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  1. #1

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    Pfette Holz getrocknet/ Luftspalt

    sorry für den komischen Titel.

    Wir haben ein Dach mit Aufsparrendämmung ( siehe auch http://www.bauexpertenforum.de/showt...?t=5541&page=2 ).

    Die Kehldecke ist nochmals mit 180mm WLG 035 Mwolle gedämmt + Dampfbremse

    Eingezogen sind wir im Sept 05, den 1. Winter haben wir ohne Tauwasser bzw. Schimmel im Spitzboden überstanden:Roll .

    Zum Problem:

    Jetzt am Wochenende - bei meiner wöchentlichen Begehung/ Mängelsuche - mußte ich feststellen, das im Spitzboden die Pfetten so doll getrocknet sind, dass sich jeweils umlfd. ein 3-4mm Spalt gebildet hat.

    D.h. unsere Maurer haben als Anschluss an das Holz nur eine Art Dachpappe beigelegt und fertig.

    Jetzt zieht dort der Wind herein, da es an allen 4 Pfettenköpfen ( den oberen ) so ist, hab ich jetz soetwas wie eine Dauerquerlüftung . Dagegen hätt ich ja im Prinzip nichts. Dämmung ist ja genug da .

    Natürlich drängen sich jetzt bei mir einige Fragen auf, um deren Beantwortung ich bitte:

    1. Muss ich jetzt im Winter durch diese Unichtigkeit mit Tauwasserausfall rechnen.
    2. Wie würde die richtige Mängelbeseitigung aussehen.

    Einige Infos hätte ich noch, jedoch möchte ich diesen Tread eingangs nicht überfrachten.

    ecco.
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  2. Pfette Holz getrocknet/ Luftspalt

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  3. #2
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    Hab ich`s in den falschen Themenbereich eingestellt , sind keine Probleme zu erwarten oder hilft bei dem Prob nur erschiessen

    Fragen über Fragen....

    ecco (der sich über eine Antwort freuen würde )
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  4. #3
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    ecco
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  5. #4
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    Nun gut,

    ich verstehs nicht: Wieso zieht es am Spalt, der Spalt selbst ist immer da und ist doch immer undicht.
    Wo ist die Dämmebene, wo die Luft-dichtungsebene?
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  6. #5
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    DANKE PeMu!!!

    Kurze Antwort:
    Dämmebene: Dach, Sparren
    Luftdichtungsebene: Kehldecke, Sparren

    Lange Antwort:
    Wie im Link usw. beschrieben besitzen wir eine ganz norm. Aufdachdämmung ( PUR WLG 025 14 cm beids. alubesch. ), d.h. die Dämmebene ist da ja normalerweise das Dach, ergo - wenn auch unbeheizt - ein Warmdach.

    Zusätzlich haben wir noch u.a. die Kehldecke mit Dampfbremse ausgeführt und mit 180 mm WLG 035 gedämmt. Es ist auch - sofern man das nach einem Jahr beurteilen kann - dicht, d.h. es kommt keine Warmluft in den Spitzboden = keine Tauwasserausfall/ kein Schimmel.

    Kurzum der Spitzboden ist ein in sich geschlossener Raum, bisher ohne Belüftung.

    Ich weiß jetzt nicht, ob sich die "Lüftung" durch die Pfetten negativ auswirkt bzw. es durch den Windzug durch die Pfetten zu Tauwasserausfall kommt und falls ja wie der Mangel beseitigt werden könnte.

    ecco
    Geändert von ecco (28.09.2006 um 09:04 Uhr) Grund: Ergänzung
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  7. #6
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    Das Thema gehört doch zur Giebelwand, nicht zu Sparren, Kehlbalkendecke und so. Die Pfetten sind in die Wand eingebunden richtig, da ist ein Spalt, da zieht es durch? Wie wo ist die Giebelwand abgedichtet? Gar nicht? Klar dann ziehts.
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  8. #7
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    Genau die oberen Pfetten (? mittelpfette ? )wurden nicht - richtig - abgedichtet, sind getrocknet und dabei kommt jetzt dieser Mangel zum Vorschein.

    Die Maurer haben nur eine Bitumenpappe o.ä. beigelegt. Bisher hatte es der Putz ( innen und außen ) verdeckt.

    Is es nun problematisch?

    ecco
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  9. #8
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    Ja es zieht.

    So abdichten, dass der Spalt bleiben kann - Holz arbeitet.

    Und von den Maureren doch richtig ausgeführt. - Zieh die Dampfbremse drumherum bis auf die Giebelwand. Frag jetzt nicht wie -> suche.
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  10. #9
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    Sorry, so richtig verstanden habe ich das nicht...


    Zitat Zitat von PeMu Beitrag anzeigen
    Ja es zieht.

    So abdichten, dass der Spalt bleiben kann - Holz arbeitet.
    Also ist der Spalt bzgl. Tauwasser kein Prob?
    Nur "grob abdichten" windichte/luftdichte Abdichtung nicht notwendig?

    Zitat Zitat von PeMu Beitrag anzeigen

    Und von den Maureren doch richtig ausgeführt. - Zieh die Dampfbremse drumherum bis auf die Giebelwand. Frag jetzt nicht wie -> suche.
    Wie jetzt ? Doch wind/luftdichte Abdichtung? Dampfbremse ist doch dort oben keine.Ich hab mal eine Skizze angehangen. Dort wo der rote Pfeil hinzeigt ist die undichte Stelle ( x4 ).

    Die Dampfbremse ist durch die rote Linie dargestellt, das gelbe ist die Dämmung.

    ecco
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  11. #10
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    Aha,

    das ist komplett im kalten "Außen"-Bereich -> dann zieht es halt. Oder eben dann den Dachboden oben auch in die gedämmt Gebäudehülle einbeziehen. -> auch die Giebelwände sind gedämmt und dicht. Im Moment bieten die Giebelwände da oben keine Dichtigkeit. Oder klebe nur die Bereiche der Pfetten entsprechend ab.
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  13. #11
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    allgemein

    @all: Das alte Thema: es ist nicht eindeutig festgelegt, wo die gedämmte und abgedichtete Gebäudehülle verläuft. Wenn das Dach in der gesamten Schräge gedämmt ist, dann sollte man auch dahin die äußere Hülle legen und die Giebelwände und alle Anschlüsse bis dahin einbeziehen. In der Kehlbalkenebene liegt dann nur eine zusätzliche "innere" Dämmlage.
    Alles andere gibt diese Probleme.
    Da oben ist wahrscheinlich der Übergang Giebelwand - Sparrenebene sich selbst überlassen worden.

    Nur so meine Meinung.
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  14. #12
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    Zitat Zitat von PeMu Beitrag anzeigen
    @all: Da oben ist wahrscheinlich der Übergang Giebelwand - Sparrenebene sich selbst überlassen worden.
    Genauso ist es - und das bei klarer Architektenbeauftragung ( LPh 1-8 ) und Vorgabe Aufdachdämmung von Anfang an.


    DANKE für die Ausführungen - jetzt isses klar...

    Wesentliche Einschränkungen im Wärmeschutz durch diese "MiniLüftung" erwarte ich nicht. <- bitte Protest falls ich falsch liege...

    Ich werd jetzt mal über den Winter beobachten, ob dies die durchschnittl. Luftfeuchte etwas positiv beeinflusst. Sofern nicht, werde ich die Pfetten umlfd. abkleben.

    ecco
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