen striche deutlich mehr als 400€ zum kanal rauswerfen ... und wenn dann das abwassergemisch nach einem starkregen aus der toilette quillt dann stinkts nicht nur gewaltig es raucht auch das portemonaie ... die versicherung zahlt den schaden dann sicher nicht

    Also mein Ratschlag: Bitte einen Fachunternehmer aus dem Sanitärhandwerk befragen und beraten lassen und nicht denken dass die paar Abwasserröhrchen problemlos zu verlegen sind.

    Eine Sanierung undichter Leitungen, ein Rückstauschaden im Keller usw. kostet ein vielfaches von einer ordentlichen Planung. Der Gemeinde Neunkirchen scheint es egal zu sein.

    Und bei all den Schäden und Streitereien, die dann vor Gericht landen sehe ich regelmässig eines: Hätte durch ein bisschen mehr denken (=planen) ganz einfach und günstig! verhindert werden können. Bitte wegen meiner harten Worte nicht böse sein, aber wer regelmässig all den Planungs- und Ausführungspfusch in diesem Bereich begutachten darf/muss und dann in die grossen unschuldigen Augen von bankkreditbelasteten Bauherrn schauen muss die dann sagen "hat uns doch keiner gesagt, wenn wir das gewusst hätten ... " der kann hier nicht einfach locker bleiben.
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  13. #12

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    Moin Fachmann!

    Klasse!

    Zu 1.) Revisonsschacht mit Reinigungsklappe und Rückstausicherung wird ja auch gemacht, allerdings in die Bodenplatte im Keller.

    Zu 2.) Rückstauebene - der Rohbauer will die Entwässerungsleitung nach der ersten Steinreihe einbauen. Das wären dann mal gerade ca. 25 cm höher wie unter der Bodenplatte.

    3.) Entwässerungplan gibt es keinen und wird auch nicht gefordert. Die paar Striche konnte ich auch selber machen. Die gleiche Arbeit kostet beim Architekten 400 Euro + MwST.
    Dazu Folgendes:
    1. Ein Revisionsschacht dient in erster Linie der "Revsion" = ich kann mal reingucken, wenn was Verstopft ist, wenn durchgespült werden muß usw. D.h. dieser sollte natürlich nicht gerade im Haus sein -quasi direkt neben den San.-gegenständen-, sondern dort wo auf dem Grundstück der Kanal abknickt und somit die "freie Durchsicht" verhindert. Normalerweise Richtung Grundstücksgrenze im Anschluß an den öffentl. Kanal, aber auch zusätzlich wenn z.B. das Schmutzwasser um das hausgeleitet werden muß und dann einen 90°-Knick macht, ein Punkt, der natürlich für Ablagerungen und Verstopfungen prädestiniert ist. Es sind also ggf. mehrere Schächte von Nöten!

    2. Die Rückstauebene ist nicht die Bodenplatte! Die Rückstauebene ist vielmehr per definitionem die OK Straßenbelag im Bereich des Kanalanschlusses. Regnet es in Strömen (bei Mischssystem) oder hat der Kanal einfach so eine Verstopfung kann dieser zurückstauen, d.h. die Gülle läuft nicht mehr ab und steigt in dem vor der Verstopfung liegenden Kanalteil immer weiter an. Das macht diese so lange, bis sie irgendwo "überlaufen" kann. Dies ist spätstens dann der Fall, wenn der Modder sich bis zum Kanaldeckel der Straße zurückstaut und dann eben auf die Verkehrfläche läuft. Ist aber egal. Dumm nur, wenn Jemand unterhalb dieser Ebene eine Austritssöffnung für den Unrat eingebaut hat. Das sind dann die Leute, die im Keller ein Klo haben und die Fäkalien nicht fachgerecht mittels einer Hebeanlage über die Rückstauebene pumpen....

    3. Warum erzähle ich das eigentlich??? Wissen Sie ja ohnehin alles, wie Sie in Punkt 3 ausführen. Ich Dummerle....

    Thomas
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  14. #13
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    Avatar von Mueller-Ralf
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    @Robert Thoma

    Danke Herr Thoma, das war eine Sachliche Antwort auf meine Frage.

    @All

    Ich wollte mit meinem Beitrag eigentlich keinem auf die Füsse treten, natürlich braucht man für alles Fachleute. Die habe ich ja auch alle beauftragt, aber trotzdem darf man hinterfragen. Ich wollte ja nur wissen ob das so korrekt ist, was der Rohbauer empfiehlt, mehr nicht. Ich kenne es eigentlich nur so, dass die Rohre unter die Bodenplatte kommen. Selbst der BT schreibt das so in seine Bauleistungsbeschreibung.

