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Unterschiede der verschiedenen Putze

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  1. #1

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    Unterschiede der verschiedenen Putze

    Hallo,

    wir werden unseren Außenputz voraussichtlich mit Produkten von Brillux erstellen lassen. (ist die "Hausmarke" des Putzers)

    Kann uns jemand sagen, wie sich die angebotenen Putze hinsichtlich Haltbarkeit / Stoßfestigkeit / Algenbildung etc. unterschieden?

    Das ganze kommt auf 12 cm 035 WDVS

    Zu Auswahl stünde:
    Rausan (organische Putze)
    Silicon-Putze
    Silcosil (siliconverstärkte Putze)
    Silikat-Putze
    Mineral-Putze

    Die zusätzliche "Protect" Aussattung ( Imprägnierung gegen Pilz-/Algenbefall) ist ja wohl, wenn ich die Beiträge hier richtig verstanden habe keine dauerhaft wirksame Lösung und daher eher verzichtbar.

    Vielen Dank!
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  2. Unterschiede der verschiedenen Putze

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  3. #2
    Avatar von Hundertwasser
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    Ich verarbeite ebenfalls Brillux Produkte und würde für ein WDVS nur den Siliconharzputz in Protect-Ausrüstung empfehlen.

    Die Siliconharze sind wasserabweisend und diffusionsoffen. Die Protect-Ausstattung bietet längeren Schutz vor Algenbewuchs.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo Hundertwasser,

    Danke für die Antwort! Das bestärkt mich in meiner Meinung. Mein Putzer meint nämlich "Nur Silicat! Alles anderes ist Mist! Der ist diffusionsoffen, sonst bekomnmst Du Schimmel. Die Silicon-Putze sind doch alle aus Plastik"

    Der von Dir angesprochene Siliconharz-Putz ist bei Brillux dann der "Silicon-Putz". Und der "Sicosil" ist die "Billig-Variante"?

    Ich tipp mal drauf, dass Du dann auch die Kunststoffverstärkte Armierungsmasse (also z. N. ZF-SiL 3585) nehmen würdest, stimmts?

    Und letzte Frage: Finde ich bei Brillux irgendwo die technischen Merkblätter? Also mit Dampfdiffusionswerten etc. Hab alles abgesucht (und viel interessantes gefunden!), aber das hab ich nciht entdeckt.

    Bräuchte es um den Tauwasserausfall zu berechnen.

    Nachtrag:
    bei den Armierungsmassen stehen die gesuchten Werte teilweise in den Praxismerblättern, aber bei den Putzen steht dort nur das spezifische Gewicht, nichts zur Diffusion und nichts zur Wasseraufnahme
    Geändert von Uwe! (07.09.2006 um 09:13 Uhr)
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  5. #4
    Avatar von Peter2006
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    Luftkalkmörtel

    warum versuchen Sie nicht mal Traditionelle Putzsysteme wie zum beispiel Luftkalkmörtel.Der hält bei richtiger Verarbeitung weit aus länger als die Erfindungen der Neuzeit.

    Hochwertige Rohstoffe, zusammengeführt nach ausgewogener Rezeptur, machen SOLUBEL- Luftkalkmörtel zum ausgereiften Putzsystem für den Einsatz auf neuen oder alten Oberflächen im Innen- und Außenbereich.

    Laut Volldeklaration ist SOLUBEL- Luftkalkmörtel ein mineralischer Trockenmörtel aus den folgenden Bestandteilen:

    (1, 2) quarzistische Natur- Grubensande, (3, 4) Kalkstein- Brechsande, (5) Feinton, (6) Ziegelmehl.

    Diese Bestandteile bilden zusammen mit Weißkalkhydrat das Grundgerüst der Standardrezepturen.

    Für besondere Anwendungszwecke können SOLUBEL- Luftkalkmörtel entsprechend einem Baukastensystem in ihrer Zusammensetzung objektbezogenen Anforderungen angepasst werden. Die gilt für technische Belange wie z.B. höhere Druckfestigkeit, als auch für gestaltende Vorgaben wie veränderte Sieblinie oder Farbgebung. Mischungen für besondere Einsatzbereiche werden werksseitig hergestellt, bzw. werden entsprechende Rezeptkomponenten für die Nachrezeptur an der Baustelle zur Verfügung gestellt!

    Erdpigmente ermöglichen

    eine Farbanpassung nach Mustervorlage.

    Gruß Peter Schneider
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  6. #5
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    Zitat Zitat von Peter2006
    warum versuchen Sie nicht mal Traditionelle Putzsysteme wie zum beispiel Luftkalkmörtel.Der hält bei richtiger Verarbeitung weit aus länger als die Erfindungen der Neuzeit.
    weil ich denke, das traditionelle Putze gut zu traditionellen Bauten passen, aber weniger gut zu einem WDVS, dass, wie der Name schon sagt, im System von einem Herstller verwendet werden muss / sollte.
    Das sehe ich bei SOLUBEL nicht.

    Uwe
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  7. #6
    Avatar von Dagwyna
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    Wir haben 1994 mit Briullux putzen lassen und schon jetzt reichlich Risse im Putz und mehrere Abrisskanten.
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  8. #7
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    glaube aber nicht, dass das and er MArke Brilux liegt. Eher an der Verarbeitung oder am falschen Produkt für den benötigten Einsatzzweck. Mit haben slebst Malermeister die auf Sto schwören gesagt "Brillux ist gleichwertig, das kann man genauso nehmen"
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  10. #8
    Avatar von Hundertwasser
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    @ peter2006
    Im WDVS sind nur zugehörige Komponenten erlaubt. Aber auch im konventionellen Putzbefreich würde ich reine Kalkputze nicht verwenden da diese eine sehr hohe Wassraufnahme haben > Algengefahr. Da schützt auch der ph-Wert nicht da dieser auf der Oberfläche durch sauren Regen schnell gegen neutral geht.

    @ Dagwyna
    Zuständig für die Rissfreiheit ist die Armierung. Meistens liegts dann an Verarbeitungsfehlern des Handwerkers. Bei verdeckten Mängeln gilt eine Verjährung vomn 30 Jahren, also ruhig mal beim ausführenden Handwerker reklamieren.

    @Uwe!
    Die Wasserdampf-Diffusionswiederstandszahl µ bei Siliconharzputzen ist ca. 10 (Kalkzementputz übrigens ca. 35) Gerechnet mit 3 mm Stärke gibt also 10 x 0,003 m = Sd Wert 0,03 m. Genaue Werte bei Brillux erfragen.

    Als Armierungsmasse verwende ich in der Regel die ganz normale mineralische Armierung. Die siliconharzverstärkte organische Armierung nur im Qiu System (Verklebung mit PUR-Schaum).

    Der Silcosil ist ein organischer Putz dem Siliconharze beigegeben werden. Das soll die Diffusionsfähigkeit verbessern. Ich nehm aber immer gleich den Siliconharzputz.
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  11. #9
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    @Hundertwasser:
    nochmals vielen Dank! Hast mir sehr geholfen
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