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  1. #1

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    Sanitärobjekte aus dem Internet

    Hat hier jemand Erfahrung mit der Bestellung von Sanitärobjekten aus dem Internet??? Läuft das bei den einschlägigen großen Händlern reibungslos mit der Lieferung?
    Wenn man 2000 EUR einsparen kann, fängt man ja doch das Überlegen an....Einabauen wird es ein Fachmann und wir wollen auch nur die Vorwandobjekte bestellen. Markenware kann ja da nicht schlechter sein - eigentlich.
    Würd mich über Erfahrungen freuen, weil ich den Angaben in Site-eigenen Gästebüchern nicht traue.
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  2. Sanitärobjekte aus dem Internet

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von voggel
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    mal eine blöde frage ( ich bin kein selbstständiger Fachmann ) wieso im Internet kaufen udn den Handwerker nicht die paar Kröten lassen die er an den Teilen verdient ...

    Kommt nach dem kauf auch der onlinanbieter wenn es probleme gibt ???

    Meistens sind die Packetpreise der "kleinen Handwerksklinschen " nicht viel teuerer wie wenn man alles einzel als schnäpchen holt und dann den Handwerker teuerer bezahlt ...

    Was macht man wenn es heute keine handwerker mehr gibt ???
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  4. #3

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    Die Frage lässt sich ganz einfach mit einem
    ENTSCHEIDENDEN VIELLEICHT
    beantworten!

    Wie soll man das beantworten?
    großes Internet! viele Händler! ==> gute und schlechte Erfahrung!

    Wichtig ist jedoch vorher mit dem Installateur zu klären, ob der die Internet-Produkte einbauen wird. Verschiedene Installateure weigern sich hierbei!!!
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  5. #4

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    hm...

    wir standen vor der gleichen Frage...
    Wir haben uns dann aber für einen lokalen Fachbetrieb entschieden, der uns einen sehr guten Preis gemacht hat. Wir bezahlen jetzt bei einem Volumen von ca. 10.000€ inkl. Einbau gerade mal 600€ mehr. Und das ist es mir echt wert. Wir müssen das Zeugs nicht pünktlich beschaffen und bei Problemen gibt es einen direkten Ansprechpartner.

    Viele Grüße,
    Gerd
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von Bruno
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    Zitat Zitat von Nordlicht Beitrag anzeigen
    Wenn man 2000 EUR einsparen kann, fängt man ja doch das Überlegen an....Einbauen wird es ein Fachmann
    Ich analysiere:

    Es gibt ein Angebot einer Fachfirma, die die Objekte separat ausgewiesen hat. Es gibt Internetpreise unter diesen ausgewiesenen Preisen und einen "Fachmann"
    (nicht zu verwechseln mit der anbietenden Fachfirma!), der montieren würde.

    Sollte Konstellation 2 billiger sein, liegt es nicht daran, dass die Einkaufskosten für die Objekte im Internet niedriger sind als die Einkaufskosten der Firma, sondern dass der "Fachmann" mangels eigenen Betriebs und der damit verbundenen weichen Kosten einen niedrigeren Stundensatz als eigentlich nötig anbieten kann.

    Eine richtige Firma hat Geschäftskosten, z.B. Mieten, Versicherungen, Beiträge, Leasing, Abschreibungen, Steuer- und Rechtsberatung, Buchhaltung und andere Gehälter. Diese werden als Deckungsbeitrag sowohl auf den Lohn als auch aufs Material aufgeschlagen (das nur deshalb scheinbar teurer wird als der Einkaufspreis der Firma), damit die Kalkulation aufgeht.

    Müsste die selbe Fachfirma, die das Angebot gemacht hat, ohne den Deckungsbeitrag, der auf das Material umgelegt ist, auskommen, muss sie, um keine roten Zahlen zu schreiben, diesen fehlenden Beitrag auf den Lohn aufschlagen. Dann ist die Internetlösung bestimmt nicht mehr billiger bzw. eben nur dann, wenn keine Fachfirma mit normalen Geschäftskosten am Werk ist sondern ein "Fachmann", der mit der Fahr- und Werkzeug-Ausstattung der Firma bei der er tagsüber nichtselbständig arbeitet, abends und am Wochenende auf den Plan tritt.

