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Thema: Pflastern: Wann abrütteln?

  1. #1

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    Pflastern: Wann abrütteln?

    Hallo zusammen,

    ich bin im Moment ziemlich verwirrt. Ausgangspunkt ist bei uns, dass alle Pflasterflächen zum Pflastern vorbereitet sind, also Unterbau incl. Verdichtung und Randborde gesetzt. Wir wollen in EL Pflasterbett herstellen und pflastern.

    Die Tiefbauer, die bei uns den Unterbau gemacht hatten, meinten, besser wäre, das Pflasterbett gleich "richtig fertig" zu machen, also auch fertig auf Endhöhe abrütteln, dann pflastern und dann nochmal kurz abrütteln damit es gleichmäßg wird.

    Alle "Ratgeber", die ich jetzt so lese, schreiben aber, dass das Pflasterbett nicht verdichtet wird, sondern ca. 1 cm höher anzulegen und dann erst ganz zum Schluß zusammen mit dem Pflaster abzurütteln ist.

    Frage: Welche Variante ist denn nun sinnvoller und warum?

    Danke für Eure Hilfe!

    Viele Grüße
    Mathias
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  2. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Manfred Abt
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    Pflasterbett wird abgezogen,

    Pflasterbett wird natürlich nur abgezogen, gerüttelt wird nach dem Verlegen der Steine.
    Viele Grüße vom Wasserbauingenieur aus Köln

    Manfred Abt

    AQUA-Bautechnik GmbH
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  3. #3

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    Das abrütteln des Pflasterbett´s machen nur Spezialisten die den Unterbau zu ungenau eingebaut haben und nun 10 cm Pflasterbett einbauen müssen.
    Deshalb immer Unterbau fertigstellen, Pflasterbett 4-5 cm stark einbauen, Pflaster verlegen und mit geeigneter Rüttelplatte abrütteln.
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  4. #4

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    Ausrufezeichen Ausgleichsschicht

    Das unverdichtete Pflasterbett ist gerade dafür da, Unebenheiten in der Belagsschicht auszugleichen, sprich: Toleranzen der Pflastersteine werden ausgeglichen, was gerade bei der heutigen Qualität von Standardpflaster auch bitter nötig ist.
    Und wie damy sagt: nur dünn die Pflasterbettung auf höhengerecht mit Gefälle eingebaute und verdichtete Tragschicht aufbringen. Jede Unregelmäßigkeit in der Tragschicht, die mit einer Mehrdicke an Pflastersand/-splitt ausgeglichen wird, zeigt sich auf kurz oder lang auch im Pflasterbelag.
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  5. #5
    Themenstarter

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    Hallo,

    erstmal danke für die Antworten.

    Was ich nicht verstehe, ist, wieso die Tiefbauer es sorum wie beschrieben vorgeschlagen haben. Die Tragschicht ist absolut ordentlich eingebaut, lagenweise abgerüttelt (mit einem Rüttler, dass ich dachte, das Haus fällt ein), Stärke stimmt, Gefälle stimmt, Endhöhe stimmt. Ich kann mein Pflasterbett also ohne Probleme gleichmäßig 4-5cm einbauen. Ich verstehe dann nicht, warum die Tiefbauer es "falsch herum" vorgeschlagen haben.

    Kätzerische Frage (bitte nicht falsch verstehen, ich will nur versuchen, die Zusammenhänge zu begreifen): Hat es denn schon mal jemand hier im Forum sorum gemacht, wie vorgeschlagen und dabei schlechte Erfahrungen gesammelt? (Pflaster wird EHL City bzw. Pavado sein)

    Nochmals vielen Dank für eure Antworten.

    Viele Grüße
    Mathias
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  6. #6

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    Du kannst es ja machen wie du willst

    aber komm nicht hinterher und jammere wenn es nichts geworden ist.

    schau mal z. B. hier http://www.ehl.de/index2.php?MainPNI...32de7ceb469d4e

    damy
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  7. #7
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von damy
    aber komm nicht hinterher und jammere wenn es nichts geworden ist.
    Jaja, hab schon verstanden. Werde das Pflaster als erst hinterher abrütteln. Scheinbar ist der Tip der Tiefbauer doch recht ungewöhnlich und nicht wie ich halt dachte ein "Geheimtip von Profis".

    Noch eine Frage, da sich alle gefundenen Quellen leider dazu ausschweigen: Wie schwer sollte die zu verwendende Rüttelplatte sein? Das Pflasterbett wird normale 4-5cm stark sein, das Pflaster selbst ist 8 cm stark.

    Danke für Eure Zeit!!!

    Viele Grüße
    Mathias
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  8. #8

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    Schön das wir dich bekehrt haben

    Zitat Zitat von Mathias75
    Wie schwer sollte die zu verwendende Rüttelplatte sein? Das Pflasterbett wird normale 4-5cm stark sein, das Pflaster selbst ist 8 cm stark.
    Hier ist auch nochmal ein gute Anleitung: http://www.lithonplus.de/bt/download...legepraxis.pdf

    Wir verwenden immer eine Rüttelplatte mit ca. 200 kg (Siehe auch Tabelle auf Seite 42)
    Bei Fußwegen und Terrassen geht auch eine kleiner/leichtere Rüttelplatte.
    Und nicht die "Platten-Gleit-Einrichtung" vergessen, das ist eine Art Gummiplatte die unter der Rüttelplatte befestigt ist. Damit werden Kratzer und Schrammen auf dem Pflaster verhindert.

    damy
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