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  1. #1
    mc
    Gast

    Frage Aufdachdämmung wg. Sichtdachstuhl

    Unser Haus soll einen Sichtdachstuhl bekommen.
    Sieht zum einen toll aus, außerdem meinte mein bauerfahrener Schwager, dass man sich die Arbeit der Dämmung von innen und die aufwendige Verkleidung der Deckeninnenwände sparen könnte.

    Jetzt haben wir von unserem BT folgendes Angebot vorliegen:

    "Erstellung e. zimmermannsmäßigen Pfettendachstuhl als Sichtdachstuhl mit einer 120mm starken Aufdachdämmung, WLZ 025. Sämtliche Holzteile sind...u.s.w."

    1. Ist dies vernünftiges Material? Oder sollte ich den BT um mehr Info bitten?

    2. Ist die Wärmedämmung einer 180mm starken Zwischensparrendämmung besser?

    3. Wie siehts im Sommer aus, werden wir unter so einem Dach gebraten? (Unsere Schlafräume werden alle im DG sein mit Lüfungsanlage)
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  2. Aufdachdämmung wg. Sichtdachstuhl

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    MB
    Gast

    Kommt drauf an

    WLZ 025 ist PUR und das hat auch seine Nachteile (giftig bei Brand, wasserempfindlich).

    Das geht nur bei einfachen Dachlandschaften, also schlichtes Satteldach ohne Gauben und anderes Zeug. Sonst gibt es Anschlußprobleme. Schon ein Kamin ist für die Luftdichtigkeit ein Problem.

    Wichtig sind sauber ausgerbeitete Details, gerade an den Pfetten.
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  4. #3
    meister
    Gast
    auch auf den sommerlichen wärmeschutz achten auserdem in lauten gegenden auf den schallschutz achten dafür wäre pu nichts.
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  5. #4
    mc
    Gast

    Lächeln Aus welchem

    Material besteht eigentlich PUR? Ist das e. Bezeichnung, Marke, o sonstiges? Hat PUR auch Vorteile?

    Unsere Dachneigung 45Grad mit Zwerchgiebel, 6 Dachflächenfenster, natürlich auch Kamin.

    Können die Anschlußprobleme bzgl. Luftdichtigkeit bei sauberer Verarbeitung vermieden werden?

    (Wasserempfindlich? heisst das sollte die Dacheindeckung einmal undicht sein, dass mir die Dämmung wegfault? ;-)
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  6. #5
    MB
    Gast

    Polyurtehan

    Ist der Kunststoff, der aufgeschäumt wird. Vorteil ist die hohe Dämmwirkung. Sorgfältige Ausbildung bei Zwerggiebel halte ich für bedenklich.
    Ja, wenn da Wasser drankommt, quillt das auf, gibt das Wasser nicht nehr ab und fault.
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  7. #6
    meister
    Gast
    schrumpft auch mit den jahren. und wo sind den die grünen (entsorgung)
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  8. #7

    Registriert seit
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    GF eines Holzbauunternehmens
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    834

    Holzfaserdämmplatten

    nehmen Sie Holzfaserdämmplatten. Diese haben zwar eine schlechtere Wärmeleitgruppe, dafür aber eine höhere Masse und somit einen besseren sommerlichen Wärmeschutz.

    www.pavatex.de

    oder andere: Steico, Gutex, Doser
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  9. #8
    mc
    Gast

    Das Thema ist

    schon öfter diskutiert worden. Habe ich aber erst jetzt die Beiträge dazu gefunden.

    Dennoch Frage an MB: Kann man bei der Verwendung von Holzfaserdämmplatten die Luftundichtigkeiten besser vermeiden, als bei der Verwendung von PU Schaum, wenn ja, warum?

    Danke für Antwort
    Grüße
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  10. #9

    Registriert seit
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    GF eines Holzbauunternehmens
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    Am besten

    arbeitet man mit Holzfaserdämmplatten zweilagig, ohne Kreuzfugen entstehen zu lassen.

    Holzfaserplatten lassen sich mit herkömmlichen Mittel (Kreissäge, Stichsäge, etc.) bearbeiten.

    Holzfaserplatten werden mit Holzfeuchten um 12% geliefert und eingebaut, so daß diese sich sozusagen im Bereich der Gleichgewichtsfeuchte befinden; Schwinden und Quellen wird somit weitestgehend vermieden.
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  11. #10
    MB
    Gast

    Genau

    so isses.

    Hier noch mal die Knackpunkte bei reiner Aufsparrendämmung. Am First, an Graten und Kehlen entstehen ja zwangsweise Klaffungen. So paßgenau kann niemand schneiden, so daß es luftdicht und wärmebrückenfrei wird. Was wird also gemacht? Na klar, der famose PU-Schaum aus der Dose. Was übersteht, wird abgeschnitten.

    Und dieser Schaum aus der Dose schrumpft eben (die PU-Platten selbst nicht). Da pfeift die Luft durch, kühlt ab, Tauwasser fällt aus und der Schaum (der Schaum der Platten) verabschiedet sich.
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  12. #11
    mc
    Gast

    Frage an NBasque

    Wie werden die von MB beschriebenen Klaffungen (First,Graten,Kehlen,usw.) bei der Verarbeitung von Holzfaserdämmplatten vermieden, bzw. sauber verarbeitet?
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  13. #12

    Registriert seit
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    Verarbeitung

    die Verarbeitung erfolgt mit Zimmermannsüblichen Maschinen, also einer Kreissäge mit entsprechender Schnitthöhe.

    Am First steht erst die linke Seite über die rechte, in der zweiten Lage genau anders herum.

    Dasselbe gilt auch für Kehlen.

    Es gibt also bei ordnungsgemäßer Verarbeitung nirgends eine Fuge, die bis auf die Schalung reicht.

    Bei Interesse kann ich einige Details faxen (habe leider noch nicht alle Details per CAD erfasst.) Die meisten Details kann ich auch als dxf-Dateien schicken
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  14. #13

    Registriert seit
    09.2002
    Ort
    Freising
    Beruf
    Architekt
    Beiträge
    416

    Für das Schneiden von Holzleichtbauplatten

    gibt es inzwischen ein Dämmplattenschneidegerät von Pavatex um 985 €. Für Handwerker durchaus interessant, denn es lassen sich gerade und Gehrungsschnitte herstellen.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

    Registriert seit
    06.2003
    Beiträge
    9

    Lächeln Damit

    ist das Thema durch.

    Ein herzliches "vergelts Gott" für die ernsten und hilfreichen Antworten ! :-))

    Grüße mc
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  17. #15

    Registriert seit
    05.2003
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    Bayern
    Beruf
    Techniker
    Beiträge
    53

    12cm Dämmung?

    da hast du aber wirklich für die Zukunft investiert.

    Tipp:
    lieber mehr Dämmung, wenn Du 025 durchgangswert hast, mindestens 14cm (lieber noch ein bischen mehr), sparen kannst du wo anders, aber nicht an der aussenhülle!
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