    Könnte man Material im Internet nachhaltig billiger einkaufen, würden es alle Firmen längst tun und würden sich diese Einsparmöglichkeit nicht von ihren Bauherren aufzeigen lassen.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von voggel Beitrag anzeigen
    mal eine blöde frage ( ich bin kein selbstständiger Fachmann ) wieso im Internet kaufen udn den Handwerker nicht die paar Kröten lassen die er an den Teilen verdient ...

    Was macht man wenn es heute keine handwerker mehr gibt ???
    Erstens wird bei uns bisher alles von ordentlichen Handwerksbetrieben gebaut, die bisher auch sehr gute Arbeit geleistet haben, also haben wir sicher nix gegen Handwerker - sonst hätten wir ein anderes (Stück)Haus genommen
    Zweitens finde ich über 2000 EUR ganz schön viel Geld, auch wenn wir bisher nicht nach dem GEiz ist geil-Prinzip gebaut haben - und deswegen nun auch mal auf die Preise schauen müssen, wie wohl die meisten.
    Drittens hat unser Gas/Wasser/etc-Handwerksmeisterfachbetrieb alles in allem ein Angebot von insges. 50000 EUR (mit Heizung) abgegeben und -naja- irgendwie wird auch wohl was für ihn und seine Leute bleiben, so soll es ja auch sein.

    Wir haben uns eben nur die Frage gestellt, warum eine einzige Armatur im Netzbadhandel fast 300 EUR weniger kostet...

    Ich denke, es wird das Beste sein, die Vergleichspreise offen zu legen und dann mal schauen, ob er noch was am Preis macht. Wegen dreistelligen Beträgen stellen wir uns bei der Gesamtsumme sicher nicht an...
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  8. #7
    Avatar von Olaf (†)
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    Brunos...

    Beitrag noch mal lesen, da stehts doch:
    Zitat Zitat von Nordlicht Beitrag anzeigen
    Wir haben uns eben nur die Frage gestellt, warum eine einzige Armatur im Netzbadhandel fast 300 EUR weniger kostet...
    Weil er einen Teil seiner Gemeinkosten oder allgemeinen Geschäftskosten, jedenfalls wie auch immer umlegen muss. Einen Teil über den Lohn, einen Teil über das Material - er selbst wird seine Artikel eher noch billiger als im Net beim Großhändler einkaufen.
    So er sich denn darauf einläßt, kannsten ja mal fragen, ob er das von Dir besorgte Material als reine Lohnlesitung einbaut. Da wirste aber staunen, wie der Stundensatz gegenüber dem Komplettangebot hochschnipst - mal ganz abgesehen von Gewährleistungsfragen (muss er schließlich auch Rückstellungen für bilden) - der INet-Händler schickt Dir höchstens ein neues Teil, auf Folgekosten bleibste sitzen.
    4% eingespart und dafür auf GL und handwerkliche Facharbeit verzichten? Na - ich weiß ja nicht - wäre für mich keine Option.
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  9. #8
    Avatar von Jürgen V.
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    Eigentlich sind I-net-shops für zwei Personenkreise gedacht.
    1) Menschen die genau wissen was sie wollen, die keine Beratung benötigen, die die Preise (auch von Mitbewerbern) grob kennen, die wenig Zeit haben, die einfach die Dinge per Post vor die Tür geschafft haben möchten, um sich dann darüber zu freuen, dass alles geklappt hat.

    2) Menschen, die keine Ahnung von nichts haben ( oder nur ein bisschen) und der Meinung sind alles zu können und viel Geld zu sparen weil jeder alles kann.

    Viele kleine und grosse Produzenten bieten ihre Waren im Internet an. Prinzipiell (solange seriös) sind die Preise niedriger oder gleich, wie im Laden. Allerdings entstehen für den Vertreiber weniger Kosten. Er benötigt keinen Verkaufsraum, den er bauen, heizen, reinigen, mit Personal besetzen muss usw.

    Aber eines machen wir grundsätzlich nicht. Wir bauen keine (vom Kunden) zur Verfügung gestellten Produkte ein. Auch nicht gefälligkeitshalber mal schnell zwischendurch. Die Gründe dürften /sollten jedem bekannt sein.

