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Wie finde ich den richtigen?

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  1. #1

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    Wie finde ich den richtigen?

    Hallo,

    in der Vergangenheit hatte ich sowohl beruflich als auch wegen kleinerer Bauten/Eingaben mit Archis zu tun. Ich kenne also die, die "chemisch" passen.

    Jetzt allerdings soll das eigene Haus mit einem Architekten gebaut werden, und es stelt sich die Frage, wie finde ich "den" richtigen? Es geht um alle Leistungsphasen eines gemauerten, großen Hauses.

    Mit den Leuten reden - klar. Rausfinden, ob er/sie solche Häuser, wie wir eines wollen, schon mal gemacht hat - evtl. mit Bilder oder gar "in echt". Auch klar.

    Beziehungen zum Bauamt erforschen, um die kaum genehmigungsfähige, aber gewünschte Glasfront evtl. doch "durchzubekommen".

    Kennt er Handwerker aus der Gegend?

    Wie waren andere Bauherren mit ihm zufrieden?

    --> Das alles ist aber nix "handfestes". Mir wäre es am liebsten, 2 oder 3 Archis würden mit ersten Entwürfen vorstellig, um zu sehen, wie gut sie das umsetzten, was wir gerne hätten. Das wird ein Archi aber kaum als "Angebot" sehen, sondern dafür Geld wollen. Ist das so? Könnte sich das dennoch lohnen? Welche Summe müsste man für einen "Grobentwurf" mit Erläuterung rechnen? Das Haus wird alles in allem gute 600.000 EUR kosten, ohne Grund, aber mit Abriss + Entsorgung des bestehenden.

    Haben die Experten oder Bauherren dieses Forums noch irgendwelche Tipps? Das Ziel ist, noch dieses Jahr mit der Planung zu beginnen. Den Archi möchten wir also innerhalb von wenigen Wochen gefunden haben.

    LG
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  2. Wie finde ich den richtigen?

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    also .. wenn 20 leute die frage lesen und keine idee haben ..

    das
    Mir wäre es am liebsten, 2 oder 3 Archis würden mit ersten Entwürfen vorstellig, um zu sehen, wie gut sie das umsetzten, was wir gerne hätten ist doch keine schlechte basis?

    du warst doch der mit dem rendering?
    soweit muss das nicht getrieben werden, aber eingedenk der archi-these über die qualitäten eines bleistiftes würde ich mir schon vorstellen können, dass der fachmann nach kurzer besprechung etwas sinnvolles scribbelt.
    die honorierung dieses "aufwandes" ist eigentlich kein thema - in anbetracht der gesamtsumme.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Wahrscheinlich es es wirklich das beste, sich ein paar Scribbles machen zu lassen. Denn tatsächlich ist es so, dass eine Gute Idee grbraucht wird: Das Haus muss flexibel werden. Jetzt: großes EFH mit Einliegerwohnung und später mal kleineres EFH für Frau + mich. Zusätzlich zur Einliegerwohnung soll dann eine 2. Wohnung für Kind #2 entstehen. D.h., das einzige, was auch in 25 Jahren nicht (geplant) verändert wird, ist die Einliegerwohnung.
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  5. #4
    P.G.
    Gast

    Suche des *Richtigen*

    Warum sollte ein Architekt für sich nicht genau das auch gelten lassen, was er später in den Ausschreibungen von Firmen verlangt?
    Nämlich Angebote erstellen, auch mit dem Risiko verbunden, den Auftrag nicht zu bekommen?

    Bei uns fiel die Wahl zwar recht schnell. Aber die Gründe dafür waren die Referenzobjekte, die Tatsache, dass er ausschließlich mit Firmen der näheren Umgebung arbeitete und dass wir als *Alteingesessene* im Ort einige der inFrage kommenden Firmen ebenfalls kannten.
    Wäre dies nicht der Fall gewesen, hätte ich auf jeden Fall Büros angesprochen und um kostenfreie Entwürfe gebeten.

    Mehr als Nein sagen können sie auch nicht
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  6. #5
    Baufuchs
    Gast

    @ P.g.

    Es wird immer wieder und gern verkannt, dass bei einem Architekten die Erstellung von Entwürfen schon die eigentliche Leistung darstellt.

