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  1. #1

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    Carport Bodenplatte

    Moin,

    folgendes Problem habe ich:

    Neben dem Haus wurde mit Recycling Vorabsiebung und Sand/Kies-Aushub aufgefüllt und verdichtet. (1,5m)
    Hier soll ein Carport gebaut werden, teils an der Hauswand montiert.
    Dazu eine Bodenplatte von 3m x 8m betoniert werden. Später kommt Pflaster drauf.

    Untergrund haben wir vollflächig 25cm Schotter eingebracht, in 5cm-Lagen verdichtet.
    Schalung gebaut.
    Transportbeton bestellt und - ich hatte die Diskussionen gelesen, aber für den Anwendungszweck als ok erachtet - C20/25 mit 25 kg Stahlfasern bestellt.
    Gestern kam die Lieferung.
    Nachdem die ersten 2 m3 drin waren und wir mit dem Verteilen anfingen, habe ich festgestellt, dass die Stahlfasern fehlen.
    Jetzt ist die Platte gegossen (Endstärke der Platte: 19 cm) und die Frage:
    Alles raus und neu oder das etwaige Risiko von Rissen eingehen?
    Das das alles nicht nach Norm ist ist klar. Ein Statiker würde mir das Gleiche sagen.
    Ich bräuchte nur eine "Empfehlung" ob raus oder ob die 19er Platte in C20/25 die Last eines Holzcarports, Flachdach mit Aludeckung, Auto und Geräteraum langfristig tragen kann.

    Tips/Meinungen sind willkommen. Danke im voraus!
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  2. Carport Bodenplatte

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  3. #2
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Ich fürchte ...

    ... hier wird sich keiner aus dem Fenster lehnen und verkünden: "Das geht schon."
    "Neben dem Haus" heißt ja wohl: mit einer Längsseite im verfüllten Aushubbereich?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Yep. Ist auf der aufgefüllten Längsseite des Hauses.
    Ist klar, dass hier keiner ganz konkret sagen kann so / oder so.

    Ich hab etwas recheriert zu unbewehrten Bodenplatten etc.. Was ich gefunden habe (gerade in Hinblick auf Hallen/Industrieböden etc.) sollte bei vernünftig verdichteteten Untergründen und geringen Verkehrslasten (Radlast <2t) eine 20er Platte c20/25, 42,5R reichen.

    Meine Erwartung war, dass vielleicht der ein oder andere sagen kann, "20er Platte - unbewehrt - das reißt erfahrungsgemäß mit Daumenbreite"
    oder "wenn nach 20-30 Tagen keine Schwindungsrisse da sind ist das, was die Stahlfasern verhindern können, nicht eingetreten"
    oder
    "Stahlfasern sind eh fragwürdig, der "normale" c20/25 ist statisch ebenso ok"
    oder
    "lass den bullsh... rausreißen, ohne 2 Matten xy ist das Ganze zum Scheitern verurteilt"
    oder
    "Für Carport? Platte 20 cm unbewehrt gegossen und gut (wenn auch fernab jeglicher Norm). Carportbodenplatte ist im Vgl. zu Punktfundamenten eh schon mächtig. Kirche im Dorf lassen..."

    Ich hatte mit dem Transportb. lieferant gesprochen - entweder wird das Ganze entfernt oder ich behalte den eingebauten c20/25 zum geringen bis Nulltarif.

    Offensichtlich ist das Abschätzen hier etwas Kaffeesatzleserei.
    Was wäre denn der worst-case - außer Rissen?
    Deswegen die Frage nach dem Erfahrungsfundus.

    Lasst mich teilhaben

    Grüße,
    Lienes
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  5. #4

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    ich verstehe nicht mal,wozu du das fundament brauchst? das auto steht doch auch auf demschotter?
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  6. #5
    Themenstarter

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    Hi Volker und Quelle, danke für die Antwort!