    Gewährleistung: Wer Sachen einbaut, die der Kunde bereitstellt, übernimmt dadurch automatisch die Gewährleistung auf die Ware (BGB)!
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  10. #9
    Bauexpertenforum Avatar von Bruno
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    Zur Verdeutlichung meines obigen Beitrags ein paar Zahlen:

    Angebot Fa. Maier

    Einrichtungsgegenstände: 1.000,-
    sonstiges Material: 1.000,-
    Montage: 25 Std a 40,- = 1.000,-

    Summe 3.000,-

    Der Kunde findet im Internet:

    gleiche Einrichtungsgegenstände: 900,-

    Er konfrontiert Herrn Maier damit und fragt, ob er bereit wäre, sonstiges Material und Montage für 2.000,- zu übernehmen. Er würde die Einrichtungsgegenstände beistellen.

    Herr Maier schlüsselt sein Angebot nun auf:

    Er erklärt, er habe einen Jahresumsatz von 400.000, wovon 60.000 fixe Geschäftskosten für Betriebsgebäudemiete, Fahrzeugleasing, Buchhaltung, Steuerberatung, Versicherungen, Werkzeug, Energie und seinen Unternehmerlohn (= Gewinn) anfallen. Der Rest sind die durchgereichten Materialkosten sowie die Löhne und die direkten Lohnnebenkosten. Die Geschäftskosten machen also 15% aus und müssen in die Kalkulation einfließen. Dies aufgedeckt, sieht das Angebot so aus:

    Einrichtungsgegenstände: 850,-
    sonstiges Material: 850,-
    Montage: 25 Std a 34,- = 850,-
    Geschäftskosten: 450,-

    Summe 3.000,-

    Er erklärt, 850,- nachzulassen, falls die Einrichtung entfällt. Da die Fixkosten fix bleiben, auch wenn der Einkaufsweg dafür ein anderer ist, unterbreitet er folgendes neues Angebot, in dem die selben 450,- Geschäftskosten umgelegt sind:

    sonstiges Material: 1.075,-
    Montage: 25 Std a 43,- = 1.075,-
    Summe: 2150,-
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  11. #10

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    Bitte bedenken..

    Der Preis von XYZ € beim Inet_händler ist 1) zzgl Transport(anteil) zu rechnen und beinhaltet die Montage nicht, was in Ihrem Sani-Preis drin sein sollte.
    Ausserdem (neben allen schon erwähnten Kosten) trägt Ihr Sanitöter das Bruchrisiko für das, was er liefert. Auf einer meiner Baustellen ist gerade eine Glas-Duschwand zerschellt (2.000 € Schaden für den Sani ).
    Auch sowas steckt im Preis mit drin.
    MfG
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  13. #11

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    Es stellt sich ja auch die Frage der Gewährleistung und anderer Aspekte:

    1.Wenn Dein Handwerker liefert, steht er auch dafür gerade. Versuche mal, einen tropfenden oder klemmenden Wasserhahn via Internethändler abstellen zu lassen.
    2. Wenn angeliefert und montiert wurde und es z.B. eine Macke in einem Teil gibt, war das vor der Montage oder danach?
    3. Fehlt bei der Montage eine Dichtung oder eine Schraube, gehört die zum Lieferumfang des Objektes oder nicht? Was ist mit der Wartezeit, wenn die Handwerker nicht weiter montieren können?
    4. Zu welchem Preis montiert der Handwerker, im Stundenlohn? Oder zum Festpreis?

    Nach meiner Erfahrung geht es in den seltensten Fällen gut, die Freude an dem vorerst ersparten Geld hält nicht lang an.
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  14. #12

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    @Nordlicht
    Du mußt ja nicht alles im Netz kaufen, es gibt Dinge die man durchaus selbst machen kann/darf und als Hausbesitzer auch muß.
    Sonst bleibt ein Haus unbezahlbar.

    recht aktueller Fall.
    Eine Wilo-Star-Z 15 Pumpe ist defekt.

    Der örtliche Sanitärmensch wollte 129,- Euro Brutto alleine für den Pumpenkopf, ohne Aus- Einbau, wohlgemerkt nur den Kopf!!

    Im Netz schwanken die Preise zwischen 85 Euro und 105 Brutto zuzüglich ca. 7 Euro Porto für die GESAMTE Pumpe( ja genau incl. Messinggehäuse, welches in die Leitung geschraubt wird.

    Fazit:
    Kommt da noch ein ein altes Ömmerchern und ruft den Sanitärmensch an, und bezahlt Anfahrt, Ausbau Pumpe und Einbau ist die Monatsrente weg.
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