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Absicherung Baufinanzierung

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  1. #1
    Avatar von OurHouse
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    Frage Absicherung Baufinanzierung

    Welche Form habt Ihr verwendet um bei evtl. unvorhergesehenen Ereignissen Euch, die Familie, etc. abzusichern ? Ich bin derzeit daran dies mit einer Risikolebensversicherung zu machen - diesmal wird es wohl ein Internet-Versicherer werden... Ideen, Tipps und Anregungen werden gerne entgegengenommen.
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  2. Absicherung Baufinanzierung

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  3. #2

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    Bauherr ohne viel Ahnung
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    Risikoleben ist sinnvoll. Für mich stellte sich diese Frage aber gar nicht, da ich
    a) ohnehin eine RL hatte und
    b) die meine kreditgebende Bank zwingend forderte - Versicherungsschein musste ich vorlegen
    +
    Grüße
    Oliver
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  4. #3
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    ich hatte mal eine Risiko-LV mit fallenden Summen (orientierte sich allerdings an der Regel- nicht an der Sondertilgung, da diese ja freiwillig ist). Aus England

    OurHouse:
    Du schreibst: "...evtl. unvorhergesehenen Ereignissen Euch, die Familie, etc abzusichern..."

    Die Ri-LV sichert Deine Familie nur bei Tod ab. Wolltest Du sonst noch was absichern? Ich frage, weil Du "etc" schreibst.

    Der Tod triff einen nur 1x. Plural ist nicht möglich (bitte nicht hauen wegen der Bemerkung)...

    Gruß
    Klaus
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  5. #4

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    also BU kann man verzichten, wenn man ein wenig risikofreudiger ist, z.B. weil der partner ebenso ein tragfähiges einkommen hat. weiterhin wäre die BU auch sehr teuer, wenn sie ein hohes Gehalt absichert.

    die r-lv kann man z.b. auch so hoch machen, dass eine restschuld und deren last in miethöhe einer wohnung geeignet für die verbliebenen liegt und somit ohnehin auch auftreten würde, ohne dass man ein haus hat.
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  6. #5
    Avatar von Reilinga
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    is die Frage der persönlichen Risikobereitschaft

    ... je mehr Sicherheit man haben möchte desto mehr muss man zahlen.

    Also Risiko-Leben empfand ich als Pflicht und habe die bei meiner Frau UND bei mir so hoch gewählt, dass die Summe JEWEILS die Kreditsumme abdeckt. Wenn meiner Frau (auch wenn Sie z.Zt. in der Erziehungszeit is) was passieren sollte, dann würde ich zumindest für den Nachwuchs nur noch halbtags arbeiten wollen und bräuchte mich um die Schulden bei der Bank nicht zu kümmern - gleiches natürlich im umgekehrten Fall.

    Ansonsten is BU eine Frage auch der familiären Situation. Gibts es Rückhalt noch von den Eltern, sind Kinder vorhanden die auch zu versorgen sind.... Man kann ja auch einfach mal Nachfragen wie hoch denn die Leisteung bei einer Berufsunfähigkeit (von der Rentenversicherung) wäre und sollte sich vorher Gedanken machen wieviel man eigentlich zum Leben braucht. Auch die Frage wieviel kann von Frau oder Mann ALLEIN verdient werden is sehr wichtig (schließe mich da "Quelle" an) - dementsprechend hat man die Zahlen, die das Risiko abdecken/minimieren.

    Gruß Reilinga
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  7. #6

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    nimm 2

    Für die Absicherung des Kredites würd ich eine Risiko-LV mit fallender Todesfallsumme (entsprechend dem Tilgungsplan) auf zwei verbundene Leben machen.
    Eine zweite Risiko-LV ebenfalls auf zwei verbundene Leben (immer dann, wenn der Ausfall einer Person mit einem hohen (Finanz)-Risiko verbunden ist) mit einer festen Summe für die sonstigen Risiken wie z. B. den Ausfall eines Partners (mit Lohn/Gehalt bzw. Haushaltsleistung Hinterbliebenenabsicherung) entstehen.

    Achtung ! Wer in seine Finanzierung einen Bausparvertrag eingebunden hat, bzw. erst anspart auf ein zukünftiges Darlehen, sollte ebenfalls überlegen, ob er das Sparziel nicht auch absichert. Das geht ebenfalls mit einer Risiko-LV.
    Ansonsten gehört natürlich für die ganzen finanziellen Eventualitäten ein gescheites Konzept gemacht, da wär das dann schon mit drin.

    BU sehe ich wie Quelle. Für hohe Einkommen teuer. Außerdem das gezicke im Versicherungsfall. Dort wird nichts geschenkt. Eher im Gegenteil. Wenn schon, dann eine Versicherung aussuchen, welche sich am wenigsten mit ihren Versicherten streitet. Allgemein bevorzuge ich Versicherungsvereine, da sie nicht noch was von den Prämien für die Aktionäre abzweigen müssen. Unbedingt Vergleiche einholen.

