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  1. #1

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    Wärmedämmung auf Bimsstein

    Hallo, ihr Fachleute
    nachdem wir verschiedene Auskünfte darüber erhalten haben, ob es bei unserem Neubau sinnvoll ist, auf Bimsmauerwerk (Festigkeitsklasse 2, Rohdichte 0,5) eine Außen-Wärmedämmung anzubringen ( u.a Bedenken wegen Schimmelbildung) und Überlegungen da sind, nur eine dünne Wärmedämmschicht anzubringen, sind wir nun ganz verunsichert.
    Sollen wir auf die Wärmedämmung ganz verzichten?
    Hält der Putz auf einer dünnen Wärmedämmschicht?

    Es wäre ganz toll, wenn jemand dazu was sagen könnte.

    cipolla
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  2. Wärmedämmung auf Bimsstein

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  3. #2
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    Wer sagt

    das sich bei Außendämmung Schimmel bildet??? und warum meint er / sie das ???
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  4. #3
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Grundsätzlich ...

    ... ist eine Außendämmung (Wärmedämm-Verbundsystem - WDVS) immer sinnvoll. Schimmelbildung dabei gehört in die Kiste "Ammenmärchen".
    Weniger sinnvoll ist eine "dünne" Dämmung. So 12 cm WLG 035 sollten es schon sein. Und der Putz hält auf jeder Dämmung.

    Jetzt meine Fragen:
    - wie weit ist der Neubau gediehen?
    - gibt es an irgendeiner Seite Probleme mit dem Mindest-Grenzabstand (Aussenkante Haus ist dann Außenkante Wärmedämmung!)?
    - was für ein Bimsstein ist das genau - Hohlblock, Vollblock - und wie dick ist er?
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  5. #4
    Themenstarter

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    Hallo, Robby und Volker,

    danke für die superschnelle Reaktion.
    Ein wichtiges Argument war, dass eine dickere Styroporschicht die Atmungsktivität des Mauerwerks beeinträchtigen könnte. Aber das Problem einervSchimmelbildung scheint ja eurer Meinung nach nicht relevant zu sein.

    Die vorhandene Außenwand (Fertigstellung 2005) genügt den neuesten Wärmeschutzbestimmungen (30cm HBL2 ). Um einzelne Kältebrücken im Bereich schadhafter Fugen, Rolladenkästen usw. zu vermeiden, sollen zusätzlich max. 2 cm Styropor 035 unter dem Außenputz aufgeklebt und -gedübelt werden.

    Grenzabstand kein Problem.
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  6. #5
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    Jetzt

    mal im Ernst! Wer hat das so vorgeschlagen ??? Bei uns würde man:" Mit einer Wurst nach einem Schinken werfen!" sagen (natürlich auf platt) In dem Fall sollen die 2cm was genau machen ??? wer will die 2cm platten kleben ??? Also das scheint mir ein Laienvorschlag zu sein.


    Grüße
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  7. #6
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Na ja, ...

    ... ganz so laienhaft erscheint mir das erstmal nicht. Wenn das Haus schon steht, sitzen die Fenster ja nicht außenbündig und können mit dem WDVS nicht überdämmt werden.
    Und in der Leibung ist dann sicher auch nicht mehr Platz als für eine 2cm starke Dämmung mit Kleber, Gewebe, Spachtelung und Putz.
    Kann man von hier aus schlecht beurteilen.

    Aber noch ´ne Frage: Was ist das denn für ein Super-Bimsstein?
    Ein "normaler" 2 K Bims-Hbl hat ein Lambda von 0,29 und bringt bei 30cm mit Innen- und normalem Außenputz einen U-Wert von knapp unter 0,8 . Und das reicht sicher nicht für die EnEV-Anforderungen.
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  8. #7
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    @Volker

    aber die ganze Front mit nur 2cm ??? halte ich für nicht wirklich sinnvoll.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von VolkerKugel
    Aber noch ´ne Frage: Was ist das denn für ein Super-Bimsstein?
    Ein "normaler" 2 K Bims-Hbl hat ein Lambda von 0,29 und bringt bei 30cm mit Innen- und normalem Außenputz einen U-Wert von knapp unter 0,8 . Und das reicht sicher nicht für die EnEV-Anforderungen.
    @Volker
    Das ist bestimmt kein Bims-Hohlblock wie er bei uns in der Region früher hergestellt wurde.
    Ich nehme an es ist so etwas Bisotherm oder so etwas KLB

    cipolla kommt aus Limburg, das liegt nicht weit weg von einigen bekannten Bimslagern (Neuwieder Bims). Aber das kennst du ja als alter Archi.
    In der Region wird noch mehr mit Bims gebaut als bei uns.

    @robby
    Wir kennen die Ausführung der Außenwände nicht. Vieleicht muss mit den 2 cm die letzten Kältebrücken abgedeckt werden. Ansonsten bringts halt etwas mehr Dämmung. Ist auch eine Kosten/Nutzen Frage.