    Der Vergleich mit den Handwerkern hinkt schon deshalb, weil Sie kaum einen Handwerker finden werden, der Ihnen als "Angebot" schon mal ein paar m² Fliesen legt oder ein Stück Wand mauert.

    Zeigen, was er schon gearbeitet hat, kann ein Handwerker und das kann auch ein Architekt.
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  7. #6
    Avatar von Dagwyna
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    Daumen runter

    Also wir haben im Netz uns überall eingetragen, um an Architekten zu kommen. Nur einige haben sich gemeldet. Wir wollten jpg's der letzten 10 BV,
    ...da waren es nur noch drei. Aber das war nicht unser Geschmack.

    Also haben wir bei unseren Sonntagsausflügen auf nette Häuser geachtet und dien Adressen notiert; später dorthin telefoniert und den Architekten erfahren.
    Jetzt haben wir einen, der baut hier in der Gegend, kennt seine Pappenheimer und seine Formensprache entspricht unseren Designvorstellungen.

    Wir sind dann mit ihm auf seine aktuellen Rohbauten gefahren, um seine Bauleiterqualitäten zu beurteilen. Alles war sauber gemauert, die Fenster fachgerecht abgedichtet, jedesmal einige neue, überraschende Details. Und einige EIB/KNX-Häuser hat er auch schon gebaut.
    Nachdem wir noch einige seiner 50 Referenzhäuser - besonders die drei EIB/KNX-Häuser durchtelefonierten und überall hörten: "Immer wieder..." haben wir vermutlich den Richtigen gefunden. Er findet es übrigens gut, daß wir auch noch einen Sachverständigen für die einzelnen Gewerkabnahmen heranziehen wollen...

    Die Qualiät der Architekten erkennt man an Ihren Gebäude und ihren Referenzen, an ihrer Formensprache und ihrem guten Ruf.
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  8. #7
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Baufuchs Beitrag anzeigen
    Es wird immer wieder und gern verkannt, dass bei einem Architekten die Erstellung von Entwürfen schon die eigentliche Leistung darstellt.
    Das sehe ich auch so, drum meine Skepsis. Ich werde die Architekten einfach mal darauf ansprechen. Allerdings habe ich heute im Laufe des Tages gemerkt, dass es a priori ein Prioblem ist, Archis ans Telefon zu bekommen. Sind immer auf Baustellen.

    Nur einige haben sich gemeldet. Wir wollten jpg's der letzten 10 BV,
    ...da waren es nur noch drei. Aber das war nicht unser Geschmack.
    Mit dem "Gefallen" must du aufpassen. Denn wenn man den Archis nicht zumindest grob sagt, was man haben will, dann zeigen die einem das Zeug, auf das sie stolz sind - und das meist für architektonische Laien schrechlich hässlich ist und das dann meist ganz weit weg von dem ist, was man sich selber vorstellt. So habe ich auf eine ähnliche (unpräzise) ANfrage überwiegend Häuser gezeigt bekommen mit Pultdach und Glasfront im Süden. Sicher nett, nur ich MUSS ein Satteldach bauen, Ausrichtung Nord-Süd.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von seppl Beitrag anzeigen
    Jetzt: großes EFH mit Einliegerwohnung und später mal kleineres EFH für Frau + mich. Zusätzlich zur Einliegerwohnung soll dann eine 2. Wohnung für Kind #2 entstehen.
    Weiß das entsprechende Kind #2 auch schon, dass es im Elterlichen Haus wohnen bleiben soll?
    Was ist eigentlich mit Kind #1 das in die Einlieger oder wie? Weiß es das?
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  10. #9
    Themenstarter

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    Weder das erste, noch das zweite. Sie sind erst 16 und -4 Monate alt.
    Aber wir wohnen in einer recht bevorzugten Gegend, was a) Freizeitwert (Starnberger See + Berge) und b) Anschluss per Sbahn und Autobahn an München angeht. Insofern wäre das zumidest während des Studiums nicht generell abzulehnen. wenn doch, wirds halt vermietet.
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  11. #10