    Achtung sich nicht immer auf div. Seiten im Internet verlassen. ( Wir suchen die günstigste bla, bla...)
    Konkrete Zahlen für den eigenen Fall ausrechnen lassen.
    Geändert von Alfred Witzgall (01.09.2006 um 07:14 Uhr)
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  8. #7

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    das angebot der verbundenen leben vom makler war so teuer wie zwei getrennte verträge bei dem top online anbieter.

    und wenn ich in 8 jahren z.b. das zeitliche segne, dann sollen die kinder weiterhin über die r-lv des verbliebenden ehepartners abgesichert sein. ohne neuvertrag und gesundheitsfragen. das wäre nach meiner kenntnis bei einer verbundenen leben nicht so. damit war das thema für mich durch.
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  9. #8
    Dirk1234
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    Zitat Zitat von Alfred Witzgall
    BU sehe ich wie Quelle. Für hohe Einkommen teuer. Außerdem das gezicke im Versicherungsfall. Dort wird nichts geschenkt. Eher im Gegenteil. Wenn schon, dann eine Versicherung aussuchen, welche sich am wenigsten mit ihren Versicherten streitet. Allgemein bevorzuge ich Versicherungsvereine, da sie nicht noch was von den Prämien für die Aktionäre abzweigen müssen. Unbedingt Vergleiche einholen.

    Achtung sich nicht immer auf div. Seiten im Internet verlassen. ( Wir suchen die günstigste bla, bla...)
    Konkrete Zahlen für den eigenen Fall ausrechnen lassen.

    Hilfreich sind hier Magazine, also die "üblichen Verdächtigen":
    - Finanztest
    - Capital
    - Wirtschaftswoche
    - Focus Money

    Dort sind immer mal wieder Übersichten der BU-Versicherungen, auch mit Streitquote und Analyse der Bedingungen. Eine Auswahl fällt da leicht.
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  10. #9
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    @OK
    Meine finanzierende Bank hat bis dato keine RL als Absicherung verlangt, liegt aber wohl auch am Kapital, welches man von der Bank aufnimmt. Mir persönlich geht es "nur" darum bei etwaigen Todesfall die Frau und Kinder abzusichern. Habe bei einem Online-Anbieter eine Flexible RL ausfindig gemacht - mit dem Recht diese innerhalb der ersten 10 Jahre in eine KL umzuwandeln.
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  11. #10
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    @Klaus
    Stimmt, meine eigentlich nur den Todesfall, gegen Arbeitslosigkeit wird es ja nichts geben - darauf bezog sich während des Schreibens wohl mein etc. ;-)
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  12. #11
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    doch, aber nicht diskussionswürdig

    Zitat Zitat von OurHouse
    ... gegen Arbeitslosigkeit wird es ja nichts geben...
    sollte daher zwar erwähnt, aber nicht vertieft werden.

    Gruß
    Klaus
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  13. #12
    Hacki
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    @Ourhouse

    Für die Absicherung der Familie würde ich aber auch kein R-LV wählen.
    Die R-LV nur für die Restschuld des Hauses.

    Die Absicherung der Familie sollte über zusätzliche Versicherungen laufen (zusätzliche R-LV oder Kapital-LV etc.).

    Meiner Meinung nach ist auch eine BUZ zu empfehlen, denn es hat ja nicht zwingend was mit dem gegenwertigen Einkommen zu tun, sondern es soll eine Absicherung sein, wenn der "Hauptgehaltsbringer" nicht mehr arbeiten kann. Diese Absicherung braucht ja nicht das gesamte Einkommen abdecken, sondern nur das nötigste und es hängt natürlich auch vom Beruf ab.

    AUF JEDEN FALL keine Fondgebundene LV wählen!!
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  14. #13
    Johannes B.
    Gast
    Zitat Zitat von Hacki
    Meiner Meinung nach ist auch eine BUZ zu empfehlen, denn es hat ja nicht zwingend was mit dem gegenwertigen Einkommen zu tun, sondern es soll eine Absicherung sein, wenn der "Hauptgehaltsbringer" nicht mehr arbeiten kann. Diese Absicherung braucht ja nicht das gesamte Einkommen abdecken, sondern nur das nötigste und es hängt natürlich auch vom Beruf ab.

    Das sehe ich genauso.
    Wird übrigens auch von den diversen Verbraucherdiensten und auch Zeitschriften so gesehen. BUV ist für fast alle sinnvoll.
    Man sollte sie nur möglichst früh nach der Ausbildung/Uni abschließen, wenn noch keine wesentlichen Krankheiten da waren und zudem sich an der Streitquote der Versicherungen orientieren. Viele fallen da von vorneherein weg.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Themenstarter
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    @Hacki
    Meine Frage hat sich auch rein auf die Absicherung der Restschuld bei der Hausfinanzierung bezogen. Hierfür habe ich nun eine entsprechend interessante R-LV gefunden. Selbstverständlich gibt es für die Absicherung auch noch normale LV sowie Riester. Trotzdem danke für den Hinweis !

    @all
    Ein BUV habe ich bis dato nicht, wie sieht es da bei Euch aus ? Was ist hier ggf. zu beachten ? Hat jemand Lust Tipps zu geben ?
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  17. #15
    Hacki
    Gast
    Also ich habe eine BUV/BUZ

    Wichtig dabei ist meiner Meinung, dass es keine Klausel gibt, dass du den Job wechseln mußt (Verweisbarkeit). Soll heißen: Du arbeitest z.B. als LKW-Fahrer und kannst den Job nicht mehr machen. Dann kann die Versicherung nicht sagen, aber als Nachwächter kannst Du noch arbeiten, also gibt es nichts.

    Wenn die Verweisbarkeit ausgeschlossen ist, kannst Du später in einem anderen Job (z.B. Nachtwächter) arbeiten und die Versicherung muß trotzdem zahlen.

    Der Rest ist meiner Meinung nach bei vielen Versicherungen ähnlich.
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