    Gruß damy
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  10. #9
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    @damy

    dann mach ich doch direkt 60mm oder mehr. Der Arbeitsauwand ist identisch. Die einzigen Mehrkosten wären der Aufpreis 20-60 oder 80mm Dämmung und da ist das nicht sooo viel. Weil Gewebe, Oberputz, Eckschienen etc. braucht man trotzdem.
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  11. #10

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    @robby
    da haste auch wieder recht, wenn schon denn schon.
    Aber da werden die Außenfensterbänke schon sitzen, die verschwinden dann in der Dämmung.
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  12. #11
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Hallo Robby ...

    ... natürlich ist der Mehrpreis bezüglich der Dämmstärke relativ gering.

    Hier sieht´s aber anders aus. Das Fenster sitzt sicher 6-8cm in der Leibung.
    Wenn Du jetzt 10cm auf die Fassade bringst, in der Leibung aber nur 2cm einbauen kannst, baust Du Dir hier eine Wärmebrücke ein. Iss so.
    Bei der Altbausanierung (und das ist ja schon fast eine ) lass´ ich die Leibungen 6cm breit wegschlagen.

    Hier einen Rat zu geben ohne es gesehen zu haben - und zwar mit allen Anschlussdetails, halte ich für gewagt. Was ist z.B. mit den Fensterbänken? Wie sieht´s am Rolladenkasten aus? Und und und.
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  13. #12
    Avatar von Hundertwasser
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    Da es sich um einen Neubau handelt halte ich eine Dübelung für überflüssig. Alle gängigen Systeme können auf neuem Mauerwerk ohne Verdübelung ausgeführt werden. Die Verklebung von 2 cm starken Platten ist zeimlich Problematisch da sich hier wahrscheinlich Unebenheiten durch den Klebemörtelauftrag gar nicht verhindern lassen. Insofern wäre eine höhere Plattenstärke (ab 4 cm) sinnvoll.

    Ist allerdings eine Frage des Aufwandes. Wenn ich dafür alle Fensterbleche erstzen müsste würe ich es wahrscheinlich auch bei zwei cm belassen und versuchen so sorgfältig wie möglich zu verkleben (angefangen bei einer Kammbettverklebung).
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  14. #13
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    @Hundertwasser

    es sei denn wir haben mehr als 12m Höhe :-)
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Bei Cipollas EFH ...

    ... eher unwahrscheinlich.

    @Cipolla
    Such´ Dir doch mal hier http://www.impulsprogramm.de/
    unter Energieberatung einen Fachmann in Deiner Nähe, der sich das mal anschaut. Kostet nicht die Welt.
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  17. #15

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    Hallo zusammen, ich war auf der Suche nach Infos über Bims und bin eher zufällig in dieses Forum gestoßen.
    Vielleicht eine Anregung bzgl. dem Thema Dämmung, bzw. WDVS auf Bims und auch ähnlichen Untergründen. Wäre es nicht an der Zeit bei einer recht ökologischen Bauweise, wie der weiter oben beschriebenen auch mal über ein WDV-System aus Mineralwolle nachzudenken? Diese sind nicht wirklich sehr viel anders zu verarbeiten, als herkömmliche PS-Dämmsysteme, bieten allerdings aus rein bauphysikalischen Aspekten heraus eine Reihe an Vorteilen im Vergleich zur "Industrieverpackung" mit EPS (Brandklasse, Diffussionsverhalten, etc.).
    (Ein wesentlicher Effekt für das verarbeitende Unternehmen ist der, daß er im Wettbewerb mit allen anderen PS-Anbietern schlichtweg nicht vergleichbar ist und damit automatisch seine Trefferchance auf 50% anhebt...)
    Im Übrigen gilt die Grenze für eine Verlegung eines Dämmsystems mit, oder ohne zusätzlicher mechanischer Befestigung nicht bis 12m, sondern es gelten die Regeln bei allen namhaften Herstellern 0-8m, 0-20m und letztlich bis 100m.
    Bis 8m gelten in aller Regel die Aussagen der Herstellerrichtlinien, für alles andere gibt es die jeweiligen Allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen. In denen ist ganz klar definiert welches System wann und wie zu verlegen und ggf. zu dübeln ist.
    Bzgl. der angesprochenen Dämmung im Laibungsbereich kann man durchaus auch (in Anlehnung an Wärmebrückengefahr) über einen Dämmstoff in WLG 032 nachdenken. Allerdings muß man sich wahrlich so eine Baumaßnahme mal anschauen, um nicht auf Ferndiagnose ein Statement abzugeben.

    Naja, mehr geworden als ursprungs gedacht, aber vielleicht hilft es dem Einen oder Anderen.

    Bis bald mal wieder, Peter
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