    die Platte habe ich gewählt, Weil Punktfundamente für den Carport über die >grenze geragt hätten (3,14 bis zur Grenze, Carport 3,10 m breit) und weil auf dem Nachbargrundstück nur beigefüllt und nix verdichtet ist.
    Streifenfundament an der Grenze bis auf gewachsenen Boden war mir im Verhältnis zu heftig.
    Das Fundament ist NUR für die Carportstützen!
    Grüße,
    Lienes
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  7. #6
    JamesTKirk
    Gast
    Du solltest die Platte einfach drin lassen ... nachdem sie nicht frost-tausalz-beständig (ein C 20/25 ist nunmal definitiv nicht frostbeständig) ist, kannst Du sie eh nach 2-3 Wintern zurückbauen bzw. "herauskehren".
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  8. #7
    Avatar von butterbär
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    Zitat Zitat von JamesTKirk Beitrag anzeigen
    Du solltest die Platte einfach drin lassen ... nachdem sie nicht frost-tausalz-beständig (ein C 20/25 ist nunmal definitiv nicht frostbeständig) ist, kannst Du sie eh nach 2-3 Wintern zurückbauen bzw. "herauskehren".
    jepp... seh ich auch so...

    vielleicht hat sich "datt janse" dann so weit gesetzt, dass du dann doch streifenfundamente zum nachbarn bauen kannst.

    das nächste mal vielleicht nen fachmann fragen... mach ich auch immer wenn ich was zum thema computer wissen will, das über meine userkenntnisse hinausgeht.

    es gab früher sogar mal menschen die hatten bauberufe wie betonbauer, maurer und all so schmuddeliges zeug gelernt... nur braucht man die heute nicht mehr, weil man ja alles selber besser kann oder im baumarkt kriegt

    selber schuld!

    and now... scott me up beamie...

    energie...
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  9. #8
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von JamesTKirk Beitrag anzeigen
    Du solltest die Platte einfach drin lassen ... nachdem sie nicht frost-tausalz-beständig (ein C 20/25 ist nunmal definitiv nicht frostbeständig) ist, kannst Du sie eh nach 2-3 Wintern zurückbauen bzw. "herauskehren".
    Hmm. Da bin ich wohl suboptimal vom Hersteller beraten worden (Produktauswahl war nicht meine Idee!)
    Dieser gibt folgende Anwendungsmöglichkeiten an:
    "(Bodenplatten, Fundamente, Kellerwände, Terrassen) Industriebau (Hallenböden, Extremlastbereiche, Fahrwege, Recyclinganlagen, Müllverbrennungsanlagen, Tiefgaragen) Freiflächen (Containerumschlagplatz)".

    Prima.
    Klar bin ich selber schuld. Is doch bei allem so. Schaut mal ins Haustechnikdialogforum. Da wird jeder gesteinigt, der einen Wasserhahn anschraubt.
    Der Beton ist nicht aus dem Baumarkt.
    Ja, ich habe mich vorher von 2 Architekten beraten lassen.
    Ja, der Untergrund ist sauber verdichtet (nicht von mir).
    Das unbewehrte Bauteile in der Norm nicht abgedeckt werden weiß ich selbst.

    Wer lesen kann ist klar im Vorteil:

    Meine Frage war: Alles raus und neu oder das etwaige Risiko von Rissen eingehen?

    Destruktives blubb hilft da super weiter.
    Hier nochmal die Vorgabe dieses Forums:
    Dieses Forum, wird durch das FACHWISSEN unterschiedlichster Profis, aus vielen Bereichen des Baugewerbes, unterstützt und soll dabei helfend, durch kompetente Information und Lösungsvorschläge bauenden oder bauwilligen Leuten zur Seite stehen.

    Insofern - danke für den Fisch.
    Geändert von lienes (19.10.2006 um 20:35 Uhr)
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  10. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  11. #9
    Avatar von butterbär
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    Was erwartest du als Antwort von Leuten die es mit Sicherheit anders gemacht hätten.

    ... bleibt deine Entscheidung.
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  12. #10
    Avatar von butterbär
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    Zitat Zitat von lienes Beitrag anzeigen
    Hier nochmal die Vorgabe dieses Forums:
    Dieses Forum, wird durch das FACHWISSEN unterschiedlichster Profis, aus vielen Bereichen des Baugewerbes, unterstützt und soll dabei helfend, durch kompetente Information und Lösungsvorschläge bauenden oder bauwilligen Leuten zur Seite stehen.
    ... und soll euch Pfennigfuchsern dabei helfen für Lau an die gewünschten Informationen zu kommen, für die Ihr woanders zahlen müsst.

    Schlau, schlau!!!

    Geiz ist Geil und unsere Baukultur geht vollends den Bach runter.
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