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    ja ok, ich habe daran nichts herumzumäkeln, jedermanns eigene Sache. Ich wollte noch nicht mal einen Mieter im Haus geschweige denn 2 und mit den Kindern ist das so ne Sache, ich verstehe mich bis heute prima mit meinen Eltern, aber noch nicht mal für Geld wäre ich in deren Haus wohnen geblieben *g
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  12. #11
    Themenstarter

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    Das mit den Eltern ist dann wieder eine ganz andere Sache: Meine Mutter wird über kurz oder lang pfelgebedürftig. Sie soll erst mal in die Einliegerwohnung, das machts logistisch einfacher und sie kann für sie barrierelos gebaut werden.
    Ansonsten sollten uns später Mieter nicht sören, weil es sozusagen wie ein Doppelhaus werden soll und die Mieten, die in underer Gegend beachtlich hoch sind, einen Teil der Altersversorgung darstellen sollen. Ich werd bald 40, da muss man an die Rente denken
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  13. #12
    P.G.
    Gast
    Zitat Zitat von Baufuchs Beitrag anzeigen
    Es wird immer wieder und gern verkannt, dass bei einem Architekten die Erstellung von Entwürfen schon die eigentliche Leistung darstellt.
    Unser Architekt hat weitaus mehr an Leistungen erbracht.
    Da wir zu beginn völlig unsicher waren, ob machbar, wie teuer, haben wir ihn gebeten, einige Vorentwürfe zu erstellen. Dies waren Skizzen, die aber bereits zimmeraufteilungen, Details wie Dachgestaltung und Einbeziehung der vorhandenen Gebäude enthielten.
    Unsere Frage nach Kosten beantwortete er: Das kostet nichts, wir müssen ja erst mal sehen, ob wir uns näherkommen.
    Anschließend habe ich ihn gebeten, eine Kostenschätzung abzugeben. Mir war klar, dass dies einen Grobwert darstellt, aber ich kann heute sagen, die Größenordnung passt noch immer.
    Erst danach haben wir ihn beauftragt, das Bauwerk zu planen, den Bauantrag einzureichen, die einzelnen Gewerke auszuschreiben, den Bau zu betreuen, ...

    Ich verstehe wirklich nicht, warum ich als Kunde nicht die Möglichkeit haben soll, Entwürfe kostenfrei zu vergleichen?
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  14. #13
    Themenstarter

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    Hatte eben einen Archi am Telefon. Auf die Frage, ob er denn bereit wäre, seine Ideen ein wenig zu visualisieren, meinte er "selbstverständlich". Er möchte auch meine eigenen Entwürfe (Bleistift und 60EUR-High-End-CAD) haben, um daraus unsere Prioritäten zu lesen.

    lässt sich doch schon mal ganz gut an
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    P.G.
    Gast
    @Seppl
    Sie schreiben in Ihrem Eingangspost, dass es letzlich um ein Haus im Wert von ca. 600.000 € gehen wird.
    Wenn ich mir dann überlege, welchen Anteil ein Architekt da bekommt...
    ... also wäre ich einer, dann würde ich Ihnen auch kostenfrei anbieten, Vorentwürfe zu erstellen und mich um das Projekt BEMÜHEN.
    (Ich arbeite selbst in der IT-Branche, da müssen in der Angebotsphase auch mehr als paar Powerpoints erstellt werden oder Standardformulare ausgefüllt werden. Das geht bis zu lauffähigen Prototypen...).
    Ich möchte keine Grundsatzdiskussion vom Zaume brechen, aber der Servicegedanke und die Arbeit FÜR den Kunden (hier Bauherrn), das empfinde ich als wichtig in unseren Berufen (als Berater, als Architekt, als Baubetreuer, ...)
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  17. #15
    Baufuchs
    Gast

    Merkwürdig

    ist, dass Serviceleistung in Deutschland nur dann als solche anerkannt wird, wenn sie kostenlos erbracht wird.

    Service ist eine Dienstleistung und die kostet Geld.

    Ich möchte mal den Arbeitnehmer sehen, der bereit wäre auf sein Gehalt für die Zeit zu verzichten, die er auf die Erbringung von Serviceleistungen verwendet. Der Unternehmer soll es.
    Nun sind wir doch bei Grundsatzfragen........
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