    Soviel nur zu meinem Architekten:

    Lageplan, Bebauungsplan, Statik und Wärmeschutznachweis fehlten. Des Weiteren fehlten die Unterschriften des Architekten auf den Formularen Erhebungsvordruck für Baugenehmigungen. Badzeichnungen, Angabe Bemusterung der Treppen waren falsch. Ein Fenster im Spitzboden wurde eingezeichnet obwohl dies niemand wünschte usw.
    Eine sehr lange Latte mit Fehlern über die wir uns ärgerten aber passieren.

    Der Grundstückentwässerungplan sollte laut Architekt von einem Fachplaner erstellt werden, aber eine Planung der Zisterne könnte er für die besagten 400 Euro machen. So begann das komplette Planungsgespräch. Obwohl das Bodengutachten vorlag, wollte der Architekt nicht einsehen, das seine Forderungen "weisse oder schwarze Wanne" überflüssig gewesen wären. Zum guten Schluss wurde es doch so gemacht wie der BT kalkullierte und das Bodengutachten empfiehlt. Häte ich dem Architekten vertrauen geschenkt, wäre ich jetzt ein Monatsgehalt des Architketen ärmer.

    Als Bauherr wir man gerne belächelt, wenn man hier im Forum vielleicht einmal Kritik übt, aber schaut euch doch mal die ganzen Bautagebücher an, die sind voll mit Problemen. So das wollte ich jetzt nur mal los werden.

    Totzdem das einige meine Schreibweise nicht ab können, vielen Dank für eure Antworten.

    MfG
    Ralf Müller
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Nur um mal die Begrifflichkeiten auf die Reihe zu kriegen

    Sie schreiben etwas von "UNSER Architekt", aber auch von Bemusterung und BT.
    Was denn nun?
    Wenn Sie einen BT haben, ist es DESSEN Architekt und es gibt auch eine Bemusterung. Gleiches gilt beim GÜ
    Wenn Sie einen GU oder viele Einzelaufträge haben, ist es Ihr Architekt, aber dann haftet der auch für den Mist den er verzapft!!!!!
    Was ists denn nun??
    Erklärungen gibts hier:
    http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=7445
    MfG
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  17. #15

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    Kein Problem..

    Guten Morgen!

    Ein wenig auf die Füße treten ist schon in Ordnung. Hier im Bauexpertenforum geht's manchmal etwas ruppig zu. Aber wer austeilt, kann auch einstecken...

    Also: Immer locker bleiben!

    Trotzdem...noch was

    "Ich wollte mit meinem Beitrag eigentlich keinem auf die Füsse treten, natürlich braucht man für alles Fachleute. Die habe ich ja auch alle beauftragt, aber trotzdem darf man hinterfragen. Ich wollte ja nur wissen ob das so korrekt ist, was der Rohbauer empfiehlt, mehr nicht. Ich kenne es eigentlich nur so, dass die Rohre unter die Bodenplatte kommen. Selbst der BT schreibt das so in seine Bauleistungsbeschreibung"

    Daß der Rohbauer die so empfiehlt mag ja sein, aber ist der Rohbauer "der Planer", der der es wissen sollte/müßte??

    Stimmt: Früher hat man das gerne so gemacht und das geht natürlich auch heute noch.

    Aber: Bedenken Sie Folgendes: Es kommt am Bau immer wieder zu Mängeln, im Keller gerne auch zu Undichtigkeiten usw. Bei einer Abwasserführung durch die Wand ist eine Schadensbehebung technisch relativ einfach: Aufgraben, neu abdichten, wieder zuschütten. Kommt es allerdings zu einer UNnichtigkeit im Bereich der Durchführung durch die Bodenplatte wirds komplizierter. Oder lassen Sie eine Leitung defekt sein (z.B. beim Verfüllen beschaädigt oder Materialfehler oder einfach von den Rohbauern irgendwie verschusselt (Dichtring vergessen oder was weiß ich). Außen: Kein Problem; unter der Bodenplatte....tja.

    Zu Ralfs Ausführungen ist nicht viel zu sagen. Der Archi mag nicht übermotiviert gewesen sein (Schande über ihn..), aber es war wohl der des BT (Bemusterung) und somit wurde dieser nicht von Ihnen beauftragt und arbeitet eben auch nicht Sie (bzw. in Ihrem Interesse, sondern im Interesse des BT).

    Aber das Thema ist hier schon zigmal totgeritten worden.

    So...nun noch nen schönen Tag

    Thomas
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