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  1. #1

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    Welchen Dachaufbau ? Welche Ziegel ?

    Und da stehe ich nun wieder mit hundert Fragen. Jeder der Herrn Zimmerermeister und der Herr Architekt erzählt mir was anderes. Es handelt sich um einen Neubau aus Ytong. Das Haus ist 1,5 stöckig und im dG ist eine Wohnung. Auch im Dachspitz soll Wohnraum entstehen. Für mich heißt das, daß das ganze Dach gedämmt werden soll. Wichtig ist für uns auf grund der geplanten Lüftungsanlage auch die Luftdichtigkeit. Die Zimmerer schlagen mir eine 20 cm Sparren vor und eine 20 cm Zwischensparren Dämmung. Ich hatte urspünglich den Aufbau lt. Rockwool gelpant, d.h. Aufsparrendämmung 80 mm und 120 mm Zwischensparrendämmung.
    Welche Aufbauten unter Berücksichtigung des Preises würdet Ihr vorschlagen und gibt es inrgenwo Internetseiten wo man die Aufbauten anschauen kann, bzw. wo sie beschrieben sind.

    Hoffe auf Eure Hilfe

    Gruß
    Roland
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  2. Welchen Dachaufbau ? Welche Ziegel ?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Beides zu machen

    halte ich für sehr aufwendig. Also sollten Sie sich für eine Aufdach- oder Zwischensparrendämmung entscheiden.

    Da zusätzlich eine Lüftungsanlage mit (relativ großen) Lüftungsquerschnitten implementiert werden soll, bietet sich eigentlich eher eine Zwischensparrendämmung an.

    Da Holz preiswert ist; sie auf der anderen Seite die Dämmstärke im Bereich der Lüftungsrohre schwächen, sollten Sie überlegen, größere Sparrenstärken zu verwenden; resp. diese im Bereich der Lüftungsrohre nach innen aufzudoppeln.
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  4. #3
    Avatar von bauhexe
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    ENEV ?

    Was sagt denn der Wärmeschutrznachweis / ENEV ?

    Wenn die Flächen und die Heizungsvarinten festliegen und im Programm eingegeben sind, kann man/frau doch auf die Schnelle die Dachdämmung in 2 Varianten ausrechnen. Ich sehe ein Problem bei 20cm Sparren mit 10% Holzanteil im Dach und der üblichen wlg 035, da wird's nämlich knapp.

    Die paar Kröten, die die Berechnung nach ENEV kostet, sind NICHT gespart, wenn ihr Sie verheizt oder in sinnlose Dämmung steckt.

    Gruß Hexe
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  5. #4
    Themenstarter

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    @NBasque
    Der Voschlag der meisten Zimmerer war 20 cm Sparren und diese Voll mit 20 cm Zwischensaprrendämmung WLG 0,35. Außen sollte als Verschalung eine Art OSB Platte oder so ähnlich mit 19 mm Stärke darauf. Dann innen Natürlich eine ordentliche Folie als Dampfsperre. Im Bedarsfall ( falls das noxh nicht reicht ) noch eine Untersparrendämmung von 20 mm. Mit der Lüftung gibts kein Problem. Die Rohre kommen in einer Innenwand hoch und sollen dann auf den ( in den Ecken bei denen ja noch vorgemauert bzw. -gebaut wird ) und zwischen den Zangen verlegt werden. Somit kommt man nicht an die Dachhaut bzw. zwischen die Sparren.
    Ich dachte eben, daß die Zwischensparrendämmung nicht so gut sei als die Aufdachdaämmung. Die Kosten sind aber doch auch sehr wichtig !!!

    @Bauhexe
    Habe diesen Nachweis wegen der KfW-Mittel schon rechnen lassen. Auf meine Nachfrage hat man mir mitgeteilt, daß der Wert 0,21 erreicht werden muß da dieser auch Grundlage für die Berechnung war. Dieser sei angeblich mit den 20 cm Zwischensparrendämmung und evtl. 20 mm Untersparrendämmung zu realisieren. Was meinen Sie denn dazu ???

    Gruß
    Roland
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  6. #5

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    Info´s zur Aufdachdämmung

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  7. #6
    Themenstarter

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    @Wilhelm
    Danke für den Link. Hast Du auch noch einen in der es um Ziwschensparrung geht ?? Wäre echt Dankbar. Vieleicht auch was wo beide verglichen werden ? Was ist Deiner Meinung nach denn die günstigere Lösung bezogen auf den Preis ?

