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Kalkulation für weissse Wanne

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  1. #1

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    Kalkulation für weissse Wanne

    Hallo zusammen,

    wir bauen ein Haus mit den Grundmaßen 9m x 9,3m, massivbauweise Poroton 36,5 mit Keller. Wir haben lt. Bodengutachten zwar kein aufstauendes Wasser, aber durch die Partikelgröße des Boden (k-Wert 10 hoch -6 bis 10 hoch -7) folgende Aussage.

    1. Mit Drainage: Bodenfeuchte.....Abdichtung nach DIN 18195 T4
    2. Ohne Drainage: aufstauendes Sickerwasser.... Abdichtung nach DIN 18195 Teil 6 Abschnitt 9.

    Fall 1 haben wir als Standard im Vertrag mit dem BT.
    Für Fall 2 bietet der BT nur eine weiße Wanne an, die mit Perimeterdämmung, aber ohne Anbringung einer Bitumenschicht zur Diffusionssperre einen Aufpreis von ca. 11.000 EUR kosten soll (der Enfall der Drainage und der Abdichtung aus Fall 1 ist schon mit verrechnet). Der Grundpreis Keller (für Fall 1) war ca. 22.000 EUR. Nach meiner Meinung ist der Aufpreis für die weiße Wanne völlig überteuert.

    Habe mir noch keine externen Angebote eingeholt, aber vielleicht kennt sich hier ja jemand aus und kann mir einen ca. Preis nennen? Kellermaße wie oben angegeben, Perimeterdämmung, Bitumenbeschichtung, 4 Fenster mit Lichtschächten (diese müssen aber nicht druckwasserfest sein), inklusive Bodenaushub und Wiederverfüllen.

    Gruß
    Dewi
    Geändert von dewi (02.10.2006 um 15:38 Uhr)
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  2. Kalkulation für weissse Wanne

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  3. #2
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    So aus dem Handgelenk ...

    ... sach ich mal: 11.000 € Mehrkosten sind schon etwas heftig.

    Genaueres kann man aber nur sagen, wenn die beiden Ausführungen detaillierter beschrieben sind.
    Sollte Keller 1 gemauert sein ohne Perimeterdämmung?
    Ist auch eine "richtige" Drainage verrechnet? Mit den erforderlichen Kontroll- und Spülschächten? Mit gesicherter Ableitung?
    Ist es auch eine "richtige" Weiße Wanne?

    Grundsätzlich ist die Weiße Wanne immer die beste Lösung, wenn auch nur der leiseste Zweifel an den Wasserverhältnissen im Boden besteht .

    Ach ja noch:
    Die 22.000 € für den Keller wie beschrieben sind schon o.k.
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  4. #3
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    Keller 1 wäre gemauert mit Poroton 36,5 ohne Zusätzliche Dämmung, Abdichtung Bitumen in 1-lagigem Schweißbahnverfahren, incl. Drainage, Spül- und Kontrollschächten.

    Da wir für Fall 1, die Drainage nicht an die Kanalisation anschließen dürften, müßte man das Drainagewasser wieder auf dem Grundstück versickern......z.B. in eine Zisterne leiten und deren Überlauf über eine Rigole versickern lassen. Zisterne und Rigole würden uns in Eigenleistung zusätzlich ca. 3000.- Eur kosten.

    Da Garzweiler (Braunkohletagebau) nicht sehr weit weg ist (ca. 10km) und dort in ein paar Jahren die Sümpfungspumpen abgestellt werden, ist auch mit einem ansteigen des Grundwasser zu rechnen. Soll zwar uns nicht erreichen.....aaaber sicher ist sicher. Von daher wären wir der "sichersten" Kellerdichtversion nicht abgeneigt......nur wie gesagt, der Aufpreis erscheint mir nicht marktgerecht.
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  5. #4
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Erscheint nicht marktgerecht ...

    ... mag ja sein. Das Problem ist hier aber, dass Ihr die 11.000 - 3.000 = 8.000 € wohl akzeptieren müsst. Der Bauträger sitzt hier am längeren Hebel.
    Die Frage hätte vor Kaufvertragsabschluss geklärt werden müssen, dann hätte es sicher noch Verhandlungsspielraum gegeben.

    Hier geht´s nur noch mit good will. Fragt den BT doch mal, was es ihm Wert ist, nicht 5 Jahre lang zittern zu müssen, ob seine Schwarze Wanne auch dicht ist.
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "hmmm"

    iss ganz einfach (!)
    .
    vom BT ein Stück Haus zum Preis X ... Nachtrag 1 iss meist die Weisse Wanne
    = Nachtrag iss nach Vertragsabschluss abzunicken ...
    daher Höhe des Nachtrages OK = selbst schuld (!)
    .
    Klingt etwas hart oder ??? ... iss aber leider so (!)
    ein Bodengutachten bzw. die notwendigen Fachleute bereits bei
    der Vergabe und die Weisse Wanne wär sicher zum selben Preis
    hergegangen ... "so" müssen aber die Dollarzeichen des BT bedient werden
    .
    P.s. ich hab sowas schon mal aufgebröselt ... hat aber auch nix geholfen
    Hier
    und in Bau.de ... da find ich aber den Link nimmer
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  8. #6
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    Um nochmal auf Fall 1 zurückzukommen. Besteht denn eine sinnvolle Möglickeit sich des dann anfallenden Drainagewassers durch Versickerung zu erledigen?
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  9. #7
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Wenn die ...

    ... richtig geplant und ausgeführt wird schon.

    Ob´s sinnvoll ist weiß ich nicht. Ich würd´s nicht machen - die Risiken sind mir zu groß.
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