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Kerndämmung - Zweischaliges Mauerwerk

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  1. #1
    Gast-Olaf
    Gast

    Unglücklich Kerndämmung - Zweischaliges Mauerwerk

    Hallo,

    Info: mein Haus ist Baujahr 1929, zweischaliges Mauerwerk mit Hamburger Backsteinziegeln. Die Fenster sind vor ca. 20 Jahren durch Kunststofffenster ersetzt worden. An den Wänden habe ich keine Probleme, aber im Winter ist es doch relativ kühl in der Nähe der Außenwand.

    Was ist überlege, ist eine Kerndämmung zu machen.(Daß zu einer optimalen Sanierung / Energieeinsparung noch mehr gehört, weiß ich).

    Nach Durchsicht der Foren sehe ich folgende mögliche negative Konsequenzen:
    1.) Die Feuchtigkeit aus dem Haus gelangt nicht mehr durch die Wand nach draußen. Ist das ein Problem, schließlich lüfte ich ja regelmäßig?
    2.) Der Taupunkt verlagert sich nach innen, möglicherweise in die Dämmschicht hinein. Ist das ein Problem, wenn die Dämmschicht unter 0 Grad kalt ist? Oder wenn die äußere Mauer komplett durchfriert?
    3.) Durch ungleiche Verteilung der Füllung (Lavasteinschen oder Zellulose oder...) kann es zu kälteren und wärmeren Teilen der Mauer kommen, letztlich zu Kältebrücken. Ist aber nicht bereits jetzt auch schon die Wand ungeleich warm/kalt?
    4.) Wenn man die Wand durchbricht, kommt einem die Füllung entgegen. Das wäre ärgerlich, gibt es eine Möglichkeit, die Füllung zu fixieren?

    Für Ihre / Eure Antworten und Einschätzungen bin ich dankbar.

    Viele Grüße
    Olaf
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  2. Kerndämmung - Zweischaliges Mauerwerk

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    zu 1.)
    feuchtigkeit wird über fensterlüftung abgeführt.
    zu 2.)
    die maßnahme sollte geplant und bauphysikalisch berechnet werden.
    zu 3.)
    bei fachgerechter "befüllung" sollte das kein problem sein.
    zu 4)
    sollte später mal ein durchbruch erfolgen, kann man im sturzbereich anbohren und die dämmschicht fixieren (epoxy o.ä.)

    ein kollege von mir hat bei seinem haus aus den 20ern perlit in die hohlschicht eingebracht und damit die heizkosten halbiert. auch der wohlfühleffekt hat sich eingestellt, die wandtemperaturen sind natürlich erheblich gestiegen. die sache scheint also zu funktionieren.
    zellulose würde ich nicht nehmen, da die fugen des klinkers natürlich nie ganz schlagregendicht sind...

    schöne grüße
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  4. #3
    Bauexpertenforum
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    Ich habe mich mit diesem Thema nicht ausreichend beschäftigt,
    aber......
    Ich gehe davon aus, dass es mittlerweile schon gebundenen Verfüllmaterialien gibt, welche sich im laufe der ersten Zeit selber verfestigen.
    Das Verfüllmaterial sollt hydrophob sein.
    Wie Ingo schon schrieb, ein Sichtmauerwerk ist NIE Schlagregendicht.
    Hier kommen dann auch schon meine Bedenken hinsichtlich nachträglichen einbringen von Verfüllmaterialien in zweischaligen Wänden.
    Ist es möglich, dass rückseitig der Vormauerschale abfließendes Wasser, durch das einbringen der Dämmung, zur Innenwand hin umgelenkt wird? (ist allerdings idR jetzt schon durch die Bindersteine möglich)
    Ist es ferner möglich, dass, auch wenn das Material selber hydrophob ist, dieses Material doch der Schwerkraft folgend, sich im Fußpunkt, in der Dämmung ansammeln und nicht mehr wie vorher abfließen kann / wird?

    Da gibt es noch eine Menge anderer technischer und bauphysikalischer Fragen, welche ich mir in eine Ruhige Minute, mal selber erarbeiten wollte.

    Wie zu vielen anderen Fragen allerdings auch – nur welcher Mann hat schon ruhige Minuten, bei drei Zicken im Haus.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Carden, Mark Beitrag anzeigen
    )– nur welcher Mann hat schon ruhige Minuten, bei drei Zicken im Haus.
    mein bauexpertenidol wird ausfallend
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