    Gruß
    Roland
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  8. #7
    bauworsch
    Gast

    Ganz provokativ

    ( MB ) und um die Diskussion weiter zu führen setz ich mal einen Vergleich eines Aufsparrendämmherstellers ein.
    Nicht so ernst nehmen, denn die wollen ja wohl einseitig die Vorteile ihres eigenen Systemes preisen. Aber die Ansätze sind sicherlich nicht schlecht.
    Ich persönlich tendiere zu einer g´scheiten Zwischensparrendämmung und a Holzschalung außen. Aber wie es so ist im Leben, fragste 5 Leute, haste 8 Meinungen.
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  9. #8
    Themenstarter

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    @Bauworsch
    Ja, da haben Sie sicher recht. 5 Leute und 8 Meinungen und dann lobt jeder noch seine Ware. Aber ich denke alleine von den Kosten her dürfte die Zwischensparrendämmung gewinnen.
    Zum Thema Schalung: Mir wurde eine DWD -Platte als Schalung angeboten oder alternativ die Pavatexplatte 35 mm. Was halten denn die Herrn Spezialisten von dem einen oder anderen ???

    Gruß
    Roland
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  10. #9
    MB
    Gast

    Hier isser wieder...

    ... der MB Zurück aus Bayern und Thüringen. Also echt, die Thüringer können das mit dem Bier brauen besser *duck*

    War doch gar nicht provokativ, das System habe ich selber schon eingesetzt.

    Wesentlich ist aber die Form des Daches. Also einfaches Satteldach, Walmdach, Gauben, Vorsprünge, Durchbrüche, Kehlen, Grate etc.

    Mit Zwischensparrendämmung kriegt man alles hin, alle Aufsparrensysteme haben ihre Systembedingten Grenzen.
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  11. #10
    Themenstarter

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    Hat jemand Erfahrungen mit DWD oder Pavatex ? Was taugt da besser ? Was ist teurer ?
    Gruß
    Roland
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  12. #11

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    Kenne Beides

    mein persönlicher Favorit ist allerdings die Kronotec DP 35.

    Am preiswertesten ist sicherlich die Agepan DWD; das hängt allerdings auch ein wenig davon ab, mit welchem Hersteller der Baustoffhändler vorrangig zusammenarbeitet.

    Bei Pavatex heißt das Pendant: Isolair.
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  13. #12
    Themenstarter

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    @Nbasque
    Danke für die Antwort. Habe mir auch mal die DWD von Agepan anbieten lassen.
    Die Kronotec kenne ich nicht, ist die mit der Isolair von Pavatex vergleichbar?
    Den Sd-Wert von der DWD kenn ich ncoh nicht, aber die 35 mm Isolair hat 0,17 und das würde mir gefallen. Innnen ne supergute Dampfsperre Sd größer= 1000. Dazwischen natürlich die Sparrendämmung über die gesamte Höhe von 20 mm. Denke so wäre der Aufbau doch o.k., oder ? Nur mit den Preisen muß ich nochmal vergleichen ob`s nun DWD oder Isolair bzw. vergleichbar wird.

    Gruß
    Roland
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  14. #13

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    Wieso denn ...

    eine supergute Dampfsperre ?????

    Eine ordentliche Dampfbremse Sd-Wert < 10 m wird ihren Dienst bestens versehen. Tauwasserberechnung nach Glaser durchführen und auf Tauwasserfreiheit achten.

    DWD hat 0,08 W/m²K, Pavatex Isolair 0,055 W/m²K.

    DWD (16 mm) hat eine Sd-Wert von 0,128 m, Krono DP 50 (15 mm) einen Sd-Wert von 0,075 m.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    meister
    Gast
    bei einer lüftungsanlage würde ich eine dampfsperre einbauen.
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  17. #15
    MB
    Gast

    Schadet nix

    Die Dampfsperre kann wirklich eine sein und muß nicht auf Dampfbremse reduziert werden. Wenn zuviel Feuchte im Gefach ist, hilft eine Dampfbremse mit geringem Sperrwert auch nix: der Schimmel ist schneller als Diffusion.

    Aber bei Einbringen von Putz und Estrich kommt gewaltig viel Feuchte in den Bau. Da ist eine Dampfsperre sicherer als eine Dampfbremse. Sonst ist der Schimmel hinter der Diffusion her wie der Teufel hinter ner Fliege (oder so).

    Viel wichtiger ist aber mal wieder die Luftdichtigkeit. Der Feuchtetransport durch Strömung ist ca. 20.000 mal größer als der durch Diffusion.

    Hierzu ein Artikel von Herbert Trauernicht und mir:

    www.svg-bau.de/Luftdicht/luftdicht.html
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