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  1. #1
    mark.keuchen
    Gast

    Breite Frostschürze

    Hallo zusammen,

    baue gerade ein EFH ohne Keller mi Bodenplatte. Der Bodengutachter hat ermittelt, dass die Frostschürze 1 Meter tief sein soll. Soweit so gut. Da jedoch der Boden nicht handschachtfähig ist, und meine Baufirma im Vertrag stehen hat dass der Boden für die Frostschürze handschachtfähig sein muss, ist der Tiefbauer nun dabei einen Bodenaustausch für die Frostschürze zu machen. Diese Arbeit erledigt er in einem mit dem Abschieben des Mutterbodens für die Sandplatte.

    Meine Frage nun: Wenn die Frostschürze selbst ca. 30cm breit werden soll, wie breit muss der Tiefbauer dann einen Bodenaustausch vornehmen?
    Da die Schaufel seines Baggers volle 2 Meter breit ist, ist er momentan dabei rund ums Haus einen 2 Meter breiten Graben zu ziehen. Was da an Erdreich zusammenkommt kann man sich ja vorstellen.

    Viele Grüße
    Mark Keuchen
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  2. Breite Frostschürze

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  3. #2

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    Es gibt zwei Möglichkeiten:

    1. der Boden ist standfest, d.h. der Erdgraben bleibt bis zum einbringen des Betons in seiner ausgeschachteten Form stehen.

    2. der Boden ist nicht standfest, wie z.b. Sandboden, dann muss die Frostschürze geschalt werden. Dazu braucht man rechts und links der Schürze einen Arbeitsraum. Um einigermaßen vernünftig arbeiten zu können braucht man an der Sohle ca 40-50 cm auf jeder Seite (kommt auch auf die Füße der Maurer an ) also gesamtbreite unten ca.1,10-1,30m, oben zuzüglich der Böschung.

    2m breit ist da schon ein bisschen happig. Dafür gibt es schmälere Baggerlöffel. Oder macht der das ganze mit einem Radlader (vier Räder und Schaufel zeigt vom der Maschiene weg)

    damy
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  4. #3

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    Wieso....

    in dreiTeufelsNamen will der Fundamente handschachten. Importiert der dafür chinesische Bauarbeiter, daß sich das rechnet.
    Jetzt macht Also der Bagger einen Graben, dann wird da WasAuchImmer reingekippt und verdichtet und dann wieder in Handschachtung ausgebuddelt.
    Isn Fake, oder? So blöde kann doch gar kein BU sein, daß er glaubt, dabei noch Geld verdienen zu können.
    Was für Boden steht jetzt an und womit wird verfüllt???
    MfG
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  5. #4
    Baufuchs
    Gast

    @ ralf

    Es gibt nur einen GÜ/GU der in seinen Baubeschreibungen "handschachtfähigen Boden" voraussetzt.
    Da der dann solchen Boden selten/nie antrifft, ist es eine gute Möglichkeit für einen Nachschlag. Der fällt dann auch nicht zu knapp aus.
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  6. #5

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    ( )
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  7. #6
    mark.keuchen
    Gast
    Hallo danke für die zahlreichen Antworten,

    Nee im ernst, die Hausbaufirma welche ich hier ja nicht nennen darf aber ruhig erwähnen kann dass Sie aus Isernhagen kommt und ziemlich groß ist schlägt hat diese Vorgehensweise bzgl. der Frostschürze und des Aushubs dafür in der Baubeschreibung so stehen. Die anderen Bauherren bei mir im Baugebiet lachen schön darüber, denn dort ist die Frostschürze überall mit einem Bagger ausgehoben worden, und dann mit Beton verfüllt.

    Bei mir liegt ab 30cm Schluff an. Dieser wird wegen der Höhenlage meinse Grundstücks nun bis auf eine Tiefe von 1,70 Meter und Breite von 2 Meter abgetragen und anschließend mit Sand verfülllt.

    Viele Grüße
    Mark Keuchen
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  8. #7

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    Ach die...


    MfG
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  9. #8

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    da muss man nur "handschachtfähigen Boden" in google eingeben
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  10. #9

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    ich habe auch mit **** gebaut

    auch bei mir ist der Boden nicht handschachtfähig
    habe die Erdarbeiten über **** machen lassen und denen unterschrieben das ich eventuelle Mehrkosten Minibagger übernehme, mit dem Einwand das Sie doch eh nicht mit Hand schachten, da es mit Minibagger schneller geht.

    es wurden jedenfalls keine Mehrkosten in Rechnung gestellt.

    Die Bauarbeiter sagten mir das es normalerweise so läuft:

    das erst ein Bagger der die Frostschürze grob aushebt (keine Ahnung, welche Löffelbreiten es alles so gibt), dann kommt der LKW mit Kies und alles wird wieder verfüllt und verdichtet. Am nächsten Tag kommen die Bauarbeiter mit Schippe und Spaten und stechen zentimertergenau die Frostschürze aus. Weiters Schalung ringsrum, + Noppenbahn und Stahl, dann Beton rübergekippt und abgezogen - fertisch

    ich habs nur auf foddos von ner anderen Baustelle gesehen- deren Frostschürze sah sauberer aus als bei mir weil doch das eine oder andere eingefallen war und damit die Schalelemente mal ein bissl nach innen oder außen gedrückt wurden.
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10

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    Wer bezahlt denn das ausgraben, wieder verfüllen und wieder ausgraben? Du als Bauherr?
    Herzlichen Glückwunsch zur Wahl deiner Baufirma!

    Hast du schon mal im Vertrag weiter gelesen?
    Vielleicht wird ja das EG nach dem Mauern noch mal zurückgebaut und von vorne angefangen oder so... Auf deine Kosten versteht sich.

    Gruß
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  13. #11

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    Ähh .... hab ich das richtig gelesen, es werden umlaufend 1,70 m tief und 2,00 m breit die Frostschürzen ausgehoben ?

    Ich glaub die Frostschürze wird 40 oder 50 cm breit, wieso heben die 2 m breit aus ?

    Na ja, bei mir hatte es der Erdbauer auch versucht Mehrkosten usw. abzurechnen.
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